Niedersachsen

Lower Saxony


Prof. Dr. Michael Sauer (Göttingen), Vorsitzender / Contact Person

Am 22. Juni 2018 hat in Hannover das Treffen der niedersächsischen Geschichtsdidaktik-Standorte stattgefunden. Vertreten waren Göttingen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Vechta mit insgesamt 13 Teilnehmer_innen. Zu Beginn fand ein kurzer Erfahrungsaustausch über die Projekte statt, die jeweils vor Ort im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ laufen. Es schloss sich ein weiterer Austausch über „GHR 300“ an; das Kürzel steht für die Verlängerung des Studiums für die Lehrämter Grund-, Haupt- und Realschule und die damit verbundene Einführung eines Praxissemesters, wovon allerdings die reinen Gymnasialstandorte Göttingen und Hannover nicht betroffen sind. Berichtet wurde über ambivalente Erfahrungen, wobei allerdings die positiven Aspekte überwogen. Sodann gab Friedrich Huneke von der Universität Hannover einen Einblick in die konzeptionellen Überlegungen für den in Planung befindlichen Lernort „Die hannoversche Stadtgesellschaft und der Nationalsozialismus“. Anschließend wurden vier Promotionsvorhaben aus Osnabrück (Sebastian Bracke), Oldenburg (Max-Simon Kaestner), Göttingen (Lisa Fauth) und Vechta (Steven Zurek) vorgestellt. Während das letzte einem regionalgeschichtlichen Thema (Geschichte der Grafschaft Bentheim) gewidmet ist, befassen sich die drei anderen unter jeweils spezifischen Fragestellungen, mit verschiedenartigen methodischen Ansätzen und auf sehr unterschiedlichem Arbeitsstand mit dem Thema „Urteilsbildung im Geschichtsunterricht“, was einen engagierten und fokussierten Austausch ermöglichte.

Am 3. Februar 2014 hat die niedersächsische Regionalgruppe ein „Niedersachsen-Kolloquium“ an der Universität Göttingen veranstaltet. Vorgestellt wurden Qualifikationsarbeiten von drei Standorten: Britta Wehen-Behrens (Oldenburg), Sebastian Bracke (Osnabrück), Hannah Röttele, Anne Albers (beide Göttingen). Insgesamt waren fünf Standorte vertreten. Die Veranstaltung wurde sehr positiv aufgenommen. Von Seiten des Nachwuchses wurde der Wunsch geäußert, den Austausch – auch eigeninitiativ – zu intensivieren

Am 6. Juli 2012 fand das Jahrestreffen der niedersächsischen Geschichtsdidaktiker_innen in Hannover statt. Vertreten waren die Standorte Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim und Oldenburg. Wie im vergangenen Jahr wurde im ersten Teil der Sitzung ein aktuelles Qualifikationsprojekt vorgestellt und diskutiert, nämlich das Promotionsvorhaben von Indre Döpcke (Oldenburg) zum Thema „Lehrervorstellungen zur didaktischen Strukturierung von umweltgeschichtlichen Themen“. Der zweite Teil war dem Austausch über aktuelle Entwicklungen an einzelnen Standorten und in Niedersachsen insgesamt gewidmet (laufende Forschungsvorhaben, Qualifikationsarbeiten, Praxisphasen im Studium).

Am 17. Juni 2011 fand das Jahrestreffen der niedersächsischen Geschichtsdidaktiker_innen statt. Vertreten waren die Standorte Göttingen, Hannover, Hildesheim, Oldenburg und Osnabrück. Im ersten Teil der Sitzung wurden zwei Qualifikationsprojekte (Promotionsprojekt Christian Spieß, Göttingen; Habilitationsprojekt Felix Hinz, Hildesheim) vorgestellt. Der zweite Teil war dem Austausch über aktuelle Entwicklungen (z. B. Lehrerfortbildung, Einführung von Praxissemestern in den GHR-Studiengängen) gewidmet.


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