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Della Porta, Giovan Battista

Laura Balbiani

14. Februar 2008

* 1535 in Vico Equense, † 04. Februar 1615 in Neapel; Universalgelehrter, Naturforscher und Dramatiker, überlieferte Rezepte für die Hexensalbe


Abb. 1:

1. Kurzbiografie

Giovan Battista Della Porta stammte aus adliger salerner Familie und wurde zusammen mit seinen Brüdern Giovan Vincenzo und Ferrante durch Privatlehrer erzogen. Schon in seiner frühen Jugend interessierte er sich für die Naturwissenschaften und gründete 1560 in Neapel die „Accademia dei secreti“, welche sich die Erforschung von Ursachen natürlicher Phänomene zum Ziel setzte. Als Mitglied wurden nur diejenigen aufgenommen, die ein ‚Geheimnis’ (secretum) bzw. ein Wunder der Natur erklären und reproduzieren konnten.

Seit 1558 unternahm er zahlreiche Reisen durch Italien, Spanien und Frankreich, behielt aber seinen Wohnsitz immer in Neapel, wo er seine Forschungen weiter betrieb. 1580 war er in Rom auf Einladung des Kardinals Luigi d’Este, in dessen Auftrag er eine Zeit lang in Rom, aber auch in Venedig und Ferrara arbeitete. In dieser Zeit beschäftigte er sich vorwiegend mit Alchemie, Magnetismus und mit der Herstellung von Linsen und Spiegeln. Nach 1586 blieb er weitgehend in Neapel, wo er von zahlreichen Gelehrten aus ganz Europa aufgesucht wurde und sich ganz seiner intensiven wissenschaftlichen und literarischen Produktion widmete. In den darauf folgenden Jahren bewogen ihn gesundheitliche Probleme, weitere Einladungen abzulehnen.

Um 1590 traf er in Neapel Tommaso Campanella (1568-1639), mit dem er mehrere philosophisch-wissenschaftliche Gespräche führte, u. a. eine öffentliche Debatte über den Magie-Begriff. In Venedig hatte er Kontakt mit Paolo Sarpi (1552-1623) aufgenommen und 1604 befreundete er sich mit dem jungen Federico Cesi (1585-1630), der ihn 1610 als eines der ersten Mitglieder in die „Accademia dei Lincei“ aufnahm und ihn mit der Leitung der geplanten neapolitanischen Zweigstelle betraute. Della Porta zählte auch zu den Mitbegründern der literarischen „Accademia degli Oziosi“ (gegründet 1611).

Aufgrund seiner Beschäftigung mit Magie und Astrologie sowie der großen Verbreitung seiner Werke wurde die Inquisition bald auf ihn aufmerksam (erste schriftliche Zeugnisse eines Verfahrens sind auf 1574 zurück zu datieren), so dass er sich 1577-1578 verantworten musste. Obwohl das Verfahren zu keiner Verurteilung führte, musste er zur Erlangung der Druckgenehmigung seine Werke seitdem der Kontrolle der römischen Inquisition überantworten; seit 1592 verschärfte sich die Zensur, so dass das imprimatur oft auch jahrelang auf sich warten ließ. Die immer größeren Schwierigkeiten bei der Drucklegung seiner Werke und seine gebrechliche Gesundheit verbitterten seine letzten Jahre; er starb 1615 in Neapel, im Alter von 80 Jahren.

2. Della Portas Werke

Sein Erstlingswerk war gerade jene „Magia naturalis“ (Neapel 1558, in vier Büchern), die den Weg seines gesamten Forschungslebens bestimmte und die ihn weltberühmt machte. Das Werk ist den Wundern der Natur gewidmet, die als nach rationell-mechanischen Gesetzen strukturierte Phänomene betrachtet werden. Der Naturphilosoph (magus) kann diese Gesetze durch seine theoretische Forschungstätigkeit und durch sein praktisches Experimentieren durchschauen und reproduzieren. In diesem Werk werden u. a. auch die ersten Versuche mit Magneten und Linsen beschrieben; die letzten führten dann zur Entwicklung des Fernrohrs und der camera obscura. 1589 kam eine zweite Fassung der „Magia naturalis“ hervor, die Della Porta selbst revidiert und auf zwanzig Bücher erweitert hatte: Sie bietet die Ergebnisse seiner über dreißigjährigen Erfahrung als Naturforscher.

