Textquellen

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Bearbeitet von Sarah Bundschuh 

 

ZVDD - Zentrales Verzeichnis digitalisierter Drucke

URL:

www.zvdd.de

Datum

8. 2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google unter dem Schlagwort „Zentrales Verzeichnis digitalisierter Drucke“ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

Das Zentrale Verzeichnis Digitalisierter Drucke weist alle vollständig digitalisierten Druckwerke nach, die über das Internet zur Verfügung gestellt werden und einem gewissen wissenschaftlichen Qualitätsstandard genügen. Verschiedene Arten von Druckwerken sind dabei eingeschlossen: Zeitungen, Zeitschriften, Musikdrucke oder "Kleinschrifttum" wie Einblattdrucke oder Flugblätter ebenso wie Monographien oder Reihen. Der Anbieter dieser Internetpräsenz ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Das ZVDD bezieht seine Ressourcen von den folgenden Institutionen:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, Förderer)

  • AG Sammlung deutscher Drucke

  • Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein- Westfalen (HBZ)

  • Verbundzentrale GBV (VZG)

  • Bayerische Staatsbibliothek München

  • Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

  • Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

  • Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

  • Staatsbibliothek zu Berlin

  • Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

 

Die Suche im ZVDD erfolgt nicht über eine verteilte Abfrage der einzelnen Digitalisierungsprojekte, sondern über einen zentral erschlossenen Datenpool (OAI). Dies ermöglicht eine schnellere Antwortzeit und erlaubt erweiterte Suchmöglichkeiten, wie z. B. das nachträgliche Einschränken des Suchergebnisses.

Aktualität

Das Projekt wurde innerhalb des Zeitraums vom 1. April 2005 bis zum 31. März 2008 entwickelt und aktualisiert. Nach diesem Zeitraum lässt sich keine Aktualisierung der Homepage nachweisen.

Qualität

Die Recherche im ZVDD bietet eine detaillierte Ansicht der Suchergebnisse. Die Ergebnisse erscheinen mit weiterführenden Links zum Inhalt. Weiters besteht die Möglichkeit auf VD18 zuzugreifen, einem Pilotprojekt für die kooperative Digitalisierung und Erschliessung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhundert. Es gibt zwei verschiedene Suchmöglichkeiten: die „Schnellsuche“ und die „Detaillierte Suche“. In der „Schnellsuche“ greift man von der Startseite auf die Datenbanken zu. In der „Detaillierte Suche“können hingegen verschiedene benutzerdefinierte Sucheinstellungen in den nun folgenden Bereichen vorgenommen werden: Titel, Person, Verleger / Drucker, Erscheinungsjahr / -ort, VD16, VD17, VD18, Record Identifier, ISSN, Importdatum, Änderungsdatum und Dokumenttyp. Die Verwendung von ZVDD erfordert Vorkenntnisse im Umgang mit wissenschaftlichen Portalen. ZVDD ist ein detailorientiertes Portal und daher vorwiegend an ein wissenschaftliches Publikum gerichtet.

Service

Das ZVDD ist ein kostenloses Metadatenprojekt. Es betreibt ein zentrales Nachweisinstrument für digitale Dokumente auf nationaler Ebene. Des Weiteren macht es auf Digitalisierungsprojekte aufmerksam und ermöglicht eine kostenlose und schnelle sammlungs- und projektübergreifende Recherche.

Empfehlung

Das ZVDD weist keine Standardisierung zum Inhalt, der Methode und der Technik auf. Positiv zu bewerten ist die Sammlungs- und projektübergreifende Recherche wie auch der nationale zentrale Nachweis für digitalisierte Dokumente.

