H-O

Hexenverfolgungen Hintere Grafschaft Sponheim

Walter Rummel

14.02.00

Territoriale Verhältnisse:

Die Hintere Grafschaft Sponheim (HGS) erstreckte sich mit ihren Ämtern Birkenfeld, Allenbach, Dill, Herstein, Winterburg, Kastellaun und Trarbach über den mittleren und nördlichen Hunsrück. Mit dem Oberamt Trarbach berührte sie das Moseltal im Bereich des gleichnamigen Ortes; die Vogtei Winningen lag eingeschlossen von katholischem Gebiet unmittelbar vor Koblenz an der Mosel. Gemeinsam mit der mehr im südlichen Hunsrück gelegenen Vorderen Grafschaft Sponheim (VGS) verdankt die Hintere Grafschaft ihre Existenz der territorialen Aufteilung nach dem Aussterben der Grafen von Sponheim 1437. Während die VGS mit dem Hauptort Kreuznach vorwiegend in kurpfälzische Hand gelangte, entwickelte sich die HGS zu einem echten Kondominium der Markgrafen von Baden einerseits und kurpfälzischer Nebenlinien - zunächst Pfalz-Zweibrücken, dann Pfalz-Birkenfeld - andererseits. Noch verwickelter wurden diese Verhältnisse dadurch, daß die HGS ihrerseits über kondominialen Besitz (mit Kurtrier im sogenannten Dreiherrischen, dem Beltheimer und Strimmiger Gericht, im Hunsrück sowie an Mittel- und Untermosel mit der Vogtei Senheim und dem sog. Kröver Reich) verfügte. Erschwert wurde das Regieren in der HGS weiterhin durch die konfessionelle Zugehörigkeit ihrer Bevölkerung zur lutherischen Konfession des pfälzischen Teilhabers ab 1557, woran der katholische Mitgemeinsherr in Baden-Baden nichts mehr ändern konnte.

Quellenlage:

Die Quellenlage zu den Verfolgungen im Bereich der HGS und ihrer Kondominien ist äußerst heterogen: gut 8000 Seiten Prozeßmaterials haben sich für den relativ kleinen Bereich des Amtes Kastellaun und der dazugehörigen Vogtei Winningen unter Einschluß der kondominal verfaßten Gerichtsbezirke zu Beltheim und Strimmig erhalten, dagegen nur Bruchstücke für die anderen sponheimischen Ämter und Kondominien. Doch belegen auch diese Fragmente die Existenz grundsätzlich ähnlicher Betroffenheit von den Verfolgungen wie für die besser dokumentierten Gebiete.

Chronologie:

Nach vereinzelten Vorläufern in den 1540er Jahren wurde insbesondere im Amt Kastellaun ab den 1570er Jahren die Zunahme von Prozeßinitiativen deutlich spürbar. In den 1590er Jahren erfolgten diese Initiativen eindeutig auch unter dem Einfluß der Verfolgungen in benachbarten kurtrierischen Gebieten, was sich in ihrer Begrenzung auf die mit Kurtrier gemeinsam verwalteten Dörfer des Strimmiger und Beltheimer Gerichts sowie des Kröver Reichs widerspiegelt. Die Haltung der beiden sponheimischen Landesherren war jedoch geteilt: Während der aus Baden vertriebene Markgraf Eduard Fortunatus (+1600) die lokalen Verfolgungswünsche eher zu unterstützen geneigt war, zeigten sich sein Mitgemeinsherr Herzog Karl von Pfalz-Birkenfeld (+1600) und dessen lokaler Amtmann in Kastellaun Franz Römer als eindeutig verfolgungsunwillig, desgleichen der lutherische Mitgemeinsherr im Beltheimer und Strimmiger Gericht Philipp Freiherr von Winneburg-Beilstein. Kurtrierisch-badische Verfolgungswilligkeit ermöglichte zwar einen Einbruch in den kondominialen Gerichtsbezirken, doch blieb das rein sponheimische Amt Kastellaun von Prozessen vorerst frei. Ein hier stattfindender Prozeß gegen Mitglieder einer Diebesbande im Jahre 1598, denen auch Schadenzauberei vorgeworfen wurde, fällt völlig aus dem Rahmen und blieb trotz Geständnis ohne Folgeprozesse.

