Biographien

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Kurzbiogramm - Abbé Grégoire

Henri Grégoire (Abbé Grégoire); * 04.12.1750 Vého (Meurthe-et-Moselle); 28.05.1831 Paris.

Mitglied der Nationalversammlung und des Konvents; Bischof von Blois; Publizist

Henri Grégoire wird in Vého bei Lunéville als Sohn eines Bauern geboren. Er besucht ab 1758 die örtliche Pfarreischule und lernt dort die französische Sprache und Literatur kennen; 1764 tritt er in das Gymnasium der Jesuiten in Nancy ein. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1776 wird Grégoire Lehrer am Jesuitengymnasium in Pont-à-Mousson. Von 1782 bis 1789 wirkt Grégoire als Pfarrer in Embermenil. 1783 zeichnet die Akademie von Nancy ihn für seine "Éloge de la poesie" aus. Schon früh setzt sich Grégoire für politisch und gesellschaftlich benachteiligte Gruppen ein. Nachdem er 1776 in Nancy an der Gründung der "Société des Philanthropes" mitgewirkt hat, predigt er 1785 in der Kathedrale von Lunéville im Sinne einer Versöhnung von Juden und Christen. 1788 ehrt die Akademie von Metz Grégoire für seinen "Essai sur la régénération physique, morale et politique des Juifs". Außerdem plädiert Grégoire für die Emanzipation der afrikanischen Sklaven in den französischen Kolonien. So verfasst er 1789 ein "Mémoire en faveur des gens de couleur et de sang mêlé", dem 1790 die "Lettres aux philanthropes sur les malheurs [...] des gens de couleur" folgen.

1789 wird Grégoire vom Klerus der Baillage von Nancy als Abgeordneter zu den Generalständen entsandt, wo er bald zu den führenden Persönlichkeiten der Gruppe von jansenistisch und gallikanisch gesonnenen Geistlichen gehört, die zu den Befürwortern der Revolution zählen. Als einer der ersten Vertreter des Klerus schließt sich Grégoire den Abgeordneten des Dritten Standes an und trägt maßgeblich zum Zusammenschluß der drei Stände bei; am 20. Juni 1789 nimmt er bei der Leistung des "Serment du jeu de paume" teil, den das Gemälde Davids (1748-1825) verewigen wird. Während des Sturmes auf die Bastille am 14. Juli 1789 leitet er die 62-stündige Sitzung der Nationalversammlung und hält eine engagierte Rede gegen die Feinde der Revolution. Am 4. August setzt er sich nachhaltig für die Abschaffung der Privilegien des Adels und des Klerus ein. Nach der Verabschiedung der Zivilkonstitution des Klerus, auf die er als erster Geistlicher am 27. Dezember 1790 den Eid ablegt, wird er zum Bischof der Départements Sarthe und Loir-et-Cher gewählt. Er entscheidet sich für das Departement Loir-et-Cher, dessen Abgeordneter er ist, und lenkt als Bischof von Blois von Januar 1791 bis 1801 die Geschicke seiner Diözese mit vorbildlichem Einsatz. Trotz seiner dezidierten Unterstützung einer Neuordnung der Kirche spricht er sich gegen eine Verfolgung der eidverweigernden Geistlichen aus und schützt mehrere Geistliche vor der drohenden Verhaftung. Gegenüber seinem eidverweigernden Vorgänger im Bischofsamt, Monseigneur des Thémines (1742-1829), bekundet Grégoire trotz grundsätzlicher Differenzen seine Achtung.

Als entschiedener Republikaner schlägt er in der ersten Sitzung des Nationalkonvents am 21. September 1792 die Abschaffung der Monarchie vor. In seiner Rede fallen die später berühmten Sätze: "Les rois sont dans l´ordre morale ce que sont les monstres dans l´ordre physique [...] l´histoire des rois est le martyrologe des peuples." Am 15. November 1792 fordert er in einer Rede die Anklage des Königs und wird unmittelbar darauf zum Präsidenten des Konvents gewählt, dem er in seiner Amtstracht als Bischof vorsteht. Während des Prozesses gegen Ludwig XVI. (1754-1793) hält sich Grégoire im November 1792 mit Jagot (1750-1838), Hérault des Séchelles (1759-1794) und Simon in Savoyen auf, um nach dessen Anschluss an Frankreich den Aufbau des neuen Departements Mont-Blanc durchzuführen. Das Schreiben, das die Entscheidung Grégoires und seiner Kollegen übermittelt, spricht sich für die Verurteilung des Königs aus, verzichtet aber auf die Worte "à mort" und favorisiert die Aufhebung der Todesstrafe. Als Konsequenz fehlen die Namen der vier Unterzeichner in der Liste der Befürworter der Hinrichtung des Königs.

