a) Denkmäler

2a. Denkmäler

 

Denkmäler als Teil von Erinnerungskultur

Jan Assmann begreift Denkmäler neben Riten und Texten als Ausdruckmittel „kultureller Formung“, deren Existenz die Erinnerung an „Fixpunkte“ („schicksalhafte Ereignisse“) im „kulturellen Gedächtnis“ einer Gesellschaft erst ermöglicht. [1]

Denkmäler sind demnach Träger von Erinnerung, dennoch verraten sie bei intensiverer Betrachtung viel mehr über die Zeit ihrer Entstehung, als über jene, auf die sie sich eigentlich beziehen.

Sie zeigen nicht nur, welche Ereignisse für die Nachwelt konserviert werden sollen, sondern dokumentieren damit auch welche kollektiven Weltbilder und Wahrnehmungsweisen sich für eine Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt (dem der Errichtung) als prägend erwiesen haben. [2]

Sie sind „visuelle Medien“ einer Erinnerungskultur. Medien vermitteln immer nur Fragmente der eigentlichen Realität, sie erzwingen eine Auswahl und damit einhergehende Gewichtung und Interpretation von „Wirklichkeiten“.

Denkmäler geben Aufschluss darüber, unter welchen Gesichtspunkten Aspekte der Vergangenheit ausgewählt, gewichtet und interpretiert werden; da die Interpretationsmacht und damit auch die Möglichkeit, die eigene Wirklichkeit als kollektive durchzusetzen, in der Regel bei der dominierenden Gruppe liegt, lassen Denkmäler Rückschlüsse auf Strukturen und Hierarchien innerhalb einer Gesellschaft zu. [3]

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, werden Denkmäler zu Visualisierungen hegemonialer Macht, deren (Haupt-) Zweck es ist, Vergangenheit so zu strukturieren, dass sie eine Gegenwart im Sinne ihrer Stifter legitimiert, die sich von der Dauerhaftigkeit des Materials auch eine Dauerhaftigkeit ihrer Ideen erhoffen. [4]

Damit einhergehend versuchen Denkmäler, dem offenen, sich wandelnden, individuellen Gedächtnis eine festgeschriebene, fixierte Erinnerung ohne Interpretationsspielraum entgegenzusetzen, ihre Aussage ist kein Angebot, sondern eine verbindliche Vorgabe. [5] Um aber auch als solche verstanden zu werden, ist es entscheidend, dass den Betrachtenden die dargebotene Symbolik bekannt ist, denn ihr Erfolg basiert auf Interaktion. Symbolik und Zuschreibungen sind jedoch nicht statisch und können im Laufe der Zeit eine Wandlung erfahren – Denkmäler als Träger von Erinnerung von einem Erinnerungszusammenhang in einen anderen übertragen werden. [6]

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Denkmäler Teil jenes Prozesses sind, den Eric Hobsbawm als „Invention of tradition“ definierte. [7] Sie sind jedoch nicht nur Resultat eines Traditionsbildungsprozesses, sondern ermöglichen einen solchen als Stifter kultureller Identität zum Teil erst.

Als scheinbar rückwärtsgewandte Monumente konzipiert, suggerieren Denkmäler Objektivität. Was sie wirklich präsentieren, sind jedoch subjektive Vergangenheits - Interpretationen, Momentaufnahmen aus dem Blickwinkel einer das kulturelle Gedächtnis dominierenden Gruppe, die sich von einer plakativen, dauerhaften Besetzung des öffentlichen Raums Ausdruck und Sicherung ihrer führende Rolle, Werte und Normen innerhalb der Gesellschaft verspricht. [8]

Der folgende Text ist Produkt eines Versuchs das „Phänomen Luther-Denkmäler“ durch unterschiedliche Annäherungen – in Form der drei Kategorien „Geographische“- , „Historische“- und „Soziale - Räume“ in Aspekten zu fassen.

 

Geographische Räume

 

Denkmäler dominieren den öffentlichen Raum seit dem Ende des 19 Jahrhunderts – sie sind Bestandteil der sichtbaren Oberfläche eines Ortes (einer Stadt/einer Region).

Für viele von uns sind sie „unsichtbar“ geworden, wie bereits Robert Musil konstatierte [9] und doch verbirgt sich hinter jedem einzelnen ein bestimmtes Konzept, steht keines zufällig an seinem Platz.

Der Standort eines Denkmals spielt bei der Vermittlung der intendierten Botschaft eine entscheidende Rolle und hat große Auswirkungen auf die Aussagekraft des Monuments. Die Wahrnehmung eines Objekts wird zu einem überwiegenden Teil von dessen Platzierung im öffentlichen Raum bestimmt – steht es abseits oder zentral in der Mitte eines Platzes, wurde es im Ortszentrum, an einer belebten Stelle oder eher abgelegen errichtet. Ein Denkmal kann durch die Wahl seines Standortes auch zusätzliche Bedeutung erlangen (z.B. durch umliegende repräsentative Bauwerke, die den gesamten Platz aufwerten). [10]

Die Wahl des Standorts spiegelt auch die Bedeutung der dargestellten Person im kulturellen Gedächtnis einer Stadt und ihrer Bewohner sowie den Einfluss seiner Stifter wieder. Personen, die (von einer führenden Gruppe) als fundamental identitätsstiftend betrachtet werden, gedenkt man tendenziell mit zentraleren Monumenten, dagegen rücken solche, die im kulturellen Gedächtnis eher Randfiguren darstellen auch in der räumlich fassbaren Erinnerungslandschaft einer Stadt an den Rand. Neben zentralen Plätzen wurden im 19. Jahrhundert auch Originalschauplätze, die durch den unmittelbaren Bezug zum Ereignis den pädagogischen Effekt des Denkmals erhöhen sollten, als Gedenkstätten gewählt. [11]

Die meisten Luther-Denkmäler befinden sich in Regionen Deutschlands, die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen hohen ProtestantInnenanteil [12] aufwiesen, so z.B. Sachsen (u. a. in Dresden), Sachsen-Anhalt (u. a. in Magdeburg, Wittenberg, Eisleben), Brandenburg (u. a. in Brenzlau) und Thüringen (u. a. in Möhra).

