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Hexenprozesse in Polen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Jacek Wijaczka

5. Februar 2008

1. Die Geographie der Hexenprozesse

Die frühesten Hinweise auf Hexenprozesse in Polen finden sich in den Grenzräumen zu Deutschland: In Großpolen, Schlesien und dem Königlichen Preußen. Später weiteten sie sich auf Mittelpolen, das östliche Großpolen, Kujawien und die Wojewodschaften Łęczyca und Sieradz aus, um schließlich Masowien zu erreichen. Die spätesten Nachweise gibt es für Kleinpolen und die Ukraine.

2. Chronologie der polnischen Hexenprozesse

Erste Informationen über Hexenanklagen in Polen stammen vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Aus der Zeit der Herrschaft des Bischofs Jakub von Płock (1396-1425) ist eine Anklage wegen Hexerei gegen Damian aus Borków überliefert. Leider ist das genaue Jahr unbekannt. Dieser Vorwurf der Hexerei war verbunden mit der Anklage wegen Häresie. Die erste genau zu datierende Information über einen ausschließlich die Hexerei betreffenden Verdacht stammt vom Vikar aus Dobrzyń, Stanislaw Kuropatwa, vom 27. August 1473. Vor kanonischen Gerichten fanden im 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wenigstens 60 Prozesse wegen Hexerei statt, mit 22 die meisten im Konsistorium Posen. In diesen Prozessen wurden 49 Frauen und 19 Männer verurteilt.

Einen ersten Hinweis auf die Todesstrafe durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen finden wir im Jahre 1476 durch ein Urteil des Kirchengerichtes in Posen über eine Dorota aus Zakrzew. Zur Vollstreckung kam es jedoch nicht, weil sich drei Bürgen fanden und auch Verfahrensfehler offenbar wurden, woraufhin die Delinquentin frei gelassen werden musste. Die erste Person, die in Polen den Tod auf dem Scheiterhaufen fand war eine namentlich unbekannte Frau. Sie wurde 1511 in Waliszew (Großpolen) aufgrund einer Verurteilung vor einem weltlichen Gericht verbrannt.

Im Zeitraum zwischen 1670-1730 fanden intensive Hexenverfolgungen statt. Mitte des 17. Jahrhunderts befand sich Polen im Krieg mit Russland und Schweden, litt unter dem Kosakenaufstand (Bogdan Chmielnicki), das Land wurde verwüstet, Hunger und Seuchen ins Land getragen und die Bevölkerung nahm erheblich ab. Die Menschen nahmen die Umwelt zunehmend als geheimnisvoll und bedrohlich wahr. Sie suchten Schuldige für die täglichen apokalyptischen Erfahrungen und fanden sie in Gestalt der Hexen.

Der Hexenglaube dauerte trotz unterschiedlicher Verläufe bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts an und brachte eine Vielzahl von Prozessen sowohl in den Städten als auch in den Dörfern Großpolens mit sich. 1773 fand ein Hexenprozess in Gostyń gegen Franciszka Gołębiewska statt. Sie starb im Gefängnis an den Folgen der Folter. 1786 wurde in Ulanów (Kleinpolen) ein Prozess wegen Totschlags und Hexerei durch das Stadtgericht geführt. 1790 stand das Ehepaar Maciej und Katarzyna Beret vor dem städtischen Schöffengericht von Nowy Wiśnicz (Kleinpolen). Es hatte die Tochter der Familie Krzywda geschlagen, weil sie angeblich ihre Kühe verhext hatte.

Auch auf den adeligen Gütern kam es oft zur Verfolgung mutmaßlicher Hexen. Als Beispiele mögen hierzu die Ereignisse in der kleinpolnischen Region Świętokrzyski von 1789 dienen.

Während der preußischen Besetzung Großpolens 1793 wurden in der Gegend um Posen in einer nicht näher bekannten Ortschaft zwei Anklagen wegen Hexerei gegen Frauen vor Gericht gebracht. Der Grund für die Anklagen war lediglich, dass sie rote Augen hatten und das Vieh in der Nachbarschaft ständig krank war. Wilhelm G. Soldan und Heinrich Heppe schrieben in ihrer grundlegenden Arbeit „Ohne Zweifel war das der letzte gerichtliche Hexenbrand [...], den Europa im achtzehnten Jahrhundert gesehen hat“. Es ist wenig wahrscheinlich, dass der Prozess wirklich stattfand. Informationen darüber stammen nur aus einer und zudem recht unsicheren Quelle. Es war jedoch mit Sicherheit nicht die letzte „gerichtliche“ Behandlung von Hexerei. Aus dem Jahre 1799 ist ein ähnlicher Fall aus Żaszków in der Ukraine bekannt.