Della Porta galt als einer der ersten Naturwissenschaftler im modernen Sinne und seine Schriften spiegeln seine vielfältige wissenschaftliche Tätigkeit und die breite Palette seiner Interessen wider: Kryptografie (De furtivis litterarum notis, 1563, wo er die Technik der polyalphabetischen Verschlüsselung darstellte); Optik (De refractione, 1593); Ackerbau („Olivetum“ und „Pomarium“, beide dann 1592 in die umfassendere „Villa“ einverleibt); Mnemotechnik (L’arte del ricordare, 1566); Festungsbau (De munitione, 1608); Meteorologie (De aeris transmutationibus, 1610); Alchemie und Destillierkunst (De distillatione, 1608); Statik und Hydraulik („Pneumaticorum libri tres“, 1601) u. a. m.. Eine weitere Gruppe von Werken befasst sich mit der Physiognomik von Planzen und Menschen (De humana physiognomonia, 1586; Phytognomonica, 1588), die vieles der Untersuchungen von Lavater vorweg nahm, und mit der Widerlegung der Astrologie (Coelestis physiognomonia, 1603).

Auf Italienisch legte er hingegen seine literarischen Werke nieder, von denen uns nur 14 Komödien und drei Tragödien erhalten sind. Sein Gesamtwerk wird seit 1996 in einer Nationalausgabe kritisch ediert, die beim Verlag E.S.I. in Neapel erscheint.

3. Della Porta und die Hexensalbe

Obwohl Giovan Battista Della Porta sich nie explizit mit der Hexenfrage beschäftigte, ist er jedoch für die Hexenforschung relevant dank einer Textstelle aus der Erstausgabe seiner „Magia naturalis“, wo er die Hexensalbe behandelt. Della Portas Werk kreist ausschließlich um die natürliche (oder weiße) Magie, die als höchste Wissenschaft, Krönung und Vervollkommnung der Naturphilosophie gepriesen wird. Sie ist an die Praxis orientiert und ihre Aufgabe besteht darin, die in der Natur verborgenen Kräfte zum Vorschein zu bringen und sie durch Geschick und Kunst zu meistern; dadurch kann der magus jene Phänomene reproduzieren, die den Laien als Wunder oder, schlimmer noch, als Teufelswerk erscheinen, die aber an sich auf natürliche Ursachen zurückgehen.

Innerhalb einer bunten Mischung von medizinischen und alchemischen Rezepten, von Hinweisen zu Ackerbau und Körperpflege und von lustigen, wunderlichen Berichten kommen auch die Rezepte der Hexensalbe vor und zwar im Zusammenhang mit dem Versuch angenehme bzw. unruhige Träume hervorzurufen (Magia naturalis, Napoli 1558, II. Buch, Kap. 26: „Insomnia clara et iucunda, obscura meticulosaque inducere“). Die Textstelle diente also als zusätzlicher Beweis der halluzinogenen Kraft einiger Pflanzen, und war nicht als bewusster Beitrag zur Hexendebatte gedacht worden. Wenn nach einer Mahlzeit der Magen überladen und träge ist, entstehen während der Verdauung bestimmter Speisen schwere und feuchte Dämpfe, die in das Hirn hinauf steigen und einen tiefen Schlaf mit „widerwertigen und monstrosischen Phantaseyen“ verursachen. Aufgelistet und erörtert werden auch andere halluzinogene Stoffe aus der Pflanzenwelt (Mohn, Tollkirsche, Nachtschatten usw.), die eine ähnlich halluzinative Wirkung ausüben und seit der Antike als Schmerz-, Schlaf- und Betäubungsmittel arzneiliche Verwendung fanden. Einige davon waren als Bestandteil der so genannten Hexensalbe bekannt, die aber seiner Meinung nach in einen rein naturwissenschaftlichen Rahmen einzubetten ist. Dabei spielen volksmagische Interpretationen eine große Rolle, meint Della Porta; aber auch in diesem Fall „gehets doch und geschihets, wans einer recht ansiehet, durch natürliche Krafft und Tugendt“ („Magia naturalis“, Magdeburg 1612, S. 251).

Schon Andrés de Laguna (1499-1560), Leibarzt Karls V., hatte die Wirkungen der Radix Belladonnae und des unguentum populeon (Pappelsalbe) beschrieben, die Visionen und angenehme sexuelle Träume erzeugen. Girolamo Cardano sah in blähenden Nahrungsmitteln die natürliche Ursache der verschiedenen Traumphänomene, zu denen dann die Wirkung der Hexensalbe (lamiarum unguentum) träte, die aus Kinderfett, den Säften von Sellerie, Eisenhut und Fingerkraut bestehe; außerdem bediene man sich der allbekannten Pappelsalbe. Della Porta setzt diese Argumentation fort und siedelt diese wie andere, zum gleichen Zweck dienende Präparate, ganz im Bereich der natürlichen Magie an: Teufel und Dämonen bleiben also völlig aus dem Spiel. So überliefert er zwei unterschiedliche Rezepturen für die Zubereitung der Hexensalbe, die er aus Cardano („De subtilitate“, Buch XVIII und „De varietate“, Buch XV) übernommen und überarbeitet hatte. Sachlich beschreibt Della Porta die Wirkungsmechanismen der Salbe: Durch die Poren der Haut dringt sie in den Körper ein; einige ihrer Bestandteile lösen zuerst eine Art Narkose aus, andere erregen dann die imaginativen Geister, so dass es den Frauen (deren Geister schwächer und empfindlicher sind) dünkt, „das[s] sie bey Monschein in der Nacht umbfahren / Schlemmen / Seytenspiel hören / tantzen / und bey schönen jungen Gesellen schlaffen“.

