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Meyfarth, Johann Matthäus

Rainer Hambrecht

11. September 2013

* 09.11.1590 in Jena, † 26.01.1642 in Erfurt; Pfarrer und Theologieprofessor in Coburg und Erfurt, Erbauungsschriftsteller, Pädagoge, Rhetoriker, Kirchenlieddichter; Kritiker der Hexenverfolgung.

Kurzbiografie

Der Pfarrersohn (Vater aus einfachen Verhältnissen; Mutter, Tochter eines Jenaer Ratsherrn) besuchte zunächst das Gymnasium Gotha (im damaligen Fürstentum Coburg). 1608 wechselte er auf die Universität Jena, wo er 1611 den Magistergrad erwarb und anschließend bis 1614 mit einem Coburger Stipendium Theologie studierte, u. a. bei Albert Grauer Kontroverstheologie und bei dem lebenslang verehrten „Politikwissenschaftler“ Wolfgang Heider („Professor ethices et politices“). Nach kurzer Hauslehrertätigkeit bei fränkischen Adeligen setzte er noch im selben Jahr an der Universität Wittenberg seine Studien unter harten Entbehrungen fort, u. a. bei dem berühmten Dogmatiker Leonhard Hutter und dem Bibelexegeten Wolfgang Franz. Die permanente Überforderung führte schließlich zu einem gesundheitlichen Zusammenbruch im Winter 1615/16, der ihn zur Rückkehr ins Elternhaus nach Haina zwang. An Depressionen, an „melancoliae hypochondriacae“ litt Meyfart hinfort immer wieder. Vom Frühjahr 1616 an las er als schlecht bezahlter „Adjunctus“ Philosophie und Theologie in Jena.


Abb. 1: Porträt von Johann Dürr, 1634.

Am Jahresende erhielt Meyfart eine Professur für Theologie am Gymnasium Academicum Casimirianum in Coburg, das vier Fakultäten (Theologie, Philosophie, Jura und Medizin) umfasste und auf die Gründung Herzog Johann Casimirs von 1605 zurückging. Die nunmehr gesicherte Stellung erlaubte Meyfart 1618 die Heirat mit der Tochter Barbara des Coburger Stadtschreibers Rüßling. Aus der Ehe gingen bis 1630 zehn Kinder (sechs Söhne, vier Töchter) hervor, von denen sieben allerdings kurz nach der Geburt starben.

Meyfarts vielfältige Lehrtätigkeit erstreckte sich auf Glaubenslehre, neutestamentliche Exegese, Philosophie, Griechisch, Hebräisch, Geschichte und Geographie. Daneben förderte er Disputationen, die Pflege der Rhetorik und das Schuldrama. Hier entwickelte er erstmals an einer protestantischen Schulbühne (wohl in Anlehnung an jesuitische Vorbilder) zusammen mit dem Hofkapellmeister Melchior Franck die „Sing-Comoedie“, eine Vorform der Oper. 1623 rückte er zum Direktor des Gymnasiums auf. Auf Wunsch Herzog Johann Casimirs und mit dessen finanzieller Unterstützung promovierte Meyfart 1624 in Theologie; den Doktorgrad besaßen damals nicht einmal alle Universitätsprofessoren. Indes gestaltete sich sein Dienstverhältnis zunehmend schwieriger. Zu seinem Vorgesetzten, dem Generalsuperintendenten Dr. Caspar Finck, war es seit langem gespannt und durch gegenseitige Beschwerden beim Herzog gekennzeichnet. Der Konflikt eskalierte nach Fincks Tod 1631. Meyfarts Missbilligung der kirchlichen Zustände (zwei Disputationen „De disciplina ecclestiastica“, 1633) führte zum Dauerkonflikt mit der Coburger Geistlichkeit und Lehrerschaft, zu Angriffen von der Kanzel auf ihn, gar zum Vorwurf der Majestätsbeleidigung und zum Entzug der Bibliotheksbenutzung.

