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Hexenverfolgungen Lothringen, Herzogtum

Elisabeth Biesel

13.12.99

In Lothringen und den seit 1552 von Frankreich besetzten drei Bistümern Metz, Toul und Verdun hatten die wachsende Bevölkerung, eine politisch und wirtschaftlich schwierige Situation, kriegerische Auseinandersetzungen, Epidemien, die zunehmende religiöse und moralische Disziplinierung im Zuge der Gegenreformation und vor allem eine Folge von Mißernten gegen Ende des 16. Jahrhunderts ein Klima der Angst entstehen lassen, das die Ausbreitung von Hexenprozessen begünstigte. Obwohl die Lehre vom "Hexenunwesen" bzw. der "Hexensekte" mit allen wichtigen Elementen, dem Teufelspakt, der Teufelsbuhlschaft, dem Hexenflug und der Ausübung von Schadenzauber bereits im Laufe des 15. Jahrhunderts voll ausgebildet war, und es in den 1480igern und 1490igern Jahren in der Region, vor allem in Metz und seinem Umland, zu größeren Verfolgungen von Zauberern und Wetterhexen gekommen war, begannen die massenhaften Prozesse der großen westeuropäischen Hexenverfolgungen erst ab den 1580iger Jahren im Herzogtum Lothringen.

Betrachtet man das Herzogtum als Ganzes, so fanden im Zeitraum von 1580 bis 1635 stetig Hexereiverfahren statt, ohne daß besondere Höhepunkte erkennbar sind; Robin Briggs spricht davon, daß die Verfolgung von Hexen und Zauberern in diesem Zeitraum endemisch auftrat. Für einige Gegenden des Herzogtums lassen sich aber dennoch Jahre mit einer Häufung von Prozeßfolgen zu regelrechten Prozeßwellen feststellen, auf die dann wiederum Phasen folgten, in denen nur wenige oder gar keine Hexereiverfahren geführt wurden. Nach Schätzungen wurden zwischen 2000 und 3000 Hexereiverfahren im Herzogtum durchgeführt, so daß Lothringen zu den verfolgungsintensiven Regionen Westeuropas gehört.

Aus der Sekundärliteratur konnten für den Zeitraum von 1238 bis 1579 130 frühe Zauberei- und Hexenprozesse im Herzogtum Lothringen erfaßt werden. Eine Unterscheidung zwischen Zauberei- und Hexereiprozessen ist in der Regel nicht möglich, da die Angaben in den meisten Fällen nicht aussagekräftig genug sind. Dennoch zeigt sich, daß auch unter diesen frühen Prozessen bereits Hexenprozesse waren, in denen die Mitwirkung des Teufels beim Zaubern vorausgesetzt wurde. Trotz der Vorbehalte und der Lücken, die eine solche Zusammenstellung sicherlich aufweist, zeigt sich eine Häufung der Zauberei- und Hexenprozesse zwischen 1480 und 1500 - besonders das Jahr 1488 ragt hier heraus - und deren allmähliche Zunahme von 1560 bis zum Ausbruch der großen Verfolgung im Jahre 1580.

Eine Gesamtbetrachtung der lothringischen Hexenverfolgung steht immer noch aus. Durch regionale Untersuchungen werden nur wenige Gebiete Lothringens abgedeckt. Die zum größten Teil älteren Arbeiten erschließen die Vielzahl der Prozeßakten meist nur lückenhaft, sie beschränken sich bis auf wenige Fälle auf die Aufzählung von hingerichteten Hexen. Gut untersucht sind mittlerweile die Verfolgungen in den Vogesen, wo die Hochgerichtsbarkeit des Domkapitels von Saint-Dié mit der herzoglichen Rechtsprechung konkurrierte. Wie eine neuere Studie von Diedler zeigt, war hier in erster Linie das weltliche Territorium des Kapitels von Saint-Dié von den Prozessen betroffen.

Mit den Prozessen in der Bailliage d'Allemagne befaßte sich 1961 Henri Hiegel in einem Kapitel seiner Darstellung der Bailliage d'Allemagne zwischen 1600 und 1632. Er kommt für die gesamte Bailliage im Zeitraum von 1580 bis 1632 auf insgesamt 638 Prozesse. Von den 203 angeklagten Männern wurden 147 und von den 435 Frauen 337 hingerichtet. Hiegel nennt als Gebiete intensiver Verfolgungen die Ämter Morhange und Dieuze, Vaudrevange (Wallerfangen), Homburg und Sarrebourg. Mit den gut dokumentierten, intensiven Verfolgungen im Amt Dieuze beschäftigt sich die neuere Untersuchung von Biesel.

