P-Z

Madrigal, Alonso (oder Alfonso) Fernández de

(el Tostado, el Abulense)

Jan Hallebeek

17. März 2014

* um 1410 in Madrigal de las Altas Torres, Theologe und Exeget, Kanzler der Universität von Salamanca (1446–1454), Bischof von Avila (1454–1455), † 3. September 1455 in Bonilla de la Sierra

1. Kurzbiografie

Alonso oder Alfonso Fernández de Madrigal wurde um 1410 in Madrigal de las Altas Torres geboren. Er ist unter zwei Beinamen bekannt: el Tostado und el Abulense. El Tostado, wortgetreu übersetzt mit “der Geröstete”, bezog sich wahrscheinlich auf seine Hautfarbe. Der Name el Abulense verdankt sich der Tatsache, dass Tostado später Bischof von Avila wurde. 1426 widmete er sich dem Studium an der Universität von Salamanca, wo er 1432 den Magister artium erlangte. Danach hatte er ein Lehramt für Moralphilosophie inne, führte aber gleichzeitig sein eigenes Studium fort. 1441 wurde er Magister der Theologie. Dies ermöglichte ihm, an der Theologischen Fakultät zu lehren. Neben den zwei Lehraufträgen fand er die Zeit zum Jurastudium, das er mit einem Bakkalaureat der canones abschloß. 1441 ernannte man ihn zum Domkapitular von Salamanca. Auf Geheiß König Juans II. von Kastilien (1405–1454) reiste Tostado 1443 nach Rom, wo er Papst Eugen IV. (c. 1383–1447) um eine Unterredung ersuchte. Er wollte ihm 21 Thesen aus seinen Schriften nahebringen, die kritisiert und seiner Meinung nach fehlinterpretiert worden waren. Der Papst beauftragte ein Tribunal von drei Kardinälen mit einem Untersuchungsverfahren. Einer der Kardinäle war der Dominikaner Juan de Torquemada (1388–1468). Das Tribunal hatte Bedenken gegen fünf Thesen, gegen drei davon sogar ernsthafte Einwände. Nur eine dieser Thesen war doktrinärer Art und bezog sich auf den Erlass von Schuld und Strafe. Die anderen beiden bezogen sich auf Meinungsverschiedenheiten historischer Art. Tostado hatte u.a. gelehrt, dass Christus kurz nach dem Erreichen des dreiunddreißigsten Lebensjahres am 3. April gestorben sei und nicht – wie allgemein angenommen – am 25. September. Während seiner Abwesenheit wurde versucht, Tostado seiner Pfründe zu berauben. Nach seiner Rückkehr aus Italien zog sich Tostado 1444 in die Kartause Scala Dei in Tarragona zurück. Von dort versuchte er vergeblich, seine Einnahmequelle zu sichern. Er blieb im Kloster, bis König Juan II. ihn zur Heimkehr nach Kastilien aufforderte und zu seinem Berater ernannte. 1446 wurde er zum Kanzler der Universität von Salamanca gewählt. 1454 ernannte man ihn auf Empfehlung des Königs zum Bischof von Avila. Anderthalb Jahre später starb er.

Bereits im Jugendalter beherrschte Tostado Griechisch, Latein und Hebräisch. Er hatte ein fotografisches Gedächtnis und galt als außerordentlich gebildet. Nach Aussage seiner Zeitgenossen war er ein wandelndes Lexikon. Wegen seiner Vielseitigkeit sei folgender Hexameter auf ihn anwendbar, schreibt sein Biograf Gil Gonçalez de Ávila (1559–1658): „Hic stupor est mundi, qui scibile discutit omne“ (Dieser hat die Welt erstaunt, der alles was erfassbar ist, erörtert hat). Bis heute gibt es in Spanien den Ausdruck „Escribir más que el Tostado“ (mehr schreiben als el Tostado) – ein Hinweis auf sein reiches Oeuvre. Verschiedene seiner Veröffentlichungen entstanden aus seiner Lehre: So etwa seine zwischen 1436 und 1450 entstandenen Kommentare zu verschiedenen Bibelbüchern. Einige seiner Schriften lassen sich als relecciòn bezeichnen (buchstäblich übersetzt “wiederholte Vorlesung”). Eine relecciòn ist eine schriftliche Zusammenfassung einer öffentlichen Vorlesung. Ein Beispiel hierfür ist „De optima politia“ aus dem Jahr 1436, in dem Tostado die Demokratie als die beste Staatsform verteidigte. Erwähnenswert ist außerdem das „Defensorium trium conclusionum“ aus dem Jahr 1443, in dem Tostado den Konziliarismus verteidigte. Allerdings gingen einige seiner Schriften verloren oder werden nur handschriftlich überliefert. Das „Brevyloquyo de amor e amiçiçia“, das Tostado König Juan II. gewidmet hat, wurde erst im Jahr 2000 und nur in Auszügen veröffentlicht.