Im Mai 1793 kehrt Grégoire nach Paris zurück und wird Mitglied des Comité d´Instruction. Als am 7. November 1793 Bischof Gobel (1727-1794) von Paris und andere Geistliche, die dem Konvent angehören, ihr geistliches Amt ablegen, eilt Grégoire, der zu diesem Zeitpunkt nicht in der Sitzung anwesend ist, in den Konvent und lehnt es ab, sein Amt aufzugeben. "Agissant d´après les principes sacrés qui me sont chers et que je vous défie de me ravir, j´ai tâché de faire du bien dans mon diocèse; je reste évêque pour en faire encore." Trotz der Gefahr für sein Leben bleibt Grégoire standhaft, und sein Mut beeindruckt die aufgebrachte Menge, so dass er die Sitzung unbeschadet verlassen kann. Während der Terreur zeigt sich Grégoire ungeachtet der Angriffe im Konvent, in der Presse und Plakaten auf der Straße im geistlichen Gewand und liest täglich die Messe in seinem Haus. Nach dem Sturz Robespierres (1758-1794) fordert er als erster in einer Rede vom 21. Dezember 1794 die Öffnung der Kirchen.
Während seiner Mitgliedschaft im Konvent spricht er sich dezidiert für die Emanzipation der schwarzen Sklaven aus und erreicht, dass die farbigen Bewohner der französischen Kolonien dieselben Rechte wie die weißen genießen: Am 4. Februar 1794 wird die Sklaverei in den französischen Kolonien abgeschafft. Zugleich setzt sich Grégoire für die Zurückdrängung der lokalen Dialekte (Patois) und eine Bildungspolitik ein, die den Gebrauch des Französischen nachdrücklich unterstützt. Das Französische definiert er als Sprache der Freiheit und der Demokratie, während die Dialekte den Geist der Reaktion und des Obskurantismus am Leben erhielten. Der Bericht mit dem Titel "Sur la nécessité et les moyens d´antéantir les patois et d´universaliser l´usage de la langue française", den Grégoire im Juni 1794 vorlegt, ist das Ergebnis einer Umfrage und erregt Aufsehen, da er das Augenmerk auf die Bedeutung der kulturellen Einheit Frankreichs für die Stabilität des Staates lenkt. Grégoire engagiert sich für die Erhaltung bedrohter Kulturgüter und setzt sich für gefährdete Künstler und Wissenschaftler ein. Zugleich bemüht er sich um die Reorganisation des öffentlichen Bibliothekswesens und die Einrichtung von botanischen Gärten. Die Gründung des "Institut" und des "Conservatoire des Arts et Métiers" am 10. Oktober 1794, die eine Verbesserung der technischen Bildung intendiert, gehen maßgeblich auf die Initiative Grégoires zurück.

Nach der Verabschiedung der neuen Verfassung wird Grégoire im Oktober 1795 in den Rat der 500 gewählt und gehört nach dem Staatsstreich Napoleons (1769-1821) vom 18. Brumaire dem Corps Législatif an. Bei den französischen Nationalkonzilien von 1797 und 1801 spielt er eine herausragende Rolle. Als energischer Gegner der napoleonischen Politik einer Aussöhnung mit dem Heiligen Stuhl widersetzt er sich dem Abschluss des Konkordates und resigniert am 8. Oktober 1801 sein Bischofsamt. Seit Dezember 1801 Senator, gehört Grégoire zu der Minderheit im Senat, die gegen die Ausrufung des Kaiserreiches stimmt; er widersetzt sich der Schaffung eines neuen Adels und spricht sich gegen die Scheidung Napoleons von Joséphine (1763-1814) aus. Trotz seiner oppositionellen Haltung wird er 1808 zum Comte d'Empire und Offizier der Ehrenlegion ernannt. Zugleich betätigt sich Grégoire als Publizist und setzt sich eingehend mit der Geschichte politisch und gesellschaftlich benachteiligter Gruppen - der Jansenisten, der religiösen Sekten und der Sklaven - auseinander. So erscheinen 1801 "Les ruines de Port Royal des Champs", 1807 "De la littérature des nègres", 1810 die "Histoire des sectes religieuses" und 1814 "De la domesticité chez les peuples anciens et modernes". In den letzten Jahren der napoleonischen Herrschaft reist Grégoire durch England und Deutschland. 1814 kehrt er nach Frankreich zurück und unterstützt die antinapoleonische Opposition.

