Biographien

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Kurzbiogramm - Chateaubriand

Chateaubriand, François René, Vicomte de * 4.9.1768 Saint-Malo; 4.7.1849 Paris.

Schriftsteller, Politiker

Chateaubriand wird am 4. September 1768 in Saint-Malo als jüngstes von zehn Kindern geboren, von denen vier bereits im Kindesalter verstorben sind. Seine Eltern, René-Auguste de Chateaubriand, Comte de Comburg (1718-1786), und Apolline-Jeanne-Suzanne de Bedée, Dame de Chateaubriand (1726-1798), entstammen einem alten bretonischen Adelsgeschlecht, das aufgrund des kaufmännischen Geschicks des Vaters nach zwischenzeitlichem Ruin erneut zu Ruhm und Ansehen gelangt ist.

Die ersten Lebensjahre verbringt Chateaubriand bei seiner Großmutter mütterlicherseits in Placoët, bevor er 1771 zu seinen Eltern nach Saint-Malo zurückkehrt, um von einer Hausangestellten erzogen zu werden. 1777 fällt das Stadthaus der Chateaubriands einem Brand zum Opfer. Die Familie lässt sich daraufhin vor den Toren Saint-Malos auf Schloss Combourg nieder. Im gleichen Jahr wird François René im Collège de Dol eingeschrieben, wo er seine Begabungen für Sprachen und Mathematik entwickelt. 1781 wechselt er für zwei Jahre auf das Collège de Rennes. Seine Hoffnungen auf eine Karriere bei der Marine werden jedoch bei der obligatorischen Aufnahmeprüfung in Brest enttäuscht. 1783 zieht sich Chateaubriand auf den Familiensitz nach Combourg zurück, beendet seine Schulzeit am Collège de Dinan und liebäugelt vorübergehend mit einer geistlichen Laufbahn.

Nach zwei Jahren der Schwermut und Unentschlossenheit an der bretonischen Küste fasst Chateaubriand den Entschluss zu einer Indienreise. Sein Vater drängt ihn jedoch, den für ihn reservierten Platz im Regiment seines Bruders Jean Baptiste (1759-1794) einzunehmen. Am 9. August 1786 verlässt François René Combourg, um in das in Cambrai stationierte Régiment de Navarre einzutreten. Während seiner Dienstzeit wird er am 17. Februar 1787 Ludwig XVI. (1754-1793) vorgestellt. Das Leben am Versailler Hof sagt ihm jedoch nicht zu. Statt dessen zieht es ihn ins intellektuelle Milieu der Hauptstadt. Ende 1787 lässt er sich vom Militär beurlauben, um sich bei seiner Schwester Julie (1763-1799) in Paris niederzulassen. In den Pariser Salons macht er die Bekanntschaft von Literaten wie Chamfort (1741-1794), la Harpe (1739-1803) und Pany (1753-1814), in deren Umgebung er sich zu einem feingeistigen Atheisten entwickelt. Darüber hinaus knüpft er Kontakte zu politischen Persönlichkeiten wie Malesherbes (1721-1794).

Im Revolutionsjahr versucht sich der 20-jährige Chateaubriand erstmals in der Politik. Im Januar 1789 nimmt er an den von Ausschreitungen begleiteten Etats de Bretagne (Provinzialständeversammlung der Bretagne) in Rennes teil. Zurück in Paris wohnt er am 14. Juli 1789 dem Sturm auf die Bastille als Zuschauer bei. Angesichts des Ausmaßes an Gewalt empfindet er jedoch Unbehagen, zumal er sich weder für die Seite der Royalisten noch für die der radikalen Revolutionäre begeistern kann. Ermuntert von Malesherbes, entschließt er sich daraufhin zu einer Amerikareise. Das wissenschaftliche Ziel der Unternehmung besteht in der Suche nach einer Nordwestpassage nach Indien. Darüber hinaus will er vor Ort für ein schriftstellerisches Projekt mit dem Arbeitstitel "l'Epopée de l'Homme dans la Nature" recherchieren. Am 8. April 1791 schifft sich der Vicomte de Chateaubriand nach Amerika ein. Nach seiner Ankunft am 9. Juli in Baltimore reist er entlang der Ostküste Philadelphias bis nach Boston, besucht New York sowie die großen Seen.

Nach sechsmonatigem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten kehrt Chateaubriand am 2. Januar 1792 nach Frankreich zurück. Er begibt sich nach Saint-Malo in den Kreis seiner Familie, die kurz darauf eine Heirat mit Céleste Buisson de la Vigne, einer Freundin seiner Schwester Lucile, arrangiert. Im Anschluss an die Hochzeit am 19. März 1792 lässt sich das Paar kurzfristig in Paris nieder. Angesichts der anhaltenden Radikalisierung der revolutionären Ereignisse beschließt François René, sich zusammen mit seinem Bruder dem Emigrantenheer unter der Führung des Prinzen von Condé (1736-1818) anzuschließen. Bei der Belagerung Thionvilles (06.09.1792) wird Chateaubriand daraufhin schwer verletzt. Nach viermonatigem Krankenlager gelingt es ihm, sich über Brüssel und Jersey nach London abzusetzen.