2. Haltung zur Magie

2.1 Allgemeine Vorbemerkungen

Tostado hat keine einzige Abhandlung über Zauberei oder Hexerei verfasst. Er erörterte diese Themen nur in Zusammenhang mit erstaunlichen Exempeln der Bibel. In den Mittelpunkte rückte er die Frage wie es möglich sei, dass derartige Sachen stattfänden. In diesem Zusammengang versuchte er in seiner eigenen Zeit ähnliche Ereignisse zu finden, um so die buchstäbliche Bedeutung der biblischen Geschichten zu bestätigen. In der Sekundärliteratur wird Tostado als Theologe im Dilemma zwischen der Rationalität des neu gewonnenen historischen Verständnisses und der naturwissenschaftlichen Erkenntnis auf der einen Seite und der buchstäblich ausgelegten Bibel auf der anderen Seite gesehen (Stephens 2002, S. 145–154). So gesehen, verleihen die Existenz von Zauberei und Hexerei in der Gegenwart gleichartigen biblischen Ereignissen Glaubwürdigkeit.

2.2 Divination

Tostado scheint Themen wie sortilegium und divinatio nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet zu haben. In seinem Kommentar zum Buch Josua behandelt er anläßlich der Geschichte Achans die Frage, wann es erlaubt sei, das Los zu werfen. Dabei geht es aber nicht um das Losverfahren als mantische Praxis (sortes divinatoriae), sondern um die Frage wie durch das Werfen des Loses ein Gegenstand unter mehreren Personen zu verteilen sei (sortes divisoriae) oder eine Person zu finden sei (sortes consultoriae), wie in der Geschichte Achans den Dieb. Über divinatio finden sich bei Tostado lediglich beiläufig Bemerkungen, etwa, wenn er sich fragt, warum ein Traum bisweilen prophetisch sein kann. Dieses macht es schwierig über die Frage ob er die Erklärungsansätze der Divination für legitim hält, ein Urteil zu fällen.

2.3 Zauberei 

Im seinem Exodus–Kommentar, verfasst zwischen 1436 und 1438, diskutiert Tostado die Frage, ob Dämonen die Macht besitzen einen Gegenstand zu verwandeln. Anlass dieser Diskussion sind drei im biblischen Buch Exodus berichtete Wunder: Stäbe verwandelten sich in Schlangen, Wasser in Blut und Frösche erschienen. Tostado fragt sich, ob die Verwandlung der Stäbe der ägyptischen Zauberer in Schlangen Teufelswerk sei (Exodus 7.1–29). Satan, so Tostado, könne nur falsche Wunder wirken. Im Anschluß daran schreibt er übrigens, dass Alchimisten die substantielle Form eines Metalls nicht verändern, sondern dem Metall lediglich bestimmte Akzidenzien des Goldes hinzufügen können. Für die Wunder der ägyptischen Zauberer findet er vier mögliche Erklärungen: (i) Dämonen können sehr schnell Gegenstände von einem an einen anderen Ort bewegen, (ii) sie können die Sinne beeinflussen, (iii) die Sinne können von Stoffen (Öl, Rauch) getäuscht werden und (iv) Dämonen können die Natur benutzen und aktive Kräfte auf passive Materie einwirken lassen. Tostado hält die erste Erklärung für die glaubhafteste. Als die ägyptischen Zauberer ihre Stäbe zu Boden warfen, hätten Dämonen diese blitzschnell weggenommen und von woanders Schlangen herbeigebracht.

2.4 Hexerei 

Längere Stellen über Hexerei sind in drei von Tostados Werken zu finden: im 1436 entstandenen Kommentar zum biblischen Buch Genesis, im ersten Teil seines Kommentars zum Matthäusevangelium (der wahrscheinlich nach 1436, jedoch bevor der sechste [1447] und siebte Teil [1449] entstanden ist) und in seinem um 1450 verfassten Kommentar zur Chronik des Eusebius von Caesarea († 339 oder 340), die er auch ins Spanische übersetzt hatte.

