Aufsätze

Zech, Martina / Scholz, Gabriele

„Gezwungenermaßen“ - Zwangsarbeit in der Region Rhein-Erft-Rur. Einleitung

Warum nehmen sich gerade Archivare des Themas Zwangsarbeit so intensiv an? Die Antwort ist leicht gegeben. Es sind die Archive, vor allem die kommunalen Archive, die seit einigen Jahren eine Vielzahl von Anfragen ehemaliger Zwangsarbeiter erhalten. Diese Menschen bitten uns heute um eine Bestätigung ihres zwangswe...

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Harke-Schmidt, Susanne

„Bei Landwirten ist der gemeinsame Tisch nicht gestattet.“ Zwangsarbeit in der Kerpener Landwirtschaft

Das Gesetz zur Errichtung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, in dem die Entschädigungszahlungen für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im nationalsozialistischen Deutschland geregelt werden, sieht Zahlungen für entsprechende Tätigkeiten in der Landwirtschaft nicht vor. Die Urheber des Gesetz...

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Froitzheim, Ursula

Arbeitseinsatz in der Industrie. Fremd- und Zwangsarbeiter in Wesseling

Im Archiv der Stadt Wesseling ist eine rund 10.000 Karten umfassende Ausländer-Meldekartei aus der NS-Zeit überliefert. Sie enthält die Meldekarten der während des Krieges eingesetzten ausländischen Arbeiter und Arbeiterinnen, über die gesondert Buch geführt wurde. Die Überlieferung dieser Quelle ermöglicht zum ei...

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Coenen, Manfred

Rheinische Braunkohle. Ausländerbeschäftigung und Zwangsarbeit in der rheinischen Braunkohlenindustrie

Im Zuge der Durchsetzung des nationalsozialistischen Führer-Prinzips in allen Bereichen des öffentlichen Lebens unterstand die gesamte deutsche Wirtschaft bereits Ende 1933 weitgehend staatlicher Verfügungsgewalt.

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Depcik, Uwe

Die Organisation Todt. Bunkerbau in Bedburg

Die Organisation Todt (OT), benannt nach ihrem Gründer Dr. Ing. Fritz Todt, wurde 1938 nach einer Vorstellung Adolf Hitlers als Bauorganisation gegründet. Sie entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Staat im Staate (neben SS, NSDAP und Wehrmacht) mit eigenen Uniformen, eigenen Rängen und einer eigenen Hierarch...

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Fings, Karola

In der Zentrale des Terrors. Disziplinierung und Verfolgung von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen durch die Kölner Staatspolizeistelle

Mit Beginn des „Ausländereinsatzes“ in der deutschen Kriegswirtschaft, der angesichts der Arbeitsmarktlage als notwendig, aus sicherheitspolitischen Gründen jedoch als problematisch angesehen wurde, übernahm die Gestapo nicht von ungefähr eine Schlüsselfunktion bei der Kontrolle und Disziplinierung der Ausländer.

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Domsta, Hans J.

Fremdarbeiter und Kriegsgefangene in Düren. Aus zeitgenössischen Tagebüchern und Berichten

Im Stadtarchiv Düren haben sich fast keine Akten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges erhalten. Die Registraturen sämtlicher Dürener Behörden sind bei der vollständigen Zerstörung der Stadt durch einen britischen Luftangriff am 16. November 1944 vernichtet worden. Es ist daher sehr schwierig, etwas über die Auslän...

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Gryczka, Bozena

Erinnerungsberichte ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Hürth

Seit Februar 2001 arbeite ich im Stadtarchiv Hürth mit der Aufgabe, Kontakt zu möglichst vielen der noch lebenden Menschen aufzunehmen, die in der Zeit des Nationalsozialismus in einem Ortsteil der damaligen Gemeinde und heutigen Stadt Hürth zur Arbeit gezwungen wurden. Bis Ende 2001 konnte ich mit insgesamt 33 Be...

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