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Ranft, Michael

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1. April 2008

* 9. Dezember 1700 in Güldengossa, Pfarrer, † 18. April 1774 in Großstechau

Kurzbiografie

Aus einer Pfarrerfamilie in Güldengossa stammend, absolvierte Michael Ranft eine theologische Ausbildung an der Universität Leipzig und schloss diese 1724 mit der Erlangung des Magistergrads ab. Nach einem kurzen Intermezzo als Hofmeister in Gröditz, trat er 1727 eine Stelle als Diakon in Nebra an. In den Jahren seiner Tätigkeit in Nebra widmete er sich intensiv der Erforschung des Vampirismus. Aufgrund mangelnder und verspäteter Einkünfte verließ er 1739 Nebra und ging als Pfarrer nach Großstechau (Altenburg), wo er 1774 starb.

Ausgaben

Tractat von dem Kauen und Schmatzen der Todten in Gräbern: Worin die wahre Beschaffenheit derer Hungarischen Vampyrs und Blut-Sauger gezeigt, Auch alle von dieser Materie bißher zum Vorschein gekommene Schrifften recensiret werden.
Leipzig (Teubner) 1734. [Digitale Ausgabe bei Monographien Digital (Klassik Stiftung Weimar)] [Digitale Edition bei Wikisource].

Nicolaus Equiamicus (Hg.), Traktat von dem Kauen und Schmatzen der Toten in Gräbern, Diedorf 2006.

Literatur

Franz Schnorr von Carolsfeld, Michael Ranfft, in: ADB, Bd. 27, Leipzig 1888, 228-229.

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Ranft, Michael. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45zt7/

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Erstellt: 04.06.2008

Zuletzt geändert: 04.06.2008

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