Bechold

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Christina Bechold

„Männer als Opfer der Hexenverfolgung“

Didaktische Hausarbeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main 2006/07

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Prolog

2. Forschungsstand/Sachanalyse

2.1. Allgemeines

2.2. Mann oder Frau?

2.3. Der Augenzeuge Hermann Löher

3. Didaktische Analyse des Unterrichtsgegenstandes

4. Zu den Lernzielen und der Methodik des Unterrichtsthemas

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

7.1. Strukturskizze zum Unterricht

7.2. Vorschlag für Tafelanschrieb Einleitung

7.3. Vorlage für Folie „Foltertod Christina Böffgens“

7.4. Quelle (original / übersetzt) / Arbeitsblatt / Textschnipsel

7.5. Vorschlag für Tafelanschrieb Ergebnissicherung

1. Prolog

Das Thema der Hexenverfolgung sucht man vergebens im Lehrplan des Hessischen Kultusministeriums. Die gesamte Epoche der frühen Neuzeit erscheint vergleichsweise marginal. Im alltäglichen Leben der Schüler jedoch haben Fantasy-, Mystery-, Magie und Hexengeschichten großen Erfolg. Sie tauchen „in Computerspielen, Film, Fernsehen und Literatur“[1] auf. Nicht nur aus dem privaten Interesse der Schüler heraus empfiehlt es sich, über eine Unterrichtssequenz in Geschichte mit dem Thema Hexenverfolgung nachzudenken. Aus rein wissenschaftlicher Sicht bietet sich eine Fülle von Erkenntnissen an, die mit gängigen Ressentiments aufzuräumen verspricht und eine andere Perspektive auf Historie eröffnet. Beispielsweise gehen sehr viele Menschen immer noch davon aus, dass die Hexenverfolgung ein Kapitel des „dunklen“ Mittelalters  sei. Dass sie jedoch in der Epoche der frühen Neuzeit anzusiedeln ist, der ein hohes Maß an Fortschritt und die Befreiung des menschlichen Verstandes nachgesagt werden, dürfte den Wenigsten bekannt sein. Ein weiterer Grund, warum Hexenverfolgung ein interessantes Thema für den Geschichtsunterricht sein dürfte, ist der, dass gerade hier Lokalgeschichte erforscht werden kann. Oftmals kennen die Schüler Geschichten ihres eigenen Dorfes aufgrund mündlicher Überlieferungen. Diesen Geschichten auf den Grund zu gehen, sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen, dürfte viele Schüler zu aktiver Teilnahme am Geschichtsunterricht bewegen. Nicht nur bei der Untersuchung lokaler Diversität fällt auf, dass monokausale Erklärungen nicht ausreichen, sich dem Phänomen der Hexenverfolgung zu nähern. Auch bezüglich des Umgangs mit Fremdgruppen/Minderheiten kann Hexenverfolgung problematisiert und im Sinne von Erziehung zu Toleranz überdacht werden.

In dem folgenden Unterrichtsentwurf wird nicht auf eine bestimmte lokale Begebenheit hingewiesen. Vielmehr geht es um das Aufzeigen der Tatsache, dass nicht nur Frauen Opfer der Verfolgungen wurden. Auch Männer zählten zu den Angeklagten. Anhand eines Einzelfalles – dem des Hermann Löher – soll veranschaulicht werden, dass selbst höhere soziale Schichten nicht vor der Anklage gefeit waren. Der Unterrichtsentwurf ist auf eine 8. Klasse einer Realschule abgestimmt. Laut Lehrplan des Hessischen Kultusministeriums für Realschulen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ist in der 8. Klasse eine Unterrichtseinheit mit dem Thema „Umgang mit „Fremden“ und Andersdenkenden“ geplant. Neben den verbindlichen Unterrichtsinhalten der Kreuzzüge, Juden als „Sündenböcke“, der Entstehung eines neuen Weltbildes und der Betrachtung religiöser/reformatorischer Entwicklungen bietet das Thema der Hexenverfolgung gerade an dieser Stelle eine sinnvolle Ergänzung.