Um zu beweisen, dass es sich nur um Einbildungskraft handelt, erzählt Della Porta einen Vorfall, dem er selbst beigewohnt haben soll: Eine alte Frau bestrich sich mit dieser Salbe und fiel sogleich in einen tiefen Schlaf. Die Anwesenden versuchten sie zu wecken und prügelten sie sogar, ohne dass sie es merkte, und als sie endlich wieder zu sich kam, erzählte sie von Fahrten durch die Luft und von den wunderbaren Abenteuern, die sie erlebt hatte. Weder die Aussagen der Zeugen noch die blauen Flecken konnten sie überzeugen, dass sie den Raum nie verlassen hatte.

In der „Magia naturalis“ bedient sich der Verfasser oft solcher Anekdoten, um die primäre Rolle der empirischen, direkten Erfahrung zu bekräftigen, aber viel zu oft sind die angeführten Berichte zu merkwürdig und zu stilisiert, um glaubwürdig zu sein; sie dienen eher zur Unterhaltung des Lesers und sind als literarische Topoi einzuschätzen. Dies trifft auch in diesem Fall zu, denn das Fallbeispiel fügt dem Bericht nichts Neues hinzu und nimmt typische Elemente wieder auf, die in ähnlichen Anekdoten schon verbreitet waren; es zeigt aber gleichzeitig den jugendlichen, ahnungslosen Wagemut, mit dem der 23-jährige Della Porta sich mit dem Thema des Hexenwesens auseinander setzte: Ohne den problematischen Kern und die weitgreifenden Folgen seiner Aussage zu erahnen, wollte er so anekdotenhaft eine so brisante Frage erschöpft haben und meinte dabei, einen rein wissenschaftlichen Standpunkt vertreten zu können. Es war schon zu spät, als er seinen Irrtum erkannte.

Die lange Textstelle wurde sowohl aus den späteren lateinischen Ausgaben der „Magia naturalis“ als auch aus den italienischen Übersetzungen (zusammen mit Abtreibungsmitteln, Giftstoffen, Aphrodisiaka usw.) getilgt und erschien nie wieder in einem Werk von Della Porta, der sich übrigens seit dem Beginn des Inquisitionsverfahrens von allen „gefährlichen“ Themen vorsichtshalber fern hielt. Trotzdem blieb sie nicht unbeachtet: Weyer nahm sie in der Erstausgabe von seinem „De praestigiis daemonum“ (Basel 1563) wieder auf, denn Della Porta lieferte seiner Meinung nach einen weiteren Beweis dafür, dass die nächtliche Ausfahrt der Hexen zum Sabbat nicht wirklich, sondern nur eingebildet sei. Losgelöst von seinem ursprünglichen Kontext, der die natürliche Wirkungsmacht der Salbe und die halluzinogene Kraft der Pflanzensäfte in den Vordergrund stellte, wurde das Rezept in die dämonologische Diskussion einverleibt. Weyer hebt nämlich die aktive Rolle des Teufels hervor: In einem Zustand von psychischer Schwachheit und Selbstsuggestion, schleiche sich Satan in die Gemüter seiner Opfer ein, um kranke Phantasien zu erzeugen, die also nicht der Salbe selbst zuzuschreiben seien.

Diese Stellungnahme lieferte neuen Zündstoff für die Hexendebatte, und es war Jean Bodin, der in seiner „Démonomanie des sorciers“ (Paris 1580) die Aufmerksamkeit auf ihn erneut lenkte. Bodin attackierte Johann Weyer und seine Beweismänner Della Porta und Cardano, wobei er sie als Schwarzkünstler und Vertreter jener gelehrten Teufelsverbündeten erklärte, die mit Hinterlist die Hexen zu schützen versuchten, indem sie ihre wirkliche Existenz und das Wirken des Bösen bezweifelten: So versuchten sie, ein so gefährliches teuflisches Präparat wie die Hexensalbe für einen einfachen Schlaftrunk auszugeben – so Bodin, der die gelehrte Verschwörung ans Licht bringen wollte.

