Historisches Lernen mit Museen

Museum Education


Ltg. Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Leipzig), PD Dr. Patrick Ostermann (Dresden)

Am 16. März 2018 fand eigens für den ArK „Historisches Lernen mit Museen“ eine kuratierte Sonderführung durch die neugestaltete Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn statt. Nach einer Begrüßung durch den Stiftungspräsidenten Prof. Dr. Hans Walter Hütter zeigten Ausstellungsdirektor Dr. Thorsten Smidt und Bildungsreferentin Dr. Simone Mergen die Sammlung. Im Anschluss an die Führung stellten sich Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Dr. Thorsten Smidt sowie Dr. Simone Mergen den Fragen des Arbeitskreises.

Im Rahmen der KGD-Zweijahrestagung am 30. September 2017 fand in Berlin eine AK-Sitzung statt.

AK-Tagung „Gewalt ausstellen?! Erfahrungen, Umsetzungen, Visionen“ am 28./29. April 2016 in Osnabrück.

AK-Sitzung Augsburg am 6. Oktober 2014.

Vom 3.-6. September 2014 fand eine wissenschaftliche Exkursion nach Westflandern statt.

Tagung „Formen der Holocausterinnerung – Von erfahrener Geschichte zur Europäisierung des Gedenkens“ vom 21.-23. November 2013 in Dresden.

Symposium „Erinnerungsorte im Grenzraum. Von nationaler Selbstbeschreibung zu demokratischer Identität“ vom 5.-8. Juli 2010 in Trient.

Der Arbeitskreis „Historisches Lernen mit Museen“ gründete sich auf der 18. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik im Oktober 2009 in Bonn.


Dokumente

Präambel des Arbeitskreises „Historisches Lernen mit Museen“

In der folgenden Präambel hat der Arbeitskreis auf Grundlage des Konzepts von Klaus Mollenhauer der „ikonischen Alphabetisierung“ drei Leitlinien formuliert:

1. Um sich im Museum Geschichte anzueignen, benötigen Schülerinnen und Schüler eine didaktisch vermittelte „ikonische Alphabetisierung“, die es ihnen ermöglicht, zwischen vergangenen auratischen Dingen und Dingwelten einen sinnhaften Zusammenhang herzustellen.

2. Die „ikonische Alphabetisierung“ soll zu einem Erkennen dahingehend befähigen, wie Geschichte im Museumsraum u. a. durch Installationen, Design, Beleuchtung, durch die Beziehung der Objekte zueinander jeweils inszeniert wird.

Diese Interpretationskompetenz bezieht die Szenografie ein, gerade deshalb, weil sie oft nicht dem Zweck des historischen Verstehens dient.

3. Die „ikonische Alphabetisierung“ schließt außerdem die narrative und geschichtskulturelle Kompetenz ein, die narrative Ordnungsmuster und die Konstruktivität von Geschichte bewusst macht.

Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen!

  • Programm / Agenda (pdf; 1.0 MB)
  • Tagungsbericht / Conference Report
  • Veröffentlichung: Th. Heese / P. Ostermann: Kann / darf man Gewalt ausstellen? In: Geschichte für heute 1/2017, S. 54-57.