3. Rechtsgrundlagen der Hexenprozesse

Die kirchlichen Gerichte sprachen Recht über der Hexerei angeklagte Personen gemäß dem geltenden kanonischen Recht. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlagerten sich die Verfahren gegen Hexen von den kirchlichen Einrichtungen allmählich zu den städtischen Gerichten. Das geschah entgegen der geltenden Rechtsauffassung, die in der Verfassung von 1543 festgelegt worden war und wonach alle Hexenprozesse in die Kompetenz der kanonischen Gerichtsbarkeit fielen (Item ad judicium spirituale judicare pertinet incantationes, et magias). Unterminiert wurde die rein geistliche Gerichtsbarkeit durch die konfessionelle Spaltung, gerade im Falle des protestantischen Adels. Das Gesetz von 1543 wurde nun zugunsten der weltlichen Gerichte ausgelegt, die das Urteil nach dem Maß des verursachten Schadens fällten. Bei den städtischen Gerichten kam es dann meist zu solchen Urteilen, die keine Appellation ermöglichten bzw. diese wurde unterbunden, eine Kontrolle der Urteilsfindung wurde so von den urteilenden Instanzen wirkungsvoll verhindert.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erließen der Primas Mikołaj Prażmowski (1663-1673) und der Primas Michał Radziejowski (1688-1705) Edikte, wonach weltliche Gerichte Hexenprozesse nur dann einleiten durften, wenn die Angelegenheit zuvor durch ein kirchliches Gericht untersucht worden war. So sprachen sich auch die Provinzialsynoden aus, wie die Krakauer 1711, die feststellte, dass Hexerei und Wahrsagerei zu jenen Sachen gehörten, die durch die Geistlichkeit verhandelt werden sollten, weil sich gerade diese Vergehen dem Bildungsgrad der weltlichen Gerichte entziehen würden. Tatsächlich wurden Angeklagte bereits bei geringfügigen Vergehen und mangelhaften Indizien einer scharfen Folter unterzogen und anschließend mit Feuer und Schwert hingerichtet.

Ebenfalls in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte das Assessorengericht (Appellationsinstanz für die königlichen Stadtgerichte) ein ähnliches Verbot erlassen, wonach es städtischen Gerichten verboten war, über Hexen zu urteilen, wenn nicht vorher der Fall von geistlichen Gerichten beurteilt und dann ausdrücklich an das weltliche Gericht überstellt worden war. Dieses Verbot erging am 17. Juli 1672 und stand unter dem Eindruck eines mangelhaften Urteils des Stadtgerichtes von Kłodawa, welches zum Flammentod einiger als Hexen beschuldigter Frauen geführt hatte. Dennoch kam es zu Missachtungen dieses Verbots, woraufhin es mehrfach wiederholt wurde (u. a. am 2. September 1713). Die Ereignisse in Kłodawa waren dem Assessorengericht auch Anlass zu verbieten, Todesurteile umgehend zu vollstrecken. Die Gerichte hatten drei Tage zu warten, um evtuell. begangene Fehler in der Urteilsfindung aufzudecken. Einigen städtischen Gerichten wurde es grundsätzlich verboten, sich Hexensachen anzunehmen. Beispielsweise mussten das Gericht von Przemyśl 1756 und auch andere vor der Urteilsverkündung über den Tatbestand und seine Behandlung informieren und den Rat des Assessorengerichtes einholen (Łęczyca 1668). Nach dem Hexenprozess in Łęczyca 1702 verbot das Assessorengericht dem städtischen Gericht die Anwendung der Wasserprobe und entzog den Richtern, neben anderen Bestrafungen das Amt. Józef Rafacz vermutet, dass ähnliche Verbote auch in anderen Städten des Königreiches ergingen.

