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Das Überwachungssystem
Geheime Staatspolizei
Auf die Trennung, in Sonderheit der "Ostarbeiter" von der Volksgemeinschaft, die strikte Einhaltung der Arbeitsdisziplin und die Unterdrückung und Verfolgung politischen Widerstandes richtete die Geheime Staatspolizei als Politische Polizei ihr besonderes Augenmerk. Sie unterlag keiner nennenswerten Kontrolle. Neben Einweisung in "Arbeitserziehungslager" oder Konzentrationslager konnte die Staatspolizeistelle Köln beim Reichssicherheitshauptamt in Berlin auch ein Verfahren zur "Sonderbehandlung", d. h. Tötung, der Häftlinge einleiten. Im Januar 1945 fiel auch diese letzte institutionelle Kontrolle: die örtlichen Kommandanten wurden angewiesen, „[...] sofort und brutal zuzuschlagen. Die Betreffenden sind zu vernichten [...]"
24.3 Ausschnitt aus dem Abmelderegister des Amtes Bedburg für Juni 1944 mit Vermerk "Abzug erfolgt: Köln (v[on] d[er]Gestapo abgeholt.)" (Stadtarchiv Bedburg, Amt Bedburg, Nr. 831) |
24.5 Bericht über die Erhängung zweier Polen in Echtz am 18.06.1941. Entnommen aus der Chronik der Schule in Echtz, verfasst 1947. (Stadtarchiv Düren, KrDü 252) |
24.6 "Entlassungsersuchen" des Gestaposonderkommandos Brauweiler vom 24.10.1944 für sechs Ostarbeiter. (Hauptstaatsarchiv Düsseldorf) |
24.7 Foto der öffentlichen Erhängung von 11 Personen, darunter die sechs am Vortag "entlassenen" Ostarbeiter, am 25.10.1944 in Köln - Ehrenfeld. (NS-Dokumentationszentrum Köln, Bp 6188) |
Erstellt: 31.10.2006
Zuletzt geändert: 31.10.2006