2. Forschungsstand

2.1. Allgemeines

Seit Ende des letzten Jahrhunderts sind die deutschen Hexenprozesse Betrachtungs-gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Beschäftigte man sich zunächst hauptsächlich mit den jeweiligen christlichen Konfessionen und ihrer Stellung zu den Prozessen oder mit juristischen Fragestellungen, bemüht sich die Historiografie „seit etwa Anfang der siebziger Jahre [...] zunehmend um eine ernsthafte Quantifizierung der Hexenprozesse unter Auswertung aller in Frage kommenden Quellen sowie um die Frage nach den sozialen und ökonomischen Hintergründen der Verfolgungen.“[2] Der Erklärungsversuch, die Hexenprozesse als ein Instrument des vorherrschenden Glaubenskampfes auszulegen, muss scheitern, da zu wenige Quellen auf eine eindeutige religiöse Zuordnung verweisen.[3] Der 1487 erschienene, von den Dominikanermönchen Jacob Sprenger und Heinrich Institoris publizierte „Hexenhammer“ erreichte durch die Druckkunst ein größeres Publikum als die bisherigen Auflagen. Als eine Art der Verwissenschaftlichung der Hexenjagd betonte das Werk die große Anfälligkeit des weiblichen Geschlechts für die Hexerei. Die neuere Geschichtsforschung geht davon aus, dass die Frau durch die Verbindung mit dem Bild der Hexe degradiert wurde und die Stellung des Mannes/des Patriarchen gestärkt werden sollte.[4] Mit dieser These kann aber nicht erklärt werden, warum dennoch die Verurteilungsquote der Kindern und Männern bei nahezu 20 % lag. Bei der Annäherung an dieses geschichtliche Kapitel muss die zeitgenössische Hexenlehre in Betracht gezogen werden. Der Glaube an Zauberei war in der Frühneuzeit allgemein verbreitet. „Das Zaubern wurde als eine alltägliche und unspektakuläre Tätigkeit betrachtet, an deren Wirkung die Menschen schlichtweg glaubten.“[5] Relativ spät, um 1430, entstand durch die Verschmelzung von Zauberei- und Ketzerprozess die engere Begriffsbestimmung. Kirchlicher Ketzerprozess und weltlicher Zaubereiprozess gingen ineinander über. Der Staat und seine Diener übernahmen die Prozessführung. „Für sie war Hexerei [...] vor allem ein weltliches Verbrechen, ein Angriff auf die Gesellschaft, weniger ein Abfall vom Glauben [...].“[6] Gesetzliche Richtlinie für die Durchführung der Prozesse war die 1532 erlassene „Constitutio Criminalis Carolina“, auch die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. genannt. Sie besaß lediglich anleitenden Charakter und wurde nur bedingt umgesetzt. Die territorial unterschiedlichen Strafprozessordnungen „durften lediglich in Geist und Gehalt der reichsweiten Regelung nicht widersprechen.“[7] Nach § 109 der Carolina war „Verbrennung als Strafe bei nachgewiesenem Schadenszauber“[8] anzuwenden. § 44 verdächtigte Personen der Zauberei, „die sich anboten, Zauberei zu lehren, mit Schadenszauber drohten, ihn (angeblich) umsetzten, mit verdächtigen oder zauberischen Personen wissentlichen Kontakt pflegten, mit realen oder verbalen Zaubermitteln umgingen und im Ruf standen, selbst Zauberei auszuüben.“[9] Laut der Rechtssprechung der Carolina wurde Folter als Instrument zur Wahrheitsfindung legitimiert. „Sie schrieb in § 52 allerdings auch die Suche nach materiellen Beweisstücken von Zauberei [...] vor.“[10] In zweifelhaften Fällen gar sollten sich die Gerichte Rat von höheren Institutionen einholen. Allerdings entsprach die juristische Praxis nicht der rechtlichen Theorie und die von der Carolina gewährten rechtlichen Mittel, wie Foltereinsatz nur bei greifbaren Indizien, Überprüfung der Glaubwürdigkeit von Zeugen und die Möglichkeit des Widerrufs eines Geständnisses, scheiterten an regionalen Partikularinteressen. „Die vielen Kurfürstentümer, Herzogtümer, Grafschaften, geistlichen Fürstentümer und freien Reichsstädte waren in Justizsachen de facto und zum großen Teil auch de jure unabhängig. Die Halsgerichtsordnung Karls V. bot nur einen Rahmen. Die Gerichtsherren konnten eigenes Recht schaffen und sich von der herrschenden Lehre absetzen oder sie weiterentwickeln.“[11] Die zentrale Einrichtung eines Reichskammergerichts hatte nicht genügend Exekutivgewalt, um sich gegen die vielen Unterschiede der einzelnen landesherrlichen Regierungen und deren Gesetzgebung zur Wehr zu setzen. „Folter war die Seele der Prozesse, und da ihr Einsatz nicht genau bestimmt war, neigten insbesondere Laienrichter dazu, mit den Angeklagten `kurzen Prozeß´ (sic!) zu machen.“[12] Die Verfahrenseinleitung war nicht wie beim Akkusationsprozess durch eine förmliche Anklage möglich, sondern der Inquisitionsprozess erlaubte bereits eine Eröffnung des Verfahrens, wenn nur ein Gerücht, ein Verdacht vorlag. Die Obrigkeit konnte von sich aus ein Verfahren einleiten. Um einer Hexe den Prozess zu machen, musste sie in fünf Anklagepunkten für schuldig befunden werden:[13]