Im Kommentar zu Genesis veranlasst Tostados Lektüre von Genesis 2,21 die Frage, wie Gott Adam eine Rippe entnommen haben könne, ohne dass Adam etwas gefühlt habe. Tostado erörtert das Problem, indem er Salben nennt, die das Bewusstsein erweitern oder das Austreten aus dem Bewusstsein (mentis alienatio et abstractio hominis a se) herbeiführen, so dass man einige Zeit nichts fühlt. Tostado behauptet, dass Ähnliches in seiner Zeit und in dieser Gegend von Spanien tatsächlich geschehe: Es gebe Frauen, Hexen (maleficae) genannt, die meinten, sie könnten sich mit Hilfe von Salben und bestimmten Formeln an andere Orte begeben. Diese Frauen würden behaupten, dass sie dort andere Frauen träfen und sich der Wollust, und zwar in Form von Fressorgien und von Geschlechtsverkehr (tam in cibis quam in complexibus), hingäben. Tostado berichtet in diesem Zusammenhang von einer merkwürdigen Begebenheit: Eine simple Frau (muliercula), die diesem Kreis angehörte, habe sich, um Skeptiker zu überzeugen, öffentlich mit Salbe und Formeln in Trance versetzt. Sie sei unempfindlich gegen Hiebe und Brandwunden gewesen, die ihr zugefügt wurden. Als sie einige Stunden später wieder zu Bewusstsein kam, sei sie davon überzeugt gewesen, an einem anderen Ort gewesen zu sein. Sie nannte verschiedene Personen, denen sie begegnet sei. Die Anwesenden wussten jedoch, dass sie nie weg gewesen war und ihre Behauptungen nicht der Wahrheit entsprachen. Die Frau war so stark betäubt, dass sie nicht einmal gemerkt habe, wenn sie getötet worden wäre. Auffällig an dieser Darstellung ist, dass der Gebrauch von Hexensalbe nicht in einen Zusammenhang mit dem Flug oder der Verehrung von Dämonen gestellt wird.

Im Kommentar zum Matthäusevangelium bilden Matthäus 4,1 und 4,5 einen weiteren Anlass zur Behandlung des Themas. In dieser Perikope wird erzählt, dass Jesus vom Geist in die Wüste und danach vom Teufel auf die Zinne des Tempels geführt wird. Können Dämonen Menschen an andere Orte wegführen? Im Kanon Episcopi (D.26 q.5 c.12 im zweiten Teil des Dekrets Gratians und dort fälschlich dem Konzil von Ankyra [314] zugeschrieben) finden sich drei Gegenargumente. Der Kanon impliziere: (i) Menschen können nicht fliegen, (ii) es sei eine Glaubenssünde zu denken, dass dies tatsächlich geschehe und (iii) dieses Fliegen fände im Schlaf statt. Trotz dieses Kanons lehrt Tostado, dass Menschen mit oder gegen ihren Willen mitgeführt werden könnten und dass dies ab und zu auch tatsächlich geschehe (et etiam aliquando hoc fit). Dazu führt er drei Argumente an: Erstens könnten Dämonen gleichzeitig viele Leute durch die Luft transportieren und sie schnell zu einem anderen Ort bringen. Nach Lukas 4,5 führte Satan Jesus auch auf einen hohen Berg. Wenn der Teufel Jesus tragen könne, könne er auch andere tragen. Zweitens könnten dies auch die Engel. Tostado nennt Habakkuk, der von Judäa nach Chaldäa geführt wurde (Daniel 14,37). Drittens nennt Tostado die Alltagserfahrung (quotidiana experientia), nach der Teufelsverehrer schnell eine lange Strecke zurücklegen könnten. Es sei nicht vernünftig dies zu leugnen, da es von vielen wahrgenommen werde. So treffe es auch zu, dass Frauen sich nachts tatsächlich mitführen ließen. Dies sei oft genug ans Licht gekommen und von Richtern bestraft worden. Man könne nicht sagen, dass dies lediglich im Schlaf geschehe, da es ja von unbeteiligten Zeugen beobachtet worden sei. Daraufhin widerlegt Tostado die drei dem Kanon Episcopi entnommenen Argumente. Diese Anordnung verneine nicht, dass Frauen nachts von Dämonen mitgeführt würden, sondern halte lediglich fest, dass man nicht alles glauben solle, was diese Frauen darüber erzählen. Wer glaube, was diese Frauen über Herodias und die Göttin Diana sagen würden, sei im Glaubensirrtum. Allerdings fände dies im Schlaf statt, wie ja auch die Propheten ihre Visionen im Schlaf gehabt hätten. Man dürfe jedoch nicht abstreiten, dass dies alles auch tatsächlich geschehe.