Geht man noch weiter ins Detail und fokussiert die einzelnen Städte, in denen Luther-Denkmäler erbaut wurden, zeigt sich, dass in den meisten Städten innerhalb des protestantischen Kerngebiets [13] die Denkmäler auf zentralen innerstädtischen Plätzen errichtet wurden. Die dominierende Rolle Luthers im kulturellen Gedächtnis dieser Städte spiegelt sich auch in der realen Stadtlandschaft. So wurden z.B. Luther-Denkmäler in Wittenberg [14], Hannover [15], Eisleben [16] und Prenzlau [17] auf dem Marktplatz errichtet, in Dresden [18] auf dem Neumarkt, in Möhra [19] auf dem früheren Dorfplatz.

Dass die Standortfrage mitunter jedoch auch von stadttopographischen Gegebenheiten bestimmt wurde, zeigt das Beispiel des Wormser Lutherdenkmals: Im Jahre 1859 wurde an eine Aufstellung am Marktplatz vor der protestantischen Dreifaltigkeitskirche gedacht. Da die Fläche zu klein war, sollten benachbarte Häuser abgerissen werden. Da Einwände aufgebrachter Bürger und somit eine schlechte Presse für die Denkmalsangelegenheit befürchtet wurde, wurde der Plan verworfen. Als Nächstes wurde das „Areal der 1689 im Pfälzerkrieg abgebrannter Bischofsresidenz“, worin 1521 der Wormser Reichstag stattgefunden hatte [20], ins Auge gefasst. Dieser geschichtsträchtige Boden, welcher damals im Besitz der Familie Heyl war, schien ideal. Aufgrund ungeschickter Verhandlungstaktiken misslang jedoch der Grundstückkauf, die Standortsuche begann von neuem.

Nun wich man auf das umliegende Terrain aus, wägte einige Vorschläge gegeneinander ab und entschied sich letztlich für einen Platz an der Promenade südlich des Neutors von Worms. Die notwendige Fläche war rasch geschaffen und der Blick frei zu den nahen Domtürmen. Im Jahre 1864 wurde das Gutachten unterzeichnet, der Standort war gesichert. [21] Heute wird gerne von einer allgemeinen Unzufriedenheit mit der Standortwahl an der Promenade berichtet, da dieser Standort das Denkmal zum Promenadenschmuck degradiere und, so auch Donndorf, zu oberflächlichem „Vorbeiflanieren“ verleite. Während der Standort der Familie Heyls schon damals von großer historischer Bedeutung war, erlangte der gewählte Platz erst durch das Luther-Denkmal historische Beachtung. In diesem Fall prägte nicht der Platz durch seine Funktion das Denkmal, sondern das Denkmal prägte den Platz, da dieser erst durch dessen Errichtung seine spätere, spezifische Bedeutung erhielt. [22]

In Erfurt [23] befindet sich das Martin Luther-Denkmal zwar noch im Stadtzentrum, jedoch ebenfalls etwas abgelegen – am Anger vor der Kaufmannskirche [24], was sowohl damit zu erklären wäre, dass Martin Luther in dieser Kirche predigte und der authentischen Wirkungsstätte als Erinnerungsort der Vorzug gegeben wurde, als auch am spürbaren KatholikInnen-Anteil [25] durch die lange Zeit der Abhängigkeit der Stadt vom Erzbistum Mainz [26] liegen könnte.

Ähnlich gestaltet sich die Situation in Magdeburg [27]. Auch hier wurde das Luther-Denkmal nicht auf einem der beiden zentralen Marktplätze, sondern vor der Johanniskirche [28] errichtet, jener Kirche in der Martin Luther durch seine Predigt am 26. Juni 1524 Magdeburg für den Protestantismus gewonnen haben soll. [29]

 

Historische Räume

 

Chronologie von Denkmälern

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Büsten, Bildnisse und Statuen geschaffen, die an Martin Luther, seine Person, sein Leben, ja an sein Werk selbst, erinnern sollten. Anlass boten Feste und Jubiläen die Luther zusehends zum Nationalhelden erhoben. Vorerst waren die „Spielarten“ noch bescheiden, doch änderte sich dies recht bald. [30]

Erste Vorboten finden wir ab 1786, mit dem Tod Friedrichs des Großen. [31] Einen Ruck erfuhr die Denkmalgeschichte nach dem Wiener Kongress, als religiöse Denkmäler in Mode kamen. Sowohl katholische Heiligen- und Mariensäulen, aber auch protestantische Lutherstatuen zeigten konfessionelle Helden eines Staatsprotestantismus. In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts standen alle Lutherdenkmäler in Zusammenhang mit Reformationsjubiläen [32]. Ab den vierziger Jahren entstand ein regelrechter „Denkmalseifer“, welcher zur regionalen und nationalen Erhöhung Luthers beitragen sollte. Die zeitliche Übereinstimmung von National- und Lutherfeiern begünstigte die Umbildung Luthers vom Gelehrten zum nationalen Erzieher. Indiz dafür sind die ab 1850 aufgestellten Lutherdenkmäler auf hohem Podest, wie jene in Worms, Eisleben, Erfurt und Eisenach (1895).