Ab 1629 wurde die HGS vermutlich als Ganzes in den Bann der jetzt im gesamten Mittelrheinraum ausbrechenden Verfolgungswelle gezogen. 1631 brach die Verfolgung hier wie in der gesamten Region aufgrund der Zuspitzung des Kriegsgeschehens und des schwedischen Siegeszuges zunächst ab. Ab 1640 sind, wiederum in Übereinstimmung mit der regionalen Entwicklung, erneute Verfolgungsansätze für den Bereich Kastellaun und Winningen belegt. 1645 schloß sich das kondominiale Beltheimer Gericht an, doch blieben alle Verfolgungsaktivitäten auch weiterhin dem Diktat der militärischen Lage unterworfen. Mit dem Ende des Krieges nach 1648 wurden die Spielräume für neue Aktivitäten wieder größer: so nahmen auch weite Gebiete der HGS spätestens ab 1652 an der erneut regional ausbrechenden Verfolgung teil. Die Prozesse enden jedoch im Bereich Kastellauns um 1656, in Winningen um 1660.

Quantifizierung:

Zahlen lassen sich nur für die gut dokumentierten Gebiete des Amtes Kastellaun, der Vogtei Winningen und der kondominial verfaßten Beltheimer und Strimmiger Gerichte angeben. Insgesamt kam es in diesen Gebieten zwischen 1574 und 1659 zu 85 Prozessen mit 42 Hinrichtungen. Für die anderen hintersponheimischen Ämter ist das Verfolgungsgeschehen mangels Quellen nicht quantifizierbar, doch erlaubt die fragmentarische Zufallsüberlieferung zumindest den Nachweis, daß entgegen älteren Meinungen der lokalgeschichtlichen Forschung die HGS als Ganzes in die Verfolgungswellen zumindest der Jahre nach 1629 miteinbezogen war. So ist ein Prozeß mit Hinrichtung für den Bereich des Residenzortes Birkenfeld für 1631 belegt, weitere Prozesse in den Ämtern Winterburg, Trarbach und Allenbach. Ferner sind Verfolgungsaktivitäten für das die Ämter Birkenfeld und Allenbach sowie für das Oberamt Trarbach in den Jahren 1651-1653 nachzuweisen, für 1654 aus der Vogtei Senheim und für das Kondominium "Kröver Reich" im Jahre 1653. Erwähnenswert ist noch das Faktum, daß im Residenzamt Birkenfeld zu Anfang der 1640er Jahre vier Männer wegen Ehebruch hingerichtet wurden, was durchaus in Zusammenhang mit den gleichzeitigen Hexenprozessen in der gesamten Region gesehen werden kann. Nur auf ortsgeschichtlichen Mythen beruht die noch jüngst vertretene Anschauung (Baumgarten), eine Anweisung des Birkenfelder Pfalzgrafen Georg Wilhelm I. habe um 1640/41 die Folter verboten.

Auslöser und treibende Kräfte:

