FID-Sammlung, FID-Content

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FID-Sammlung, FID-Content

Die Basis für Fachinformationsservices

Anders als die Sondersammelgebiete zeichnen die Fachinformationsdienste nicht mehr für einen vollständigen, vorsorgenden Bestandsaufbau verantwortlich. Der Schwerpunkt hat sich deutlich in Richtung digitaler Mehrwertdienste verschoben.

Dennoch vertritt der FID Geschichtswissenschaft die Auffassung, dass zahlreiche digitale Services ohne eine exzellente (wenn auch durchaus verteilte) Sammlung an Literatur und Fachinformationen im Hintergrund ins Leere laufen. Die meisten Services setzen auf dem Content und den dazugehörigen Metadaten erst auf.

Erwerbungsprofil

In diesem Sinne und bestärkt durch das einhellige Votum des wissenschaftlichen Beirats wie auch des Historikerverbands betreibt der FID Geschichtswissenschaft einen eingeschränkt vorsorgenden Bestandsaufbau im Bereich der Spitzenversorgung mit geschichtswissenschaftlicher Literatur. Regional umfasst der FID Weltgeschichte, Europäische Geschichte, Geschichte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, Frankreichs und Italiens, Spaniens und Portugals. Zeitlich deckt der FID sämtliche Epochen seit dem Frühmittelalter ab. Inhaltlich umfasst der FID alle Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft. Sprachlich gelten bezüglich der zu erwerbenden Informationsressourcen fast keine Einschränkungen.

Dennoch arbeitet der FID kontinuierlich an einer Schärfung seines Erwerbungsprofils, mithilfe dessen zunächst die aktuellen Bedürfnisse der Forschung befriedigt werden, aber auch die historische Literaturversorgung für die Zukunft in verantwortungsvoller Weise Berücksichtigung findet.

E-Only-Policy und FID-Lizenzen

Die Weiterentwicklung der Sondersammelgebiete zu Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft ist mit der Einführung der so genannten E-Only-Policy verbunden. Diese Akzentuierung digitaler Publikationen soll die Zugänglichkeit des stark wachsenden Angebots von elektronischen Ressourcen für die Wissenschaft deutlich verbessern und damit ein gravierendes Manko des früheren Sondersammelgebietssystems beheben. Daher wird – sofern die überregionale Verfügbarkeit für FID-Nutzer sichergestellt werden kann – der digitalen Publikationsform stets der Vorzug gegeben.

In diesem Kontext ist es für die FID möglich, spezielle Lizenzen für Datenbanken, E-Book- oder Zeitschriftenpakete für ihre wissenschaftliche Klientel abzuschließen, die über die Seite http://geschichtswissenschaft.fid-lizenzen.de/ zugänglich sind. Die E-Medienstrategie des FID sieht vor, den Zugang zu E-Books und geschichtswissenschaftlichen Volltexten in besonderem Maße zu fördern. Weiterhin stehen Spezialdatenbanken, vor allem zu digitalisierten unikalen Quellen, im Fokus des Interesses.



Erstellt: 03.04.2017

Zuletzt geändert: 03.04.2017


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