Labouvie hat in ihrer Dissertation die Hexenverfolgung im gesamten Saarraum, der weit über die Grenzen des heutigen Saarlandes hinausreicht, aufgearbeitet. Deshalb fällt in ihr Untersuchungsgebiet ein großer Teil der Bailliage d'Allemagne. Das von ihr untersuchte Gebiet umfaßt den nordwestlichen Teil der Bailliage d'Allemagne bis zu den Ämtern Sarreguemines, Homburg und Püttlingen im Süden. Insgesamt hat sie für einen Raum von rund 5000 km² mit etwa 100000 Einwohnern 591 belegbare Prozesse ermittelt, von denen die lothringischen Prozesse in der Bailliage d'Allemagne mit 222 Verfahren mehr als ein Drittel ausmachen. Ebenso wie im kurtrierischen Teil des Saarraumes endeten auch die Prozesse im lothringischen Teil zu 96 % mit der Hinrichtung des Angeklagten.

Die Hauptphase der Hexenverfolgungen im Herzogtum Lothringen fällt in die Jahre von 1580 bis 1635, vor allem ländliche Gebiete waren betroffen. Insgesamt dürfte wohl die erste Prozeßwelle von 1585 bis 1595 am stärksten ausgefallen sein, weitere Wellen von unterschiedlicher Intensität folgten um 1600, 1610, 1620 und um 1630. In den darauffolgenden Jahrzehnten kam es zu keinen nennenswerten Verfolgungen mehr. Wegen Hexerei wurden in erster Linie Frauen angeklagt, der Männeranteil an den Prozessen liegt lediglich zwischen 20 und 30 %. Häufig waren ältere Frauen von den Verfolgungen betroffen. Kinder blieben weitgehend verschont. Besonders hoch war im Herzogtum Lothringen die Hinrichtungsrate. Nur sehr wenige Personen, die in ein Hexereiverfahren verwickelt wurden, kamen mit dem Leben davon. Obwohl die lothringischen Gerichte weniger Wert auf Besagungen durch andere Hexen legten, wurde doch in fast allen Verfahren die Folter in allen drei Graden durchgeführt. Den Angeklagten wurde kein Anwalt zugestanden.

In den meisten Fällen wurden die Prozesse von Amts wegen durch den Procureur général de Lorraine oder dessen Stellvertreter in den jeweiligen Ämtern eröffnet. Nur vereinzelt traten private Kläger auf, die konkrete Hexereivorwürfe erhoben. Von einzelnen Gemeinden gebildete Ausschüsse, welche die Anklagepunkte gegen die mutmaßlichen Hexen und Zauberer zusammenstellten und gemeinsam als Kläger fungierten, gab es nicht; dennoch wird das Verfolgungsbegehren der Bevölkerung an einigen Stellen deutlich, wie Bittschriften an den Procureur général belegen. Im Herzogtum waren die Hochgerichte verpflichtet, sowohl vor der Folter als auch vor dem Urteilsspruch die Avisen des lothringischen Prokurators und der Schöffen von Nancy einzuholen. Die Verpflichtung zur Aktenversendung an die beiden vom Herzog eingerichteten Institutionen steht im Zusammenhang mit den Versuchen der lothringischen Herzöge, die Rechtsprechung zu zentralisieren und die herzoglichen Gerichtshöfe als übergeordnete Instanzen über die bisher unabhängigen lokalen Hochgerichte zu etablieren. Die massenhaft geführten Hexenprozesse boten eine gute Möglichkeit zur Durchsetzung dieser Bestrebungen. Im Verlaufe der Verfolgungen setzte sich diese Praxis zunehmend durch. Durchgeführt wurden die Verfahren von den lokalen Hochgerichten, die nicht mit ausgebildeten Juristen besetzt waren. Den Vorsitz führte der jeweilige Maire .