1768 wurde den städtischen Schöffengerichten untersagt, über Streifragen bei Hexereiverdacht im Dorf zu urteilen. Ein Paragraph des Gesetzes von 1768 sah vor, dass Kriminalsachen grundsätzlich vor einer höheren Instanz zu verhandeln waren, womit die Kompetenz der städtischen Schöffengerichte stark beschnitten wurde. So verbot auch der Bischof von Płock, Jerzy Poniatowski, Ende des 18. Jahrhunderts den städtischen und dörflichen Schöffengerichten, sich mit Hexensachen zu beschäftigen.

Auf den Beratungen des Sejms in Warschau sprach sich König Stanislaw August nach seiner Rede am 23. Oktober 1776 völlig unerwartet dafür aus, die Folter infolge eines Gerichtsbeschlusses zu verbieten. Der Kastellan von Biecz, Wojciech Kluszewski, stellte daraufhin den Antrag, die Todesstrafe für Hexen generell abzuschaffen. Beide Anliegen wurden einstimmig angenommen. Daraus folgte der Verzicht, Hexerei mit schweren Strafen zu belegen, generell wurde verboten, Hexen unter die Sanktionen des Kriminalverbrechens zu stellen.

Kurz zuvor, 1769, war die juristische Arbeit des Jakub Anton Czechowicz (1681-1747) aus Kulm (Königliches Preußen) Praktyka kriminalna erschienen, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die einzige ausschließlich dem Strafrecht gewidmete polnische Arbeit darstellte. Die erst 22 Jahre nach dem Tode des Autors gedruckte Arbeit bildete die Grundlage der Rechtspraxis der städtischen polnischen Gerichte in der Mitte des 18. Jahrhunderts und reflektierte die Entwicklung der Strafrechtswissenschaften seit Mitte des 17. Jahrhunderts. Sie war für den Gebrauch in den städtischen Gerichten gedacht und lange Zeit maßgebliche Handlungsrichtlinie für viele polnische Gerichte und Rechtsgelehrte. Obwohl Jakub Czechowicz in seiner Arbeit die Zuständigkeit geistlicher Gerichte für Hexensachen grundsätzlich anerkannte, gab er doch Hinweise, wie sich weltliche Gerichte ihnen gegenüber zu verhalten hätten. Sehr viel Energie verwandte er auf die Etablierung eines ausreichenden Indizien- und Zeugenbeweises und den vorsichtigen Umgang mit der Folter.

Es ist bekannt, dass sich im 17. und 18. Jahrhundert die polnische Übersetzung des Hexenhammers (Młot na czarownice), 1614 durch Stanislaw Ząbkowic herausgegeben, große Verbreitung fand. Seine Popularität bestätigte auch der Dunczewski-Kalender aus dem Jahre 1759, ein Kompendium zum Weltwissen, dem auch ein Beitrag über Hexen beigegeben wurde. Nachweislich war bereits die lateinische Ausgabe des Malleus maleficarum (Hexenhammer) um 1526 in Polen bekannt.

4. Die Anzahl der Opfer der Hexenverfolgung

In der Fachliteratur gehört Polen zu jenen europäischen Ländern, in denen es – nach dem Reich – zu den meisten Hexenprozessen kam. Bogdan Baranowski geht von einer Schätzung von etwa 10.000 Hingerichteten aus. Er schätzte die Gesamtzahl der Verdächtigten auf dem Territorium des heutigen polnischen Staates auf etwa 30.000-40.000 Personen, obwohl er sich teilweise auf lediglich fragmentarische Angaben stützte. Diese Angaben wurden von der westlichen Forschung übernommen (B. P. Levack, R. Voltmer, F. Irsigler, W. Behringer), die bis heute davon ausgeht, dass Polen zu den aktivsten Territorien der Hexenverfolgung des frühneuzeitlichen Europas gehörte.

Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass Baranowski lediglich Quellen aus dem eigentlichen Großpolen, also aus den Wojewodschaften Posen und Kalisch benutzte. Die Zahl von 10.000 Personen erfasst somit den Durchschnitt der von den städtischen Gerichten dieser Wojewodschaften verurteilten Personen und wurde auf die Zahl der städtischen Gerichte in ganz Polen hochgerechnet. Janusz Tazbirs Angaben gehen hingegen mit 4.000-6.000 Verurteilten von einer wesentlich geringeren Zahl von Hexenprozessen in ganz Polen aus. Auch diese Zahl scheint mir stark überhöht. Aus den von mir vorgenommenen Untersuchungen von Stadtgerichten in verschiedenen Provinzen Polens ergibt sich, dass die Anzahl der Todesurteile nicht so hoch war, wie in der Forschungsliteratur angegeben und bei etwa 15 bis 20% der gefällten Urteile lag. Meiner Schätzung nach kamen somit in ganz Polen zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert durch Hexenprozesse etwa 3.000-4.000 Personen zu Tode.