1. Teufelspakt

2. Teufelsbuhlschaft

3. Hexenflug

4. Teilnahme am Hexensabbat

5. Schadenszauber.

Eine Kontinuität in den Verfolgungen ist nicht auszumachen. Sie verlaufen trotz einzelner lokaler Unterschiede wellenartig und erreichen ihre Höhepunkte um 1590, um 1630 und um 1670/1680.[14] „Vor allem war der sich etablierende Glaube an die Existenz einer Hexensekte mit Hexenflug und -sabbat der Auslöser für die Prozesslawinen seit etwa 1590.“[15] Überhaupt wurde die „Zeit zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert [...] von den Menschen als krisenhaft empfunden: Pestwellen, Hungersnöte, Klimakatastrophen und kriegerische Auseinandersetzungen lösten einander ab [...].“[16] Die Verfolgungen erreichten ihren Höhepunkt in Zeiten besonders schwerer Not, weshalb „davon auszugehen [ist], daß unter krisenhaften Lebensbedingungen die Bereitschaft zu Denunziationen und Verfolgungen größer war.“[17] Der Hexenglaube diente wohl als Mittel der Erklärung all der genannten Schwierigkeiten und machte durch die Personalisierung das Übel fassbar. Betrachtet man geografische Schwerpunkte der Hexenverfolgungen, fallen „Konzentrationen in Gebieten mit relativ gering entwickelter Staatlichkeit“[18] auf.

2.2. Mann oder Frau?

Regional starken Schwankungen unterliegt auch die Verfolgung von Männern. Es ist kein einheitliches Muster erkennbar. Grundsätzlich waren mehrheitlich Frauen Opfer der Verfolgung. Es gab aber auch Gegenden, in denen die Wahrscheinlichkeit der Verurteilung für Männer höher lag („Montbéliard, Cambrai, Mainz, Luxemburg, Salzburg und im Saarraum“[19]). Korrelation zwischen Konfession und der Verfolgung von Männern besteht, aber auch in diesem Falle gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen. „Eine erhöhte Männerverfolgung in der Hexenverfolgung kann für die katholisch-geistlichen, aber auch für mehrere katholisch-weltliche Territorien festgestellt werden. Geringere Männeranteile in der Hexenverfolgung finden sich vorwiegend in protestantischen Territorien.“[20] Es kann jedoch gesagt werden, dass die Hexenprozesse nicht als frauentypisches Delikt angesehen werden können, was auch Misogynie ausschließt. Die Geschlechtspolarität entwickelte sich im 16. Jahrhundert und änderte sich im 17. Jahrhundert. Männer wurden vermehrt ab dem 17. Jahrhundert verurteilt, was auch anhand der zweiten und dritten Verfolgungswelle nachgewiesen werden kann. Die Tatsache, ob das Hexenbild weiblicher oder männlicher Art ist, hängt vom kulturellen Kontext ab. Dieses Bild wiederum verändert sich nur schleppend, wenn es denn einmal geprägt ist. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass „Männer, die beruflich mit dem Grenzgebiet zwischen Leben und Nicht-Leben zu tun hatten“[21], oftmals der Zauberei verdächtigt wurden. Betroffene Personenkreise waren die der Totengräber, der Hirten, der Scharfrichter und anderer beruflicher Randgruppen (z. B. Abdecker). Viele der genannten Berufsgruppen betätigten sich auch in der Heilkunde. Es lag also eine Schnittmenge von Tabu und Tod vor und die angeklagten Männer gehörten oftmals Gruppen an, die über unzureichendes Sozialkapital verfügten. Auch wurden sie eher dann zu einem Prozess herangezogen, wenn es Schäden größeren Ausmaßes gab. Ihnen wurde beim Teufelspakt ein aktiverer Part als den Frauen zugeordnet.[22] „Männliche Hexen verkehrten nicht in gleichem Maße wie ihre weiblichen Pendants sexuell mit dem Teufel, sondern liefen wegen gestörter Glaubensfähigkeit in das Lager des Teufels über. Sie wurden nicht wie Frauen auf Körper und Sexualität reduziert, sondern auch noch als Hexenmänner mit der männertypischen Kategorie Geist assoziiert.“[23] Wurden die Frauen also eher als Opfer angesehen, die sich aufgrund ihres schwachen Geistes vom Teufel haben verführen lassen, sagte man den Hexenmeistern große Macht nach, da sie als angebliche Würdenträger des Teufels Anhänger einer Organisation waren, die die christliche Ordnung der diesseitigen Welt untergraben konnte. „Der Hexenmeister war ein Konstrukt des Denkens im Rahmen einer von Angst sowie Pessimismus durchdrungenen krisenhaften Zeit, geprägt durch staatliche Sozialdisziplinierung und eine Ideologisierung des Christentums.“[24]

