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Hexenverfolgungen im Henneberger Land

Ronald Füssel

21. November 2007

Das Henneberger Land im Südwesten Thüringens bildete zusammen mit dem benachbarten Coburger Raum, der Fürstabtei Fulda sowie den beiden fränkischen Hochstiften Bamberg und Würzburg eine Kernregion der deutschen Hexenverfolgungen. Hier fanden fast 3.000 Menschen den Tod: etwa 500 davon im Hennebergischen.

Die Grafschaft vor 1583

Die Grafschaft Henneberg wurde bis 1583 vom gleichnamigen Grafengeschlecht regiert und umfasste ein großes Gebiet im Westen des Thüringer Waldes sowie den größten Teil der thüringischen Rhön. Unter der Regierung der gefürsteten Grafen von Henneberg sind bisher lediglich drei Fälle nachweisbar, für die aber kein Todesurteil bekannt ist. In der Hennebergischen Landesordnung von 1539 werden weder Hexerei noch Zauberei erwähnt.

Die Aufteilung der Grafschaft nach 1583

Als das Haus Henneberg im Dezember des Jahres 1583 mit dem Tode des Grafen Georg Ernst (reg. 1559-1583) im Mannesstamme erlosch, konnten die beiden wettinischen Linien der Ernestiner und Albertiner gleichermaßen begründete Erbansprüche anmelden. Dem folgenden Erbstreit entging allein der hennebergische Anteil an der Herrschaft Schmalkalden, die nun vollständig in den Besitz des Landgrafen von Hessen-Kassel kam. Der Ort Schwarza war bereits nach 1549 von den Stolberger Grafen übernommen worden. Über den anderen Teil des hennebergischen Erbes kam es zu Teilungsverhandlungen zwischen dem sächsischen Kurfürsten August (reg. 1553-1586) und seinen ebenfalls erbberechtigten ernestinischen Mündeln. Als August im Jahre 1586 verstarb, wurden die Verhandlungen ergebnislos eingestellt und die Grafschaft kam unter eine gemeinschaftlich wettinische Verwaltung. Erst im Jahre 1660 gelang Ernestinern und Albertinern mit dem Weimarer Vertrag in dieser Angelegenheit ein endgültiger Ausgleich, der die Aufteilung des Henneberger Landes nach sich zog. Die kursächsischen Erbansprüche von 5/12 an der Grafschaft waren bereits 1657 innerhalb des albertinischen Hauses der Sekundogenitur Sachsen-Zeitz übertragen worden; den ernestinischen Anteil von 7/12 teilten sich die Linien Sachsen-Weimar (1640-1672), Sachsen-Altenburg (1603-1672) und Sachsen-Gotha (1640-1680).

Die rechtliche Lage

Die rechtliche Grundlage der Hexenprozesse bildete im Hennebergischen die 1532 erschienene Carolina, in der noch ausschließlich vom Schadenzauber die Rede war. Zwar erlangte im größten Teil Thüringens nach 1572 die Kursächsische Kriminalordnung Gültigkeit, die nun erstmals das Element des Teufelsbundes in den Vordergrund stellte, doch in der zum fränkischen Rechtskreis gehörenden Grafschaft Henneberg griff dieses Gesetzeswerk nicht. Wie auch in der hessischen Herrschaft Schmalkalden galt hier weiterhin die Carolina. Allerdings ist anzunehmen, dass in den 1657/1660 an die albertinische Sekundogenitur Sachsen-Zeitz gefallenen hennebergischen Ämtern die Carolina von der Kursächsischen Kriminalordnung verdrängt worden ist. In der Praxis dürfte der Unterschied zwischen Carolina und Kursächsischer Kriminalordnung jedoch keine große Rolle gespielt haben, da in den meisten Verfahren sowohl Schadenzauber als auch Teufelsbund konsequent nachgefragt und von den Angeklagten letztlich auch gestanden wurden. Und für diese Situation sahen beide Gesetzeswerke den Tod im Feuer vor. Der in der Carolina vorgezeichnete Verfahrensweg des „processus ordinarius“ wurde in der Regel eingehalten.

Die Zeit der gemeinschaftlich wettinischen Verwaltung

Zwischen 1583 und 1660 wurde das hennebergische Gebiet von den beiden wettinischen Linien gemeinsam verwaltet. Sitz der gemeinsamen Regierung war Meiningen. Die hohe Zahl der Hexenprozesse zeigt, dass die besonderen administrativen Zustände dieser Zeit (keine personale Herrschaft vor Ort, Amt des Generalcentrichters, etc.) die Entstehung massiver Verfolgungen in der Summe begünstigt haben.

