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Eine Spezialbibliothek zum deutschen Judentum findet sich in der Bibliothek Germania Judaica in Köln.
http://www.stbib-koeln.de/judaica/

Leider ist der Katalog nicht online benutzbar, die Bestände sind jedoch wenigstens zum Teil im zentralen NRW-Hochschulkatalog (HBZ) aufgeführt.
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F/

Die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt a.M. erwirbt im Rahmen ihres DFG-Sondersammelgebiets Judaica und verfügt über entsprechend große Bestände. Die für den deutschen Raum zentralen Judaica-Altbestände, die die Bombenverluste der Hebraica- und Judaica-Sammlung aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, überdauert haben, bestehen aus hebräischen Handschriften, hebräischen Inkunabeln und jiddischen Drucken. Sie sind in gedruckten Spezialkatalogen beschrieben.
http://www.stub.uni-frankfurt.de/ssg/judaica.htm

Literatur zur jüdischen Geschichte und moderne hebräische Sekundärliteratur befinden sich in den Bibliotheken der genannten Universitäts- und anderen Institute, die sich mit jüdischer Geschichte befassen, namentlich in Berlin, Düsseldorf, Duisburg, Erfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Leipzig, München, Potsdam und Trier. Diese Bestände sind zum Teil über die Regionalkataloge und den Karlsruher virtuellen Katalog erfasst.
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

Die Universitätsbibliotheken in Rostock und in München verfügen über große Sammlungen hebräischer und jiddischer Druckwerke, von denen viele aus der Frühen Neuzeit stammen.
http://www.ub.uni-rostock.de/ub/
http://www.ub.uni-muenchen.de/

Die Sammlung Heidenheim in der Zentralbibiothek Zürich enthält 3724 Ausgaben rabbinischer Literatur, mittelalterlicher jüdischer Bibelexegeten und Religionsphilosophen sowie 238 Manuskripte. Sie sind in Joseph Prijs' Katalog "Die hebräischen Handschriften der Zentralbibliothek Zürich" beschrieben.
http://www.zb.uzh.ch/recherche/fachgebiete/hebraistik-judaistik/

In den Niederlanden weist die Universitätsbibliothek Leiden wichtige hebräische Manuskripte auf, während moderne Hebraica und die meisten hebräischen Drucke sich in der Bibliotheca Rosenthaliana in der Universitätsbibliothek Amsterdam befinden. Bis zum Sommer sollen alle hebräischen Drucke von vor 1800 im Computer erfasst sein. Sie werden nach Städten aufgenommen; Amsterdamer Drucke (eine der Spezalitäten der Rosenthaliana) waren bislang noch nicht an der Reihe.
http://www.uba.uva.nl

Eine der größten Sammlungen hebräischer Manuskripte sowie hebräischer (und jiddischer) Druckwerke in Europa befindet sich in der Bodleian Library in Oxford. Ihre Bestände sind in verschiedenen gedruckten Katalogen erschlossen.
http://www.bodleian.ox.ac.uk/bodley

Die Judaica- und Hebraica-Bestände weiterer europäischer Bibliotheken lassen sich über die Links im Academic Jewish Studies Internet Directory ermitteln.
http://jewishstudies.virtualave.net/

Die Jewish National and University Library in Jerusalem (JNUL) sammelt am breitesten alle weltweit erscheinenden Publikationen zu jüdischen Themen. Der Katalog kann online benutzt werden. Außerdem besitzt die Handschriftenabteilung eine große Anzahl wichtiger Manuskripte aus allen Teilen der Welt und allen Zeiten jüdischer Existenz. Weitere Manuskripte, deren Originale sich in den verschiedensten Sammlungen und Bibliotheken der Welt befinden, liegen als Mikrofilme vor.

Ein sehr wichtiges Hilfsmittel ist die Aufsatzdatenbank RAMBI, in der Artikel mit jüdischen Themen in wissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelbänden seit 1966 einzeln bibliographiert werden. (Vollständigkeit kann auch hier nicht erreicht werden; erfasst sind wohl vor allem Zeitschriften und Sammelbände mit einschlägigen Titeln.) Diese Datenbank kann ebenfalls online über den Katalog der JNUL aufgerufen werden.
http://jnul.huji.ac.il/index.html
http://jnul.huji.ac.il/rambi/

Speziell für die deutsch-jüdische Geschichte ist auch im Jerusalemer Leo-Baeck-Institut eine Bibliothek online recherchierbar.
http://www.leobaeck.org/

Sehr gute Recherchemöglichkeiten bieten schließlich einige Bibliothekskataloge in den USA. Der Online-Katalog des Jewish Theological Seminary in New York ist durchgängig parallel in Englisch und in Hebräisch geführt. Das JTS besitzt überdies eine reichhaltige Sammlung von Manuskripten, seltenen und frühen Drucken, Einblattdrucken, Gemeindearchivalien etc., die für die europäisch-jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit von Relevanz sind.
http://catalog.jtsa.edu/
http://www.jtsa.edu/library/about/specialcoll.shtml#jac

Reichhaltige moderne hebräische Literatur findet sich in der Harvard University (Hollis Catalog), in der New York Public Library und in der Library of Congress.
http://holliscatalog.harvard.edu/
http://catalog.nypl.org/
http://catalog.loc.gov/

Die NYPL stellt der Forschung in der Dorot Jewish Division ebenfalls eine Sammlung früher Drucke aus dem 15. und 16. Jahrhundert zur Verfügung.
http://www.nypl.org/research/chss/jws/jewish.html



Erstellt: 02.02.2006

Zuletzt geändert: 19.03.2013


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