Wir müssen festhalten, dass die Blütejahre der Luther-Denkmäler mit der bürgerlichen Denkmalgeschichte einher gingen, in welcher viele große Künstler wie F. Weinbrenner, K.F. Schinkel, sogar Goethe, Skizzen für Denkmäler entwarfen. Bereits Einweihungsfeiern zogen Massen an Menschen an die Gedenkorte (In Worms wohnten rund 20.000 Personen der Feier bei). [33] Der erste Weltkrieg ist als Grenze der „Ära des Lutherdenkmals“ zusehen, denn bis auf wenige Nachzügler (Paul Schulz in Reichberg und Levin Funke in Berlin-Zehlendorf und Martin Mayer in Weißenburg bei Donauwörth) wurde kein weiteres öffentliches Luthermonument unter freiem Himmel aufgestellt. [34]

 

Denkmäler und ihre Geschichten

Im folgenden Abschnitt werden zwei Luther-Denkmäler besprochen, die wohl zu den bekanntesten zählen und für viele andere zu Vorbildern wurden: Jenes in Wittenberg, das erste bürgerliche Personendenkmal überhaupt, und jenes monumentale Denkmal in Worms. [35]

 

Wittenberger Luther-Denkmal

In den Jahren 1804/05 wurden unglaubliche 22 Entwürfe für ein Luther-Denkmal in Wittenberg eingereicht. Der Stilpluralismus der damaligen Zeit spiegelte sich in so gut wie allen Vorschlägen wieder, sodass die Realisierbarkeit (Kosten, Transport und Anschaffung) zu einem entscheidenden Kriterium wurde. Zwei Jahre nach dem Eintreffen erster Entwürfe, entschied man sich für jenen Johann Gottfried Schadows (1764 – 1850), dessen Werk dem Persönlichkeits- und Denkmalstandbild eine erste schulebildende Ausprägung bot. Abgesehen von der künstlerischen Vortrefflichkeit, sprachen geringe Kosten, sowie räumliche Flexibilität der Statue für Schadows Entwurf. Studien zu seinen Entwürfen sammelte Schadow auf seinen Reisen, welche ihn an die von Luther aufgesuchte Orte führten und diesen zum Doktor der Gottesgelehrtheit, zu einem Zeitfremden, zu einem, so Luther auch über sich, „Unwürdigen“ [36] machten. Es entstand ein „schlichtes Bronzestandbild auf einem hohen Sockel“, umfasst mit Reliefbildern über Luthers Leben. Der erste Abguss der Statue wurde an die vaterländisch-literarische Gesellschaft der Grafschaft Mansfeld gesandt, war aber vorerst nicht für eine Aufstellung im Freien konzipiert. [37]

In den Jahren um 1809 ruhte das Projekt und wurde erst 1815 auf Initiative des Preußischen Königs Wilhelm III wieder aufgenommen. Im Reformationsjahr 1821 wurde das Luther-Denkmal am Marktplatz in Wittenberg eingeweiht. [38]

Welche Breitenwirkung das Denkmal Schadows hatte, können wir unter anderem an den vielen kleinen Nachbildungen eben dieses Denkmals auf Gegenständen wie Tassen und Krügen sehen. Immer mehr Gießereien erhielten Aufträge, Reproduktionen des Wittenberger Denkmals anzufertigen. Die Zeitgenossen schienen mit dem Werk Schadows äußert zufrieden zu sein und sprachen darüber, dass „das ganze Monument dem Platz angemessen [und] von angenehmer Wirkung“ [39] sei.

 

Wormser Luther-Denkmal

Von der Idee bis hin zur Einweihung des Wormser Luther-Denkmals vergingen zwölf Jahre. Historischer Anlass war der Reichstag zu Worms am 17. und 18. April 1521.

Allgemein lässt sich sagen, dass Künstler- und Gelehrtenstandbilder zum Zwecke des „reinen Erinnerns“, des Gedenkens an eine Person geschaffen wurden. So auch in Worms, wo man schon im Jahre 1803 ein Lutherdenkmal einforderte und das Denkmal nicht nur der Stadt Worms, sondern allen evangelischen Christen widmen wollte. [40]

Der an der Dresdner Kunstakademie lehrende Professor und Bildhauer Ernst Rietschel (1804-1861) erhielt vom Areopag, einer deutschen Künstlerschaft, die eigens für den Zweck einberufen worden war, einen Künstler für den Denkmalsauftrag auszuwählen, den Vorzug vor einem potentiellen katholischen Bildhauer. Es hieß, ein

„... wahres Kunstwerk kann nur entstehen, wenn der Künstler seinen Gegenstand versteht, ja in ein demselben ganz lebt und aufgeht. Der Katholik kann, wenn er nicht aufhören will, Katholik zu sein, höchstens nur annähernd die Sachen packen und nur auf künstlerischem Weg sich in diese Aufgabe hineindenken, sein Herz aber weiß nichts davon...“ [41]

Man war überzeugt, dass Rietschel Luther angemessen darstellen könne, „denn er ist begeistert für denselben, ist Protestant“ [42], was auch daran gemessen werden könne, dass er sich in jungen Jahren für den Reformator interessierte. Schon im Jahre 1821 hatte Schadow das Lutherstandbild in Wittenberg genauestens studiert. [43] Bis zu seinem Tod 1861 fertigte Rietschel viele Modelle für Denkmäler und Statuen, die nicht nur Luther zeigen, sondern auch seine Zeitgenossen, wie beispielsweise Wiclif.

