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/ historicum.net
27.06.2006

'sehepunkte' und 'zeitenblicke'

Die „Schwester-Projekte“ von historicum.net, das Online-Rezensionsjournal 'sehepunkte' und das E-Journal 'zeitenblicke', wurden aus der Navigationsstruktur des historicum.net herausgelöst und präsentieren sich nun noch deutlicher als eigenständige - gleichwohl noch eng mit historicum.net verknüpfte - Angebote.

 

Beide Journale erreichen Sie auch von den historicum.net-Seiten jederzeit über die Logos rechts oben.

Falls Sie sie noch nicht kennen:

www.sehepunkte.de

Der Name sehepunkte für dieses Rezensionsjournal ist Programm: Als der Theologe und Historiker Johann Martin Chladenius (1710 - 1759) den - ursprünglich aus der Optik stammenden - Begriff in seiner 1742 erschienenen Einleitung zur richtigen Auslegung vernünftiger Reden und Schriften auf die Geschichtsschreibung übertrug, vollzog er bekanntlich einen bemerkenswerten Schritt. Denn damit war der "perspektivische Blick des Historikers" umrissen, hatte sich die Einsicht in den subjektiven Charakter aller Geschichtsschreibung Bahn gebrochen: Eine objektive Wahrheit, so Chladenius, gibt es nicht. In jeder Wahrnehmung und Deutung historischer Ereignisse kommt vielmehr immer auch und vor allem der individuelle Standort des Betrachters zum Ausdruck, mithin dessen spezifischer "Sehepunckt".

Die sehepunkte sind epochenübergreifend und interdisziplinär angelegt. In jeweils unterschiedlicher Zusammensetzung werden Sie hier künftig neben Rezensionen zu allen Epochen u.a. auch Besprechungen relevanter medizin-, rechts- und kunsthistorischer Monographien und Sammelbände finden. Das deutschsprachige Schrifttum steht dabei zunächst im Vordergrund. Langfristig soll aber auch die europäische und außereuropäische Fachliteratur in stärkerem Maße berücksichtigt werden.

www.zeitenblicke.de

Die zeitenblicke sind ein epochenübergreifendes und interdisziplinäres E-Journal mit einem Schwerpunkt in der frühneuzeitlichen Geschichte. Es greift aktuelle Fragestellungen der Geschichts- und Kunstwissenschaft in wissenschaftlich seriöser, aber lebendiger und zeitgemäßer Form auf: Interviews und Projektberichte dokumentieren den Werkstattcharakter des Journals. Besonderes Anliegen des Journals ist die Nutzung der interaktiven und multimedialen Darstellungspotentiale des elektronischen Publizierens, die den eigentlichen Mehrwert von E-Journals gegenüber Printzeitschriften ausmachen.




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