Erst ein Jahrzehnt nach dem Erbfall des Jahres 1583 ist „1595 [...] der Anfang mit Verbrennung der Hexin in der f. Grafschaft Henneberg gemacht worden“. Für dieses Jahr lassen sich die ersten von 754 weiteren Fällen im Hennebergischen belegen. Während der ersten großen thüringischen Verfolgungswelle von 1598 bis 1631 kam es hier vor allem in den Jahren 1598/99, 1603, 1611 bis 1613, 1618 bis 1622 sowie 1628 bis 1631 zu massiven Verfolgungen. Für das Jahr 1634 ist der letzte Fall dieser ersten Verfolgungsperiode aktenkundig. Nach dem Dreißigjährigen Krieg setzte 1651 eine zweite Verfolgungswelle ein; für die Zwischenzeit ist nur ein Verfahren aus dem Jahre 1643 bekannt. Bis 1660 kam es unter gemeinschaftlich ernestinischer und albertinischer Regierung zu 464 Hexenprozessen.

Wie alle thüringischen wurden auch die hennebergischen Hexenprozesse ausnahmslos nach den Vorgaben gelehrter Spruchkörper geführt, deren Sprüche für das gesamte Gebiet grundsätzlich über die Regierung in Meiningen liefen. Da vor Ort kein Landesherr präsent war, bestätigte die Meininger Regierung auch Todesurteile und nahm das Gnadenrecht wahr. Gegenüber anderen thüringischen Landesregierungen verfügte sie damit über hohe Entscheidungskompetenzen. Gleichwohl wurden auch im Hennebergischen die Urteile der angerufenen Spruchkörper regelmäßig akzeptiert, die somit hier – wie in ganz Thüringen – als die maßgebliche Entscheidungsebene im Hexereiverfahren betrachtet werden können.

Aus diesem Grunde ist es auch letztlich unerheblich, dass die Hexenprozesse formal nicht im Amt (Verwaltungsbezirk), sondern in der Cent (Gerichtsbezirk) geführt wurden. Der ältere und im fränkischen Raum übliche Gerichtsbezirk der Cent war für die Verhandlung der vier hohen Rügen (Raub, Mord, Brandstiftung und Notzucht) zuständig, zu denen später in der Regel auch das ebenfalls außergewöhnlich schwere Verbrechen der Hexerei gezählt wurde. Doch diese Zuordnung blieb bis zuletzt strittig, besonders dann, wenn Amt und Cent unterschiedlichen Herrschaften unterstanden. Das Centgericht leitete ein Centrichter, dem wiederum ein Generalcentrichter vorstand. Der Amtmann führte zwar in der Regel die Voruntersuchungen vor Ort, doch die wichtigen Termine im Hexereiverfahren fanden zumeist unter der Leitung des mobilen Generalcentrichters statt. Von 1582 bis 1617 oblag dieses wichtige Amt dem Amtskeller Nikolaus (auch Niclas) Siebenfreud, der es anschließend bis 1636 an seinen Sohn Wolfgang (auch Wolf) weitergab. Das von Nikolaus Siebenfreud penibel geführte „Verzeichnis aller Unholden oder Hexen welche von A.[nno] 1595 bis uff den 15. Juni 1612 uff zuvor bei den Schöppenstuhles an einem undt dem andern Ort, erfolgte rechtliche Information, in der Grafschaft Henneberg justifiziert worden“ listet 144 nach Cent und Amt sortierte Opfer auf. Nach Wolfgang Siebenfreud folgte von 1636 bis 1654 die Amtszeit von Sebastian Güth, aus der erst 1651/52 fünf Anklagen bekannt sind. Unter dessen Nachfolger Johann Jost von Hagen nahmen die Verfolgungen jedoch wieder rasant zu. Sein im Jahre 1656 begonnenes „Gerichtsbuch der Cent Meinungen“ verzeichnet bis 1671 insgesamt 45 wegen Hexerei angeklagte und bis auf vier Ausnahmen hingerichtete Personen. Nach der Aufteilung der Grafschaft im Jahre 1660 blieb er mindestens bis 1680 in der Cent Meiningen als Centrichter aktiv.

Die ernestinischen Nachfolgestaaten

Als das hennebergische Erbe 1660 mit dem Weimarer Vertrag entgültig aufgeteilt wurde, fielen die ernestinischen 7/12 zunächst auf die Herzogtümer Sachsen-Altenburg (1603-1672), Sachsen-Weimar (1640-1672) und Sachsen-Gotha (1640-1680). 1672 gelangten das Amt Kaltennordheim an Sachsen-Eisenach (1672-1741) sowie Meiningen und Themar an Sachsen-Gotha (1640-1680), und aus der Erbmasse Sachsen-Gothas entstanden 1680/81 auch die Herzogtümer Sachsen-Meiningen (1681-1826) und Sachsen-Römhild (1680-1710).

