Wirkungsbereiche

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Wirkungsbereiche

V. Kultur

 

Mentalitätsgeschichtliche Untersuchungen haben in jüngerer Zeit den Blick verstärkt auf kulturelle Phänomene gelenkt und den massiven didaktischen Impetus der Revolution herausgearbeitet, der z.T. radikale Veränderungen der Ideologien, Einstellungen und kollektiven Verhaltensweisen mit sich brachte.

 

1. Schule und Erziehung

 

Auf dem zentralen Wirkungsfeld der nationalen Erziehung, dem Schulwesen, wurden zwar viele Pläne geschmiedet, jedoch keine umfassenden Reformen des veralteten Systems auf den Weg gebracht. 

staatliche Schulaufsicht 

Während des Ancien Régime war die Kirche Trägerin der meisten Bildungseinrichtungen gewesen. Nun definierte die Nationalversammlung Bildung als öffentliche Aufgabe und übertrug Ende 1789 die Schulaufsicht den noch im Entstehen begriffenen örtlichen und départementalen Verwaltungen. 

fehlende Mittel 

Der Staat konnte aber weder für eine entsprechende finanzielle Ausstattung noch für das nötige Personal sorgen, da mit der kirchlichen Schulträgerschaft die bisherige materielle Basis der Schulen wegbrach, ohne dass entsprechender Ersatz vorhanden gewesen wäre. 

Bildungsdebatte 

Unter der Führung Condorcets erarbeitete ein Ausschuss einen Entwurf zur "allgemeinen Organisation des öffentlichen Unterrichts", dessen optimistische Zielvorstellungen jedoch kaum realisierbar waren. Das Parlament widmete dem Thema Bildung erst im Dezember 1792 eine große Debatte, in der vor allem die politische Relevanz der Erziehung betont wurde. Eine grundlegende Bildung sollte möglichst alle Bürger zur Teilnahme am staatlichen Leben und der demokratischen Willensbildung befähigen.

Die Ergebnisse der Diskussion flossen auch in die Verfassung von 1793 ein, welche die Menschenrechtserklärung eigens um die gesellschaftliche Pflicht zur Förderung der Bildung ergänzte. 

Schulpflicht und Gründung von Volksschulen 

Am 19. Dezember 1793 wurde mit dem "Gesetz zur Neuordnung der Grundschulen" die allgemeine Schulpflicht eingeführt, die eine breitere Elementarbildung garantieren sollte. Bisher war nur etwa ein Drittel der Landbevölkerung alphabetisiert. Das Gesetz erlaubte die freie Schulwahl und gab den Lehrern viel Freiraum bei der Auswahl des Unterrichtsstoffes.

Daraufhin ging eine Welle von Einrichtungen republikanischer Volksschulen durch das Land. Der Widerspruch zwischen euphorischen Absichtserklärungen und dem realen Mangel an materieller Ausstattung sowie qualifizierten Lehrern blieb jedoch eklatant. 

"patriotischer" Unterrichtsstoff 

Zum elementaren Lehrstoff der patriotischen Bildung wurden die Menschenrechte, die Verfassung und das Tableau des actions héroïques ou vertueuses, eine Zusammenstellung revolutionärer Heldengeschichten, erklärt. Zahlreiche "Katechismen", verfasst von revolutionär gesinnten Pädagogen oder auch von Laien, wurden an die Lehrer verteilt und dienten zur didaktischen Vermittlung der republikanischen Moral. 

Rückkehr zur Elitenförderung 

Mit dem Direktorium war die Blütezeit republikanischer Volkserziehung vorbei. Der Staat reduzierte sein Engagement im Elementarschulbereich, belebte dafür aber wieder die traditionelle Elitenförderung mit der Gründung sogenannter "Zentralschulen" (Gymnasien) und technischer Hochschulen (Ecole polytechnique). Napoleon verwarf das in der Revolution gewachsene System der Volks- und Zentralschulen, beließ das Bildungswesen aber in der Hand des Staates.

Auch wenn das Konzept der republikanischen Volkserziehung nur in Ansätzen und nicht dauerhaft Realität geworden ist, so trugen die Diskussionen und Anstrengungen doch zu einer entscheidenden gesellschaftlichen Sensibilisierung für die Notwendigkeit und Formen öffentlicher Bildung bei. 

 

2. Sprache

Gleichheitsideal in der Sprache 

Die nach 1792 einsetzende die Revolutionierung aller Lebensbereiche erfasste auch die Sprache. So sollte der republikanische Gleichheitsgedanke selbst in den Anredeformen zum Ausdruck kommen. Statt Monsieur und Madame titulierte man sich als Citoyen bzw. Citoyenne, statt des förmlichen "Sie" verwendete der Republikaner nun das brüderliche "Du". 

