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Waldkirch, Johann Rudolf von

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1. April 2008

* 1678 in Basel, Jurist, † 10. Juni 1757

Kurzbiografie

Waldkirch studierte in Basel, erwarb dort 1695 den Magister und 1704 die juristische Licentiatenwürde. Nach der standesgemäßen Europareise promovierte er 1711 in den Rechtswissenschaften mit dem Thema „De foenore nautico“ (Über Frachtgebühren im Seehandel). 1718 fand er Anstellung als Professor am Berner Lyceumes, wenige Jahre später (1722) als Professor für Institutionen und Staatsrecht an der Universität Basel. Er äußerte sich zu Samuel von Pufendorf Naturrechtslehre und setzte sich mit der Folterpraxis im Strafprozess auseinander. In diesem Rahmen ist er auch für die Hexenforschung von Interesse, vor allem weil er sich in diesem Werk für die Folter als geeignetem Instrument zur Wahrheitsfindung aussprach.

Ausgaben vor 1800

Der gerechte Folter-Banck; das ist, Eine rechtliche und gründliche Anweisung und Undersuchung ob, wie und wann eine christliche Obrigkeit die verdachtigen Maleficanten könne oder solle peinlich befragen, Bern, Daniel Tschiffeli, 1710.

Literatur

Johann Georg Meusel, Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller, 15 Bde., Leipzig 1802-1815, hier Bd. 14, 1815.

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Waldkirch, Johann Rudolf von. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45zv0/

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Erstellt: 30.03.2008

Zuletzt geändert: 30.03.2008

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