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Hocker, Jodokus

Ingrid Ahrendt-Schulte († 2006) [1]

1. Februar 2007

* unbekannt, vermutlich in Osnabrück, protestantischer Theologe und Pastor in Lemgo, † 29. September 1566 in Lemgo

Kurzbiografie

Über die frühen Lebensjahre des manchmal auch fälschlich Hieronymus Hocker genannten Theologen ist bisher kaum etwas bekannt. Erst mit der Aufnahme seiner Lehrtätigkeit an der Osnabrücker Domschule (1552-1555) und später als Vizerektor in Goslar (1556) wird Hocker in den Quellen fassbar. Gleichzeitig wird er als Student der Theologie in Leipzig erwähnt, nur zwei Jahre darauf nahm er eine Stelle als protestantischer Prediger an der St. Johannkirche in Lemgo an. Intensiv war Hocker mit der Ausgestaltung des protestantischen Glaubens verbunden, was ihm auch enge Kontakte zum Superintendenten der Grafschaft Lippe Hermann Hamelmann eintrug, der auf Hockers Bitten nach seinem Tod die Schriften zum Hexen- und Teufelsglauben vollendete und herausgab.

Dies galt auch für eine weitere wichtige Schrift Hockers, „Von beiden Schlüsseln der Kirche“ (1568), seiner Abhandlung über disziplinarische Mittel der Kirche, die für Hockers Leben Symbolcharakter trägt. In der Praxis wirkte Hocker auf eine rigide Umsetzung protestantischer Vorstellungen zur Sittenzucht ein. Plastisch sichtbar wird dies im Umgang mit Magie und Hexerei. Im Zentrum seiner Aufmerksamkeit standen allerdings nicht die vermeintlichen Hexen und ihre Verfolgung, sondern diejenigen, die fälschlicher Weise an Hexenwerk und Schadenszauber glaubten und magische Deutungsmuster zur Erklärung von Krankheit und Elend nutzten, obwohl sie eigentlich nur auf das eigene sündige Verhalten zurückzuführen waren.

Einen frühen Widerhall solcher Überlegungen findet sich in der Predigt Hockers „Von Hunger und Teuerung“ (vom 22. Oktober 1563), in der er seine Gemeinde aufforderte, einen sündigen Lebenswandel nicht mit Teufelswerk gleichzusetzen. Bereits hier schränkte Hocker die Möglichkeiten des Teufels gegenüber Gott stark ein. Der Teufel, so argumentierte er, besitzt keinerlei Macht um Hunger oder Teuerungen zu bewirken, solche Mächte fallen lediglich Gott zu, der diese Bestrafungen zum Heil der Christen geschehen lasse („dat wy Christo im lydende gelyckformich werden“) (Richter, 1846, S. 501).

Wider den Bannteufel

Sein erstes thematisch einschlägiges Werk „Wider den Bannteufel“ (1564) schlug einen ähnlichen Tenor an. Die Beschäftigung ging auf eine Auseinandersetzung mit dem Osnabrücker Magistrat zurück, welcher zugelassen hatte, dass der Teufelsbanner Simon Möller um 1561 seine magischen Dienstleistungen in der Stadt offen anbot. Hocker trat in seinem Werk nicht nur offensiv gegen dieses Verhalten und die Praxis auf, sich solcher Künste im Alltagsleben sorglos zu bedienen. Sondern Hocker argumentierte auch ausführlich gegen die verschiedenen Formen kirchlicher Exorzismen, die zu dieser Zeit in den protestantischen Pfarren durchaus noch Anwendung fanden. Bereits in diesem Werk entfaltete Hocker eine dezidiert skeptisch-protestantische Sichtweise auf die Möglichkeit, magische Handlungen überhaupt bewirken zu können. Letztlich sah er in solchen Gebräuchen lediglich ein „getön der wörter“, das keinerlei Wirksamkeit oder gar magischen Charakter enthielt. Statt Krankheiten als Besessenheit zu deuten, empfahl Hocker den Besuch eines kundigen Arztes, um natürliche Ursachen dieser Krankheit zu ergründen. Nicht zuletzt forderte Hocker den Osnabrücker Rat auf, dem Treiben des Teufelsbeschwörers ein Ende zu bereiten.