Begriffs-
bildungen 

Viele Schlüsselbegriffe der Revolution waren Neologismen bzw. gingen durch die massenhafte Verbreitung in den allgemeinen Sprachgebrauch ein: Sansculotte, Montagnard, Nation, Verfassung, Freiheit, Gleichheit, Patriotismus, Revolution. Ein neues politisches Vokabular, neue Bedeutungsspielräume und -inhalte waren entstanden. 

Umbenennung von Orten, Straßen, Plätzen 

Um den Bruch mit der alten Ordnung äußerlich deutlich zu machen, erhielten zahlreiche Orte, Straßen und Plätze während Kulturrevolution des Jahres II neue, revolutionäre Namen: Aus der Rue de Condé wurde beispielsweise eine Rue de l'Egalité, aus der Rue du Faubourg-Montmartre wurde in Erinnerung an Marat die Rue du Faubourg-du-Mont-Marat, die Barrière du Thrône wurde nach dem Sturz des Königtums in Barrière du Thrône renversé umbenannt und aus der Place Vendôme wurde die Place des Piques.

Verhasste "Inbegriffe" und Reizwörter des Ancien Régime wurden ebenfalls ersetzt, wie z. B. das Wort impôt (Steuer) durch contribution

Wirkung öffentlicher Rede 

Die Wirkung der Sprache und sprachlicher Neuerungen lässt sich aber im abstrakten Begriff allein nicht erfassen, sondern muss immer im Zusammenhang mit ihrer sinnlich erfahrbaren "Aufführung" gesehen werden. Gestik und Mimik begabter Redner waren wesentliche Zutaten für den bezeugten Erfolg bei den zeitgenössischen Zuhörern. 

Regionalsprachen vs. Einheit der Nation 

Ein weiterer Gegenstand der revolutionären Sprachpolitik war die Vielfalt der Dialekte und Regionalsprachen: Etwa 50% der Franzosen sprachen das Französische nicht oder nur mangelhaft. Angesichts dieser sprachlichen Barrieren ließ die Nationalversammlung alle Beschlüsse und Debatten in die einzelnen Regionalsprachen und lokalen Dialekte übersetzen, um dem demokratischen Anspruch gerecht zu werden, alle Bürger gleichermaßen an der politischen Diskussion teilhaben zu lassen. 

Verbot der Regionalsprachen 

Die Jakobiner brachen mit dieser toleranten Praxis und betrieben eine strikte Politik der nationalen Vereinheitlichung; sprachliche Vielfalt setzte man mit Föderalismus und konterrevolutionären Tendenzen gleich. Im Juli 1794 wurden Dialekte und Regionalsprachen für den schriftlichen Gebrauch verboten. Zwar ließ sich dieses Verbot unter den gegebenen Voraussetzungen nur ansatzweise verwirklichen, es bedeutete aber eine wichtige ideologische und praktische Weichenstellung zur Durchsetzung der französischen Nationalsprache. 

 

3. Literatur

favorisierte Gattungen 

Die Besonderheit der Literatur in der Revolutionsepoche lässt sich vielleicht am besten an den favorisierten Gattungen ablesen: Während der Roman, der bis 1788 dominiert hatte, gänzlich an Bedeutung verlor und sie erst wieder nach 1795 zurückgewann, wurden das Theater, Chansons, Almanache und literarisch-journalistische Kurztexte zu den beliebtesten Ausdrucksformen. 

neue Funktionen 

Diese Textgattungen erlaubten größeren Aktualitätsbezug sowie politische Stellungnahmen und erfüllten im gesellschaftlichen Kommunikationsprozess teilweise die Funktion heutiger Massenmedien. 

Paradigmen-
wechsel 

Die Literatur antwortete damit auf die gewachsene Politisierung der Öffentlichkeit und konnte sich nach dem Wegfall der Zensur 1789 neu entfalten. Bewusst wandten sich die Autoren vom Ideal der "Schönen Literatur" ab und begriffen sich als "patriotische Schriftsteller". 

schreibende Handwrker 

Tradierte Kulturinstitutionen wie Akademien, Lesegesellschaften und bestimmte Zeitschriften verloren an Bedeutung oder wurden aufgelöst. Der Kreis der Schriftsteller und Publizisten erweiterte sich um Angehörige der unteren Schichten: Handwerker und Kleinbürger schrieben Hymnen und Lieder, veröffentlichten politische Reden und Reformpläne. 

Drama 

Das Theater mit seiner großen sinnlichen Suggestionskraft wurde zu einem wichtigen Ort der öffentlichen Meinungsbildung und einer neuartigen Massenunterhaltung. Allein 1791 wurden über 30 Bühnen neu gegründet, zahlreiche "patriotisch-revolutionäre" Dramen entstanden.

