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Kriegsende: Endlich frei?
Alliierte Suchaktion
Nach Kriegsende begann eine großangelegte Suchaktion nach Ausländern. Die Alliierten befahlen den deutschen Behörden, Listen über ausländische Zivilpersonen zu erstellen. Hierfür sollten die Betriebe die während des Krieges beschäftigten Ausländer auflisten und die Verwaltungen aus den Akten der Meldebehörden, der Standesämter, der Friedhofsverwaltung usw. die Angaben zusammenstellen. Wenige dieser Listen sind überliefert. Von sowjetischer Seite z.B. wurden zudem die Gräber der Landsleute auf den deutschen Friedhöfen auf ihren Zustand hin besichtigt.
27.2 Nachweisung der zwischen dem 03.09.1939 und 08.05.1945 im Amtsbezirk Lechenich bestandenen Ausländerlager, Liste vom 18.06.1949. (Stadtarchiv Erftstadt, Amt Lechenich, Nr. 1432) |
27.4 Das Ergebnis der Besichtigung der sowjetischen Gräber erbrachte eine Reihe von Beanstandungen. (Stadtarchiv Wesseling, B 00464) |
27.5 Ein landwirtschaftlicher Betrieb in Bedburg gab am 17. 04. 1946 detailliert Auskunft über die während des Krieges beschäftigten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. (Stadtarchiv Bedburg, Amt Bedburg, Nr. 836) |
27.6 Epitaph auf dem Friedhof in Wesseling-Berzdorf. Die Inschrift lautet:" Hier ruhen drei russische Kriegsgefangene, die durch deutsche Faschisten von 1941-1945 zu Tode gequält wurden." Es wurde von Russen errichtet. (Foto: Wolfgang Drösser, vgl. Wesselinger Denkmäler - Brücken zwischen gestern und morgen, S. 57) |
Erstellt: 31.10.2006
Zuletzt geändert: 03.11.2006









