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Sartorius, Johann Adam

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1. April 2008

protestantischer Theologe in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Kurzbiografie

Sartorius stammte ursprünglich aus Franken, studierte später aber wohl in Wittenberg, wo er auch promovierte. Über sein Leben ist bisher so gut wie nichts bekannt. Er selbst gehört offenbar in die Reihe protestantischer Autoren, die eine rigide Sittenzucht einforderten und sich in diesem Kontext nicht nur zum Hexenglauben äußerten. Den Doktortitel erwarb er sich bereits durch eine Arbeit zum Dämonenpakt (bei Johann Moeschke). Eine zweite Arbeit berichtet von einer Teufels- bzw. Geisteraustreibung.

Ausgaben vor 1800

Die Durch Gottes Gnade glücklich-entdeckte Heilbronnische Hexen-Larve, Oder: Curiose Historia, Von der ohnlängst allhier mit dem Degen beschehenen Außtreibung eines verkapten/ aber Blut-trieffenden Polder-Geistes, Heilbronn (Mayer) 1698. [Schlüsselseiten im VD17].

Johann Moescke (Präses) und Johann Adam Sartorius (Respondent), De Viris Illustribus Pacti Cum Inferis Daemonibusque Suspectis, Wittenberg (Schrödterus) 1694. [Digitale Ausgabe im VD17].

Literatur

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Sartorius, Johann Adam. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45ztn/

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Erstellt: 21.05.2008

Zuletzt geändert: 21.05.2008

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