Die anschließenden sieben Jahre seines Exils (1793-1800) verbringt der Vicomte in großer Armut. Seinen kargen Lebensunterhalt verdient er sich unter anderem mit Übersetzungen sowie als Hauslehrer. 1794 erfährt er von der Hinrichtung seines Bruders und seiner Schwägerin sowie der Inhaftierung seiner Mutter, seiner Frau Céleste sowie seiner beiden Schwestern Julie und Lucile im Zuge der Terreur Robespierres (1758-1794). Am 18. März 1797 publiziert Chateaubriand einen "Essay historique, politique et moral sur les révolutions anciennes et modernes, considérées dans leurs rapports avec la Révolution française". Letzterer stößt allerdings auf wenig Resonanz, zumal er sich nicht als dasjenige Plädoyer für das Ancien Régime erweist, das der Erwartungshaltung der Royalisten entspricht. 1798 erliegt zunächst seine Mutter, 1799 seine Schwester Julie den Folgen der Kerkerhaft. Der Tod der ihm nahestehenden Personen löst bei Chateaubriand eine Sinnkrise aus, im Zuge derer er seine atheistischen Anschauungen preisgibt und zum Katholizismus zurückkehrt. Noch im selben Jahr macht er sich an die Niederschrift seines Essays "Le Génie du Christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne", einer Absage an die Ideen Voltaires und einer romantischen Verklärung des Christentums.

Im Anschluss an den Napoleonischen Staatsstreich vom 18. Brumaire (09.11.)1799, beschließt Chateaubriand die Rückkehr nach Frankreich. Am 6. Mai 1800 kommt er unter dem Pseudonym Lassagne in Calais an. Er begibt sich nach Paris und beginnt mit Hilfe seines Freundes Fontanes (1757-1821), der ihn mit dem Umfeld Bonapartes bekannt macht, eine Karriere als Staatsmann. Die Veröffentlichung des Romans "Atala" am 1. April 1801 erweist sich als großer literarischer Erfolg. Am Karfreitag, den 14. April 1802, publiziert Chateaubriand "Le Génie du Christianisme" in einer einbändigen Ausgabe zusammen mit "Atala" und "René". Die beiden ursprünglich als Episoden des Prosaepos "Les Natchez" (1826) konzipierten Romane gelten als Schlüsseltexte der französischen Romantik. Im Mai 1803 ernennt Napoleon den erfolgreichen Schriftsteller zum französischen Gesandten in Rom. Anlässlich der Hinrichtung des Duc d'Enghien am 21. März 1804 kommt es jedoch zum Bruch zwischen Kaiser und Literat. Letzterer zieht sich aus dem Staatsdienst zurück und lässt sich zusammen mit seiner Ehefrau in Paris nieder. Am 10. November des Jahres scheidet seine Schwester Lucile, vermutlich durch Selbstmord, aus dem Leben.

Am 21. August 1805 besucht François René de Chateaubriand die ihm geistig verbundene Mme de Staël (1766-1817) in ihrem Schweizer Exil, bevor im darauffolgenden Jahr eine elfmonatige Orientreise unternimmt, deren literarische Früchte "Les Martyrs" und "Itinéraire de Paris à Jerusalem" in den Jahren 1809 und 1811 veröffentlicht werden. Nach seiner Rückkehr am 5. Juni 1807 verfasst er ein wütendes Pamphlet gegen Napoleon. Als der arrivierte Literat daraufhin gezwungen ist Paris zu verlassen, erwirbt er den Landsitz La Vallée aux Loups in Chatenay-Malabry, wo er sich im Oktober 1807 mit seiner Geliebten Natalie de Noailles niederlässt. Als man ihn am 20. Februar 1811 in die Académie française wählt, befindet sich Chateaubriand auf dem Gipfel seiner literarischen Karriere. Jedoch ist das Verhältnis zu Napoleon noch immer nachhaltig gestört, sodass er die obligatorische Antrittsrede in der Hauptstadt nicht halten kann. Noch im selben Jahr beginnt er die Niederschrift der "Mémoires d'Outre Tombe", die erst ab 1848, nach seinem Tod, veröffentlicht werden und zu den bemerkenswertesten Schöpfungen der autobiographischen Literatur des 19. Jahrhunderts zählen.