Unter den zahlreichen wettinischen Nachfolgestaaten setzten sich die Verfolgungen im Hennebergischen mit weiteren 249 Fällen bis ins 18. Jahrhundert hinein nahtlos fort und ließen das Henneberger Land auch an der zweiten, großen thüringischen Verfolgungswelle maßgeblichen Anteil nehmen. Ebenfalls in die Zeit dieser zweiten Welle fielen die meisten der 26 Fälle im stolbergischen Schwarza, während für die hessische Herrschaft Schmalkalden zehn von fünfzehn Fällen vor 1630 datiert werden können. Insgesamt ereignete sich damit knapp die Hälfte aller thüringischen Hexenverfolgungen (ca. 750 von 1.565 Fällen) im Henneberger Raum.

Zwischen 1597 und 1690 gerieten allein im Amt Meiningen 244 Personen in den Sog der Inquisition – mindestens 140 kamen darin um. Meiningen ist damit das mit Abstand verfolgungsreichste Amt in ganz Thüringen. Aber auch in den benachbarten hennebergischen Ämtern Massfeld, Kaltennordheim, Suhl und Schleusingen kam es zu zahlreichen Hexenprozessen. 1685 sahen die Meininger die letzte Hexenverbrennung, als Hans Schau nach einem Urteil des Jenaer Schöppenstuhles den Flammen übergeben wurde. Damit war das Hexenbrennen in Sachsen-Meiningen jedoch nicht beendet, denn noch 1699 kamen in Friedelshausen sowie 1700 in Frauenbreitungen zwei Frauen im Feuer um. Es handelt sich dabei um die letzten bekannten Todesurteile wegen Hexerei im Henneberger Raum.

Die albertinische Sekundogenitur Sachsen-Zeitz

Der kursächsische Anteil an der Grafschaft Henneberg, der die Ämter Schleusingen, Suhl, Kühndorf und Benshausen umfasste, kam 1660 an die erst 1657 eingerichtete albertinische Sekundogenitur Sachsen-Zeitz. Zwischen 1660 und 1709 fand die regionale Verfolgungstradition auch in diesem Teil des hennebergischen Erbes mit insgesamt 64 Fällen ihre Fortsetzung, vor allem in Schleusingen und Suhl. Obwohl für die zehn Jahre vor 1660 im Amt Schleusingen nur fünf Fälle zu verzeichnen sind und sich für das Amt Suhl nicht ein einziger Hexenprozess nachweisen lässt, setzten hier unmittelbar 1660 Verfolgungen ein. In den Jahren 1662 bis 1665 erreichten sie mit 42 Hexenprozessen ihren Höhepunkt, danach nahmen sie langsam ab.

Ein interessantes Zeugnis des Suhler Verfolgungsgeschehens findet sich in den Kirchenbüchern der Hauptkirche St. Marien, in denen fast alle Hinrichtungen zwischen 1601 und 1669, zum Teil sogar mit recht detaillierten Informationen und Zeichnungen, verzeichnet sind – auch die wegen Hexerei. Dies ist bemerkenswert, denn sonst scheuten sich viele Pfarrer, wegen Hexerei verurteilte Personen in die Kirchenbücher einzutragen. In der Literatur geben die gründlichen Arbeiten von Wilhelm Höhn und Hugo Fuchs einen recht ausführlichen und bisweilen auch aktennahen Überblick über die damaligen Geschehnisse.

Für ein albertinisches Territorium überraschend, wurde hier zumeist der Schöppenstuhl Jena angerufen, der wohl aufgrund des kürzeren Weges den Vorzug vor dem eigentlich zuständigen Schöppenstuhl Leipzig erhalten hat. Der Schöppenstuhl Leipzig wurde erst ab 1665 regelmäßig befragt, 1709 in einem Ausnahmefall auch der Schöppenstuhl Halle.