Der Teufel selbs

Auf der Basis der beiden Schriften von 1563 entstand schließlich seine umfangreiche dämonologische Abhandlung „Der Teufel selbs“, die als moraltheologisches Werk für die Alltagspraxis verstanden wird (Roskoff, 1967, S. 379-393; Roos, 1972, S. 94-100; Brückner, 1974, S. 414). Hocker entfaltete in siebenundzwanzig Kapiteln eine umfassende Dämonologie, welche die wichtigsten Werke zur Hexenverfolgung reflektierte und von Hammelmann durch einen dritten Teil ergänzt sowie 1568 erstmals zum Druck gebracht wurde.

Das Buch fand, wie auch die Schrift „Wider den Bannteufel“, später in der umfassenden Sammlung protestantischer Teufelsbücher – im Theatrum Diabolorum von Sigmund Feyerabend (1569, 1588) – Aufnahme, weicht aber in seiner Darstellung von den übrigen Werken durchaus ab. Hockers Schrift warnt nicht so sehr wie die anderen Autoren vor den vielgestaltigen Umtrieben des Teufels in Gestalt der Fluch-, Neid-, Lügen-, Läster-, Schmeichelteufeln, Spiel-, Sauf- und Jagdteufeln, Hosen-, Kleider-, Pluder-, Paus- und Krausenteufeln, Ehe- und Hurenteufeln, oder den Pestilenz- und Sabbatteufeln. Sondern Hocker gibt viel mehr den verschiedenen Moral- und Sittenpredigten einen dämonologischen Überbau (Brückner, 1979, S. 414), in dem er seiner skeptische Haltung gegenüber der Wirksamkeit magischen Handelns und den magischen Fähigkeiten des Teufels breiten Raum gab. Sehr intensiv wurde auch die Auseinandersetzung mit dem Katholizismus geführt, sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Verbreitung der Teufelsbücher in Bayern verboten wurde. Dieser Sinnzusammenhang der Dämonologie mit der Reformation ging in den Jahrzehnten nach 1563 immer mehr verloren. Bei der Neuauflage 1627 wurde die Schrift als eigentlicher Beitrag zum Hexereidiskurs präsentiert, was der stark angewachsenen Hexenverfolgung, nicht aber dem moralsittlichen Anliegen des Werkes Rechnung trug.

Zwar hatte Hocker auch der Hexenthematik ein eigenes Kapitel gewidmet, den Glauben an Hexen jedoch weiterhin als dem christlichen Glauben widersprechend beurteilt. Grundlegend fußte diese Einschätzung auf seiner Dämonologie. Die Fähigkeiten des Teufels beurteilte Hocker daher – wie viele Protestanten und Katholiken – nicht als magische Kompetenzen, sondern als Möglichkeiten zu Betrug und Lüge, mit denen der Teufel jedoch nur in den engen Grenzen der göttlichen Zulassung agieren konnte. Diesen Verlockungen des Teufels zu widerstehen, bedeutet letztlich wahres christliches Verhalten.

Daher ist Hockers Hexenkapitel auch von einer starken Polemik gegen das unchristliche Verhalten vieler Gelehrter durchdrungen, die in vielen Passagen auf die Ausführungen Johann Weyers zurückging. Zwar zweifelte Hocker nicht an der Existenz der Hexen, wohl aber an ihrer Macht. Alle Elemente des gelehrten Hexenglaubens wie Krankheits- und Wetterzauber, Tierverwandlung, Teufelsbuhlschaft, Hexenflug und Hexensabbat definiert er als teuflischen Betrug und Verblendung. In Rückgriff auf Weyer beurteilt er die Hexen als melancholische alte Weiber, die durch ihre Torheit und Leichtgläubigkeit zu Opfern des Teufels werden. Dieser Interpretation scheint nicht entgegenzustehen, dass er selbst einen Teufelspakt für eine durchaus mögliche Praxis hält: „Ich auch selbs gleube/ das zuweilen solche verbündnis warhaftig geschehen“(S. 295).

Wesentlich konsequenter blieb Hocker bei der Interpretation des Schadenszaubers, der in vielen lippischen Hexenprozessen im Zentrum der Anklage stand. Den Hexen standen keinerlei magische Möglichkeiten zur Schädigung zur Verfügung, auch nicht dem Teufel, der zudem nur mit Zustimmung Gottes und als dessen Instrument und Rute natürliche Vorgänge als magische Untaten ausgab.