Im April 1814 publiziert Chateaubriand eine Schrift "De Buonaparte, des Bourbons, et de la nécessité de se railler à nos princes légitimes", die ihm die Wiederaufnahme seiner staatsmännischen Tätigkeit nach dem Abdanken Napoleons (06.04.1814) ermöglicht. Zur Zeit der bourbonischen Restauration unter Ludwig XVIII. (1755-1824) ist Chateaubriand jedoch Anfeindungen seitens der strengen Parteigänger des Ancien Régime ausgesetzt, die ihm unter anderem Liberalismus vorwerfen. Dennoch erhält er 1815 einen Botschafterposten in Schweden. Noch im gleichen Jahr wird er zum Pair von Frankreich ernannt. Als er im September 1816 eine virulente Schmähschrift gegen den Minister Decazes (1780-1860) verfasst, muss er jedoch eine Reihe empfindlicher Sanktionen über sich ergehen lassen. Das Buch wird noch in der Druckerei konfisziert; Chateaubriand wird von der Liste der Staatsminister gestrichen; seine Pension wird ihm darüber hinaus verweigert. Aufgrund von Geldmangel verkauft er zunächst seine Bibliothek (1815), dann auch seinen Landsitz La Vallée aux Loups (1818).

Erst drei Jahre später betritt der Vicomte erneut die politische Bühne. 1821 ist er französischer Gesandter in Berlin, 1822 in London, bevor er für zwei Jahre das Amt des Außenministers ausübt (1822-24). Im Rahmen dieser Tätigkeit zählt er zu den Initiatoren der französischen Invasion in Spanien (1823). Nach dem Tode Ludwigs XVIII. wohnt er am 29. Mai 1825 der Salbung Karls X. (1757-1836) in der Kathedrale von Reims bei. 1826 erscheinen "Les Natchez" und "Les aventures du dernier des Abdencérages". 1828 übernimmt Chateaubriand erneut einen diplomatischen Posten in Rom. Zeitgleich unterhält er eine Liaison mit der 28-jährigen Hortense Allart. Zum Zeitpunkt der Julirevolution (27.-29.07.1830) hält sich Chateaubriand zusammen mit Mme de Récamier (1777-1849) in Dieppe in der Normandie auf. Als Vorbild der royalistischen Jugend verweigert er dem Bürgerkönig Louis-Philippe (1773-1850) auf spektakuläre Weise den Treueschwur. Im gleichen Jahr beendet er seine politische Karriere, um sich nunmehr vollständig der Schriftstellerei zu widmen. 1831 erscheinen die "Etudes Historiques", 1836 sein "Essai sur la Littérature anglaise", 1838 "Congrès de Vérone" und 1844 "La Vie de Rancé". 1847 verstirbt seine Ehefrau Céleste.

Die Abdankung des von ihm ungeliebten Louis-Philippe am 24. Februar 1848 nimmt der Diplomat und Schriftsteller auf dem Sterbebett zur Kenntnis. François René de Chateaubriand stirbt am 4. Juli 1848 im Alter von 80 Jahren in Paris. Seine sterblichen Überreste werden am 18. Juli 1848 im Rahmen eines Staatsbegräbnisses auf dem Felsvorsprung Grand-Blé in Saint-Malo beigesetzt.

Literatur

Aureau, Bertrand: Chateaubriand penseur de la Révolution, Paris 2001.

Bertier de Sauvigny, Guillaume de: Chateaubriand, homme d'État, Saint-Malo 2001.

Clémant, Jean-Paul: Chateaubriand et la Révolution française, Châtenay-Malabry 1989.

Diesbach, Ghislain de: Chateaubriand, Paris 1995.

Mauffret, Yvon: Chateaubriand, Paris 1983.

Maurois, André: René ou la vie de Chateaubriand, Paris 1985.

Quellen

De la monarchie selon la Charte : le Roi, la Charte et les honnêtes gens / par M. le vicomte de Chateaubriand,...

Essais sur les Révolutions anciennes et modernes / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Génie du christianisme / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Atala ; René ; Le dernier Abencerage ; Les Natchez ; Poésies / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Les martyrs ou Le triomphe de la religion chrétienne / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Itinéraire de Paris à Jérusalem / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Voyages en Amérique, en Italie, au Mont Blanc ; Mélanges littéraires / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Mélanges politiques ; Polémique / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Oeuvres complètes . Tome VIII, Polémique (fin). Opinions et discours politiques. Fragments divers / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Etudes historiques / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Histoire de France ; Les quatre Stuarts ; Vie de Rancé / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Le paradis perdu ; Essai sur la littérature anglaise / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Le congrès de Vérone ; Guerre d'Espagne / de Chateaubriand. Etude littéraire sur Chateaubriand / par M. Sainte-Beuve