2.3. Der Augenzeuge Hermann Löher

Der Kaufmann Hermann Löher wurde 1595 in Münstereifel im Rheinland geboren und lebte von 1636 bis zu seinem Tode 1678 in Amsterdam. Er veröffentlichte ein Buch namens „Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage der Frommen Unschültigen“, was bis in das 19. Jahrhundert unbekannt blieb. Als Kind zog er mit seinen Eltern nach Rheinbach, wo sein Vater zuerst als Kaufmann und anschließend als Bürgermeister und Schöffe Karriere machen sollte. Hermann Löher trat in seine Fußstapfen und wurde 1627 Bürgermeister, 1631 schließlich sogar Mitglied des Schöffenkollegiums, wo er mit den ersten Hexenprozessen in Rheinbach konfrontiert wurde. „Die Bevölkerung suchte Sündenböcke für eine Missernte.“[25] Auslöser für die Hexenprozesse in Rheinbach war die Flucht einer aus dem Nachbarort angeklagten „Hexe“, die in Rheinbach gefasst und schließlich ausgeliefert wurde. Gegenstimmen gegen den aufkommenden Prozess konnten sich nicht durchsetzen, da vom Landesherrn bereits der Kommissar Dr. Franz Buirmann eingesetzt war. Er sollte die Laien professionell mit seinem juristischen Rat unterstützen. Es bildeten sich Parteien, „die nun Gelegenheit sahen, ihre Gegner und Konkurrenten aus dem Wege zu räumen.“[26] Der Kommissar Buirmann instrumentalisierte die Prozesse, um sich am Vermögen der Angeklagten zu bereichern. Dabei schrak er nicht davor zurück, in den peinlichen Befragungen gezielt Namen angeblicher Komplizen zu erfragen, denen durch Besagung durch die Gefolterten der Prozess gemacht werden konnte. „Die Massenprozesse [...] beruhten wesentlich auf den Aussagen gefolterter und damit `geständiger´ Angeklagter, die Dritte als Teilnehmer am Hexensabbat denunzierten.“[27]

Auch Personen aus oberen sozialen Schichten waren nicht gefeit vor diesen so genannten Besagungen. Nachdem Buirmann aufgrund einiger Beschwerden seines Amtes enthoben wurde, kamen die Prozesse im kurkölnischen Rheinland zum Erliegen. 1636 setzte erneut eine Verfolgungswelle ein, wobei nun Kommissar Dr. jur. Jan Möden die Nachfolge Buirmanns antrat. Er ließ den kurfürstlichen Vogt Dr. Andreas Schweigel verhaften, der sich gegen Buirmann ausgesprochen hatte. Dieser starb 70jährig an den Folgen der ihm aufgezwungenen Folter. „Die Opfer wurden nicht wahllos oder zufällig vor Gericht gezerrt.“[28] Wenige Wochen vorher war Löher nach Amsterdam geflüchtet. Dort verfasste er auch seine „Wemütige Klage“. Er schrieb aus der Retrospektive von seinen eigenen Erfahrungen, lässt Opfer und Gegner der Hexenverfolgung zu Wort kommen. „Letztlich verantwortlich für die große Hexenjagd im Kurfürstentum Köln war der Landesherr, Erzbischof Ferdinand von Bayern (Reg. 1595-1650).“[29] Er förderte die Hexenverfolgung und sandte ausgebildete Juristen wie eben Buirmann oder Möden von den beiden höchsten kurkölnischen Gerichten in Köln und Bonn aus, um lokale Prozesse zu unterstützen.

3. Didaktische Analyse des Unterrichtsgegenstandes

Der Unterrichtsentwurf ist für eine 8. Klasse des Realschulzweiges gedacht. Eine sehr heterogene Zusammensetzung der Klassengemeinschaft ist anzunehmen. Dieser Stunde sollten bereits Unterrichtsstunden vorangegangen sein, in denen die Terminologie der Hexenverfolgung geklärt wurde und somit Begriffe wie „Schadenszauber“, „peinliche Befragung“ etc. den Schülern bekannt sind. Des Weiteren sollte den Schülern bereits der reguläre Ablauf eines Hexenprozesses erläutert und mögliche Ursachen, die zu einer Verfolgung führten, klar sein. Demzufolge ist der hier dargestellte Unterrichtsentwurf als eine Erweiterung des bisherigen Wissens anzusehen.

Als Einstieg steht der Referatsvortrag eines Schülers zu den wichtigsten Eckdaten der Person Hermann Löhers. Durch die Exemplifizierung an einem Einzelschicksal dürfte das Interesse der Schüler schnell geweckt sein. Hermann Löhers Augenzeugenbericht darf als Quelle gelten, die aus eigener Sicht eines Betroffenen bzw. Beteiligten geschrieben ist. Hierzu finden die Schüler einen leichteren Zugang als zu formelhafteren Gesetzestexten, die aufgrund der sehr verdichteten Sprache oftmals Schwierigkeiten bereiten.[30] Christina Böffgens` Schicksal verdeutlicht, dass eine Instrumentalisierung des Hexenprozesses zugunsten des mit dem Fall beauftragten Kommissars erfolgte. Er ordnete die Folter an, die schließlich zum Tod der Christina Böffgens führte und versuchte es letztendlich so auszulegen, als hätte der Teufel ihr das Genick gebrochen, um die Besagung weiterer Komplizen zu vermeiden.