Das Lutherdenkmal in Worms wird gerne als das Werk Rietschels' beschrieben, doch stimmt dies nur zum Teil. Zwar skizzierte Rietschel den Entwurf für das Wormser Denkmal, doch fertigte Rietschels' Schüler, Adolf von Donndorf (1835-1916), den Lutherkopf. Erst 15 Jahre später wurde bekannt, dass nicht nur Rietschel, sondern auch Donndorf seine Finger im Spiel hatte. Donndorf wurde vorgeworfen, den schlechten Gesundheitszustand Rietschel ausgenutzt zu haben, denn Rietschel verstarb im Jahre 1861 in Dresden an einer chronischen Lungentuberkulose. [44] Donndorf beabsichtigte zum internationalen Künstlertum aufzusteigen und wollte sich keine Gelegenheit entgehen lassen. Ein unschöner Kunststreit entbrannte. Die Öffentlichkeit schlug sich auf die Seite Rietschels, dessen Lutherkopf zwar nicht in Worms, aber immerhin auf dem Dresdener Lutherdenkmal sein "Stell-dich-ein" fand. [45] Dennoch, der Ruhm um die Person Rietschels verstummte keineswegs, sondern kumulierte in der Errichtung eines „Personal-Museums“ in Dresden. Ein Rietschel-Museum entstand. [46]

Rietschels drei Meisterschüler, Adolf von Donndorf (1385-1916), Gustav Kietz (1824-1908) und Johannes Schilling (1828-1910) [47], vollendeten das Wormser Lutherdenkmal. Am 25. Juli 1868 wurde das Denkmal in einem dreitägigen Fest zum 338ten Gedenken an die Augsburger Konfession eingeweiht. Der Tag wurde zu einem großen Gedenktag für alle Protestantinnen und Protestanten.

Wie Schadows Kunstwerk, so wurden auch Rietschels’, und das seiner treuen Gehilfen, touristisch vermarktet. Gebrauchsgegenstände, wie Tassen und Spieluhren, erinnerten und erinnern an die großen Gestalten der Reformationsgeschichte. [48]

 

Die Statuen des Wormser Luther-Denkmals

Die Figuren in Worms wurden aus Eisen gefertigt, denn hochwertiger Bronzeguss setze erst ab den 1830er Jahren ein. Die Statuen für das Wormser Luther-Denkmal wurden in dem nahe gelegenen Werk in Dresden gefertigt, wodurch es Rietschel möglich war, den Fortgang genauestens zu beobachten. [49]

Den Vorstellungen Rietschels zu Folge, sollte Luther so gezeigt werden, wie er im Jahre 1521 zum Reichstag erschienen war: Im Mönchsgewand und nicht wie er dies später zu tun pflegte, im schwarzen mittelalterlichen Professentalar der zur evangelischen Berufskleidung stilisierte. [50] Allen Einsprüchen zum Trotz hielt Rietschel an der historischen Wahrheit fest und bestand auf der Mönchskutte. [51]

Rietschel verfolgte die Idee, die geschichtliche Bedeutung einer Person in die Darstellung mit einzubeziehen und somit die gesamte Reformationsgeschichte vom 12. bis zum 17. Jahrhundert darzustellen. Ein Ensemble von zwölf überlebensgroßen Bronzestatuen, sechs Basreliefs, acht Porträtmedaillons, vier Spruchtafeln, vierunddreißig bronzenen Städtewappen sowie die alles stützenden und verbindenden Architektur, sollte einen umfassenden Abriss über die Reformationsgeschichte bieten und namhafte Theologen, sowie Historiker vorstellen. Anhand von Reformationsporträts von Dürer, Cranach, Holbein und anderen Künstlern [52], studierte Rietschel jede Person einzeln, um deren Kostüme und Portraits in einem klassizistischen Relief, die Sachlichkeit betonenden und jede Idylle vermeidenden Stil, zu realisieren. [53] Das Wormser Denkmal zeigt uns also nicht nur Luther, sondern auch seine reformatorischen Vorläufer Petrus Waldus (Gest. vor 1218), John Wiclef (1326/30-1384, Jan Hus (1369-1415), und Girolamo Savonarola (1452-1498). An den vier Eckfiguren stehen wichtige Zeitgenossen und Wegbegleiter Luthers. Die Humanisten Philipp Melanchthon (1497-1560) und Johann Reuchlin (1455-1522) sowie Friedrich, Kurfürst von Sachsen (1463-1525) und Philipp der Großmütige, Landgraf von Hessen (1504-1567). Drei sitzende allegorische Frauengestalten symbolisieren Wegmarken der Reformationsgeschichte: „Das bekennende Augsburg“, das „trauernde Magdeburg“, und das „protestierende Speyer“. [54] Fassen wir zusammen: Das Wormser Denkmal entstand aus rein religiösen Gründen und nicht auf Grund von angesetzten Feierlichkeiten, Jubelfeiern und Jubiläen.

 

Soziale Räume

 

Träger und Sponsoren

Bürgerinnen und Bürger waren es, die den entscheidenden Impuls zur Errichtung von Denkmälern gaben. Bereits 1801 wurde von der vaterländisch-literarischen Gesellschaft der Grafschaft Mansfeld ein öffentliches Luther-Denkmal für Worms gefordert. Zwei Jahre später, im Jahr 1803, folgte der erste Spendenaufruf. Vorerst verhallte er. Die Zeit war noch nicht reif. Eine Resonanz von Seiten der Bevölkerung blieb aus. [55]

Im Jahre 1866 ergriffen Wormser Bürger endgültig die Initiative und schlossen sich zu einem Luther-Denkmal-Verein zusammen. Mittels Flugblättern wurde der Aufruf zur freiwilligen Spende für ein Luther-Denkmal an die Öffentlichkeit gerichtet. [56] Anfangs ging die Spendensammlung nur schleppend voran, doch mit der Zeit häuften sich die Eingänge.