Mémoires d'outre-tombe / de Chateaubriand ; annotés par Sainte-Beuve ; introd., notes et app. de M. Ed. Biré

Mémoires d'outre-tombe / de Chateaubriand ; nouv. éd. avec une introd., des notes et des app. par Edmond Biré

Mémoires d'outre-tombe / de Chateaubriand ; nouv. éd. avec une introd., des notes et des appendices par Edmond Biré

Mémoires d'outre-tombe / de Chateaubriand ; nouv. éd. avec une introd., des notes et des app. par Edmond Biré

Paris, ou Le livre des Cent-et-Un . Tome premier

Paris, ou Le livre des Cent-et-Un . Tome troisième

Paris, ou Le livre des Cent-et-Un . Tome huitième

Paris, ou Le livre des Cent-et-Un . Tome dixième

Correspondance de Chateaubriand avec la marquise de V... : un dernier amour de René

Relation d'un voyage de Paris à Gand / par M. de Saint-Marcellin. Précédé d'une notice de M. de Chateaubriand et suivi de quelques poésies de M. de Fontanes / publ. par Alfred F.

Recueil des pensées de M. Joubert / [Publié par Chateaubriand]

Essai sur les révolutions / de M. le Vte de Chateaubriand

Génie du christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne / par François-Auguste Chateaubriand

[Les] Martyrs / [Chateaubriand]

[Les] Natchez / de M. le Vte de Chateaubriand

Mémoires d'Outre-tombe / Chateaubriand

[Politique]. Documents généraux / [Chateaubriand]

Mémoire sur la captivité de Mme la duchesse de Berry / par Chateaubriand

De la nouvelle proposition relative au bannissement de Charles X et de sa famille / par Chateaubriand

Courtes explications sur les 12.000 francs offerts par Mme la duchesse de Berry aux indigens affamés de la contagion / par Chateaubriand

Essai historique, politique et moral sur les révolutions anciennes et modernes, avec les notes inédites d'un exemplaire confidentiel / [Chateaubriand]

Génie du christianisme / [Chateaubriand]

Atala / [Chateaubriand]

René / [Chateaubriand]

[Les] aventures du dernier Abencerage / [Chateaubriand]

Poèmes ossianiques traduits de J. Smith : Dargo, Duthona, Gaul / [Chateaubriand]

Sur l'art du dessin dans les paysages / [Chateaubriand]

[Les] Natchez / [Chateaubriand]

Tableaux de la nature / [Chateaubriand]

Poésies diverses / [Chateaubriand]

Moïse, tragédie en cinq actes / [Chateaubriand]

Lettre à M. de Fontanes, sur l'ouvrage de Mme de Staël / [Chateaubriand]

[Les] martyrs / [Chateaubriand]

Itinéraire de Paris à Jérusalem et de Jérusalem à Paris / [Chateaubriand]

Voyage en Italie / [Chateaubriand]

Cinq jours à Clermont (Auvergne) / [Chateaubriand]

Voyage au Mont-Blanc / [Chateaubriand]

Mélanges littéraires / [Chateaubriand]

Voyage en Amérique / [Chateaubriand]

De Buonaparte et des Bourbons / [Chateaubriand]

Réflexions politiques / [Chateaubriand]

De la monarchie selon la charte / [Chateaubriand]

De la presse / [Chateaubriand]

Mélanges politiques / [Chateaubriand]

Politique. Opinions et discours / [Chateaubriand]

Fragments. Variantes du génie du christianisme / [Chateaubriand]

Etudes historiques / [Chateaubriand]

Mémoires sur le duc de Berry / [Chateaubriand]

Notices nécrologiques / [Chateaubriand]

Analyse raisonnée de l'histoire de France / [Chateaubriand]

[Les] quatre Stuarts / [Chateaubriand]

Vie de Rancé / [Chateaubriand]

[Le] paradis perdu de Milton : traduction / [Chateaubriand]

Essai sur la littérature angloise / [Chateaubriand]

Congrès de Vérone ; Guerre d'Espagne de 1823 ; Colonies espagnoles / [Chateaubriand]

Polémique / [Chateaubriand]

Pensées, réflexions et maximes / [Chateaubriand]

Génie du christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne . Tome premier / par François-Auguste Chateaubriand

Génie du christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne . Tome second / par François-Auguste Chateaubriand

Génie du christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne . Tome troisième / par François-Auguste Chateaubriand

Génie du christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne . Tome quatrième / par François-Auguste Chateaubriand

Scènes et tableaux tirés d'Atala / [Chateaubriand] ; [gravures de Bosselman]

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Lars Schneider 

 

Empfohlene Zitierweise

Schneider, Lars: Chateaubriand, F.R., in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/oz10h/

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Erstellt: 03.01.2006

Zuletzt geändert: 03.01.2006


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