In dieser unhaltbaren Situation nahm Meyfart den Ruf des Rates der Stadt Erfurt an, eine Professur an der neu gegründeten evangelischen Fakultät der Universität Erfurt zu bekleiden. Durch die schwedische Besetzung (1631) war in der vormals kurmainzischen Stadt mit ihrer protestantischen Bevölkerung eine neue konfessionelle Ausrichtung möglich geworden. Die Anfänge in Erfurt stimmten Meyfart hoffnungsvoll. Er war an der evangelisch-theologischen Fakultät der einzige Professor mit Doktortitel, deshalb von Anfang an „Professor primarius“ und designierter Dekan, ein Jahr später bereits Rektor. Zur Besoldung von 400 Gulden kam die Dienstwohnung in einem der einstigen Stiftshäuser. An der Abfassung der Universitätsstatuten dürfte er maßgeblich beteiligt gewesen sein. Er las Kirchengeschichte und Homiletik (Predigtlehre). Die Immatrikulationen stiegen. Doch die günstigen Rahmenbedingungen endeten schlagartig mit dem Prager Frieden, als der Erzbischof von Mainz die Hoheit über seine Stadt zurückerlangte.

1635 wurde für Meyfart insgesamt zum Schicksalsjahr: Durch den politischen Wandel verlor er Wohnung und Einkommen; Ehefrau Barbara und die verbliebenen zwei Söhne wurden Opfer der Pest (1636 starb das letzte seiner Kinder); außerdem war absehbar, wann die so hoffnungsvoll begonnene evangelische Lehre an der Universität ein Ende nehmen würde. Den Wegfall seines universitären Salärs sollte wenigstens teilweise die ehrende Ernennung zum höchsten Geistlichen im Erfurter Kirchengebiet kompensieren, zum Pastor an der Ratskirche (vormalige Dominikanerkirche) sowie zum Senior des Geistlichen Ministeriums. Doch die zwei Berufungen bedeuteten eine überbordende Fülle neuer Belastungen: Als Pfarrer – Gottesdienste, Kasualien (Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen samt den Drucklegungen der Leichenpredigten), Beichtgespräche, Krankenbesuche, Katechismus-Unterricht für die Jugend und Schulvisitationen sowie als Senior – den Vorsitz in der theologischen Prüfungskommission, Ordinationen, Gesamtaufsicht über das Schulwesen und die Armenfürsorge.

In seiner Position sah sich Meyfart nach dem Trauerjahr zu einer zweiten Heirat (6.2.1637) veranlasst, mit der Pfarrerstochter Anna Catharina Erich. Je zwei Töchter und Söhne gingen aus dieser Ehe hervor (die dem Vater jedoch bald im Tode nachfolgten). Der lebenslange Raubbau an seiner Gesundheit führte um 1640 zum Ausbruch eines schweren Leidens, dem er am 20. Januar 1642 erlag.

Sein Werk

Meyfart war einer der großen deutschen Schriftsteller am Beginn des Barockzeitalters. Sein viele tausend Seiten umfassendes Werk entstand vor allem in den Coburger Jahren zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Zur ungeheuren Produktivität trieb ihn vornehmlich die bohrende Sorge des Theologen und Bußpredigers, wie seine Mitmenschen im Jüngsten Gericht bestehen würden, dann auch das unablässige Bestreben, gesellschaftliche Missstände der Zeit ohne Rücksicht auf die eigene Person anzuprangern. Seine literarischen Anfänge in Latein hielten sich durchweg im Bereich des konventionellen theologischen Universitätsbetriebs; ganz der Kontroverstheologie und der Polemik gegen Katholiken und Calvinisten verpflichtet, wandten sie sich an Professoren und Studenten. Da der Unterricht zeitgemäß auf Lehrbüchern fußte, schuf er sich beispielsweise in Coburg ein Geografiebuch nach dem geozentrischen Weltbild der Bibel („Compendium geograhiae systematicum“), das in einem Lob auf Coburg gipfelt. Seine deutschen Hauptschriften, bestimmt für einen breiteren Leserkreis, wurden bis 1710 immer wieder neu aufgelegt. Die aufrüttelnden Predigtzyklen („Tuba poenitentiae prophetica“, „Tuba novissima“ mit dem noch heute gesungenen Kirchenlied „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“) oder eine eschatologische Trilogie, ein Erbauungswerk großen Stils von mehr als 2500 Seiten („Das himmlische Jerusalem“, „Das hellische Sodoma“, „Das Jüngste Gericht“) bewegten sich im Rahmen damaliger lutherischer Orthodoxie; er hatte dabei „etwas von einem altjüdischen Propheten“ (Trunz). Diese Schriften wie sein ganzes Werk waren rhetorisch-rhythmisch durchgeformt – mit einer Häufung von Antithesen, mehrgliedrigen Parallelismen und sich steigernden Perioden.