Gateway-Bayern.de

URL:

www.gateway-bayern.de

Datum

8. 2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google unter dem Schlagwort „Gateway- Bayern“ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

Gateway Bayern ist das Web-Portal des Bibliotheksverbunds Bayern (BVB) und stellt dem Benutzer bibliographische Daten von Medien aus diesen Ressourcen zur Verfügung:

  • Der B3Kat ist der gemeinsame Verbundkatalog des BVB und des KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) und ist aus deren im Jahre 2007 eingegangenen strategischen Allianz hervorgegangen. Im B3Kat werden die Bestände folgender Bibliotheken zentral erfasst:

    • Bayerische Staatsbibliothek

    • Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg

    • Regionale Staatliche Bibliotheken

    • Zahlreiche weitere bayerische Spezial- und Behördenbibliotheken

    • sowie die Bibliotheken der Kunsthistorischen Institute in Florenz, München, Paris und Rom

 

  • Das Gateway Bayern enthält den vollständigen Datenbestand der Zeitschriftendatenbank (ZDB).

  • Die BVB-Aufsatzdatenbank ist eine internationale und fachübergreifende Bibliographie wissenschaftlicher Zeitschriftenaufsätze. Sie enthält über 46 Millionen Titel aus rund 21.000 Zeitschriften mit Schwerpunkt auf dem Erscheinungszeitraum 1993 bis heute.

  • VD 16 / VD 17- Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16) ist eine retrospektive Nationalbibliographie für Druckwerke des Erscheinungszeitraumes 1501–1600. Es umfasst derzeit mehr als 100.000 Titel mit Besitznachweisen aus über 260 Bibliotheken, wird laufend aktualisiert und mit URNs und URLs für Volldigitalisate angereichert. Seit Mitte Oktober 2009 sind auch die Titel des Verzeichnisses der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17) in dieser Datenbank recherchierbar, ca. 270.000 Titel mit Erscheinungsjahren von 1601 - 1700.

Aktualität

Die letzte Aktualisierung des Portals erfolgte am 22.11.2011.

Qualität

Es gibt zwei verschiedene Suchmöglichkeiten: die „Einfache Suche“ und die „Erweiterte Suche“. In der „Einfachen Suche“ können automatisch alle Kategorien der bibliographischen Beschreibung eines Mediums von Titel(wörter) bis zum Dokumenttyp durchsucht werden. Im Gegensatz zur „Einfachen Suche“ können in der „Erweiterten Suche“ verschiedene benutzerdefinierte Sucheinstellungen in den nun folgenden Bereichen vorgenommen werden: Kategorien, Selektier- und logisch verknüpfbar, Suche eingrenzen, Zeitspanneneingrenzung, Datenbank-Auswahl und Benutzerspezifische DB-Auswahl. Unter Detailansicht der Sucherergebnisse können Informationen zum ausgewählten Medium wie z. B. Titel, Verfasser, Impressum, Erscheinungsjahr, ISBN-Nummer/ISMN-Nummer, Schlagwörter, Sprachangaben und weiterführenden Links gefunden werden. Bei erfolgreicher Suche wird das Suchergebnis, im Wesentlichen aus den folgenden Teilbereichen bestehend, präsentiert:

  • Mitte: Trefferliste mit der Möglichkeit zum Speichern einer Merkliste, zum Sortieren der Treffer und zum Variieren der Treffermenge

  • Links: Die Suchfilter und der Datenbankbereich

  • Darüber: Die Optionen Drucken, Versenden und Speichern

 

Das Gateway ist überschaubar zu bedienen und bietet eine hilfreiche Einführung für Einsteiger in das Portal. Die Verwendung des Gateway erfordert keine Vorkenntnisse und ist an ein breites wissenschaftliches Publikum sowie Einsteiger gerichtet.

Service

Gateway Bayern ist eine Dienstleistung des Bibliotheksverbunds Bayern (BVB) und kann grundsätzlich von jedem frei genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit, sich auf Gateway anzumelden, wenn Angebote genutzt werden, die nur mit einer bestimmten Berechtigung zugänglich sind. Dies sind z.B. der Zugriff auf die BVB-Aufsatzdatenbank, das Anlegen von Datenbank-Auswahllisten oder das Abschicken von Fernleihbestellungen. Das Portal ermöglicht eine schnelle Suche, die durch die Suchmöglichkeit „Erweiterte Suche“ effizient eingegrenzt werden kann.

Empfehlung

Gateway orientiert sich bei seiner Gestaltung an einem einfachen Prinzip, dass sich für Benutzer des Portals bezahlt macht. Durch seine gut strukturierte Suchmöglichkeiten und Hilfestellungen ist das Portal sehr empfehlenswert für eine schnelle und effektive Recherche von Literatur und Quellen.