Nach der zweiten Restitution der Bourbonenherrschaft gilt Grégoire als Revolutionär und konstitutioneller Bischof in der Zweiten Kammer und am Hof Ludwigs XVIII. (1755-1824) als doppelt verdächtig. So wird er aus dem von ihm gegründeten Institut ausgeschlossen und verliert seinen Anspruch auf eine Pension. Aber selbst in dieser Phase der Reaktion bleibt Grégoire eine einflussreiche Persönlichkeit. So wird eine 1814 verfasste Abhandlung Grégoires "De la constitution française de l´an 1814", in der er einen liberalen Standpunkt vertritt, 1819 in vierter Auflage publiziert. Im selben Jahr wird er auch vom Departement Isère in die Zweite Kammer gewählt. Dieser Vorgang ruft die konservativen Mächte der Quadrupelallianz auf den Plan, die daran denken, in Frankreich aufgrund des Geheimvertrages von Aachen zu intervenieren. Um dies zu verhindern, tritt das Ministerium Dessolie zurück, und die erste Amtshandlung des neuen Premierministers Decazes (1780-1860) besteht darin, die Wahl Grégoires im September 1819 durch die Kammer für ungültig erklären zu lassen. Grégoire indes bleibt trotz zahlreicher Schikanen standhaft: "Je suis comme le granit, on peut me briser mais on ne me plie pas."

Grégoire zieht sich nun aus der Politik zurück und widmet sich seinen literarischen Interessen. Nachdem bereits 1818 sein "Essai historique sur les libertés de l´Eglise Gallicane et des autres églises de la Catholicité" erschienen ist, publiziert er 1824 die "Historie des confesseurs des Empéreurs, des Rois et autres Princes" und 1826 "De la noblesse de la peau ou du préjugé des blancs contre la couleur des africains". Zugleich korrespondiert er mit den wichtigsten Gelehrten seiner Zeit in ganz Europa. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, ist er gezwungen, seine Bibliothek zu verkaufen, nachdem seine Pension als Senator gestrichen worden ist.

Am 20. Mai 1831 stirbt er in Paris. Bis zuletzt bleibt Grégoire ein überzeugter Katholik und Priester, weigert sich aber, von den Grundsätzen der Revolution abzuweichen. Als er den Tod nahen fühlt, beichtet er seinem Pfarrer und äußert den Wunsch, die Sterbesakramente zu erhalten. Monseigneur de Quelen (1778-1839), der Erzbischof von Paris, will dies nur unter der Bedingung zugestehen, dass Grégoire seinen Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus widerruft. Obwohl sich Grégoire weigert, reicht Abbé Baradère ihm das Viaticum, während Abbé Guillon (1759-1847), ein Gegner der Zivilkonstitution, ohne Rückfrage bei Erzbischof oder Pfarrer Grégoire die letzte Ölung spendet. Die starre Haltung des Erzbischofs ruft in Paris Empörung hervor, und die Regierung ergreift Maßnahmen, um Ausschreitungen zu verhindern. Am Tag nach Grégoires Tod wird die Totenmesse in der Kirche der Abbaye-aux-Bois zelebriert. Da der Klerus der Kirche aufgrund des Befehls des Erzbischofs ferngeblieben ist, hält Abbé Grieu die Messe; den Katafalk zieren die bischöflichen Insignien. Nach dem Ende der Messe tragen Studenten den Sarg zum Friedhof von Montparnasse, gefolgt von etwa 20 000 Trauernden. 1839 erscheinen Grégoires Memoiren, in denen er die Leistungen der Constituante hervorhebt und sich kritisch mit dem Konvent auseinandersetzt.