Zu einem "Schlager" wurde Chéniers 1787 geschriebenes Stück Charles IX. ou l'Ècole des rois, das von der königlichen Zensur verboten wurde und erst im November 1789 aufgrund des öffentlichen Drucks zur Aufführung gelangte. 

Theater als Erziehungsanstalt 

Im Sommer 1793 deklarierte der Wohlfahrtsausschuss ausdrücklich das Theater als politische Erziehungsanstalt und der Nationalkonvent ordnete das regelmäßige Spielen von Dramen wie Voltaires Brutus, an, welche "die glorreichen Ereignisse der Revolution und Tugenden der Freiheitskämpfer darstellen". Nicht selten entfachten die Aufführungen oder geplante Theaterprojekte heftige politische Kontroversen. 

Umgestaltung volkstümlicher Formen 

Die aus der volkstümlichen Literatur stammenden Chansons, Lieder Almanache und Katechismen wurden ebenfalls auf die aktuellen Ereignisse bezogen und politisch umfunktioniert. 

Förderung mündlicher Kultur 

Ebenso wie das Theater kamen auch diese Textformen den Bedürfnissen einer zu zwei Dritteln illiteraten Gesellschaft entgegen. Die verantwortlichen Politiker waren sich dieser Problematik der Erreichbarkeit von Leseunkundigen durchaus bewusst und versuchten verstärkt, mündliche oder teil-mündliche Formen der Kultur beispielsweise durch kostenlose Theateraufführungen und öffentliche Vorlesungen zu fördern. 

 

4. Bildende Kunst

 

Wie in der Literatur, so ist auch in der bildenden Kunst im Revolutionsjahrzehnt eine Krise der herkömmlichen Kunstproduktion festzustellen, die jedoch einhergeht mit einer Konjunktur alternativer Ausdrucksformen. 

politischer Wirkungsanspruch 

Charakteristisch ist auch hier die Politisierung, der große öffentliche Wirkungsanspruch der Kunst. Jacques-Louis David, Mitglied des Jakobiner-Clubs und "Hausmaler der Revolution", versuchte ebenso wie andere Künstler, die Leitbegriffe der Revolution ästhetisch zu erfassen und im Gewand einer erneuerten Historienmalerei zu veranschaulichen. 


Abb. 1: J.-L. David

 

Problem der Aktualität 

An Davids Werk Ballhausschwur zeigt sich aber auch die Problematik einer Kunst, die unter den Voraussetzungen rascher Ereignisfolgen und häufiger Kurswechsel aktuell sein will: Bezeichnenderweise gelangte der Ballhausschwur, geplant als großformatiges Gemälde und Sinnbild der Nation, nicht über das Stadium des Entwurfs hinaus, zu schnell waren auf der Skizze zentral positionierte Persönlichkeiten in politischen Misskredit gefallen. 


Abb. 2: Ballhausschwur

 

Malerei für das Volk 

Von großer Wirkung hingegen war Davids Darstellung des sterbenden Marat, die im Sitzungssaal des Konvents ausgestellt war. In deutlicher Abwendung von den Traditionen der akademischen Historienmalerei präsentierte David den "Revolutionsmärtyrer" in schlichter, allgemein verständlicher Manier. Die Anklänge an christliche Pietà-Darstellungen sind unverkennbar und es ist bekannt, dass das Bild quasi-religiöse Ehrerweisungen der Jakobiner für den Ermordeten hervorrief.

Besser geeignet für die Bedürfnisse der revolutionären Kunst waren "schnelle" und breitenwirksame Ausdrucksmittel, wie vor allem die Druckgraphik und die Festdekoration. 

Massengraphik 

Die Graphik, in Form unzähliger Stiche, illustrierter Flugschriften, bebilderter moralischer und politischer Anweisungen verbreitet, war von nicht zu unterschätzender Wirkung im Prozess der öffentlichen Meinungsbildung. Der Vorteil der bildlichen Darstellung, bevorzugt auch Karikaturen und politischen Allegorien, war, dass sie ganz unmittelbar auch die Leseunkundigen erreichen konnte. Dabei entstand ein Arsenal "visueller Codes" und revolutionärer Symboliken, das einen wichtigen Beitrag zur Verständigung über neue Ideale und Feindbilder leistete. 

Festdekorationen 

Großer Wert wurde auf die Gestaltung von Festen und Staatsfeiern gelegt. In den Inszenierungen der großen Revolutionsfeste war von den Kostümen über die Requisiten bis zu den Gesten der Redner und den Begeisterungsrufen des Volks alles genauestens festgelegt. 