Die hessische Herrschaft Schmalkalden

Zum hennebergischen Erbe ist gleichfalls die hessische Herrschaft Schmalkalden zu zählen. Sie gehörte seit 1360 den Grafen von Henneberg-Schleusingen und den Landgrafen von Hessen gemeinsam; nach dem Aussterben der Henneberger im Jahre 1583 fiel sie vollständig in hessischen Besitz. Hessen hielt außerdem bis 1583 ein Viertel, danach die Hälfte an der Cent Benshausen, die der Landgraf aber 1619 bei den Wettinern gegen das Amt Hallenberg eintauschte. Da drei Viertel der Cent Benshausen zu Henneberg bzw. nach 1583 die Hälfte zum hennebergischen Erbe der Wettiner gehörten, mussten die dortigen Hexenprozesse bis 1619 im Einvernehmen beider Herrschaften gelöst werden. Dies scheint im Großen und Ganzen funktioniert zu haben, denn Meinungsverschiedenheiten sind nur in einem Fall bekannt. Für die Herrschaft Schmalkalden konnten insgesamt 15 Fälle ermittelt werden, die nach Vorgabe der Kasseler Regierung in Schmalkalden vom dortigen Schultheißen verhandelt worden sind, wobei ein fürstlich hessischer Fiskal die Anklage vertrat. Auch das Hochnotpeinliche Halsgericht wurde dort gehegt.

Wie auch in den umliegenden hennebergischen Gebieten setzten die Verfolgungen im hessischen Schmalkalden 1595 recht unvermittelt ein. Bis 1605 sind acht Fälle bekannt, für die leider keine Akten mehr erhalten sind. Allerdings war damit die erste große Verfolgungswelle für Schmalkalden bereits vorbei, so wie auch im bis 1619 angegliederten Benshausen die Verfolgungen schon zwischen 1596 und 1603 ihren Höhepunkt erlebten und danach eingestellt wurden. Diese Beobachtung verdient vor allem in Anbetracht des noch bis 1631 enorm verfolgungsaktiven hennebergischen Umfeldes Beachtung. Lediglich für den Ort Steinbach lassen sich während der ersten Welle noch für das Jahr 1629 zwei schlecht dokumentierte Fälle nachweisen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam es in Schmalkalden zwischen 1654 und 1660 noch zu fünf weiteren Einzelfällen, deren Akten aber nicht mehr vollständig erhalten sind.

Schwarza

Zwischen Meiningen und Suhl liegt der kleine Ort Schwarza, der mit dem Aussterben der Linie Henneberg-Römhild im Jahre 1549 an die Grafen von Stolberg gelangte, welche mit ihren weiteren Besitzungen in Hessen und in der Harzgegend beheimatet waren. Daher nahm ein stolbergischer Amtmann vor Ort die Gerichtsbarkeit wahr, allerdings außer den vier hohen Rügen, mit denen Schwarza in die Cent Benshausen fiel. Die strittige Frage, ob denn Hexerei und Zauberei zu den vier hohen Rügen zu zählen seien oder nicht, gab auch hier Anlass zu einem ständig schwelenden Kompetenzstreit zwischen Amt und Cent betreffs der Zuständigkeit bei der Verhandlung dieser magischen Delikte.

Aus den betreffenden Akten ist deutlich zu ersehen, dass die Verfahren in Schwarza vom Amtmann geführt wurden, der seine Anweisungen von den stolbergischen Kanzleien in Ilsenburg, Gedern oder Ortenberg bekam, je nachdem, welcher Stolberger Linie Schwarza gerade angehörte, zuweilen auch vom Grafen persönlich. Der lange Weg zwischen Amt und Regierung führte über die Spruchkörper in Jena oder Erfurt. Zwischen 1549 und 1697 konnten hier 22 Fälle ermittelt werden, wobei kleine Konzentrationen in den Jahren um 1600 und um 1661 auszumachen sind. Die geringe Anzahl von nur drei bekannten Todesurteilen wird durch die vielen unvollständigen Akten etwas relativiert.

Die Quellenlage

Insgesamt ist die Quellenlage recht gut, obwohl natürlich nicht alle Akten vollständig erhalten sind und viele Fälle auch nur über die ältere Sekundärliteratur erschlossen werden können. Einzelheiten zum Verlauf des Verfolgungsgeschehens im Hennebergischen werden in diesen Arbeiten an diversen Beispielen detailliert und aktennah wiedergegeben.