Victor Hugo (1802-1885) setzt dem Abbé, der Katholizität mit revolutionärem Geist vereint hat, in Gestalt des rätselhaften "vieux conventionnel G." in seinem Roman "Les miserables" ein Denkmal. Das republikanische Frankreich ehrt den Kämpfer für die Menschenrechte am 12. Dezember 1989 mit der Überführung in das Panthéon.

Literatur

Rita Hermon-Belot: L´Abbé Grégoire, la politique et la vérité, Paris 2000.

Georges Hourdin: L´abbé Grégoire. Évêque et démocrate, Paris 1989.

Dale Arthur Johnson: The political and religious thought of Henri Grégoire, Ann Arbor / Michigan 1969.

Jeremy D. Popkin und Richard H. Popkin: The Abbé Grégoire and his World, Dordrecht u.a. 2000.

Antoinette Sekomo: L´Abbé Henri Grégoire. L´evangile des nègres, Lüttich 1977.

Quellen

Essai sur la régénération physique, morale et politique des juifs / par M. Grégoire

Histoire ecclésiastique des Francs . Tome I / par Saint Grégoire,...et précédée de sa vie écrite au Xe siècle / par Odon, abbé de Cluni ; trad. nouvelle par Henri Bordier

Histoire ecclésiastique des Francs . Tome II / par Saint Grégoire,... ; trad. nouv. par Henri Bordier

Archives départementales de la Gironde, 1 L69 . Rapports, lettres, etc. : janvier 1793 - fructidor an III. Instructions diverses : novembre 1789 - janvier 1793

Rapport sur l'établissement d'un conservatoire des arts et métiers : séance du 8 vendémiaire, l'an III de la République une et indivisible / Convention nationale, [Comité d'] instruction publique ; [réd.] par Grégoire ; impr. par ordre de la Convention nationale

Rapport fait par le citoyen Grégoire au nom d'une commission spéciale, sur le Conservatoire des arts & métiers : séance du 17 floréal an 6 / Conseil des cinq-cents

Rapport sur la réunion de la Savoie à la France / fait au nom des Comités diplomatique et de constitution ; par le citoyen Grégoire,.... suivi du Décret de la Convention nationale, du 27 novembre 1792, l'an premier de la République françoiseimpr. par ordre de la Convention nationale

Mémoire en faveur des gens de couleur ou sang-mêlés de St. Domingue, & des autres isles françoises de l'Amérique, adressé à l'Assemblée nationale / par M. Grégoire,...

Lettre aux citoyens de couleur et nègres libres de Saint-Domingue, et autres isles françoises de l'Amérique / par M. Grégoire,...

Observations sur le décret de l'Assemblée nationale qui ordonne une nouvelle circonscription des paroisses / par M. Grégoire,...

Discours sur la liberté des cultes / par Grégoire

Observations sur les calomniateurs et les persécuteurs en matière de religion / par le citoyen Grégoire

Discours sur la liberté des cultes / par Grégoire

Légitimité du serment civique exigé des fonctionnaires ecclésiastiques / par M. Grégoire

Défense de l'ouvrage intitulé "légitimité du serment civique" / par M. Grégoire,...

Lettre du citoyen Grégoire, évêque de Blois, à Don Ramon-Joseph de Arce, archevêque de Burgos, grand inquisiteur d'Espagne

Lettre pastorale de M. l'évêque du département de Loir-et-Cher / Henri Grégoire

Lettre de M. Grégoire, député à l'Assemblée nationale, évêque du département de Loir-et-Cher à ses diocésains, sur le départ du roi

Lettre circulaire de M. Grégoire, évêque du département de Loir-et-Cher, à ses diocésains, pour la convocation des éléves au séminaire de Blois

Lettre pastorale de M. Grégoire, évêque du département de Loir-et-Cher, aux pasteurs et aux fidèles de son diocèse, sur le payement des contributions publiques

Lettre pastorale de M. Grégoire, évêque du département de Loir-et-Cher, aux pasteurs et aux fidèles de son diocèse, sur le sacrement de confirmation

Discours prononcé dans l'église cathédrale de Blois... pour Jacques Guillaume Simonneau,... assassiné le 3 mars 1792 / par M. Grégoire,...