 

Werkstätten und ihre Produkte

Erste Bronzearbeiten entstanden ab 1817, gusseiserne Exemplare ab 1883, welche von Preußen, das als Ursprungsland des Eisenkunstgusses gilt, Verbreitung fand. Eisengießereien und Porzellan-Manufakturen standen in engem Kontakt mit den Künstlern und bildeten als Reproduktionsfirmen berühmte Denkmäler nach (Luther-Standbilder). Die Michelische Firma [57], damals die bedeutendste Kunstanstalt ihrer Art in Deutschland, fertigte Büsten und Statuetten in unterschiedlichsten Größen aus Materialien wie Gips, Elfenbeinmasse, Carrarit, etc. Neben dieser versuchten sich Firmen wie Burmester & Stempell, sowie Gladenbeck [58] am “Denkmalmarkt“. Reproduktionen wurden in ganz Europa, ja sogar nach Übersee verkauft. Exemplare aus Eisen waren, je nach Größe zwischen 7 und 48 Mark zu erstehen. [59]

Die plastische Porträtflut wuchs zu ungeahnter Stärke und wurde „zu einer der wichtigsten Domänen protestantischer Kunst“. [60] Einer der ersten großen Porträtisten war der Tiroler Leonhard Posch in Berlin. Immer neue Materialien wie „Pappmaché, Eisenguss, Porzellan, Bronze- und Zinkguss, Steingussmassen, farbige Keramik, in Sturgussproduktion, oder Galvanotechnik fanden Einzug. [61] Die Antike diente als Vorbild, neue „Formeln“ (Form, Haltung, Heldenmut, Maß, Annmut, Anerkennung einer menschlichen, gesellschaftlichen Hierarchie, etc.) als Richtschnur für den Kunsteisenguss. [62]

Das Persönlichkeits- und Denkmalbild erfuhr durch die Schule Schadows Auftrieb, der den Realismus ins Zentrum rückte. Sein großes Können sehen wir am Wittenberger Denkmal, welches eine Person zeigt „die weder dem Stand der Fürsten, noch der Krieger angehörte.“ [63] Die Tendenz zur Vereinfachung fand hier ihren schönsten Ausdruck. [64]

Kleine Luther-Standbilder wurden auf Kaminen und Schreibtischen, entweder separat oder in der Gruppe gestellt. Manche Büsten fanden sogar „praktische Verwendung“, indem sie zum Treffpunkt für Familien wurden, die vor dem Miniaturdenkmal ihre Stimme zum Gesang erhoben. [65]

 

Statuen

Diverse Statuen sind um einen Sockel erweitert, auf welchen beispielsweise Liedertitel wie „Eine Feste Burg ist unser Gott“ oder „Lobe den Herrn“ eingraviert sind. [66] Die Inschriften auf den Sockeln variieren nur geringfügig in ihren Inhalten, nennen häufig den Namen der dargestellten Person, zeitweise mit, manchmal ohne akademischen Grad.

Der „Wandel“ im Lutherbildverständnis lässt sich kurz umreißen. Bei Schadow ist Luther Bibelübersetzer und Prediger, bei Rietschel/Donndorf wird er zum Glaubenskämpfer, um letztlich bei Wiegel als Fürbitter und Helfer in der Not zu enden. Wie auch immer, Martin Luther blieb stets ein protestantischer Pfarrer. [67]

 

Kuriosa

 

Dass man sich nicht nur auf klassische, traditionelle Weise an Martin Luther erinnerte, soll an drei extravaganten Beispielen deutlich werden.

 

Lutherstube und Lutherstuhl

Factum est, das Burschenschaftsfest auf der Wartburg belebte im Jahre 1817 den deutschen Patriotismus. Die Fassade und auch die Innenräume der Wartburg wurden restauriert. Die Burg stilisierte zum Nationaldenkmal und dessen Lutherstube zum Wallfahrtsort des nationalen Bürgertums. Die Nachkommen Luthers erinnerten sich „plötzlich“ an einen Kassentisch Luthers, der einst in seinem Elternhaus (in Möhra) gestanden haben soll, andere an ein Baldachinbett, einen Stollenschrank, einen Fußschemel, einen Ofen und an einen Lutherstuhl und brachten diese in die Lutherstube auf die Wartburg. Dem Lutherstuhl wurde große Aufmerksamkeit zu Teil, speziell in den Jahren nach der Weltausstellung in London 1902, als dieser plötzlich verschwand, eifrigst gesucht und anhand von Fotografien der Ausstellungen mehrmals kopiert, doch niemals gefunden wurde. [68]

 

Die Lutherbuche bei Altenstein, Thüringen

Einst erwuchs bei Altenstein in Thüringen eine Buche, vor dessen Stamm Martin Luther am 4. Mai 1521 entführt und anschließend auf die Wartburg gebracht worden sein soll. Der Baum stand Zeuge und wurde aus diesem Grund Ziel vieler Lutherverehrungen. [69]

Informationen zur Lutherbuche entnehmen wir dem 1844 publizierten Buch des Pfarrers von Steinbach Johann Conrad Ortmann, mit dem Titel „Möhra, der Stammort Doktor Martin Luthers und die Lutherbuche bei Altenstein und Steinbach“. Es ist das Hauptwerk aller zeitgenössischen Betrachtungen und hatte wesentlichen Anteil an der Lutherrezeption. Darin werden Lutherbuchtraditionen und die aus dem Holz gefertigten Devotionalien [70] vorgestellt. [71]