Zusätzliche optische Motivation bietet das Auflegen der Folie mit dem Foltertod der Christina Böffgens. Eine Bildquelle veranlasst die Schüler dazu, ihre Eindrücke in eigenen Worten zu formulieren. Vorteil einer solchen Quelle ist, dass die Schüler ihre eigenen Worte verwenden müssen, um sich dem Geschehen zu nähern. Bei Textquellen ist oftmals die Gefahr groß, dass sie eine partielle Replik des vorliegenden Textkörpers erstellen, um die zu der Quelle gestellten Aufgaben zu bearbeiten.

Eine didaktische Reduktion erfolgt zwar einerseits, indem die „Übersetzung“ den Schülern an die Hand gegeben und diese auch durch zusätzliche Ergänzungen konkretisiert wird. Andererseits haben sie auch die nicht-modifizierte Version vor sich liegen, die zwar in moderner Typografie auftaucht, dennoch die Orthografie der damaligen Zeit beibehält. Das gleichzeitige Ausgeben des Textes in ursprünglicher Orthografie verhindert einen „Verlust an Sinnlichkeit und Rätselhaftigkeit“[31], der durch zu starke Modifikation entstehen würde. Der Text auf dem Arbeitsblatt ist in zwei Spalten aufgeteilt, so dass das Auge keine allzu langen Zeilen lesen muss und nicht vorschnell ermüdet. Damit die Schüler nicht das Gefühl haben, sie müssen sich durch eine „Textwüste“ kämpfen, ist nochmals das Bild des Foltertod der Christina Böffgens auf dem Arbeitsblatt platziert. Den Schülern evtl. unklare Begriffe in der „Übersetzung“ sind grau hinterlegt und in einem ebenfalls grau hinterlegten Kästchen erklärt. Diese Markierungen erheben keinesfalls den Anspruch, alle etwaigen Verständnisprobleme zu beseitigen. Die Unterstützung der Partnerarbeit durch den Lehrer ist dennoch unbedingt notwendig.

4. Zu den Lernzielen und der Methodik des Unterrichtsthemas

Einleitend in die Stunde bietet sich an, dass der Lehrer den Ablauf der Stunde in einem Tafelanschrieb[32] verdeutlicht. Dies macht den Schülern die Struktur bzw. den Verlauf der Stunde klar. Grundlage der Unterrichtsstunde bildet der in die Stunde einführende Referatsvortrag eines Schülers zu den biografischen Eckdaten des Hermann Löher. Der vortragende Schüler hat zuvor ausgewähltes Textmaterial an die Hand gereicht bekommen, als auch die Aufgabe, zusätzlich im Internet zu recherchieren. Hierzu erhielt er den Verweis auf die Internetseite „www.historicum.net“, die umfangreiches Text- und Bildmaterial zu Verfügung stellt. Er soll den Vortrag im Hinblick auf die Besonderheiten dieses Falles ausarbeiten. Beispielsweise könnte das Referat folgenden Ablauf haben: 1. Biografische Eckdaten zu Hermann Löher mit Verweis auf sein Werk der „Wemütigen Klage“, 2. Besonderheiten des Schicksals Hermann Löhers im Vergleich zu den bisher behandelten „Fällen“ von Hexenverfolgung im Unterricht (Geschlecht/sozialer Status). Idealerweise stellt der Schüler auch die „Hauptfiguren“ vor, wie den Kommissar Dr. jur. Franz Buirmann und etwaige Schöffen, die an den Hexenprozessen beteiligt waren. Visuell unterstützend und entsprechend motivierend könnten durch den Schüler gestaltete Overhead-Folien oder gar eine Powerpoint-Präsentation wirken. Der Referatsvortrag schult die Vortragsfähigkeit, was vorbereitend für die Abschlussprüfung sein kann. Schulung der Eloquenz, des sicheren Auftretens vor einer größeren Gruppe, des freien Redens und schließlich der gewissenhaften Vorbereitung mit dem Zusammenfassen und der Beschränkung auf die wichtigsten Details eines Themas sind nur einige zu nennende positive Aspekte, die zu instrumentellen Lernzielen gezählt werden dürfen. Zusätzlich obliegt dem Vortrag das kognitive Lernziel des Erkenntniszuwachses, da die Klassengemeinschaft darauf aufmerksam gemacht werden soll, dass nicht nur Frauen Opfer der Verfolgung wurden, sondern auch Männer und dass ein höherer sozialer Status keinesfalls vor Verfolgung schützte. Die historische Bedeutsamkeit des Werkes von Hermann Löher soll erkannt werden, da es sich um einen Augenzeugenbericht aus „erster Hand“ handelt. Zwar schrieb Löher aus der Retrospektive und war sicherlich durch die Bedrohung seiner eigenen Person beeinflusst; dennoch war er direkt beteiligt an den Hexenprozessen und somit unmittelbarer Zeuge.