Besondere zeitgenössische Zeugnisse des örtlichen Verfolgungsgeschehens sind die im Druck erschienenen Hexenpredigten der beiden hennebergischen Geistlichen Joachim Zehner und Johann Ludwig Winter. Durch die Hexenpredigten wurde die Gemeinde von der Kanzel herab über die von der teuflischen Hexensekte drohenden Gefahren aufgeklärt und zur fleißigen Anzeige verdächtiger Personen angehalten. Die Vorstellungen vom Hexensabbat und das Wissen um die sonstigen Übeltaten der Hexen fanden auch auf diesem Wege in der Bevölkerung allgemeine Verbreitung. Wenngleich zahlreiche dieser Hexenpredigten gehalten worden sind, gelangten sie nur selten zum Druck. Der hennebergische Generalsuperintendent und Pfarrer zu Schleusingen, Joachim Zehner, veröffentliche seine „Christliche Predigt/ von des verheissenen Siloh Eselsfüllen/ [...].“ zunächst 1609 in Schleusingen sowie vier Jahre später nochmals als Teil einer ganzen Sammlung seiner Hexenpredigten: „Fünff Predigten von den Hexen/ Ihren anfang/ mittel und end in sich haltend und erklärend. [...], Leipzig 1613.“ Als nach dem Dreißigjährigen Krieg eine zweite große Verfolgungswelle über Thüringen rollte, verfaßte 1663 der Suhler Archidiakon Johann Ludwig Winter sein Werk: „Larva Diaboli detecta & rejecta. Des Teuffels Larv/ Ein Christ abwarff. [...].“

Literatur:

Churfürst Augusti Verordnungen und Constitutiones, 21.4.1572, in: Codex Augusteus oder Neuvermehrtes Corpus Juris Saxonici, Bd. 1, Leipzig 1724, Sp. 73-131.

Hugo Fuchs, Ein Hexenprozeß in Schleusingen aus dem Jahre 1663, in: Kgl. Preuss. Henneberg. Gymnasium zu Schleusingen, Osterprogramm 1889, Meiningen 1889, S. III-XIII.

Ronald Füssel, Hexen und Hexenverfolgung in Thüringen, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (Hg.), Erfurt 2006 (2. Auflage).

Ronald Füssel, Die Hexenprozesse im Thüringer Raum und ihre Anklagepunkte, in: Rita Voltmer und Günter Gehl (Hg.), Alltagsleben und Magie in Hexenprozessen, Weimar 2003, S. 125-136.

Ronald Füssel, Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Hamburg 2003.

Hexen und Hexenverfolgung in Thüringen, Begleitbuch zur Ausstellung Hexen in Thüringen im Schloß Elisabethenburg Meiningen vom November 2003 bis April 2004 (Südthüringer Forschungen 32, zugleich: Hexenforschung 8), Meiningen und Bielefeld 2003.

Johann Sebastian Güth, Poligraphia Meiningensis. Das ist gründliche Beschreibung der Uhr-alten Stadt Meiningen [...], Gotha 1676.

Ulrich Heß, Die Verwaltung der Gefürsteten Grafschaft Henneberg 1584-1660. Behördenorganisation, Verwaltungspraxis und Beamtentum in der Zeit der gemeinschaftlichen sächsischen Landesherrschaft, 2 Bde., Diss. phil. Würzburg 1944.

Wilhelm Höhn, Hexenprozesse in den hennebergischen Ämtern Schleusingen, Suhl und Ilmenau, in: Schriften des hennebergischen Geschichtsvereins, Nr. 4, 1911, S. 24-137.

Wolfgang Huschke, Politische Geschichte von 1572 bis 1775, in: Hans Patze und Walter Schlesinger (Hg.), Geschichte Thüringens, Bd. 5,1.1., Köln u.a. 1982, S. 1-561.

Berthold Krug, Ausschnitte aus zwei Hexenprozessen, die im Jahre 1612 gegen zwei Obermaßfelder Frauen geführt wurden, in: Meininger Kulturspiegel, 1957, S. 54-57, 85-87.

Landtsordnung der fürstlichen Graffschafft Henneberg 1539.

Hans Eberhard Matthes, Der Hexenprozeß gegen Osanna Greif aus Oberweid, 1681/82, in: Das Thüringer Fähnlein, 4. Jg., 1935, Heft 8, S. 457-467.

Gustav Radbruch (Hg.), Die Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532 (Carolina), Stuttgart 1991.

Fritz Rollberg, Vom Hexenwahn in Westthüringen. Kennzeichnendes Material aus 153 Hexenprozessen, in: Das Thüringer Fähnlein, 7. Jg., 1938, Heft 4, S. 105-133.

August Ludwig Schlözer, Hexenprozesse aus dem Hennebergischen, in: Ders., Stats-Anzeigen, Göttingen 1782, Bd. 2, Heft 6, S. 161-168.

Manfred Wilde, Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen, Köln u. a. 2003.

Günther Wölfing, Geschichte des henneberger Landes zwischen Grabfeld, Rennsteig und Rhön, Hildburghausen 1992.

Empfohlene Zitierweise

Füssel, Ronald: Henneberger Land. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jezq5/

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Erstellt: 20.11.2007

Zuletzt geändert: 20.11.2007


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