Bibliotheca Palatina – digital

URL:

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/de/bpd/index.html

Datum

8.2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google unter dem Schlagwort „Bibliotheca Palatina – digital“ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

Die Heidelberger „Bibliotheca Palatina“, eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, ist seit April 2009 komplett online verfügbar. Diese Ressourcen wurden in einem zeitaufwendigen Projekt digitalisiert und kategorisiert. Insgesamt sind dies 848 Codices mit insgesamt ca. 270.000 Seiten und ca. 6.500 Miniaturen. Das ambitionierte Projekt wurde von der Manfred-Lautenschläger-Stiftung GmbH finanziert.

Aktualität

Letzte Aktualisierung des Portals erfolgte am 13.4. 2011.

Qualität

Auf einer zentralen Seite des Portals sind alle digitalisierten Palatina- Handschriften der Universitätsbibliothek aufrufbar. Zusätzlich wurden die Illustrationen in der Bilddatenbank HeidICON erfasst und beschrieben sowie eine Freitextsuche nach Schlagworten, ikonographischen Motiven, Autoren und Textgruppen ermöglicht. Es kann aber auch direkt auf die einzelnen Sammlungen und ausgewählte Handschriften aus der Bibliotheca Palatina zugegriffen werden:

  • Codices Palatini germanici (Cod. Pal. Germ.) 1-99

  • Codices Palatini latini (Cod. Pal. Lat.)

  • Codices Palatini graeci (Cod. Pal. Graec.)

  • Miniaturen

  • Codex Manese

  • Sachspiegel

  • Oberdeutsche Bildhandschriften

  • Medizinische Handschriften

 

Folgende Informationen werden zum ausgewählten Medium auf der Seite der Suchergebnisse angegeben: Titel, Autor, Quellengattung, Ort, Wissenschaftliche Erläuterung, Sammlung und weiterführende Links so wie ein digitales Inhaltsverzeichnis des Sucherergebnisses. Die Verwendung des Portals erfordert keine speziellen Vorkenntnisse. Die Bibliotheca Palatina ist ein äußerst übersichtliches Portal, das an ein wissenschaftliches Publikum wie auch Interessierte gerichtet ist.

Service

Der Zugriff auf die Bibliotheca Palatina ist generell kostenlos, es besteht aber die Möglichkeit online einzelne Kopien der Materialien anfertigen zu lassen, welche kostenpflichtig sind. Aufgrund der Übersichtlichkeit des Portals ist der Aufwand innerhalb einer Recherche in der Bibliotheca Palatina gering.

Empfehlung

Die Bibliotheca Palatina ist ein Quellenportal, das vor allem durch die zur Verfügung gestellten Bildmaterialien und seine Strukturierung überzeugt.

The Universal Short Title Catalogue

URL:

www.ustc.ac.uk

Datum

8.2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google unter dem Schlagwort „The Universal Short Title Catalogue “ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

The Universal Short Title Catalogue (USTC) ist ein Projekt der Universität von St. Andrews. Es handelt sich dabei um eine kollektive Datenbank aller Bücher in Europa, die zwischen der Erfindung des Buchdrucks und dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts veröffentlicht wurden. Die USTC wird über finanzielle Zuschüsse aus der Förderorganisationen Arts and Humanities Research Council unterstützt. Inzwischen arbeitet USTC auch mit dem University College in Dublin zusammen. Mit dessen Hilfe gelang es, den Umfang der USTC auf die Gebiete der iberischen Halbinsel, Niederlande und Osteuropa zu erweitern. Das Ziel der USTC ist es, Ressourcen für ganz Europa bereitzustellen. Dies ermöglicht einen Zugriff auf die vollständigen bibliographischen Angaben, Standorte der erhaltenen Exemplare und digitale Volltext-Editionen, die durch die Datenbank abgerufen werden können. Alles in allem umfassen die bisherigen Recherchen rund 355.000 Ausgaben und rund 1,5 Millionen erhaltene Exemplare, die sich in über 5.000 Bibliotheken weltweit befinden.