Nach dem Schülervortrag sollten kurz eventuell aufgetauchte Fragen beantwortet und Unklarheiten beseitigt werden, um anschließend die Folie vom Foltertod der Christina Böffgens aufzulegen. Hier gibt der Lehrer den Hinweis, dass es sich um einen Kupferstich/eine Illustration aus dem Buch Hermann Löhers handelt, welche/r einen Augenzeugenbericht bildlich darstellt. Nun werden im Unterrichtsgespräch die Eindrücke der Schüler ermittelt, die sich beim Betrachten der Folie einstellen. Mögliche Fragestellungen an die Klassengemeinschaft könnten sein: „Was meint ihr, was hier passiert sein könnte?“, „Achtet einmal auf die Körperhaltung/Gestik/Mimik der hier dargestellten Personen. Was könnte dadurch zum Ausdruck kommen? Wie fühlen sie sich eventuell?“ oder „Welche Details fallen euch auf und auf was könnten sie hinweisen?“. Durch das Auflegen der Folie mit dem Foltertod Christina Böffgens` und der entsprechenden Motivation zum Unterrichtsgespräch durch den Lehrer lernen die Schüler das Beschreiben eines Bildes mit eigenen Worten. Sie müssen sich auf die wichtigsten Details im Bild beschränken und deren Aussagekraft erkennen. Auffallend ist die „altmodische“ Kleidung der Herren und das tote Opfer im Vordergrund, das durch das Tragen des Nachthemdes ziemlich ärmlich wirkt. Üblicherweise trugen alle gefolterten Personen dieses Nachthemd. Bei genauem Hinsehen fallen evtl. die Wunden an der Toten auf, die durch die Bein- und Handgelenkschrauben verursacht wurden. Die Folterinstrumente hingegen dürften den Schülern gleich ins Auge fallen. Die nach oben gehaltene Handfläche einiger Protagonisten verweist auf deren Ratlosigkeit. Etwas schwieriger zu erkennen dürfte die im Hintergrund dargestellte Situation sein. Es handelt sich um das Aufteilen des Nachlasses der zu Tode gefolterten reichen Witwe. Auch die Bedeutung des Buches, das von einem Mann (dem Vogt von Rheinland) gehalten wird, wird wohl kaum durch die Schüler erklärt werden können. Evtl. vermuten sie hier die Heilige Schrift, es ist aber die Halsgerichtsordnung Karls V. gemeint. Die Beschreibung möglicher Emotionen, die auf dem Bild dargestellt sind, fordert und fördert grundsätzlich die Empathiefähigkeit der Schüler.

Dem visuellen „Intro“ folgt die Arbeit am Text. Einleitend wird erwähnt, dass die eben gezeigte Folie nun in textlicher Form ausgeteilt wird. Hier gilt es, sich im Umgang mit einem Vokabular zu bewähren, das den Jugendlichen weitgehend unbekannt sein dürfte. Die Schüler erhalten den Originaltext in moderner Typo-, aber alter Orthografie und bekommen zusätzlich eine „Übersetzung“ in Einzelteilen mit dem Auftrag, sie in die richtige Reihenfolge zu bringen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Tischnachbarn. Zeitlich gesehen dürfte diese Aufgabenstellung relativ rasch von den Schülern gemeistert sein, da der Text in lediglich fünf Abschnitte eingeteilt wurde.[33] Durch diesen handlungs- und produktionsorientierten Ansatz im Umgang mit Text lernen die Schüler, textliche Strukturen zu erfassen und sie inhaltlich chronologisch richtig zusammen zu setzen. Sie verbessern ihre soziale Kompetenz, da sie das Arbeiten im Team in der Arbeit mit dem Tischnachbarn praktizieren. Sie erhalten zudem ein Gespür für die Tatsache, dass Quelltexte „übersetzt“ worden sein können und der genaue Wortlaut evtl. anders auszulegen ist. Dies fördert den kritischen Umgang mit textlich-modifzierten Quellen.

Die basale Fähigkeit, Textinhalt zusammenzufassen, wird durch die Aufgabenstellung gewährleistet. Nachdem die Schüler den Text logisch geordnet und somit auch gelesen haben, fassen sie ihn in eigenen Worten kurz und prägnant zusammen. Sie schulen ihre Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Die in der Partnerarbeit gewonnenen Ergebnisse werden im Anschluss im Plenum vorgestellt und diskutiert. Daraufhin erfolgt die Zusammenfassung und die Ergebnissicherung an der Tafel.[34] Diese Komprimierung der vorgetragenen Punkte an der Tafel stellt quasi den Extrakt der Schulstunde und somit eine „Reduktion auf wenige Informationseinheiten“[35] dar, was „lernpsychologisch günstig [ist], weil sie eine bessere Übersicht und auch besseres Behalten und Handhaben ermöglicht.“[36] Am Ende der Stunde erhalten die Schüler die Hausaufgabe, sich mögliche Motive Buirmanns zu überlegen und per Internetrecherche herauszufinden, was mit dem Vogt aus Rheinbach, Dr. Andreas Schweigel, geschah.

