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Geschichtsdidaktik theoretisch

History Didactics theoretically


Ltg. Prof. Dr. Jörg van Norden (Universität Bielefeld), Prof.in Dr.in Lale Yildirim (Universität Osnabrück)

Zur Zweijahrestagung der KGD in München laden die Vertreter*innen des Arbeitskreises zu einem Treffen ein. Es dreht sich vor allem um die Vorbereitung unseres nächsten Arbeitskreis-Treffens am 29. und 30.09.2022 in Luxemburg zum Thema „Geschichtsbewusstsein-Geschichtsbilder-Zukunft“. In Luxemburg wird die Ddiaktik der Geschichte ab diesem Jahr an der Universität verankert sein. Das ist ein besonderer Erfolg unserer Kolleg*innen Melanie Nösen und Mike Richartz. In München werden wir unser Programm für Luxemburg vorstellen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu informieren. Wir berichten darüber hinaus über den Stand unseres zweiten Sammelbandes, die unsere letztjährige Tagung in Bielefeld („Geschichtsdidaktik theoretisch-politisch?“) dokumentiert, und wir können uns gemeinsam über den ersten Sammelband („Historische Erfahrung“) freuen, der in den nächsten Tagen in den Druck gehen wird. Die Bände erscheinen in der neuen Reihe des Wochenschauverlags „Geschichtsdidaktik theoretisch“, die generell theoretisch orientierten Publikationen offensteht. Wie es der Name schon sagt, ist die Reihe dem Arbeitskreis zugeordnet, die Verantwortung übernehmen konkret die Sprecher*innen des Arbeitskreises. Das sind im Moment Jörg van Norden und Lale Yildirim. In München werden wir bereits über mögliche Themen und einen möglichen nächsten Veranstaltungsort unseres Treffens 2023 sprechen.

Der Arbeitskreis ‚Geschichtsdidaktik theoretisch‘ der Konferenz für Geschichtsdidaktik setzt sich kritisch mit der disziplinären Theorie auseinander. Zu einer fundierten theoretischen Auseinandersetzung gehören Begriffsklärung und Begriffsbildung, aber auch die Verflechtungen und Prozesse historischen Denkens und Lernens, will man sich fachspezifisch und wissenschaftlich triftig mit ‚Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft‘ sowie ‚Geschichts- und Erinnerungskultur‘ befassen. Ihre gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich stetig, sodass sich disziplinäre Theorie immer wieder neu reflektieren muss. Gleichermaßen gilt es ihre Interdependenz zu Pragmatik und Empirie zu berücksichtigen und ihre Normativität zu hinterfragen. (Selbst-)Reflexion und Theoriebildung gehen Hand in Hand. Geschichtsdidaktische Theoriebildung stellt sich zudem der Verpflichtung, sich mit Geschichtsphilosophie, Geschichtstheorie und Erkenntnistheorie auseinanderzusetzen sowie die gesellschaftliche Verantwortung unserer Disziplin in den Blick zu nehmen.

Der Arbeitskreis tagt in der Regel einmal im Jahr zu einem ausgewählten Diskussionsanlass der Theoriebildung und diskutiert auf der Grundlage von Thesenpapieren, die vorab verschickt werden. Die Ergebnisse der Tagungen werden in der Reihe „Geschichtsdidaktik theoretisch“ des Wochenschau-Verlags dokumentiert. Die Reihe steht darüber hinaus auch anderen theoretisch orientierten Arbeiten offen. Neue Ansätze und neue Gesichter sind uns immer willkommen. Der Arbeitskreis ‚Geschichtsdidaktik theoretisch‘ erfreut sich als Arbeitskreis der Konferenz für Geschichtsdidaktik internationaler Mitglieder*innen und bemüht sich um wissenschaftlichen Austausch, der über die deutsche Geschichtsdidaktik hinausgeht. Ansprechpartner*innen für den Arbeitskreis und seine Publikationsreihe sind seine Sprecher*innen, aktuell sind es Lale Yildirim und Jörg van Norden.


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