Betrachtet man die Prozeßakten, dann stellt sich die Verfolgung in beiden Untersuchungsgebieten als innerörtliche bzw. innerstädtische Angelegenheit dar: Die Angeklagten und die Zeugen stammten aus demselben Ort. Politische Konflikte und soziale Gegensätze wurden in den Verfahren kaum artikuliert, dagegen bestimmten in den Städten und Dörfern Auseinandersetzungen innerhalb der Familien, der Nachbarschaft und einer sozialen Gruppe die Prozeßeröffnung bzw. die Voruntersuchungen. Bei den Angeklagten handelte es sich keineswegs um ortsfremde Personen. Sie lebten bereits seit vielen Jahren im jeweiligen Ort oder waren dort gebürtig. Auch eine Betätigung als 'Wunderheiler' oder Segenssprecher führte zunächst nicht zu ihrer Stigmatisierung als Hexe oder Zauberer. Volksmagische Praktiken wurden als normale Mittel der Alltagsbewältigung angesehen. Erst wenn jemand 'ins Gerücht' gekommen war, deuteten die Nachbarn und Bekannte die mehr oder weniger erfolgreichen Heilversuche um. Jetzt unterstellten sie den 'Berüchtigten', die Krankheiten, die diese mit Kräutern, Segenssprüchen oder magischen Ritualen zu heilen versucht hatten, zuvor durch Schadenzauber verursacht zu haben. Häufig begann die Stigmatisierung von mutmaßlichen Hexen durch einen in der Öffentlichkeit ausgetragenen Streit, in dem man die späteren Angeklagten beschimpfte oder ihnen mit dem Verbrennungstod bedrohte. Auch die durch die Zunahme der Armut bedingte häufigere Verweigerung von milden Gaben an bedürftige Einwohner führte dazu, daß sich die 'Verweigerer', da sie die bisherigen Regeln des solidarischen Zusammenlebens verletzt hatten, vor dem Schadenzauber der möglicherweise rachsüchtigen Abgewiesenen fürchteten. Beide Arten waren häufig der Auslöser für das Entstehen der meisten Gerüchte um mutmaßliche Hexen und Zauberer; denn sobald den beteiligten Personen, ihren Angehörigen oder ihrem Vieh ein Unglück irgendeiner Art zustieß, sahen sie sich als Opfer von Hexerei.

In den von den Zeugen formulierten Anklagepunkten spiegelten sich die alltäglichen Probleme und Schwierigkeiten sowie die Hintergründe der in Form eines Hexenprozesses ausgetragenen Konflikte wider, wobei sich die meisten Zeugen jedoch real geschädigt fühlten bzw. sich tatsächlich vor der ihnen bedrohlich erscheinenden 'Hexensekte' fürchteten. Auslöser der Verfahren war der schlechte Ruf, die mala fama einer Person, die seit langen Jahren im Dorf als Hexe oder Zauberer berüchtigt war. Die meisten Angeklagten waren zuvor beschimpft, viele sogar von bereits Hingerichteten besagt worden. Dementsprechend äußerten sich auch fast alle Zeugen zum Ruf und Ansehen der angeklagten Personen. Die meisten Anklagen hatten Schadenzaubervorwürfe zum Inhalt, hinzu kamen Berichte von Drohungen, Beschimpfungen und Besagungen. Nur in wenigen Anklagepunkten wurde auch die Mithilfe des Teufels unterstellt, wobei die Anklagen mit diabolischen Elementen erst im Laufe der Verfolgung zunahmen und detaillierter dargestellt wurden. Da sich die Vorstellungen der gelehrten Dämonologie - über Predigten, Teufelsliteratur, öffentliche Geständnisse und Gerüchte - immer stärker verbreiteten, berichteten die Zeugen nach 1600 meist nicht mehr nur von mysteriösen Begebenheiten, sondern zogen selbst die Verbindungslinien zu Hexerei und Teufelswerk. Während sich die Anklagen, die sich um den Ruf der jeweiligen Beschuldigten drehten, und diejenigen, welche die Mitwirkung des Teufels unterstellten, inhaltlich stark ähnelten, sind die Schadenzaubervorwürfe vom Lebensraum der Angeklagten und Zeugen abhängig.

Die von den Zeugen vorgebrachten Anklagepunkte verloren im Laufe des Verfahrens an Bedeutung. Obwohl diese hauptsächlich Schadenzaubervorwürfe und Anklagen im Zusammenhang mit dem schlechten Ruf des Angeklagten wie Beleidigungen und Drohungen enthielten, entsprachen die Geständnisse der Angeklagten nach der Folter den üblichen dämonologischen Vorstellungen von Teufelspakt und Teufelsbuhlschaft, Hexenflug, von der Teilnahme am Hexensabbat und der Ausübung von Schaden- und Wetterzauber. Es wird deutlich, daß die typischen Elemente des Hexereideliktes wie Teufelspakt und Hexensabbat erst durch die Fragen des Gerichtes und den Einsatz der Folter in die Prozesse einflossen. Auch der von den Hexen so oft gestandene Wetterzauber war ihnen zuvor von den Zeugen nur selten unterstellt worden.