Fast ironisch lässt sich Hocker über die verschiedenen volksmagischen Mittel aus, welche nur auf „falschen wahn“ beruhten und keinerlei Wirksamkeit entfalten können (S. 272). Die Ablehnung der Wirksamkeit von Zauberei basiert auf der protestantischen Auseinandersetzung mit den inhärenten Wirkungskräften der Sakramente, die Macht des Wortes und die Entwertung der magischen Gnadenmittel der katholischen Kirche (Schwerhoff, 1986, S. 69).

Die einzige Fähigkeit, die den Unholden blieb, war die Schädigung durch natürliche Gifte. Wie sehr auch die lippischen Hexenprozesse des 16. Jahrhunderts noch von dieser realistischen Deliktauffassung beeinflusst waren, zeigen die Vorwürfe des Giftzaubers in vielen frühen Verfahren: Vergeben war das Verb für das Ausüben von Schadenszaubern, die angewendeten Mittel wurden „Vergift“ genannt.

Obwohl die Hexen also selbst nichts ausrichteten, erklärte Hocker ihr Handeln an Leib und Leben für strafwürdig, da ihr schädigender Wille allein für die Festsetzung der Strafe entscheidend sei und das Delikt der Apostasie und des Teufelspaktes weit gewichtiger ausfalle (S. 293f.). In ähnlicher Weise taxierten auch die Kursächsischen Konstitutionen wenig später das Verbrechen der Hexerei als rein geistliches Delikt (Jürgen Michael-Schmidt, 2000). Dies zeigt sich auch in seinen Ausführungen zur nicht schädigenden Magie, die ebenso strafwürdig erscheint. Hocker bringt mit seiner Kritik und Reduktion des Hexereidelikts auf die Apostasie keine neuen Argumente in die Hexereidiskussion ein, sondern vertritt eine im Protestantismus verbreitete Haltung zum Hexereidelikt (Haustein, 1990, S. 126).

Typisch für seine Rolle als geistlicher Wächter der Gemeinde erscheint aber sein gleichzeitiger Appell für einen vorsichtigen Umgang mit den Hexereibeschuldigungen. Es sei „besser tausent Schuldiger los gelassen, denn einen Unschuldigen verurteiln und tödten“ (S. 302). Diesen Grundsatz hatte Johann Brenz bereits 1539 vertreten und wurde bis weit ins 17. Jahrhundert zu einem Hauptargument der Prozesskritiker -, pointiert bei Friedrich Spee. In ähnlicher Weise wie viele Kritiker verband auch Hocker diese Feststellung mit einer massiven Verurteilung des menschenunwürdigen Umgangs mit Gerüchten und Folter. Eine Besagung durch Sabbatteilnehmer verwarf er, da solche Schilderungen völlig auf die Betrügereien des Teufels zurückgingen. Hier urteilte Hocker aus eigenen Erfahrungen mit dem Prozess gegen die vornehme Horner Bürgerin Elisabeth Poisdendal, deren Verfahren in Lemgo verhandelt und schließlich zu einem Freispruch geführt wurde, weil er ausschließlich auf Besagungen fußte (Ahrendt-Schulte, 1997, S. 108, 149-155). In Fällen von Schadenszauber ohne Apostasie und Teufelsbund – wie sie anhand eines regionalen Beispiels entfaltet werden – lehnt Hocker eine Hinrichtung ab, da es keine zauberischen Schadensmittel gibt.

Insgesamt liest sich sein Werk als massive Kritik am weltlichen Arm der Gerichtsbarkeit, welche – in Umkehrung eines beliebten Motivs der Befürworter der Hexenverfolgung - den Zorn Gottes fürchten sollte, weil sie so viel unschuldiges Blut vergössen (S. 298). Seine Kritik weitete er vor allem auf alle magischen Mittel der Geständniserlangung, namentlich die Wasserprobe aus, die sich in Westfalen noch größerer Beliebtheit erfreute. Stattdessen mahnt er die Beachtung des Instituts der Aktenversendung ein und empfahl auch sonst, die Hinzuziehung kundiger Experten (etwa Mediziner zur Beurteilung Krankheiten). Explizit wird Herzog Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg als Vorbild für alle Regenten und Obrigkeiten benannt, dessen skeptische Haltung die Verfolgungen im Territorium weitgehend unterdrückte und als Zentrum der Verfolgungsgegner galt.