5. Deutungsversuche und zusammenfassende Betrachtung

Die Hexenprozesse im frühneuzeitlichen Polen waren nach Stanislaw Salmonowicz Ergebnisse „der Suche nach einem „Sündenbock“ in kleinen lokalen Gesellschaften“. Die Hauptmotive für Anschuldigungen der Hexerei ergaben sich aus Nachbarschaftskonflikten, waren Neid, Krankheit oder Tod von Tieren und traten besonders in Zeiten elementarer Schicksalsschläge auf. Den Angeklagten, zumeist Frauen, wurde vorgeworfen, durch Hexerei einzelnen Personen oder ganzen dörflichen oder kleinstädtischen Gemeinschaften geschadet zu haben. Erst durch die Gerichte wurde das dämonologische Konzept der Hexerei in die Prozesse eingeführt, wurde Teufelsbuhlschaft und Hexensabbat auf dem „kahlen Berg“ unterstellt.

Hexenprozesse beschränkten sich auf Kleinstädte und Dörfer. In den großen Städten, wie Danzig, Thorn, Krakau oder Posen waren sie eher selten und traten nur kurzzeitig in Erscheinung. Die großen Hexenverfolgungen, die in Polen in die letzten Jahrzehnten des 17. und die ersten des 18. Jahrhunderts fallen, wurden mehrheitlich von katholischen Gerichten und Gemeinden geführt, da der Protestantismus noch wenig Verbreitung gefunden hatte.

 

Die erste polnische Bemühungen zur Einschränkung von Hexenprozessen zu beobachten gingen vom Königliche Preußen aus. Am 11. April 1699 erließ der Bischof von Kujawien und Pommern (Włocławek) Stanisław Dąbski (Dąmbski, 1692-1700) ein Edikt, wonach in jenen Hexenprozessen die Folter verboten wurde, die auf Besagungen (Denunziationen) und Hörensagen fußten. Rigeros wurde auch die Wasserprobe für unzulässig erklärt und eine Konsultation der bischöflichen Behörden vor der Folteranwendung obligatorisch angeordnet. Die weltlichen Gerichte sollten den Rat von Theologen einholen, die für das geistliche Delikt der Hexerei verantwortlich zeichneten. In der Behandlung des Delikts wich man von den sonstigen Kriminalverfahren ab (Mord, Raub, Diebstahl), welche in der Kompetenz der weltlichen Gerichte verblieben. Der Bischof drohte bei Nichtbefolgung dieser Anweisungen mit Exkommunizierung. Die gesamte Diözese wurde über dieses Edikt informiert, indem es an die Kirchentüren öffentlich angeschlagen wurde. Dennoch waren die Bemühungen Dąmbskis wenig erfolgreich, wie die zahlreichen Hexenprozesse vor weltlichen Gerichten in den nachfolgenden Jahren belegen und die massive Konkurrenzsituation und Jurisdiktionsstreitigkeiten zwischen geistlichen und weltlichen Gerichtsinhabern beleuchten..

Die Synode der Diözese Kulm in Lubawa 1745 entschied, dass alle Hexereifälle zur zur offiziellen Beurteilung des Bischofs vorzulegen waren. Verboten wurden die eigenmächtige Folteranwendung, die Wasserprobe, wie auch Selbstjustiz. Der Bischof Andrzej Stanislaw Załuski (1723-1736) bemühte sich um ein königliches Reskript in dieser Frage für die Diözesen von Kulm und Pomesanien. König August III erließ am 9. Januar 1745 in Warschau eine entsprechende Weisung, die den weltlichen Gerichten die Durchführung von Hexenprozessen ohne eine vorherige Beurteilung durch kirchliche Gerichte verbot.