Die Rede war Meyfarts große Begabung und zugleich sein Anliegen in der Lehre. Eine Anthologie geschliffener Sentenzen in drei Bänden („Mellificium oratorium“) – genommen auch aus calvinistischen und katholischen Werken, hier selbst aus jesuitischen – sollte seinen Schülern wirkungsvolle Zitate an die Hand geben. Neuland betrat er dann mit seiner „Teutsche(n) Rhetorica oder Redekunst“, Martin Opitz' „Buch von der deutschen Poeterey“ (1624) zur Seite zu stellen. Das Originelle war darin Meyfarts Sinn für Musikalität, wobei er sich von der Sprachmelodie und nicht vom metrischen Takt leiten ließ.

Mit seinen zeitkritischen Schriften fand Meyfart nicht nur Zustimmung. So veranlasste etwa der Dresdener Hofprediger Matthias Hoë von Hohenegg in Kursachsen das Verbot seiner Abhandlung gegen die Verwilderung der Universitäten („Christliche Erinnerung von Erbawung vnd Fortsetzung der academischen Disciplin auff den Evangelischen Hohen Schulen“). In dieser wandte sich Meyfart u. a. gegen die Unsitte des Pennalismus, d. h. gegen die bedingungslose und entwürdigende Unterwerfung der Anfangssemester, der Pennäle, unter die älteren, bis jene nach einem Jahr, sechs Wochen und sechs Tagen losgesprochen wurden und sich nun ihrerseits an den Neuankömmlingen schadlos hielten. In einer seiner letzten Publikationen ging Meyfart von seiner strikten Haltung als Kontroverstheologe ab und warb für Verständigung mit den Calvinisten („Dissertatio academica de concilianda pace inter ecclesias per Germaniam Evangelicas“).

Die Schrift gegen die Hexenprozesse

Wenn von Meyfart noch heute gesprochen wird, so ist das seinem mutigen Traktat gegen die Hexenprozesse zu verdanken. Als Vorbilder dafür dienten ihm auf evangelischer Seite Theodor Thummius und Johann Georg Godelmann sowie auf katholischer die Jesuiten Adam Tanner und vor allem der anonyme Verfasser der „Cautio criminalis“ (der sich erst später als Friedrich Spee erwies). Doch Meyfart war der Erste, der diesen Schritt in deutscher Sprache und unter Nennung seines Namens wagte – während der Hexenhysterie seiner Zeit, als in den benachbarten katholischen Hochstiften Würzburg und Bamberg ebenso wie im evangelischen Fürstentum Sachsen-Coburg Hexen und Zauberer zu Hunderten verbrannt wurden. Letztlich motiviert wurde Meyfart zu seiner Schrift jedoch aus eigener Schuld, wie sie in einem Gerichtsakt belegt ist: Ungewollt gab er als Zeuge einem Hexenprozess die Wende, die zwangsläufig zur Verurteilung der Beschuldigten führte.

Das eigentliche Anliegen Meyfarts könnte der barocke Titel verschleiern: „Christliche Erinnerung / An Gewaltige Regenten / und Gewissenhafte Prædicanten / wie das abschewliche Laster der Hexerey mit Ernst außzurotten / aber in Verfolgung desselbigen auff Cantzeln vnd in Gerichtsheusern sehr bescheidenlich zu handeln sey“. In vier Anfangskapiteln (38 Seiten) spricht er sich für solche Prozesse aus. Dann allerdings die Wende: 32 Kapitel (234 Seiten) lang bezieht er eindeutig dagegen Stellung. Ob sein Bekenntnis zur Notwendigkeit der Hexenverfolgung als taktisches Zugeständnis an die Zeitgenossen oder aus echter Überzeugung geschieht, sei dahin gestellt. Ausdrücklich betont er, sein Traktat ziele darauf ab, die Unschuldigen zu verschonen.