Denkmäler und Ikonoklasmus 

Im Bereich der Denkmäler und Skulpturen kam es zu einem regelrechten Kampf zwischen neuer und alter Ordnung. Die Monumente der Revolution sollten größer und mächtiger sein als die steinernen Ruhmeszeugnisse des Ancien RZgime. Diese wurden häufig durch Zerstörung oder Sturz "entmachtet" wie etwa die Insignien und zahlreiche Standbilder des Königtums. Die Embleme des verhassten Feudalismus sollten vernichtet und damit auch symbolisch besiegt werden. 

Schutz des Kulturgutes 

Andererseits entstand der Wunsch nach Konservierung und Musealisierung der Kulturgüter, die man jetzt verstärkt als "nationales Erbe" und Mittel der öffentlichen Bildung begriff. AbbZ GrZgoire prägte den Begriff des "Vandalismus", um die Zerstörungen von Kunstwerken anzuprangern. Am 10. August 1793 wurde im Louvre ein Museum eröffnet, das dazu bestimmt war, die Denkmäler der Wissenschaften und Künste zu bewahren.

Unter dem Direktorium wurde die Musealisierung der Kunst fortgesetzt, ist nun aber eher im Kontext einer Politik zu sehen, die auf die Eindämmung der öffentlichen Wirksamkeit der Kulturschaffenden zielte. 

 

5. Revolutionskalender

Einführung des Revolutions-
kalenders 

Der Aufbruch in ein "neues Zeitalter der Menschheitsgeschichte" sollte sich nach dem Willen des Konvents auch in einer veränderten Zeitrechnung ausdrücken. Am 5. Oktober 1793 beschlossen die Parlamentarier die Einführung des Revolutionskalenders, der bis zum 31. Dezember 1805 offiziell Gültigkeit behielt.
 

"Zeitalter der Gleichheit" 

Der Beginn der neuen Zeitrechnung wurde auf den 22. September 1792 zurückdatiert. Dieser Tag war von doppelter Symbolkraft, einerseits als Gründungstag der Republik, andererseits als Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche, die das Gleichheitsprinzip der Revolution vortrefflich repräsentierte. 

neue Zeiteinteilung 

Ein Revolutionsjahr wurde in 12 Monate mit je 30 Tagen eingeteilt. Der Wochenrhythmus wurde aufgehoben zugunsten einer Dreiteilung der Monate in Dekaden, von denen der 10. Tag, der decadi, den Sonntag als Ruhetag ersetzen sollte. Selbst die Einteilung in die kleineren Zeiteinheiten wurde dem Dezimalsystem angepasst, so dass der Tag aus zehn Stunden mit jeweils 100 Minuten à 100 Sekunden bestand. 

Umbenennung der Monate 

Der Dichter und Parlamentsabgeordnete Fabre d'Englantine erhielt den Auftrag, die Monate neu zu benennen. Er fand poetische Namen, die an dem natürlichen Jahreszyklus angelehnt waren und die Verbundenheit des Menschen mit der Natur zum Ausdruck bringen sollten: z.B. Vendémiaire (Weinlesemonat, 22.9.-21.10.), Pluviôse (Regenmonat, 20.1.-18.2.) oder Floréal (Blütenmonat, 19.4.-18.5.). 

republikanische Feiertage 

Alle kirchlichen Feiertage wurden abgeschafft und stattdessen republikanische Festtage eingeführt, die dem Andenken an die wichtigen Ereignisse der jungen Revolutionsgeschichte (14. Juli, 10. August) galten oder "moralischen" Themen wie "Jugend", "Hochzeit", "Erkenntnis" gewidmet waren. 

Dechristianisierungs-
maßnahme 

Die Kalenderreform ist nicht nur als symbolische, sondern auch als didaktische Maßnahme anzusehen und im engeren Kontext der Dechristianisierungskampagnen anzusiedeln: Sie sollte dazu beitragen, mit der christlichen Zeitrechnung Religion und religiöses Brauchtum selbst auszuhebeln und die republikanische Gesinnung zu vertiefen. 

fehlende Akzeptanz durch die Bevölkerung 

Der massive Eingriff in die Strukturierung der Zeit konnte sich im Gegensatz zur Neuordnung des Raumes durch die Verwaltungsreform allerdings nicht behaupten. Besonders die Landbevölkerung widersetzte sich dieser Neuerung und hielt beharrlich am Rhythmus des christlichen Kirchenjahres fest, so dass Napoleon folgerichtig die Rückkehr zum gregorianischen Kalender beschloss. 

 

Empfohlene Zitierweise

Büttner, Sabine: V. Kultur. Aus: Die Französische Revolution - eine Online-Einführung: Wirkungsbereiche, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/3fz122/

Bitte setzen Sie beim Zitieren dieses Beitrags hinter der URL-Angabe in runden Klammern das Datum Ihres letzten Besuchs dieser Online-Adresse.



Erstellt: 22.12.2005

Zuletzt geändert: 27.06.2006


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