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Reinkingk, Theodor von

13.12.99

*10.3.1590 Curland, +15.12.1664 Glückstadt; studierte Jura in Köln, Stadthagen und Marburg (Promotion 1616). Lehrte dann in Gießen. 1617 wurde er Beisitzer des Oberhofgerichts in Gießen, 1618 Rat, 1625 Hessen-Darmstädter Vizekanzler, dann mecklenburgischer Kanzler. 1635 und 1645 wurde er von den Schweden als Geisel genommen. 1636 erhielt er die Würde eines dänischen Kanzlers. 1647 trat er in holsteinische Dienste, 1648 wurde er dänischer Geheimer Rat, Kanzler von Schleswig und Holstein, 1650 Oberappellationspräsident zu Pinneberg. 1655 wurde er von Kaiser Ferdinand III. in den Reichsadelsstand erhoben. Neben Schriften über die Schleswig-Holsteinische Landgerichtsordnung und das Reichsstaatsrecht äußerte sich Reinkingk publizistisch zur Verfassungspraxis in Hexenprozessen. (B.H.)

 

Literatur

Ernst Landsberg, Art. Reinkingk, in: ADB 28, Berlin 1970 (ND), S. 90-93; R. Hoke, Art. Reinkingk, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte 4, Berlin 1990, Sp. 840-845.

 

Empfohlene Zitierweise

Reinkingk, Theodor von. Aus: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller u. Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45ztb/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 05.05.2006

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