In seiner Fülle an Argumenten, Beispielen und Belegen ist Meyfarts Schrift in der Kürze auch nicht annähernd auszuschöpfen. Er analysiert die menschlichen Schwächen, die Irrtümer und die logischen Zirkelschlüsse, um schließlich Empfehlungen auszusprechen, wo sich der Einzelne zu ändern hat und das Prozessverfahren reformiert werden muss.

Selbst die Fürsten nimmt er von seiner massiven Kritik nicht aus, die Mitverantwortung an den Missständen trügen. Der Geistlichkeit hält er ihre Hexenpredigten vor, mit denen sie Einbildungen und Gerüchte verbreiteten. Anstatt den Gefolterten beizustehen, marterten sie die Beschuldigten mit ihren Vorhaltungen weit ärger als die Henker. Die vorgefasste Meinung sei dagegen den Richtern anzulasten; denn kaum ein Richter wolle die Unschuld der Gefangenen nachweisen. Darum erforschten sie weder die Motive und den Leumund der Zeugen, noch die eigenen Beweggründe. Aus materiellen Interessen schnitten sie ihnen die Verteidigung ab oder manipulierten die Aussagen der Gefolterten. Der Pöbel aber schöpfe aus allem Verdacht auf Zauberei – aus Reichtum, Ehre, Schönheit, Gelehrsamkeit, Unglück oder Krankheit. Nachdrücklich verweist Meyfart darauf, wie schon ein beiläufig geäußerter Verdacht, ein allgemeines Gerücht Haft, Folter und schließlich den Scheiterhaufen für die Betroffenen bedeuten können. Besondere Anklage erhebt er gegen die Henker, die in der Carolina gesetzte Schranken bei der Folter weit überschritten. Denn die Scharfrichter argumentierten, Hexerei sei ein „crimen exceptum“, ein außerhalb der Rechtsordnung stehendes Verbrechen, weshalb sie nicht an diese gebunden seien.

Nicht müde wurde Meyfart immer wieder die unvorstellbaren Qualen der Folter, höchst konkret zu schildern, die sich pausenlos mehrere Tage und Nächte hinziehen konnte. Nicht unter die Tortur, sondern in den Rahmen der „gütlichen Befragung“ fielen zudem permanenter Schlafentzug, extremer Durst, die psychische Belastung durch Drohungen und die schrecklichen Begleitumstände der Haft. Konsequent analysiert Meyfart das Schneeballsystem bei den Verhaftungen und Verurteilungen, das ganze Landstriche entvölkere. Denn auf der Folter würden von schuldlosen Gefangenen nur die Namen anderer Unschuldiger erpresst, da jene nichts vom Hexenwesen wissen können. Diese wiederum können ebenso nur auf Unschuldige bekennen; und so fort. So kommt er zu dem Ergebnis: Damit würden nicht die Bösen, sondern gerade die Guten vertilgt. (Weitere Ausführungen zum Werk im Lexikonartikel: „Christliche Erinnerung“.)

Meyfarts Hauptwerk:

Prodromus eluccidarii theologici, Coburg 1620.

Suscitabulum clericorum, Coburg 1622.

Grawerus continuatus sive Disputationum anti-jesuiticarum, Jena 1622.

Meletemata Theologica, Coburg 1623.

Tuba poenitentiae prophetica, Das ist das Dritte Capitel des bußpropheten Jonae in fünff vnterschiedlichen Predigten jetziger gefährlichen Leufften Gelegenheit nach erkläret, Coburg 1625.

Oratio panegyrica De causis, ex quibus fiat, quod ordo literarius hodie magna apud plebejos laboret invidia, Leipzig 1626.

Tuba novissima, Das ist von den vier letzten Dingen des Menschen. Coburg 1626 [Neudruck mit einem Anhang: Ausgewählte Stücke aus Meyfarts Schriften, Hg. von Erich Trunz. Tübingen 1980 (= Deutsche Neudrucke, Reihe Barock, Bd. 26)]. [Digitale Ausgabe der Herzog August Bibliothek: URL: http://diglib.hab.de/drucke/283-13-theol-2/start.htm]]

Anti-Becanus, 2 Bde. Leipzig, 1627.