5. Resümee

Das Thema Hexenverfolgung im Allgemeinen übt immer noch eine große Faszination auf Jugendliche aus. Dieser Unterrichtsentwurf stellt einen Versuch dar, mit dem gängigen Klischee aufzuräumen, dass lediglich Frauen Opfer der Verfolgung wurden, die zudem einer unteren sozialen Schicht entstammen und evtl. sogar als „Ausgestoßene“ galten. Den Hexenprozessen in Rheinbach fielen hochrangige lokale Persönlichkeiten zum Opfer. Der Unterrichtsentwurf eignet sich wohl weniger zur Schulung einer soziale Kompetenz wie der der toleranten Haltung gegenüber Minderheiten. Hier greift aber die Kritik von Thomas Lange: Menschen, die der Hexerei beschuldigt werden, [sind] nun einmal nicht als Gruppe mit erkennbaren Merkmalen oder gar als ,klassische Fremdgruppe‘ zu definieren.“[37] Hexenprozesse müssen grundsätzlich in ihrem regionalen Kontext und der dort damals vorherrschenden Umstände betrachtet werden. In Rheinbach beispielsweise wurden die Prozesse durch die Obrigkeit instrumentalisiert und vorangetrieben, wohingegen in anderen Orten vielmehr das Volk nach den Prozessen verlangte.[38]

Der hier vorliegende Versuch zur Gestaltung einer Geschichtsstunde kann und will nicht alle Facetten der Hexenverfolgung aufzeigen. Er ist vielleicht eher als die Betrachtung einer konkreten historischen Begebenheit durch ein Vergrößerungsglas anzusehen, da der leichtere Zugang für Schüler durch die Augen von Hermann Löher eine Szene der Hexenprozesse in Rheinbach genau sieht. Das gesamte Thema verlangt nach einer Ausweitung auf mehrere Schulstunden, um dem Anspruch von Vollständigkeit nur annähernd gerecht zu werden. Zur Behandlung des Themas im Unterricht sei Folgendes angemerkt: „Es bleibt das Ausweichen auf umfangreichere Projekttage und Arbeitsgemeinschaften oder die Hoffnung auf größere Spielräume nach den diversen Lehrplanreformen.“[39]

6. Literaturverzeichnis

Adelmann, Johannes Graf: Die Unterdrückung von Minderheiten. Das Beispiel der „Hexen“. In: Praxis Geschichte, H. 4 1991, S. 14-21.

Decker, Rainer: Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit. Darmstadt 2004, S. 44-71.

Dörr, Margarete: Tafel- und Folienarbeit. In: Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 32005, S. 87-145.

Hessisches Kultusministerium: Lehrplan Geschichte. Bildungsgang Realschule. Jahrgangsstufen 5 bis 10.

http://www.historicum.net besucht am 25.02.2007

http://extern.historicum.net/loeher/ besucht am 25.02.2007

Lambrecht, Karen: Tabu und Tod: Männer als Opfer frühneuzeitlicher Verfolgungswellen. In: Ingrid Ahrendt-Schulte, Dieter R. Bauer, Sönke Lorenz und Jürgen Michael Schmidt (Hrsg.): Geschlecht, Magie und Hexenverfolgung. Gütersloh 2002, S. 193-208.

Lange, Thomas: Hexenverfolgung als Unterrichtsthema. Ein regionalgeschichtlicher Stoff im Wandel von kulturgeschichtlicher Aufklärung zum ethnologischen Lernen. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU), H. 7/8 1995, S. 402-420.

Richter, Sabine: Werwölfe und Zaubertänze. Vorchristliche Glaubensvorstellungen in Hexenprozessen der frühen Neuzeit. Frankfurt am Main 2004.

Schleichert, Sabine: Hexenprozesse in der Landgrafschaft Hessen-Kassel. In: Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Arbeitsgemeinschaft der Historischen Kommissionen in Darmstadt, Frankfurt, Marburg und Wiesbaden (Hrsg.): Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Marburg 1993, S. 39-76.

Schmidt, Jürgen Michael; Löffler, Gerhild: Hexenverfolgung in Forschung und Unterricht. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU), H. 1 2005, S. 4-19.

Schneider, Gerhard: Die Arbeit mit schriftlichen Quellen. In: Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 32005, S. 15-44.

Schulte, Rolf: Hexenmeister. Die Verfolgung von Männern im Rahmen der Hexenverfolgung von 1530-1730 im Alten Reich. Frankfurt am Main 22001.

Waardt, Hans de: Mann oder Frau, Tod oder Leben. Die Grenze zwischen Natur und Übernatur als Schwelle der magischen Inversion. In: Ingrid Ahrendt-Schulte, Dieter R. Bauer, Sönke Lorenz und Jürgen Michael Schmidt (Hrsg.): Geschlecht, Magie und Hexenverfolgung. Gütersloh 2002, S. 81-104.