Discours prononcé dans l'église cathédrale de Blois... au service célébré pour les citoyens morts à Paris, le 10 août 1792 / par M. Grégoire,...

Discours prononcé, le jour de la Toussaint 1789, en l'église de l'Abbaye de St.-Germain-des-Prés, pour la bénédiction des quatre flammes de la Milice-nationale de ce district / par M. Grégoire,...

Rapport de la congrégation chargée de la classification des travaux du concile national de France / par le C. Grégoire, évêque de Blois

Compte-rendu par le citoyen Grégoire au Concile national, des travaux des évêques réunis à Paris

Lettre pastorale / de Henri Grégoire

Lettre pastorale du citoyen Grégoire, évêque de Blois, exerçant provisoirement les fonctions métropolitaines, sur la réorganisation du culte dans les diocèses de Bourges, Guéret et Moulins

Questions relatives à l'histoire de l'Eglise gallicane / [Grégoire]

Essai sur la régénération physique, morale et politique des juifs : ouvrage couronné par la Société royale des sciences et des arts de Metz, le 23 août 1788 / par M. Grégoire,...

Motion en faveur des Juifs ; précédée d'une Notice historique, sur les persécutions qu'ils viennent d'essuyer en divers lieux, notamment en Alsace, & sur l'admission de leurs députés à la barre de l'Assemblée nationale / par M. Grégoire,...

Nouvelle lettre à MM. les curés, députés aux Etats-généraux / [par M. Grégoire,...]

Essai sur la régénération physique, morale et politique des juifs : ouvrage couronné par la Société royale des sciences et des arts de Metz, le 23 août 1788 / par M. Grégoire,...

Essai historique et patriotique sur les arbres de la liberté / par Grégoire,...

Rapport sur les inscriptions des monumens publics : séance du 22 nivôse, l'an II de la République... / par le citoyen Grégoire ; impr. par ordre de la Convention nationale

Rapport sur les destructions opérées par le vandalisme, et sur les moyens de le réprimer : séance du 14 fructidor, l'an second de la République une et indivisible ; suivi du Décret de la Convention nationale / Convention nationale ; [réd.] par Grégoire

Rapport fait au Conseil des Cinq-cents, sur les sceaux de la République : séance du 11 pluviose, an IV / par Grégoire

Rapport sur les moyens de rassembler les matériaux nécessaires à former les annales du civisme, & sur la forme de cet ouvrage : séance du 28 septembre 1793, l'an deuxième de la République / Convention nationale ; [réd.] par le citoyen Grégoire

Rapport et projet de décret, présenté au nom du Comité d'instruction publique, à la séance du 8 août / par Grégoire,... ; impr. par ordre de la Convention nationale

Discours du citoyen Grégoire, député du département de Loir-et-Cher, sur l'éducation commune : prononcé à la séance du 30 juillet 1793 / impr. par ordre de la Convention nationale

[30 pamphlets sur la gabelle, 1789-1790]

De la domesticité chez les peuples anciens et modernes / par M. Grégoire,...

De la littérature des nègres, ou Recherches sur leurs facultés intellectuelles, leurs qualités morales et leur littérature ; suivies de Notices sur la vie et les ouvrages des nègres qui se sont distingués dans les sciences, les lettres et les arts / par H. Grégoire,...

Observations préliminaires sur une nouvelle édition d'un ouvrage intitulé "Histoire du commerce homicide appelé Traite des Noirs" / [signé : Grégoire,...]

Voyage a la riviere de Sierra Leone sur la cote d Afrique contenant une relation du commerce des productions des coutumes tant civiles que religieuses et des moeurs des habitans ecrit durant son sejour dans cette contree pendant 1785 1786 et 1787 avec une lettre sur la traite des negres par Jonh sic Matthews trad de l anglais par Bellart

 

Stefan W. Römmelt 

 

Empfohlene Zitierweise

Römmelt, Stefan W.: Grégoire, H., in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/oz10u/

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Erstellt: 04.01.2006

Zuletzt geändert: 04.01.2006


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