Das Himmlische Jerusalem, 2 Bde., Coburg 1627. [Digitale Ausgabe der Herzog August Bibliothek: URL: Teil 1 – http://diglib.hab.de/drucke/913-4-theol-1/start.htm; URL: Teil 2 - http://diglib.hab.de/drucke/913-4-theol-2/start.htm]

Mellificium oratorium, Leipzig 1628.

Compendium geographiae, Coburg 1629.

Das hellische Sodoma, 2 Bde. Coburg 1630. [Digitale Ausgabe der Herzog August Bibliothek: http://diglib.hab.de/drucke/697-3-theol-1/start.htm sowie http://diglib.hab.de/drucke/697-3-theol-2/start.htm]

Ephemerides gymnasticae, Nürnberg 1631.

Das Jüngste Gericht, Nürnberg 1632.

Melleficii oratorii tomus secundus, Leipzig 1633.

Teutsche Rhetorica oder Redekunst, Coburg 1634 [Neudruck hg. von Erich Trunz,Tübingen 1977 (= Deutsche Neudrucke, Reihe Barock, Bd. 25)]. [Digitale Ausgabe der SLUUB Dresden, URL: http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/51689/1/cache.off]

Gedenck-Predigt vber den Helden von Mitternacht, Erfurt 1634.

Christliche Erinnerung, wie das abschewliche Laster der Hexerey außzurotten, aber in Verfolgung desselbigen sehr bescheidenlich zu handeln sey, Erfurt (gedruckt in Schleusingen) 1635. [Digitalisierte Ausgabe der Herzog August Bibliothek: URL: http://diglib.hab.de/drucke/323-5-theol-2/start.htm]

Christliche Erinnerung von Erbawung vnd Fortsetzung der academischen Disciplin auff den Evangelischen Hohen Schulen, Erfurt 1636.

Dissertatio academica de concilianda pace inter ecclesias per Germaniam Evangelicas, Erfurt 1636.

Mellificii oratorii Tomus tertius, Leipzig 1637.

Ein kurtzer Bericht von der Prediger und Schuldiener Besoldung, Erfurt 1645.

Johann Michael Dilherr, Hertzens-Gespräch oder Betrachtungen vnd Seufftzer eines Christenmenschen (Übersetzt von J. M. Meyfart), Nürnberg 1645.

Literatur

a) Leben und Werk:

Johann Heinrich Zedler, Großes vollständiges Universal-Lexicon, 64 Bde. Halle/Leipzig1732- 1750; hier: Bd. 19, Sp. 300, 1508f.

Christian Hallier, Johann Matthäus Meyfart. Ein Schriftsteller, Pädagoge und Theologe des 17. Jahrhunderts, [Dissertation Frankfurt 1926] Neumünster 1982 (= Kieler Studien zur deutschen Literaturgeschichte 15).

Erich Trunz, Johann Matthäus Meyfart. Theologe und Schriftsteller in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, München 1987.

Rainer Hambrecht, Schulmann, Bußprediger und Zeitkritiker zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Johann Matthäus Meyfart (1590-1642), in: Edmund Frey / Reinhard Heinritz (Hg.), Coburg aus dem „Dintenfas“. Literarsche Streifzüge durch vier Jahrhunderte, Bucha bei Jena 2006, S. 57-71.

b) Spezielle Abhandlungen:

Hermann Schleder, Johann Matthäus Meyfart, Professor und Direktor des akademischen Gymnasiums in Coburg, und sein Jubelgesang „Jerusalem du hochgebaute Stadt“, in: Festschrift zum 350jährigen Bestehen des Gymnasium Casimirianum Coburg, Coburg 1955, S. 17-44.

Erich Trunz, Johann Matthäus Meyfarts Schrift gegen die Hexenprozesse, in: Gymnasium Casimirianum Coburg 1605-1980. Bericht über das Schuljahr 1979/80, S. I-XXIV.

Rainer Hambrecht, Johann Matthäus Meyfart (1590-1642), sein Traktat gegen die Hexenprozesse und der Fall Margareta Ramhold, in: Michael Gockel / Volker Wahl (Hg.), Thüringische Forschungen. Festschrift für Hans Eberhardt, Weimar u.a.1993, S. 157-179.

 

Empfohlene Zitierweise

Meyfart, Johann Matthäus. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jezsf/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 05.05.2006


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