Die Quellen zu den ersten Prozessen im späten 16. Jahrhundert enthalten keine Hinweise auf die in diesen Jahren wittterungsbedingt herrschende Not und unmittelbar wirkende Unwetter. Statt dessen wird der Druck zur Nachahmung des kurtrierischen Vorbildes deutlich: Es waren die mit Kurtrier gemeinschaftlichen Gebiete des Strimmiger und Beltheimer Gerichts, wo die ersten Versuche zur Ingangsetzung einer Verfolgung stattfanden, es war der Druck des kurtrierischen Amtmanns zu Baldeneck Karl von Kesselstatt (damals heftig engagiert mit der Hexenverfolgung in seiner bei Trier gelegenen Grundherrschaft Föhren) und prozeßwilliger Untertanen, welche am stärksten in diese Richtung wirkten. Nach Privatklagen kam es 1595 zur Konstituierung eines gemeindlichen Ausschusses (Zilshausen) nach kurtrierischem Muster, im Folgejahr zur Bildung eines Bezirksausschusses für das gesamte Beltheimer Kondominium. Drei Personen wurden von diesem angeklagt, doch konnte nur einer zum Geständnis und zur Hinrichtung gebracht werden. Anhaltender Widerstand der Birkenfelder Regierung Herzog Karls (s.u.) verhinderten sowohl weitere Prozesse hier wie auch im sponheimischen Kernland. 1629 hatten sich aufgrund der Überlegenheit der katholischen Seite im Kriegsgeschehen und der spanischen Besetzung des linksrheinischen Gebietes für die Regierung von Karls Sohn Pfalzgraf Georg Wihelm die Bedingungen soweit geändert, daß eine anfänglich versuchte Fortführung des pfälzischen Rechtstraditionalismus nicht durchzuhalten war: Mit Unterstützung des badischen Amtmannes zu Kastellaun und ausdrücklicher Zustimmung auch des lutherischen Pfalzgrafen zu Birkenfeld entstanden gemeindliche Inquisitions- und Anklageausschüsse im Amt Kastellaun, im Beltheimer Gericht und in der Vogtei Winningen, desgl. im Amt Birkenfeld selbst. In allen Fällen spielten Besagungen aus benachbarten Territorien (kurtrierisches Amt Grimburg; kurtrierisches Amt Koblenz; wild- und rheingräfliches Amt Dhronecken) eine katalytische Rolle. Mit Fortführung der Verfolgungen in den 1640er Jahren kam es erneut zur Bildung von Ausschüssen (Winningen 1640, Amt Kastellaun 1643, Beltheimer Gericht 1645), desgleichen um 1652/53 (Beltheimer und Strimmiger Gericht), wobei diesmal auch das Amt Trarbach sowie die Vogtei Senheim und das Kröver Reich betroffen waren. Seit 1629 hatte der Pfalzgraf von Birkenfeld diese Verfolgungen im Glauben an die ordnungsgemäße Durchführung der Verfahren persönlich mitgetragen.

Verfahren

Zu Beginn der Verfolgungsperiode (am Ende des 16. Jahrhunderts) ist noch die Praxis des akkusatorischen Verfahrens mit Haftung des Anklägers nachzuweisen. Dieses wurde dann unter dem Verfolgungsdruck rasch eingeebnet. Nominell galt bei den Prozesse in der HGS wie im Kurfürstentum Trier die "Carolina", damit bei Akkusationsverfahren die Anklägerhaftung, doch verloren alle dazugehörigen Bestimmungen infolge der Privilegierung der gemeindlichen Ausschüsse ihre Wirksamkeit im Prozeß. Zwar hatte die Birkenfelder Regierung 1629 ihre Zustimmung zu den Verfolgungen mit Bedingungen juristischer Beaufsichtigung durch zwei unparteiische Gutachter (katholischer wie lutherischer Konfession) verbunden, doch rückte sie auch davon aus Kostengründen bald wieder zugunsten einer Vorabbegutachtung durch einen katholischen Juristen vor Ort und der Schlußbegutachtung durch ihren hauseigenen Kanzleigutachter ab. Da letzterer nur nach Aktenlage entschied, diese wiederum durch die lokale Kooperation von verfolgungswilligen Beamten, angeheuerten Juristen und Notaren (zumeist aus Koblenz) und gemeindlichen Ausschüssen präjudiziert war, konnte der Regierungsgutachter bei Geständnissen nur für das Todesurteil plädieren, sofern er nicht das Verfahren als Ganzes in Zweifel zog. Daß eine relativ große Anzahl der Verfahren nicht mit der Hinrichtung endete, lag indessen nicht an der Durchführung des Hauptverfahrens, sondern meistens an nicht ausreichender Beweislast zur Begründung von Verhaftung und Folter.