Zwar wurde der Baum und dessen Geschichte bereits 1804 erwähnt, Aufmerksamkeit erfuhr dieser aber erst viel später, am 8. August 1817, als große feierliche Veranstaltungen bei der Buche und am Quell abgehalten wurden. Die Buche erfuhr nicht nur „zeitlebens“ Verehrung (Ein Blatt, ein Span, ein Zweig wurde von Reisenden als Erinnerung mitgenommen.), sondern auch posthum. Des Baumes Umland erfuhr Verschönerung, der Ort Belebung durch Feierlichkeiten wie das 300jährige Reformationsjubiläum, die Landschaft eine späte Taufe. Der Brunnen wurde zum „Lutherbrunn“, der Wiesengrund zum „Luthergrund“, die Buche wurde die des Luthers und der Ort zum Kraftplatz tiefer Gefühle und stiller Andacht. [72]

Ein furchtbarer Orkan, der zuvor schon ganz „Teuschland“ [73] durchstreift und halb Europa verwüstet haben soll, beendete des Baumes Dasein am 18. Juli 1841. Hernach wurde der Stamm, dem ein 500jähriges Leben nachgesagt, zum Ausgangsmaterial verschiedenster Holzarbeiten. Die feierliche Abholung erfolgte schon neun Tage nach des Orkans Wüten und wurde mit großem Prunk, Rede und Gesang (Eine feste Burg ist unser Gott...) gefeiert. Wichtige Herrschaften der damaligen Zeit wohnten der Zeremonie bei. Eine sich freiwillig angebotene Bauernschaft brachte das Holz nach Stainbach, wo dieses in der Kirche aufbewahrt wurde. [74]

Das Holz ging als ehemaliges Eigentum des Herzogs von Bernhard von Sachsen-Meiningen und Hildeburghausen in jenes der Kirchengemeinde und des künftigen Fabrikortes Steinbach über. Nichts sollte verbrannt, nichts weggeworfen oder vernichtet werden, sondern alles dem werten Gedenken dienen. Das Holz wurde zum Körper für „Spazierstücke, Becher, Kelche, Nadelbüchsen, Salzgefäße, Tintenfässer, Serviettenständer, Lineale, Strickfässchen, Decken, Damenkästchen, etc.“. [75] Um den Absatz der Objekte brauchte man sie nicht zu sorgen, denn sogar Gläubige anderer Religionen, Katholiken beispielsweise, erbaten Stücke der Lutherbuche. [76] Die Nachfrage war groß, stieg stetig an. Nahezu Jede und Jeder im nördlichen Deutschland wollte ein Exemplar aus dem Holz dieser Buche besitzen.

Der Steinbacher Pfarrer stand dafür ein, dass alle aus der Lutherbuche gefertigten Objekte, nur mit dem hiesigen Kirchensiegel, das Echtheitssiegel der Pfarrei Steinbach, versehen, die Werkstätte des Carl Munkel, Horn- und Holzdreher, verlassen durften. Nicht nur das Holz, sondern auch die Blätter wurden zum Andenken aufbewahrt, verarbeitet und verkauft. [77] Bis in die Gegenwart erfuhren „verglaste Blätter von Lutherbäumen“ [78] großen Zuspruch und großer Beliebtheit bei Sammlerinnen und Sammlern. [79]

Letztlich müssen wir bedenken, dass der Legende nach nur eine einzige Buche am fraglichen Tag und Ort stand und folglich nur das Holz eines einzigen Baumstammes weiterverarbeitet werden konnte. Die Stückzahl an „originalen Holzstücken“ muss dementsprechend bescheiden gewesen sein.

Es wundert nicht, dass die Wertschätzung der Lutherbuche bespöttelt wurde. [80] Man fragte und fragt sich vielleicht sogar heute noch, was Menschen dazu verleitet, einen Baum, einen Ast, einen Zweig zu verehren. Vielleicht können wir dies ansatzweise damit erklären, dass nicht der Gegenstand an sich, das Holz in seinen merkwürdigen Ausformungen und Bearbeitungen, sondern das „dahinter“ Bewunderung erfährt. Das Objekt erhält einen religiösen Charakter, es erinnert an den großen Mann. Es erzählt von Martin Luther.

 

Aachener Nageldenkmal in der Christuskirche

Nationales und religiöses Verlangen nach Gedenken fand seinen Ausdruck in einem Nagelstock in Aachen. Es handelt sich hierbei um einen Pfahl, in den jeder vaterländische Spender einen Nagel in Erinnerung an Martin Luther einschlug. Im ersten Weltkrieg wurde dieser Stock beliebtes Werbemittel für Städte und Spender. Die Christuskirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und mit ihr der Nagelstock. [81]

 

Literaturhinweise:

Assmann, Jan, Kollektives Gedächtnis und kulturelle Identität. In: Kultur und Gedächtnis, hg. v. Jan Assmann und Tonio Hölscher, Frankfurt 1988.

Eidam, Hardy / Seib, Gerhard (Hrsg.): Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, Berlin 1996.

Hartmann, Wolfgang, Platz und Skulptur. Urbane Plätze. In: Plätze und Platzzeichen. Der Platz – Ein Thema der Kleinplastik seit Giacometti, hg. v. Andreas Pfeiffer, Sigmaringen 1996.

Hobsbawm, Eric (Hrsg.): The Invention of Tradition, Cambrige 1995.