In der Vorrede zur zweiten Fassung der „Magia naturalis“ (Napoli 1589) verteidigte sich Della Porta gegen Bodins schwerwiegende Denunziation, indem er die Anzeige heftig widerlegte und seinerseits Bodin der Häresie bezichtigte. Er plädierte für eine Wissenschaft, die die Geheimnisse der Natur enthüllt, welche an sich immer positiv seien, wenn auch böse, niederträchtige Menschen sie dann missbrauchen können. Die Selbstverteidigung half ihm aber wenig, denn die Textstelle aus der „Magia naturalis“ wurde weiterhin sowohl von den Befürwortern als auch von den Kritikern der Hexenverfolgung immer wieder herangezogen. So wird sie auf der einen Seite von Martin Antoine Del Rio zitiert, der in seinem weit verbreiteten „Disquisitionum magicarum libri sex“ (Löwen 1599) Della Porta zu den mit Satan alliierten Gelehrten zählte, wie auch von dem bekanntesten Bekämpfer der Hexenverfolgung, Friedrich von Spee, auf der anderen („Cautio criminalis“, Rinteln 1631). Zitiert wurde sie auch immer wieder von den Verfassern der „Haus-, Kunst-, und Wunderbücher“ und der „Secretenbücher“, wie Johann Jakob Wecker und Kaspar Schott, die sich für allerlei merkwürdige und kuriose Phänomene interessierten, die den gemeinen Mann ins Staunen versetzen konnten. Bei diesen Autoren ist der Standpunkt wieder sachlich und eher wissenschaftlich, wie es ursprünglich Della Porta gemeint hatte: Im Mittelpunkt stehen die verborgenen Kräfte der Natur und das Wunder, die es durch die Technik zu beherrschen und zu leiten gilt.

Digitalisierte und gedruckte Quellen

Giovan Battista Della Porta, Magiae naturalis sive de miraculis rerum naturalium libri IIII, Neapoli, apud Matthias Cancer 1558. (Erstausgabe)

68 Digitalisate von Werken, Briefen etc. von und über Della Porta befinden sich in der digitalen Bibliothek vom Istituto e Museo di Storia della Scienza, Florenz (Suchbegriff: Della Porta eingeben): http://fermi.imss.fi.it/rd/bd?lng=en

Einzige deutsche Übersetzung der Erstausgabe: Natürliche Magia, Das ist, Ein außfürlicher und gründtlicher Bericht / von den Wunderwercken Natürlicher Dinge / in vier Bücher abgetheilet, Magdeburg, bey Martin Rauschern 1612 (weitere Ausgabe: Magdeburg 1617). Digitalisierte Schlüsselseiten bei VD 17.

Ausgabe der englischen Übersetzung von 1658, „Natural magick“ (Books 1-20), hrsg. von Scott Davis, [http://homepages.tscnet.com/omard1/jportat2.html].

Literatur

M. Howard Rienstra, Porta, Giambattista della, in: Dictionary of Scientific Biography, Band 11, New York 1975, S. 95-98.

Raffaella Zaccaria / Giovanna Romei, Della Porta, Giovambattista, in: Dizionario Biografico degli Italiani, Band 37, Rom 1989, S. 170-182.

Michaela Valente, Della Porta e l’Inquisizione. Nuovi documenti dell’archivio del Sant’Uffizio, in: Bruniana & Campanelliana 5, 1999, H. 2, S. 415-434.

Germana Ernst, I poteri delle streghe tra cause naturali e interventi diabolici. Spunti di un dibattito, in: Giovan Battista Della Porta nell’Europa del suo tempo, Napoli 1990, S. 167-197; dann in: Religione, ragione e natura. Ricerche su Tommaso Campanella e il tardo Rinascimento, Milano 1991, S. 167-190.

Italo Michele Battafarano, Spee – Harsdörffer – Knorr von Rosenroth: La ricezione di G.B. Della Porta in Germania dalle polemiche demonologiche alla genesi del linguaggio scientifico tedesco, in: Giovan Battista Della Porta nell’Europa del suo tempo, Napoli 1990, S. 311-336.

Laura Balbiani, La ricezione della „Magia naturalis“di Giovan Battista Della Porta, in: Bruniana & Campanelliana 5, 1999, H. 2, S. 277-303.

Laura Balbiani, La „Magia naturalis“ di Giovan Battista Della Porta: lingua, cultura e scienza in Europa all’inizio dell’età moderna, Bern 2001.

Empfohlene Zitierweise

Balbiani, Laura: Della Porta, Giovan Battista. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/b7zov/

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Erstellt: 05.02.2008

Zuletzt geändert: 29.02.2008


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