Kritik und Widerstand; Ende der Verfolgung:

Der politische Widerstand gegen ein Übergreifen der Verfolgungen in den 1590er Jahren beruhte auf einer protestantischen Frontbildung gegen die auf kurtrierischer Seite betriebene Begünstigung des summarischen Prozesses. Sie ging von der Person Herzog Karls von Birkenfeld, seines lutherischen Amtmannes zu Kastellaun Franz Römer und des ebenfalls protestantischen Philipp (d. Jüngere) Freiherrn zu Winneburg-Beilstein (zeitgleich auch Burggraf von Alzey) aus. In seiner auch religiösen Begründung läßt sich diese Abneigung gegen Hexenprozesse über die kurpfälzischen Intellektuellen Hermann Witekind und Anton Praetorius bis zu dem pfalz-zweibrückischen Reformator Johannes Schwebel (1532) zurückverfolgen. Das hartnäckige Festhalten am streng akkusatorischen Verfahren (mit Anklägerhaftung und Kaution) ließ sich unter Karls Sohn Georg Wilhelm I. ab 1629 nicht mehr durchhalten, so daß der Weg frei wurde für die Prozesse der Ausschüsse von Winningen, Kastellaun und des Beltheimer Gerichts. Kritik wurde hinfort allenfalls von Seiten der Betroffenen geübt. Im Amt Kastellaun führte sie 1653-1655 zu erheblichen Störungen im Prozeßgeschehen und endete 1655 damit, daß erstmals eine Angeklagte (die Schöffenfrau Maria Margarethe Göbel ) wegen Ungeständigkeit nicht nur freigelassen werden mußte, sondern auch (von markgräflich-badischer Seite!) grundsätzlich rehabilitiert wurde. Im mit Kurtrier gemeinschaftlichen Beltheimer Gericht ging die Verfolgung ab 1652 zunächst reibungslos vonstatten, geriet aber dann ab 1653 wie im Kröver Reich in das Feuer kurtrierischer Störversuche, die im Zeichen der unter Kurfürst Carl Caspar von der Leyen (1652-1676) betriebenen gänzlichen Abkehr von den Prozessen standen. Für die rein sponheimischen Gebiete brachte jedoch erst 1659/1660 das anhaltende Bemühen des inhaftiert gewesenen Winninger Gerichtsschöffen Friedrich Mölich um vollständige Rehabilitation und Schadensersatz die entscheidende Wende: Der badische Gemeinsherr erließ Anfang 1660 einseitig einen Grundsatzbeschluß, demzufolge in Zukunft derartige Prozesse nur noch vor der Kanzlei geführt werden sollten. Damit war die Macht des lokalen Verfolgungsmilieus gebrochen. Der Beschluß verhehlte nicht, daß man in Baden-Baden mittlerweile die privilegierte Teilnahme der gemeindlichen Ausschüsse als nicht mehr statthaft ansah, weil dergleichen "den Untertanen ohnehin nicht zustünde".

Deutungsmodelle:

Wie im Kurfürstentum Trier auch, beruhten die Verfolgungen in der HGS auf kommunalistischer Grundlage. Die organisatorischen Initiativen der Gemeinden, die mit ihren Anklage- und Untersuchungsausschüssen das Verfahren bis in die amtliche Untersuchung hinein beeinflussen konnten, bestimmten das Geschehen. Die geschäftsmäßigen Beziehungen der Ausschußmitglieder zu den formal als unparteiische Fachleute fungierenden Gutachtern und Notaren und ihre Privilegierung durch prestigebewußte lokale Beamte schufen ein lokales Verfolgungsmilieu, das gegenüber herrschaftlicher Kontrolle fast gänzlich abgeschottet war. Das Versagen der Herrschaft ist gleichwohl evident, denn trotz wiederholter Hinweise auf Rechtsbeugung und Bereicherung hat der Birkenfelder Pfalzgraf keinen Versuch zu einer grundsätzlichen Wende unternommen, bis ihm sein badischer Regierungspartner eben diesen Schritt einer Abkehr von der Vergangenheit 1655/56 bzw. 1660 im Alleingang abnahm. Bis dahin war dieser Typus der lokal dominierten genossenschaftlich begründeten Verfolgung wie im Kurfürstentum Trier auch eine Einladung an bestimmte Gruppen und Individuen innerhalb der Dorfbevölkerung zum Austrag sozialer Konflikte mit den Mitteln der herrschaftlichen Hochgerichtsbarkeit. Der überdurchschnittlich große Anteil von Angeklagten aus den dörflichen Führungsgruppen läßt erkennen, daß Konflikte um Besitz und Ehre im Hintergrund der Verfahren lagen; die Tendenz zur Anklage überwiegend älterer Menschen (50- bis 70-Jähriger) durch jüngere Ausschußmitglieder und Zeugen weist auf einen Generationskonflikt hin. Daß auch hier der Frauenanteil mit ca. 75% relativ hoch war, erklärt sich mit dem geltenden Hexenstereotyp, das jedoch insofern mit dem Konfliktbefund vereinbar war, als Frauen entweder stellvertretend für ihre in Konflikte involvierten Männer angeklagt wurden oder selbst, insbesondere als verwitwete Vorsteherinnen ihrer Familien, in vorderster Front der alltäglichen Auseinandersetzungen standen. Auffällig ist ferner die Prägung der belastenden Aussagen durch Bezüge zum Lebenswandel, was eine starke Moralisierung des Hexensterotyps erkennen läßt, die in Zusammenhang mit religiösen Erziehungsprozessen gesehen werden kann.