Unbekannt ist das zahlenmäßige Verhältnis von Männern und Frauen als Angeklagte in Hexenprozessen. Dazu sind nur vereinzelte Angaben bekannt. In den Hexenprozessen vor dem Stadtgericht von Łobżenica (Großpolen) in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts betrug das Verhältnis 164 zu 17. In den mir bekannten Prozessen aus der Region Świętokrzyski (Kleinpolen) im 17. und 18. Jahrhundert, vor allem vor dem Stadtgericht von Chęciny, wurden wenigstens 100 Frauen angeklagt, von denen etwa 15% auf dem Scheiterhaufen starben. Zur gleichen Zeit wurden in derselben Region nur vier Männer der Hexerei beschuldigt und angeklagt, von denen kein einziger zu Tode kam. Das Gericht der Stadt Kleczewo im Grenzgebiet zu Großpolen und Kujawien führte zwischen 1624 und 1700 zehn Prozesse, in denen 116 Personen verurteilt wurden, von denen 111 Frauen und lediglich fünf Männer waren. In denen 27 uns bekannten Prozessen vor dem Schöffengericht in Neuenburg an der Weichsel (Königliches Preußen) am Ende des 17. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden 38 Personen verurteilt, von denen 36 Frauen waren und nur zwei Männer. Man kann somit annehmen, dass im Gegensatz zum Reich, wo etwa jeder fünfte der Hexerei Angeklagte ein Mann war, die Anzahl der männlichen Angeklagten in Polen wesentlich niedriger lag.

Literatur

Bohdan Baranowski, Procesy czarownic w Polsce w XVII i XVIII wieku, Łódź 1952.

Janusz Tazbir, Hexenprozesse in Polen, in: Archiv für Reformationsgeschichte 71, 1980, S. 280-307.

Stanisław Salmonowicz, Procesy o czary w Polsce. Próba rozważań modelowych, w: Prawo wczoraj i dziś. Studia dedykowane profesor Katarzynie Sójce-Zielińskiej, pod red. Grażyny Bałtruszajtys, Warszawa 2000, S. 303-321.

Jacek Wijaczka, Procesy o czary w regionie świętokrzyskim w XVII-XVIII wieku, w: Z przeszłości regionu świętokrzyskiego od XVI do XX wieku], pod red. Jacka Wijaczki, Kielce 2003, S. 37-72.

Jacek Wijaczka, Procesy o czary przed sądami miejskim i wojewodzińskim w Skarszewach w końcu XVII i w pierwszej połowie XVIII wieku, w: Prusy i Inflanty między średniowieczem a nowożytnością. Państwo - społeczeństwo - kultura. Zbiór studiów, pod red. B. Dybasia i D. Makiłły, Toruń 2003, S. 81-96.

Jacek Wijaczka, Procesy o czary przed sądem zamkowym w Starogrodzie w pierwszej połowie XVIII wieku, w: Cała historia to dzieje ludzi... Studia z historii społecznej ofiarowane profesorowi Andrzejowi Wyczańskiemu w 80-tą rocznicę urodzin i 55-lecie pracy naukowej, pod red. C. Kukli przy współudziale P. Guzowskiego, Białystok 2004, S. 291-300.

Jacek Wijaczka, Procesy o czary w Polsce w dobie Oświecenia. Zarys problematyki, in: Klio, 2005, Nr 7, S. 17-62.

Jacek Wijaczka, Men Standing Trial for Witchcraft at the Łobżenica Court in the Second Half of the 17th Century, in: Acta Poloniae Historica 93, 2006, S. 69-85.

Jacek Wijaczka, Postępowanie sądowe w sprawie o czary w Toruniu w 1712 roku, in: Odrodzenie i Reformacja w Polsce 51, 2007, S. 199-212.

Joanna Adamczyk, Czary i magia w praktyce sądów kościelnych na ziemiach polskich w późnym średniowieczu (XV-połowa XVI wieku), w: Karolińscy pokutnicy i polskie średniowieczne czarownice. Konfrontacja doktryny chrześcijańskiej z życiem społeczeństwa średniowiecznego, pod red. Marii Koczerskiej, Warszawa 2007, S. 91-264.

Tomasz Wiślicz, The Township of Kleczew and Its Neighourhood Fighting the Devil (1624-1700), in: Acta Poloniae Historica 89, 2004, S. 65-95.

 

Empfohlene Zitierweise

Wijaczka, Jacek: Polnische Hexenprozesse vom 16. bis zum 18. Jahrhundert . In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jdzsz/

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Erstellt: 05.02.2008

Zuletzt geändert: 05.02.2008

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