Joestel, Volkmar / Strehle, Jutta: Martin Luther: Leben – Werk – und Wirkung’ Dauerausstellung im Lutherhaus Wittenberg, Berlin 1983.

Marsch, Angelika: Bilder zur Augsburger Konfession und ihrem Jubiläen, Berlin 1980.

Martini, Wolfram (Hrsg.): Architektur und Erinnerung, Göttingen 2000.

Menkovic, Biljana: Politische Gedenkkultur. Denkmäler – Die Visualisierung politischer Macht im öffentlichen Raum, Wien 1999.

Seib, Gerhard: Die Lutherbuche bei Altstein und die aus ihr gewonnenen „Luther-Devotionalien!“, in: Eidam, Hardy / Seib, Gerhard (Hrsg.): Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, Berlin 1996, S. 123-131.

Siggelkow, Ingeborg: Das Denkmal im öffentlichen Raum: Kunstwerk und politisches Symbol, in: Siggelkow, Ingeborg (Hrsg.): Gedächtniskultur. Formen privaten und öffentlichen Gedenkens, Frankfurt 2001.

Speitkamp, Winfried: Denkmal und Erinnerungslandschaft. Zur Einführung. In: Martini, Wolfram (Hg.): Architektur und Erinnerung, Göttingen 2000.

Stadie, Babette: Luther-Zimmerdenkmale des 19.Jahrhunderts !“, in: Eidam, Hardy / Seib, Gerhard (Hrsg.): Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, Berlin 1996.

Stummann-Bowert, Ruth: Welcher Luther soll es sein?, Gedanken zu einem Gedenken mit einem historisch-kunsthistorischen Rückblick auf „Luther in Eisen“, in: Eidam, Hardy / Seib, Gerhard (Hrsg.): Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, Berlin 1996.

Theiselmann, Christiane: Das Wormser Lutherdenkmal Ernst Rietschels (1858–1868) im Rahmen der Lutherrezeption des 19. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1992.

 

Knappitsch, Evelyn; Zifko, Theresa 

 

 

Anmerkungen

  • [1]

    „Das kulturelle Gedächtnis hat seine Fixpunkt, sein Horizont wandert nicht mit dem fortschreitenden Gegenwartspunkt mit. Diese Fixpunkte sind schicksalhafte Ereignisse der Vergangenheit, deren Erinnerung durch kulturelle Formung (Texte, Riten, Denkmäler) und institutionalisierte Kommunikation (Rezitation, Begehung, Betrachtung) wachgehalten wird.“

  • [2]

    Winfried Speitkamp, Denkmal und Erinnerungslandschaft. Zur Einführung. In: Architektur und Erinnerung, Göttingen 2000, S 161.

  • [3]

    Speitkamp, Denkmal und Erinnerungslandschaft, S 161.

  • [4]

    Biljana Menkovic, Politische Gedenkkultur. Denkmäler – Die Visualisierung politischer Macht im öffentlichen Raum, Wien 1999, S 3.

  • [5]

    Speitkamp, Denkmal und Erinnerungslandschaft, S 162.

  • [6]

    Ingeborg Siggelkow, Das Denkmal im öffentlichen Raum: Kunstwerk und politisches Symbol. In: Gedächtniskultur. Formen privaten und öffentlichen Gedenkens, hg. v. Ingeborg Siggelkow, Frankfurt 2001, S 111ff.

  • [7]

    Invented tradition is taken to mean a set of practices, normally governed by overtly or tacitly acceptes rules and of a ritual or symbolic nature, which seek to inculcate certain values and norms of behaviour by repetition, which automatically implies continuity with the past. In fact, where possible, they normally attempt to establish continuity with a suitable historic past. [...] However, insofar as there is such reference to a historic past, the peculiarity of invented traditions is that the continuity with it is largely fictitious. In short, they are responses to novel situations which take the form of reference to old situations, or which establish their own past by quasi-obligatory repetition.” Eric Hobsbawm (Hg.), The Invention of Tradition, Cambrige 1995, S 1f.

  • [8]

    Speitkamp, Denkmal und Erinnerungslandschaft, S 161.

  • [9]

    Robert Musil, Denkmale. In: Robert Musil, Nachlass zu Lebzeiten, Reinbeck bei Hamburg 1962, S 63.

    Zitiert nach: http://www-gewi.uni-graz.at/staff/fenz/texte/bezugspunkte.html; Für den Inhalt verantwortlich: Werner Fenz; Abfragedatum: 25. September 2006 (Zwischenzeitlich nicht mehr aufrufbar; 14.9.2018).

  • [10]

    Biljana Menkovic, Politische Gedenkkultur, S 42f.

  • [11]

    Biljana Menkovic, Politische Gedenkkultur, S 43.

  • [12]

    Link zur Konfessionskarte: www.elsevier.de/elsevier/covers/nationalatlas/pdfs/KircheSMALL.pdf; Für den Inhalt verantwortlich: Reinhard Henkel; Abfragedatum: 25. September 2006 (Zwischenzeitlich nicht mehr aufrufbar; 14.9.2018).

  • [13]

    Ebd.

  • [14]

    Luther-Denkmal Wittenberg: http://unterkunft.wittenberg.de/seiten/st012010.html; Für den Inhalt verantwortlich: KDG Wittenberg; Abfragedatum: 25. September 2006.

  • [15]

    Luther-Denkmal Hannover: http://www.kirche-hannover.de/news/berichte/1037449931.html; Für den Inhalt verantwortlich: Online-Team des Ev.luth. Stadtkirchenverband Hannover; Abfragedatum: 25. September 2006.