Quellen

Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 33 (Grafschaft Sponheim) und Bestand 655/14 (Stadt Kastellaun).

Literatur

1. Territorialgeschichte:

Dotzauer, Winfried: Die Vordere Grafschaft Sponheim als pfälzisch-badisches Kondominium 1437-1707/8, Diss. phil. Univ. Mainz 1963 (Bad Kreuznach 1963).

Ders.: Die westlichen Gebiete der Markgrafen von Baden-Baden von 1402 bis 1803, in: Landeskundliche Vierteljahresblätter 14 (1968), S. 133-153.

Mötsch, Johannes: Regesten des Archivs der Grafen von Sponheim 1065-1437, 5 Bände, Koblenz 1987-1991.

Steinbach, Franz: Zwei Kuriosa der rheinischen Rechts- und Verfassungsgeschichte, in: Rheinische Vierteljahresblätter 24 (1959, S. 245-288).

Pauly, Ferdinand: Die Hoch-Gemeinde Senheim an der Mosel, Koblenz 1959.

Wild, Karl Eberhard: Zur Geschichte der Grafschaften Veldenz und Sponheim und der Birkenfelder Wittelsbacher, Birkenfeld 1982.

2. Hexenprozeßforschung (neuere)

Baumgarten, Achim R.: Hexenwahn und Hexenverfolgung im Nahe-Raum. Ein Beitrag zur Sozial- und Kulturgeschichte, Frankfurt a. M. 1987.

Murr, Walter: Hexenverfolgung in der Markgrafschaft Baden-Baden von 1622-1632, Magisterarbeit Universität Tübingen 1987.

Rummel, Walter, Bauern, Herren und Hexen. Studien zur Sozialgeschichte sponheimischer und kurtrierischer Hexenprozesse, Göttingen 1991.

Ders., Phasen und Träger kurtrierischer und sponheimischer Hexenverfolgungen. In: Gunther Franz und Franz Irsigler (Hg.), Hexenglaube und Hexenprozesse im Raum Rhein - Mosel - Saar, Trier 1995, S. 255-331.

Ders., "Die Ausrottung des abscheulichen Hexerey Lasters". Zur Bedeutung populärer Religiosität im Rahmen einer dörflichen Hexenverfolgung, in: Wolfgang Schieder (Hg.): Volksreligiosität in der modernen Sozialgeschichte, Göttingen 1986, S. 51-72.

Ders., Hexenprozesse als Karrieremöglichkeit. Ein Beispiel aus der Epoche des konfessionellen Konfliktes am Mittelrhein, in: Kurtrierisches Jb. 20 (1985), S. 181-190.

 

Siehe auch folgende Artikel:

Kurtrier - Hexenverfolgungen von Walter Rummel

 

Empfohlene Zitierweise

Rummel, Walter: Hintere Grafschaft Sponheim - Hexenverfolgung. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller u. Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/jezr7/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 09.06.2006


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