In Tostados Schrift sobre Eusebio hinterfragt er wie die Verwandlung Lykaons in einen Wolf in den Schriften von Marcus Terentius Varro (116–27 v. Chr.) auszulegen sei. Im Anschluss daran folgt ein kurzer Abschnitt über Hexen. Wir wissen heute, so sagt Tostado – man könne es öffentlich erleben – dass es Frauen gibt, im Volksmund bruxas (Hexen) genannt, die sich nach Salbung mit einer Schmiere in verschiedene Länder begeben. An diesen Orten kommen Männer und Frauen zusammen, die auf unterschiedlichste Art Unzucht miteinander treiben, verschiedene Gerichte zu sich nähmen und danach zurückkehren. Darauf folgt die gleiche Geschichte, die Tostado bereits im Kommentar zu Genesis behandelt hat. Sie wird erneut als Realität präsentiert: „eine Frau aus unserer Zeit irgendwo in Spanien“ (una muger ... en nuestros dias en un lugar de España), etc. In einzelnen Details weicht er von der früheren Erzählung ab: so hat sich die Frau nun auch entkleidet und die Trance dauert sechs Stunden. Erst nach dem Erwachen fühlt sie die Brandwunde und gibt zu, dass ihr Erlebnis nicht auf Wahrheit beruhen könne. Sie sei eine Frau, die in ihrer Phantasie allerhand erlebt habe. Anders als im Kommentar zu Genesis schrieb Tostato diese Erfahrung dem Zutun von Dämonen zu. Das heiße aber nicht, so fährt er fort, dass Hexen sich nicht tatsächlich manchmal von einem Ort an einen anderen begeben, Unheil anstiften und Schadenzauber ausführen würden. Zur Verstärkung wiederholt Tostado sein Argument aus dem Kommentar zum Matthäusevangelium, dass der gute Engel den Propheten Habakkuk von Judäa zur Löwengrube nach Babylonien mitgenommen habe. Was Engel könnten, könnten Dämonen auch. Für die Verwandlung des Lykaons in einen Wolf verwies Tostado jedoch auf Augustin (354–430), nach dem diese Veränderung auf einer Schlaffantasie beruhe. Sie habe nur in Gedanken und nicht wirklich existiert (De civitate Dei 18.18).

Tostado leugnet die Existenz von Hexerei also nicht. Es gibt tatsächlich Frauen, so meint er, die sich nachts von Geistern mitführen lassen. In seinen Schriften wird diese Existenz aber vor allem angeführt, um den Wahrheitsgehalt bestimmter Bibelstellen glaubhaft zu machen. Außerdem ist er ziemlich reserviert gegen die Behauptung, der Hexenflug oder der dämonische Sabbat sei Realität. Für Tostado sind es eher fantastische Vorstellungen.

3. Literatur 

3.1 Quellen 

Commentaria in Genesim, Caput XIII, quaestio 354, in: Alphonsus Tostatus, Opera Omnia, Tom. I, Köln 1613, S. 297. 

Commentaria in Exodum, Caput VII, quaestio 10 und 20, in: Alphonsus Tostatus, Opera Omnia, Tom. II, pars prima, Köln 1613, S. 73–75 und 81–82.

Commentaria in primam partem Matthaei, Caput IV, quaestio 47, in: Alphonsus Tostatus, Opera Omnia, Tom. IX, pars prima, Köln 1613, S. 398–399. Englische Übersetzung dieser Passage in: Peter G. Maxwell–Stuart, Witch beliefs and witch trials in the Middle Ages. Documents and readings, London, New York 2011, S. 63–67.

Tostado sobre Eusebio, Tercera Parte, Capitulo CXCVII (De las bruxas, y de las cosas que dellas se cuenten, como se deban entender), in: El Tostado sobre Eusebio, Tom. I, Madrid 1677, S. 671–672.

3.2 Sekundärliteratur 

Nuria Belloso Martín, Política y Humanismo en el siglo XV. El maestro Alfonso de Madrigal, el Tostado (Serie Derecho, 13), Valladolid 1988, insb. S. 13–58.

Silvano Bosi, Alfonso Tostato. Vita ed opere, Rome 1952.

Gil Gonçalez de Avila, Vida y hechos del maestro don Alonso Tostado de Madrigal, Obispo de Avila, Salamanca 1611

William R. Newman, Promethean Ambitions, Alchemy and the Quest to Perfect Nature, Chicago 2004, insb. S. 97–99 und S. 191–195.

Walter Stephens, Demon lovers. Witchcraft, Sex, and the Crisis of Belief, Chicago 2002.

Werner Tschacher, Der Flug durch die Luft zwischen Illusionstheorie und Realitätsbeweis. Studien zum sog. Kanon Episcopi und zum Hexenflug, in: Zeitschrift der Savigny–Stiftung für Rechtsgeschichte 116, 1999, Kan. Abt. 85, S. 225–276, insb. S. 264–267.

 

Empfohlene Zitierweise

Hallebeek, Jan: Madrigal, Alonso (oder Alfonso) Fernández de. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jdzum/

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Erstellt: 17.03.2014

Zuletzt geändert: 24.03.2014

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