  • [16]

    Luther-Denkmal Eisleben: http://luther-eisleben.de/deutsch/lutherdenkmal.html; Für den Inhalt verantwortlich: 2D-Grafik-Design; Abfragedatum: 25. September 2006.

  • [17]

    Luther-Denkmal Prenzlau: http://www.prenzlau-online.de/inhalt433.html; Für den Inhalt verantwortlich: Prenzlau-Online; Abfragedatum: 25. September 2006 (Zwischenzeitlich nicht mehr aufrufbar; 14.9.2018).

  • [18]

    Luther-Denkmal Dresden: http://www.dresden-lexikon.de/; Für den Inhalt verantwortlich: Siegmar Baumgärtel; Abfragedatum: 25. September 2006.

  • [19]

    Luther-Denkmal Möhra: http://www.thueringen-tourismus.de/cps/rde/xchg/thueringen-tourismus/hs.xsl/template_Baudenkmal_TTG_24878.html; Für den Inhalt verantwortlich: Service-Center thueringen-tourismus.de; Abfragedatum: 25. September 2006 (Zwischenzeitlich nicht mehr aufrufbar; 14.9.2018).

  • [20]

    Christiane Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal Ernst Rietschels (1858–1868) im Rahmen der Lutherrezeption des 19. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1992, S.81.

  • [21]

    Ebenda, S.82-84.

  • [22]

    Wolfgang Hartmann, Platz und Skulptur. Urbane Plätze. In: Plätze und Platzzeichen. Der Platz – Ein Thema der Kleinplastik seit Giacometti, hg. v. Andreas Pfeiffer, Sigmaringen 1996, S 24.

  • [23]

    Luther-Denkmal Erfurt: http://www.thueringenweb.de/site/start/bid/18909/il/1/ridtb/262/urid/0/pid/11; Für den Inhalt verantwortlich: Steffen Raßloff; Abfragedatum: 30. Oktober 2006.

  • [24]

    Stadtplan Erfurt: http://stadtplan.erfurt.de/

  • [25]

    KatholikInnen in Erfurt: http://www.bistum-erfurt.de/seiten/352.htm; Für den Inhalt verantwortlich: Pressestelle des Bistums Erfurt; Abfragedatum: 30. Oktober 2006.

  • [26]

    Brockhausenzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage, hg. v. F. A. Brockhaus GMBH, Bd. 6, Mannheim 1988, S. 517.

  • [27]

    Luther-Denkmal Magdeburg: http://www.magdeburg-tourist.de/; Für den Inhalt verantwortlich: Karolina Shlyapin, Beate Morawietz; Abfragedatum: 30. 10. 2006.

  • [28]

    Stadtplan Magdeburg: http://www.meinestadt.de/magdeburg/stadtplan

  • [29]

    Luther-Denkmal Magdeburg: s. Anm. 27

  • [30]

    Stadie, Luther-Zimmerdenkmale, S. 90.

  • [31]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S. 6.

  • [32]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S. 36.

  • [33]

    Stummann, Welcher Luther soll es sein?, S. 106.

  • [34]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S.183.

  • [35]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.39.

  • [36]

    Stummann, Welcher Luther soll es sein?, S. 104.

  • [37]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.33.

  • [38]

    Ebenda, S.35.

  • [39]

    Ebenda, S.36.

  • [40]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S. 8f.

  • [41]

    Ebenda, S.19.

  • [42]

    Ebenda, S.20.

  • [43]

    Ebenda, S.27.

  • [44]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.37f.

  • [45]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S.66f.

  • [46]

    Ebenda, S.79.

  • [47]

    Ebenda, S. 76.

  • [48]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.39.

  • [49]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S.56.

  • [50]

    Ebenda, S.38.

  • [51]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.39.

  • [52]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S. 94ff.

  • [53]

    Ebenda, S.174.

  • [54]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.39.

  • [55]

    Stummann, Welcher Luther soll es sein?, S.104.

  • [56]

    Theiselmann, Das Wormser Lutherdenkmal, S.13.

  • [57]

    Stadie, Luther-Zimmerdenkmale, S.92.

  • [58]

    Ebenda, S.94.

  • [59]

    Ebenda, S.94f.

  • [60]

    Ebenda, S.89f.

  • [61]

    Ebenda, S.95.

  • [62]

    Stummann, Welcher Luther soll es sein?, S.103.

  • [63]

    Ebenda, 107.

  • [64]

    Ebenda, 107.

  • [65]

    Stadie, Luther-Zimmerdenkmale, S.93.

  • [66]

    Ebenda, S.95.

  • [67]

    Ebenda, S.93.

  • [68]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.43.

  • [69]

    Ebenda, S.45.

  • [70]

    Eine Devotionalie ist ein der „Andacht dienender Gegenstand (z.B. Statue, Rosenkranz; Rel.) siehe Duden, Das Fremdwörterbuch, 6. Auflage, 1997, S. 185.

  • [71]

    Seib, Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, S.123.

  • [72]

    Ebenda, S.123.

  • [73]

    Ebenda, S.124.

  • [74]

    Ebenda, S.124.

  • [75]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.45.

  • [76]

    Seib, Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, S.125.

  • [77]

    Ebenda, S.46.

  • [78]

    Joestel, Luther: Leben – Werk – und Wirkung, S.46.

  • [79]

    Ebenda, S.46.

  • [80]

    Seib, Zum Lutherkult im 19. Jahrhundert, S.126.

  • [81]

    Stummann, Welcher Luther soll es sein?, S.107f.

Empfohlene Zitierweise

Denkmäler. Aus: Reformation, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/11c/

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Erstellt: 19.07.2007

Zuletzt geändert: 08.01.2009


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