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Die Lebensumstände
Ausgrenzen von Ausländern
Der massenhafte Einsatz von Ausländern im Deutschen Reich widersprach der nationalsozialistischen Rassenideologie. Dennoch sahen die Verantwortlichen nach Kriegsbeginn dazu keine Alternative, um die Produktion in Industrie und Landwirtschaft überhaupt aufrecht zu erhalten. Zur Vermeidung der befürchteten "rassischen Durchmischung" wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen: getrennte Unterbringung in Lagern, Kontakt- und Ausgehverbote sowie ein Eheverbot für Personen unterschiedlicher Nationalität und gleichzeitig ein strenger Strafenkatalog für Übertretungen jeglicher Art.
Da es insbesondere in ländlichen Gebieten trotzdem immer wieder zu Kontakten zwischen Deutschen und Ausländern kam, sah sich die NSDAP gezwungen, einen Verhaltenskodex für alle Parteimitglieder zu erlassen und Parteistreifen einzurichten, die das Verhalten der Ausländer und der Deutschen kontrollieren sollten. (Stadtarchiv Bedburg, Amt Königshoven, Nr. 0052)
10.1-4 Verhaltenskodex für NSDAP-Mitglieder Seite 1-4
Erstellt: 30.10.2006
Zuletzt geändert: 13.11.2006








