Barackenlager

Die Lebensumstände

 

Barackenlager

 

Viele Firmen errichteten zur Unterbringung ihrer ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eigene Barackenlager. Häufig waren diese Lager bewacht und eingezäunt, besonders die Lager der Polen und Russen. Die Arbeiter der einzelnen Nationen sollten möglichst getrennt untergebracht werden.

 


Abb. 11.1

11.1 Für die Lager wurden üblicherweise die Barackentypen des Reichsarbeitsdienstes verwendet. (Anlage zum Bauantrag der Firma Norton in Wesseling, Stadtarchiv Wesseling, Bestand H, Nr. 01160)

 

11.2 Bauantrag der Firma Deutsche Norton in Wesseling vom 05.09.1942 für den Bau eines Barackenlagers für ca. 170 ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter. (Stadtarchiv Wesseling, Bestand H, Nr. 01160)


Abb. 11.2

 


Abb. 11.3

11.3 Lageplan eines "Russenlagers" auf dem Gelände des Gruhlwerks in Brühl. (Archiv RWE Rheinbraun AG, 210/831)

 

11.4 Blick auf das Südlager in Wesseling auf dem Gebiet des heutigen Shell-Schwimmbades. Das Lager war in vier Komplexe unterteilt und hatte über 2.000 Plätze. Vor allem die bei der Union Kraftstoff eingesetzten Arbeiter waren hier untergebracht. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)


Abb. 11.4

 


Abb. 11.5

11.5 Suchmeldung der Westdeutsche Wohnlager-Gemeinschaft für die Unterbringung ausländischer Zivilarbeiter, Dürener Zeitung vom 3.8.1941. (Stadtarchiv Düren)

 


Abb. 11.6

11.6 Der Landrat des Kreises Bergheim gab am 15.07.1942 eine Verfügung der Gestapo Köln zu Einsatz und Unterbringung der Ostarbeiter an die Bürgermeister des Kreises weiter. (Stadtarchiv Kerpen, Gemeinde Türnich, Nr. 936)

 

11.7 Das Rheinlager in Wesseling auf dem Gelände der Union Kraftstoff. Hier waren von 1942 an vor allem Frauen aus der Ukraine untergebracht. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)


Abb. 11.7

 



Erstellt: 30.10.2006

Zuletzt geändert: 13.11.2006


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