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Die Lebensumstände
Stalag Arnoldsweiler
In 30 Baracken des Reichsarbeitsdienstes an der Friedenstraße - heute Cormeillesstraße - richtete die Wehrmacht am 28. März 1940 ein Stammlager, das Stalag VI H für 500 bis 800 Kriegsgefangene ein, das zunächst vornehmlich mit Polen und Franzosen, später auch mit sowjetischen Kriegsgefangenen belegt wurde. Etwa 9.200 Kriegsgefangene sind durch dieses Lager gegangen. Die Russen wurden besonders schlecht behandelt, viele von ihnen starben an Krankheiten und Entkräftung. 1960 wurden die sterblichen Überreste von mindestens 1.543 Russen auf einen zentralen Friedhof bei Rurberg/Eifel umgebettet. Ihr Schicksal im Lager ist durch Fotos nicht dokumentiert.
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14.1 Französischer Militärgeistlicher vor der Lagerkapelle des Stalag. (Foto: Privatbesitz) |
| 14.2 Schlafpritschen in einer Baracke des Stalag. (Foto: Privatbesitz) |
14.4 Gutschein über 10 Reichspfennig, Lagergeld. Das Lagergeld war ein nur für die Kriegsgefangenen in den Lagern gültiges Zahlungsmittel. (Privatbesitz) |
14.5 Polnischer Kriegsgefangener, stehend an der Ecke einer Baracke angelehnt, im Hintergrund Stacheldraht. (Foto: Privatbesitz) |
14.6 Umbettung vom Russenfriedhof in der Merzenicher Heide nach Rurberg bei Monschau. (Dürener Zeitung, 2. Juli 1960) |
14.11 Gräber französischer Kriegsgefangener des Stalag. Im Hintergrund die Kirche von Ellen. (Foto: Privatbesitz) |
Erstellt: 30.10.2006
Zuletzt geändert: 31.10.2006














