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Werger, Johann

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1. April 2008

* 1633 in Lübeck, Diakon in Zerbst, † 10. September 1677

Kurzbiografie

    Der Sohn eines Lübecker Kaufmannes erwarb 1655 in Wittenberg den Magister und wurde 1658 Adjunktus der philosophischen Fakultät. Ein Jahr zuvor hatte er bei Konstantin Ziegra (Professor der Physik) in Theologie zur Sündenvergebung als Werk des Heiligen Geistes (peccatum in spiritum sanctum) promoviert. Kurz darauf betreute er u. a. zwei Dissertationen, die den Charakter der Magie erforschten und dabei sorgfältig zwischen Magia Naturalis und Magia Demoniaca unterschieden. Andere Schriften beschäftigten sich mit Fragen der Naturphilosophie. Ab 1660 wurde er als Diakon in Zerbst tätig.

Ausgaben vor 1800

Johann Werger und Heinrich Moltzan, De Magia Naturali. Disquisitio Physica, [Wittebergae], Haken, 1657 [Schlüsselseiten im VD17].

Johann Werger und Nicolaus Schmidt, De Magia Daemoniaca Disquisitio Physica, Wittebergae, Literis Oelschlegelianis, 1657 [Schlüsselseiten im VD17].

Literatur

Christian Gottlieb Jöcher, Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 4, 1751.

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Werger, Johann. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45zv5/

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Erstellt: 28.04.2008

Zuletzt geändert: 28.04.2008

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