Regionale Hexenverfolgung

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Hans Harter

Der Teufel von Schiltach

Ereignisse – Deutungen – Wirkungen
Mit einer Quellendokumentation

Im Jahr 1533 ereignete sich in Schiltach im Schwarzwald eine Brandkatastrophe, bei der das ganze Städtchen zu Grunde ging. Die verunsicherten Einwohner bezichtigten eine Dienstmagd der Brandstiftung, obwohl diese an jenem Tag in ihrer Heimat Oberndorf am Neckar gewesen war. Man unterschob ihr einen Pakt mit dem Teufel, der ihr einen Hexenflug nach Schiltach ermöglicht und sie zur Brandstiftung verleitet habe. Sie wurde in Oberndorf als „Hexe“ verbrannt. Die Kunde davon ging durch alle Lande, und der „Teufel von Schiltach“ wurde ein Thema für Publizisten, Dämonologen, Chronisten, Theologen, Sagensammler, Historiker, Schriftsteller und Künstler. Die Schiltacher Narrenzunft hat den „Teufel“ zu einer ihrer Fasnachtsfiguren gemacht.

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Erstellt: 23.04.2007

Zuletzt geändert: 23.04.2007


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