Aktualität

Letzte Aktualisierung des Portals erfolgte am 12.02.2012.

Qualität

Bei der Suche innerhalb des USTC gibt es benutzerdefinierte Sucheinstellungen in den folgenden Bereichen: Autor, Titel, Druck, Ort der Publikation, Klassifikation, Sprache der Veröffentlichung, Land der Veröffentlichung, Datum, zusätzliche Filter. Wenn bei der Suche beim Feld „zusätzliche Filter“ das Kästchen „Digital-Exemplar verfügbar“ angeklickt wurde, werden auf der Seite der Sucherergebnisses nur Ergebnisse angezeigt, die digital verfügbar sind. Durch einen weiteren Klick auf das jeweilige Suchergebnis gelangt man durch einen Link zu den näheren Informationen des ausgewählten Mediums, dort werden angegeben: USTC Citation Nummer, Autor, Titel, Druckort, Sprache, Zitat. Unter dem Zitat gibt es einen weiteren Link, der zum jeweiligen Portal führt, aus dem dieses angegebene Zitat stammt (z.B. Vd16, MDZ, Early English Books Online etc.).

Die Verwendung von „The Universal Short Title Catalogue“ erfordert keine speziellen Vorkenntnisse. Das Portal USTC ist in Bezug auf die Recherche sehr ausgereift, die Startseite und die Anweisungen zur Suche auf der Homepage müssten jedoch noch verbessert werden. Das Portal ist für ein wissenschaftliches Publikum wie auch Einsteiger gedacht.

Service

Der Zugriff auf die „The Universal Short Title Catalogue“ ist generell kostenlos. Einzelne weiterführende Links, wie z.B. auf die Seite Early English Books Online sind kostenpflichtig. Die Recherche innerhalb des Portals nach Informationen gestaltet sich schwierig und ist mit großem Aufwand verbunden. Der Suchkatalog des Portals ist jedoch sehr ausgereift und liefert schnell effektive Ergebnisse.

Empfehlung

Das Portal „The Universal Short Title Catalogue“ ist in seiner Strukturierung sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Durch die Vernetzung mit Vd16 und MDZ ist ein unmittelbarer Zugriff auf digitalisierte Originale möglich.

Manuscriptorium.com

URL:

www.manuscriptorium.com

Datum

8. 2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google nach „Manuscriptorium“ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

Das Manuscriptorium-Portal ermöglicht den Zugang zu digitalem schriftlichem Kulturgut wie Handschriften, Inkunabeln, Frühdrucken, Plänen, Urkunden und Archivalien aller Art. Dieses historische elektronische Quellenmaterial war bislang über viele verschiedene Institutionen verstreut und kann nun erstmals über ein einziges zentrales Portal recherchiert werden. Damit ist ein uneingeschränkter Zugriff auf mehr als fünf Millionen digitale Bilder möglich. Der folgende Link beinhaltet die Partner, mit denen Manuscriptorium zusammenarbeitet und aus dem es seine Ressource bezieht.

Aktualität

Es lässt sich keine Aktualisierung der Homepage nachweisen.

Qualität

Das Portal bietet fünf benutzerdefinierte Sucheinstellungen an: einfache Suche, erweiterte Suche, Titel, Herkunftsort und Ontologie. Diese fünf Sucheinstellungen beinhalten wiederum verschiedenen Suchmöglichkeiten wie z.B. Autor, Titel, Land, Sammlung etc. Auf der Seite der Suchergebnisse wird der jeweilige Titel des gesuchten Werkes angegeben. Darunter findet man drei Optionen, die es einem ermöglichen, das Suchergebnis zu einer eigenen Bibliothek hinzuzufügen sowie direkt auf das digitale Werk („Facsimile“ genannt) zuzugreifen. Die dritte Option beschreibt das Dokument/ Werk unter folgenden Kriterien: Land, Niederlassung, Depot, Identifikationsnummer, Titel, Herkunftsort und Erscheinungsdatum. Der Aufbau der Homepage sowie Bedienung der Sucheinstellung ist wenig benutzerfreundlich gestaltet. Die Einteilung der Sucherergebnisse hingegen ist sehr übersichtlich geordnet. Manuscriptorium ist für ein breiteres Publikum gedacht. Jedoch sollten bei der Benutzung dieses Portals bereits Vorkenntnisse vorhanden sein, um darin recherchieren zu können.