 

Anmerkungen

[1] Jürgen Michael Schmidt, Gerhild Löffler: Hexenverfolgung in Forschung und Unterricht. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU), H. 1 2005, S. 4.

[2] Sabine Schleichert: Hexenprozesse in der Landgrafschaft Hessen-Kassel. In: Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Arbeitsgemeinschaft der Historischen Kommissionen in Darmstadt, Frankfurt, Marburg und Wiesbaden (Hrsg.): Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Marburg 1993, S. 39.

[3] Vgl. Johannes Graf Adelmann: Die Unterdrückung von Minderheiten. Das Beispiel der „Hexen“. In: Praxis Geschichte, H. 4 1991, S. 14.

[4] Vgl. Adelmann, Die Unterdrückung von Minderheiten, S. 14.

[5] Sabine Richter: Werwölfe und Zaubertänze. Vorchristliche Glaubensvorstellungen in Hexen-prozessen der frühen Neuzeit. Frankfurt am Main 2004, S. 27.

[6] Rainer Decker: Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit. Darmstadt 2004, S. 46.

[7] Rolf Schulte: Hexenmeister. Die Verfolgung von Männern im Rahmen der Hexenverfolgung von 1530-1730 im Alten Reich. Frankfurt am Main 22001, S. 58.

[8] Schulte, Hexenmeister, S. 58.

[9] Ebd. S. 58-59.

[10] Ebd. S. 59.

[11] Decker, Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit, S. 55.

[12] Ebd. S. 59.

[13] Vgl. Schmidt/Löffler, Hexenverfolgung in Forschung und Unterricht, S. 6.

[14] Vgl. Rolf Schulte: Hexenmeister. Die Verfolgung von Männern im Rahmen der Hexenverfolgung von 1530-1730 im Alten Reich. Frankfurt am Main 22001, S. 87.

[15] Decker, Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit, S. 46.

[16] Richter, Werwölfe und Zaubertänze, S. 21.

[17] Ebd. S. 22-23.

[18] Decker, Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit, S. 55.

[19] Schulte, Hexenmeister, S. 82.

[20] Ebd. S. 83.

[21] Hans de Waardt: Mann oder Frau, Tod oder Leben. Die Grenze zwischen Natur und Übernatur als Schwelle der magischen Inversion. In: Ingrid Ahrendt-Schulte, Dieter R. Bauer, Sönke Lorenz und Jürgen Michael Schmidt (Hrsg.): Geschlecht, Magie und Hexenverfolgung. Gütersloh 2002, S. 103.

[22] Vgl. Karen Lambrecht: Tabu und Tod. Männer als Opfer frühneuzeitlicher Verfolgungswellen. In: Ingrid Ahrendt-Schulte, Dieter R. Bauer, Sönke Lorenz und Jürgen Michael Schmidt (Hrsg.): Geschlecht, Magie und Hexenverfolgung. Gütersloh 2002, S. 193-208.

[23] Schulte, Hexenmeister, S. 265.

[24] Ebd. S. 276.

[25] Decker, Hexen. Magie, Mythen und die Wahrheit, S. 61.

[26] Ebd. S. 62.

[27] Ebd. S. 58.

[28] Ebd. S. 68.

[29] Ebd. S. 69.

[30] Vgl. Gerhard Schneider: Die Arbeit mit schriftlichen Quellen. In: Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 32005, S. 18.

[31] Schneider, Die Arbeit mit schriftlichen Quellen, S. 18.

[32] Ein Vorschlag für diesen Tafelanschrieb findet sich im Anhang IX. b.

[33] Siehe Anhang IX. d. Quelle/Arbeitsblatt/Kuvert mit Textschnipseln.

[34] Siehe Anhang IX. e. Tafelanschrieb Ergebnissicherung.

[35] Margarete Dörr: Tafel- und Folienarbeit. In: Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 32005, S. 91.

[36] Dörr, Tafel- und Folienarbeit, S. 91.

[37] Thomas Lange: Hexenverfolgung als Unterrichtsthema. Ein regionalgeschichtlicher Stoff im Wandel von kulturgeschichtlicher Aufklärung zum ethnologischen Lernen. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU), H. 7/8 1995, S. 412.

[38] Vgl. Lange, Hexenverfolgung als Unterrichtsthema, S. 415.

[39] Schmidt/Löffler, Hexenverfolgung in Forschung und Unterricht, S. 19.

Empfohlene Zitierweise

Bechold, Christina: Männer als Opfer der Hexenverfolgung, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/zy/

Bitte setzen Sie beim Zitieren dieses Beitrags hinter der URL-Angabe in runden Klammern das Datum Ihres letzten Besuchs dieser Online-Adresse.



Erstellt: 28.05.2007

Zuletzt geändert: 03.07.2007


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