Die Geständnisse aller Angeklagten waren sich jeweils innerhalb eines Untersuchungsgebietes sehr ähnlich. Das relativ homogene Bild vom Treiben des Teufels und seiner Anhänger in den Geständnissen einer Region entstand dadurch, daß das Gericht unter bzw. nach der Folter stereotype Fragen, meist in der Form von Suggestivfragen, stellte. Diese Fragen erfolgten jedoch nicht nach einer vorgefertigten Frageliste, die für Lothringen ohnehin erst 1614 von Claude Bourgeois zusammengestellt wurde, sondern es handelte sich um einen offensichtlich geläufigen Kanon von Fragen nach bestimmten Tatbeständen, die für das Gericht zum Verbrechen der Hexerei gehörten und zur Verurteilung unerläßlich waren. Die von Bourgeois in der Pratique criminelle für das Herzogtum Lothringen zusammengestellten Interrogatoria enthielt die wichtigsten Kriterien für das Delikt der Hexerei; die Gerichte stellten jedoch schon 30 Jahre zuvor ähnliche Fragen. Die Antworten der Angeklagten fielen ebenso stereotyp aus wie die Fragen des Gerichts. Durch das öffentliche Verlesen der Geständnisse, der Tradition des 'Endlichen Gerichtstages' gemäß vor der Hinrichtung, durch Predigten, Bücher und Gerüchte, die um die Verfolgung der Hexen kreisten, hatten sich die dämonologischen Vorstellungen so weit verbreitet, daß das Konzept der Hexerei auch den Angeklagten bekannt war. Diese bemühten sich, den Erwartungen des Gerichts entsprechend zu antworten, um weiteren Folterungen zu entgehen.

Die Sabbatbeschreibung hatte in Lothringen eher Dorffestcharakter, zumal hier wichtige Elemente der dämonologischen Sabbatbeschreibung wie die Teufelsbuhlschaft und das Homagium ganz entfielen. Übrig blieben ein großes Festmahl mit Musik und Tanz. Es wurde Rücken an Rücken und in großen Sprüngen getanzt, Pfeifer saßen in den Bäumen und erhielten eine Belohnung für das Aufspielen zum Tanz. Zum Teil spiegelt die Beschreibung des Hexentanzes die realen sozialen Verhältnisse wider: getrennte Tische für Arme und Reiche, die Dorfoberen in Masken erteilen die Befehle. Orgiastische Ausschweifungen während der Hexenversammlungen fehlen weitgehend. Am Ende verabredeten die Beteiligten jeweils zusammen mit ihren Teufeln einen Schadenzauber. Weigerten sich die Hexen, daran teilzunehmen, erhielten sie nicht selten Schläge von ihren "amoureux".

Die von den Angeklagten genannten Tanzplätze waren ausschließlich von lokaler Bedeutung, sie lagen in unmittelbarer Nähe des Herkunftsort des Angeklagten. Die genannten Tanzplätze lassen sich in zwei Kategorien unterteilen, zum einen die üblichen Versammlungsplätze der Dorfgemeinden oder der Stadt, zum anderen Plätze, die sich aufgrund von geographischen Gegebenheiten als Tanzplätze anboten, wie Seeufer, Hügel, Bäche und sumpfiges Gelände.

Je nachdem, welchen Zugang man bei der Analyse der Hexenverfolgung wählt, ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte. Betrachtet man die Organisation der Verfolgung auf 'staatlicher' Ebene und die juristischen Rahmenbedingungen, dann bestand neben dem Bemühen, dem als real angesehenen 'Hexenwesen' ein Ende zu bereiten, und dem Versuch, Schaden vom Land und von den Untertanen abzuwenden, in Lothringen auch das Interesse, über die Hexenprozesse der zentralen Jurisdiktion des Herzogs Vorrang vor den anderen Hochgerichten zu verschaffen und über die vorgeschriebene Aktenversendung an den Change und den Procureur général de Lorraine in Nancy diese vom Herzog eingesetzten Institutionen in ihrer Position zu stärken. Betrachtet man die Hexenverfolgung auf lokaler Ebene - die Furcht vor den Hexen spielte natürlich ebenfalls eine große Rolle -, dann handelte es sich in den lothringischen Dörfern und Städten um den Ausbruch und die 'Lösung' von Konflikten unter Nachbarn, Familienmitgliedern und Berufskollegen. Diese oft jahrelang schwelenden Streitigkeiten glaubte man, in krisenhaften Zeiten nicht mehr mit den gewohnten Mitteln bewältigen zu können.