Mit dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Matthäus 13), „so mus man etwan des unkrauts umd des Weitzen willen verschonen/ und mit einander zur Ernde lassen auffwachsen“ beschloss Hocker seine Ausführungen zum Recht, denn, ein Gesetz widerlege sich, wenn man es aufs Genaueste ausrichten und eine Sache rechtlich aufs Schärfste verfechten wolle. Aus dem höchsten Recht werde dann höchstes Unrecht (S. 302).

Regionale Wirkung und Rezeption

Im lokalen Umfeld scheint Hockers Schrift durchaus Wirkung entfaltet zu haben. Während seiner Amtszeit wurde lediglich ein Prozess gegen den Wahrsager und Teufelsbanner, Johann Büchsenschütz im Jahr 1566 geführt, in dessen Verlauf die Lemgoer Geistlichkeit – darunter auch Hocker – konsultiert wurde. Büchsenschütz wurde des Landes verwiesen, seine Hilfsmittel und Schriften öffentlich verbrannt. Lemgoer Bürger, die bei ihm Rat gesucht, Amulette und magische Schutzbriefe von ihm gekauft hatten, sollten vor der Kirchengemeinde öffentlich Buße und Abbitte tun (Meier, 1994, S. 90f.; Ahrendt-Schulte, 1997, S. 90-92). Bis zum 16. Jahrhundert wurden in Lemgo nur einzelne Hexenprozesse geführt, die meist mit Freispruch oder Ausweisung endeten. Die erste größere Verfolgungswelle setzte erst 1628 ein.

Der lippische Landesherr Graf Simon VI. (1579-1613) dokumentierte mit seinem Verhalten in einem Hexenprozess 1587, dass er von Hockers Auffassungen beeinflusst und überzeugt war. Engel Flake hatte gestanden, einen Zaubertopf zur Schädigung ihrer Nachbarin vergraben zu haben. Graf Simon bezweifelte die magische Wirksamkeit dieser Praxis mit Hockers Ausführungen. In ähnlicher Weise wurden Besagungen kaum als hinreichendes Indiz für eine Verhaftung gewertet und Juristenfakultäten in die Urteilsfassung einbezogen. Im Zentrum stand die Ermittlung des Giftmordes, den Hocker für die einzig mögliche Form der Schädigung durch Hexen gehalten hatte.

Eine nachhaltige Wirkung entfaltete Hockers Werk jedoch nicht. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts rückte der Hexensabbat ins Zentrum der Hexereivorstellungen und wurde zunehmend zum Indiz, auf dessen Basis Verhaftungen und peinliche Verhöre vorgenommen wurden. Damit einher ging eine Veränderung des sozialen Klimas, in dem Kritik an Hexenprozessen lebensbedrohlich wurde. Der Lemgoer Pfarrer Andreas Koch musste 1666 seine Kritik an der Hexenprozessführung des Magistrats mit dem Leben bezahlen. Er wurde als Hexer hingerichtet (Wilbertz, 1999).

Quellen

[und Hermann Hamelmann], Von Beiden Schlüsseln der Kirchen. Das ist Der Excommunication vnd Absolution Kurtzer vnd gründlicher Bericht aus Gottes Wort D. Mart. Lutheri vnd anderer Gelerten Leute Schrifften, Ursel (Nicolaum Henricum) 1568.

Wider den Bannteuffel / Das ist/ Eine getrewe/ wolmeynende Christliche warnung/ wider die Gottlosen Teuffelbeschwerer oder Banner/ so in diesen Örtern herümherschleichen,
Magdeburg (Jochim Walden) 1564;
Frankfurt/M. (Martin Lechler) 1564;
Frankfurt/M. (Martin Lechler, verlegt von Sigmund Feyerabend und Simon Hüter) 1566.

[und Hermann Hamelmann], Der Teufel selbs, Das ist Warhafftiger bestendiger vnd wolgegründter bericht von den Teufeln, Was sie sein, Woher sie gekomen, Vnd was sie teglich wircken, Oberursel (Nikolaus Heinrich d. Ä.) 1568.