Service

Der Zugriff auf Manuscriptorium ist generell kostenlos. Das Portal stellt die kostenfreie Erstellung eines Accounts zur Verfügung, in dem jeder Besucher eine persönliche Sammlungen von virtuellen Dokumenten anlegen kann. Da das Portal unübersichtlich gestaltet ist, wird jedoch eine Orientierungphase benötigt, die die Recherche und den Aufwand deutlich verlängert.

Empfehlung

Der Bestand und die Vernetzung, die Manuscriptorium aufweisen, sind positiv zu vermerken. Der Aufbau und die Strukturierung des Portals können jedoch bei einer Recherche verwirren. Die Suchoptionen sind zu komplex aufgebaut und beanspruchen sehr viel Zeit, um einen Überblick zu erhalten.

Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)

URL:

http://www.digitale-sammlungen.de

Datum

8. 2. 2012

Suchweg

Bei der Suche auf Google unter dem Schlagwort „Münchener Digitalisierungszentrum“ erscheint dieses auf der ersten Seite.

Seriosität

Das MDZ ist die zentrale Innovations- und Produktionseinheit der Bayerischen Staatsbibliothek für die Entwicklung, Erprobung und Inbetriebnahme neuer Produkte und Prozesse rund um das Großthema "Digitale Bibliothek", derzeit im Besonderen für die Digitalisierung und Langzeitarchivierung. Das MDZ kooperiert mit zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen und Gedächtnisorganisationen in Fragen der Digitalisierung und Langzeitarchivierung. Bis heute wurden oder werden mehr als 80 Projekte erfolgreich durchgeführt. Eine Auswahl der wichtigsten laufenden Projekte des MDZ:

 

Aktualität

Die letzte Aktualisierung erfolgte am 12. 2. 2012.

Qualität

Das MDZ bietet zwei Suchoptionen an: „Stichwortsuche“ und „Suche nach Digitalisaten im OPAC der BSB“. Die Stichwortsuche geht über Titel, Autor und Beschreibung auf Ebene der einzelnen Sammlungen sowie über Titel, Autor und Beschreibung aller Einzeltitel (derzeit 694.155) des digitalisierten Bestandes. Die Option „Suche nach Digitalisaten im OPAC der BSB“ ist eine optionale Suche nach Digitalisaten über den Katalog (OPAC) der BSB. Jeder Treffer enthält einen Link zu einem digitalisierten Werk. Das Portal MDZ ist sehr benutzerfreundlich aufgebaut und bietet eine übersichtliche Homepage, die die Recherche vereinfacht. Vorkenntnisse werden zu diesem Portal nicht benötigt. Der Adressatenkreis richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum wie auch Einsteiger und Interessierte.

Service

Der Zugriff auf das MDZ ist generell kostenlos.Das MDZ bietet aber eine Dokumentlieferung „Altes Buch“ an.Diese erstellt auf Wunsch und gegen Entgelt Kopien, die von der „Standard-Dokumentlieferung“ nicht angefertigt werden.Dies betrifft vor allem Kopien und Scans aus Zeitungen und älteren, seltenen Druckwerken so wie Komplettdigitalisate von urheberrechtsfreien Werken. Die Recherche innerhalb des Portals verläuft aufgrund der guten Strukturierung schnell und unproblematisch.

Empfehlung

Das Portal MDZ ist aufgrund seiner Vernetzung, Bestände, Strukturierung und Projekte für eine Recherche sehr zu empfehlen.

Empfohlene Zitierweise

Bundschuh, Sarah: Textquellen, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/2ud/

Bitte setzen Sie beim Zitieren dieses Beitrags hinter der URL-Angabe in runden Klammern das Datum Ihres letzten Besuchs dieser Online-Adresse.



Erstellt: 28.05.2012

Zuletzt geändert: 31.05.2012


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