Literatur

Jean Nicolas BEAUPRÉ: Essai historique sur la rédaction officielle des Principales coustumes et sur les assemblées d'États de la Lorraine ducale et du Barrois, accompagné de documents inédits et d'une bibliographie de ces coustumes. Nancy 1845.

Elisabeth BIESEL: Hexenjagd, Volksmagie und soziale Konflikte im lothringischen Raum. (Trierer Hexenprozesse - Quellen und Darstellungen 3) Trier 1997.

Jean BOËS (Bearb.): La démonolatrie. Texte établi et traduit à partir de l'édition de 1595. Nancy 1998.

Robin BRIGGS: Witches & Neighbours. The Social and Cultural Context of European Witchcraft. London 1996.

Édouard BONVALOT: Histoire du droit et des institutions de la Lorraine et des Trois Évêchés (843-1789). Paris 1895, S. 285-287.

Claude BOURGEOIS: Recueil du Style a observer es instructions des procedures d'assizes, et Bailliages de Nancy, Vosges & Allemagne. Avec le reglement pour le sallaire des Iuges, Procureurs & autres Ministres de Iustice. Plus l'ordonnance de Son Altesse, sur l'ormologation, tant des Coutumes anciennes & nouvelles que desdicts Style, & Reglement: Avec deffence de n'user d'autres exemplaires que de ceux qu'elle a permis estre Imprimez, nouvellement reveue & corrigez. Nancy, En l'Hostel de Ville Par Iacob Garnich, Imprimeur Iuré ordinaire de Son Altesse. Avec Privilege. Nancy 1614.

Étienne DELCAMBRE: Le concept de la sorcellerie dans le duché de Lorraine aux 16e et 17e siècles. 3 Bde., Nancy 1948-1951.

Étienne DELCAMBRE: Les ducs et la noblesse lorraine. In: Annales de l'Est 3, 1952, S. 39-60, 103-119, 191-209.

Jean-Claude DIEDLER: Démons et sorcières en Lorraine. Le bien et le mal dans les communautés rurales de 1550 à 1660. Paris 1996.

Lucien DINTZER: Nicolas Rémy et son œuvre démonologique. Lyon 1936.

Charles et Henri HIEGEL: Le Bailliage d'Allemagne de 1600 à 1632. Bd. 1: L'administration, la justice, les finances et l'organisation militaire. Sarreguemines 1961.

Eva LABOUVIE: Zauberei und Hexenwerk. Ländlicher Hexenglaube in der frühen Neuzeit. Frankfurt a.M. 1991.

Laurent LECLERC: Notice sur Nicolas Rémy, Procureur général de Lorraine. In: Mémoire de l'Académie de Stanislas 1868, S. IXL-CXLIII.

Christian PFISTER: Nicolas Rémy et la sorcellerie en Lorraine à la fin du XVIe siècle. In: Revue historique 93, 1907, S. 225-239.

Nicolas RÉMY: [Nicolai Remigii] Dæmonolatria, Oder Beschreibung von Zauberern und Zauberinnen. Mit wunderlichen Erzehlungen / vieler natürlichen Fragen und teufelischen Geheimnissen vermischet. Hamburg 1703.

Charles SADOUL: Essai historique sur les institutions judiciaires des duchés de Lorraine et de Bar. Paris/Nancy 1898.

 

Siehe auch folgende Artikel:

Benward, Blaisatte (Prozeßopfer) von Elisabeth Biesel

Change, der, bzw. Schöffen, die, von Nancy von Elisabeth Biesel

Lothringen, Herzogtum - Gerichtspraxis von Elisabeth Biesel

Procureur général de Lorraine von Elisabeth Biesel

Rémy, Nicolas (Dämonologe u. Procureur général de Lorraine) von Elisabeth Biesel

Empfohlene Zitierweise

Biesel, Elisabeth: Lothringen - Hexenverfolgungen. Aus: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller u. Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jezr0/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 09.06.2006


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