Der Teuffel selbst/ Das ist/ Von den Teuffeln/ oder bösen Geistern/ was die seyen/ ihrer Erschaffung/ Wohnung/ Namen/ Boßheit/ List Gewalt/ Ordnung/ oder Regiment/ Abfall von Gott/ Wirckung/ Weissagung/ Tyranney/ un[d] Betrug gegen den Menschen. Deßgleichen/ Von Verzauberungen/ Verblendungen/ Vergifften/ Gespensten/ Verwandlungen/ Hexen und Unholden/ und deren Rechtlichen Bestraffungen. Beneben einem sonderlichen Tractat/ Von der Hellen, Frankfurt/M. (Emmel) 1627.

in: Sigmund Feyerabend (Hg.), Theatrum Diabolorum. Das ist Warhaffte eigentliche vnd kurzte Beschreibung. Allerley grewlicher / schrecklicher vnd abschewlicher Laster, so in diesen letzten schweren vnd bösen Zeiten an allen orten vnd enden fast bräuchlich auch grausamlich im schwang gehen,
Frankfurt/M. (Peter Schmid, verlegt von Hieronymi Feyrabend) 1569;
Frankfurt/M. (Peter Schmid) 1575;
Erster(Ander) Theyl II, Frankfurt (Peter Schmid) 1587/88.

Literatur

Ingrid Ahrendt-Schulte, Zauberinnen in der Stadt Horn (1554-1603. Magische Kultur und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit, Frankfurt/M. [Auszüge bei Google.books].

Wolfgang Brückner, Das Wirken des Teufels. Forschungsprobleme der Satanologie und Teufelserzählungen, in: Ders. (Hg.), Volkserzählung und Reformation. Ein Handbuch zur Tradierung und Funktion von Erzählstoffen und Erzählliteratur im Protestantismus, Berlin 1974, S. 394-416.

Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926.

Jakob Franck, Hocker, Jacob, in: Allgemeine Deutsche Biografie, Bd. 12, S. 534-536.

Bruno Gloger / Walther Zöllner, Teufelsglaube und Hexenwahn, Wien u.a. 1985.

Jörg Haustein: Martin Luthers Stellung zum Zauber- und Hexenwesen, Stuttgart u. a. 1990.

Erich Kittel, Hamelmann als lipischer Profanhistoriker, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 1958, S. 5-53.

Christine Meier, Die Anfänge der Hexenprozesse in Lemgo, in: Gisela Wilbertz / Gerd Schwerhoff / Jürgen Scheffler (Hg.), Hexenverfolgung und Regionalgeschichte. Die Grafschaft Lippe im Vergleich, Bielefeld 1994, S. 83-106.

Max Osborn, Die Teufelliteratur des 16. Jahrhunderts, in: Acta Germanica 3,3, 1893, S. 41- 49 [Onlineausgabe].

Aemilius Ludwig Richter (Hg.), Die evangelischen Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts, Bd. 2, Weimar 1846, S. 489-503.

Keith L. Roos, The Devil in the 16th Century German Literature. The Teufelsbücher, Bern u. a. 1972, S. 94-100.

Gustav Roskoff, Geschichte des Teufels, Leipzig 1869, (ND Aalen 1967), S. 379-393.

Gerd Schwerhoff, Rationalität im Wahn. Zum gelehrten Diskurs über die Hexen in der frühen Neuzeit, in: Saeculum 37, 1986, S. 45-82.

Dagmar Unverhau, Von Toverschen und Kunstfruwen in Schleswig 1548-1557. Quellen und Interpretationen zur Geschichte des Zauber- und Hexenwesens, Schleswig 1980.

Gisela Wilbertz: „... es ist kein Erretter da gewesen“. Der Pfarrer Andreas Koch, als Hexenmeister hingerichtet am 2. Juni 1666, Lemgo 1999.

Anmerkungen

  • [1]

    Dieser Beitrag beruht auf dem Aufsatz von Ingrid Ahrendt-Schulte: „Lauter falscher Wahn und starke Einbildung“. Der Lemgoer Pfarrer Jodokus Hocker und seine Rezeption der Hexenverfolgung, in: Katrin Moeller und Burghart Schmidt (Hg.), Realität und Mythos. Hexenverfolgung und Rezeptionsgeschichte, Hamburg 2003, S. 88-101. Leider kam Ingrid Ahrendt-Schulte durch ihren frühen Tod nicht mehr dazu, diesen zugesagten Artikel selbst zu verfassen, sondern basiert auf einer Zusammenstellung von Katrin Moeller.

Empfohlene Zitierweise

Ahrendt-Schulte, Ingrid: Hocker, Jodokus. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/45zrb/

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Erstellt: 13.02.2008

Zuletzt geändert: 13.02.2008

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