Lageralltag

Die Lebensumstände 

 

Lageralltag  

 

Der Alltag in den Lagern war von schwerer Arbeit, schlechtem und unzureichendem Essen und schließlich von Überwachung geprägt, auch wenn einige der hier gezeigten Fotos einen anderen Eindruck erwecken können.  

13.1 Dienstanweisung der Gestapo vom Juni 1942 für die Wachmänner, die für die Bewachung der sowjetischen zivilen Zwangsarbeiter zuständig waren. Diese waren gesondert unterzubringen und durften das Lager nur zur Verrichtung der Arbeit verlassen. Bei einem Fluchtversuch drohte ihnen die sofortige Erschießung. (Stadtarchiv Kerpen, Amt Kerpen, Nr. 2961)


Abb. 13.1.1

 


Abb. 13.1.2

13.1.1 Dienstanweisung S. 1

 

13.1.2 Dienstanweisung S. 2

 


Abb. 13.2

13.2 Wandinschriften in der Küche der Deutschen Arbeitsfront im Südlager vom Dezember 1940. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)

 

13.3 Essenseinnahme unter Bewachung im Südlager II in Wesseling am 27.02.1942. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)


Abb. 13.3

 


Abb. 13.4

13.4 Arbeiter bei der Körperpflege an der Waschkaue im Südlager II in Wesseling im Februar 1942. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)

 


Abb. 13.5

13.5 Foto der Essensausgabe im Südlager II am 27.02.1942. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)

 

13.6 Auf Anweisung der Gestapo wurden die Bestimmungen zur Behandlung der in Lagern untergebrachten Ostarbeitern am 14.11.1942 gelockert, um die Arbeitsproduktivität zu steigern. So durfte „bewährten Ostarbeitern“ Ausgang unter Aufsicht erlaubt werden. (Stadtarchiv Kerpen, Amt Kerpen, Nr. 2961)


Abb. 13.6

 


Abb. 13.7

13.7 Gruppenaufnahme mit Ukrainerinnen im Rheinlager in Wesseling am 25.08.1942. (Foto: UK, Slg. Stadtarchiv Wesseling)

 



Erstellt: 30.10.2006

Zuletzt geändert: 31.10.2006