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... in der Landwirtschaft
Kurz nach Kriegsbeginn im September 1939 wurden als Ersatz für die zur Wehrmacht eingezogenen Bauern und Knechte polnische Kriegsgefangene in der Landwirtschaft eingesetzt, später kamen französische und sowjetische Kriegsgefangene, schließlich zwangsverpflichtete Personen aus weiteren besetzten Gebieten hinzu. Auf den Dörfern waren sowohl die Kriegsgefangenen als auch die zivilen ausländischen Arbeitskräfte häufig in Tanzsälen und ungenutzten Gebäuden oder auf den Bauernhöfen untergebracht. Die hygienischen Verhältnisse waren meistens mangelhaft. Seit 1940 konnten polnische und später auch französische Gefangene als "Zivilarbeiter" eine leichte rechtliche Verbesserung ihres Status erlangen.
6.2 Französischer Kriegsgefangener auf einem Hof in Dorweiler. (Foto: Wilhelm Houben. Kreisarchiv Düren, Sammlung Houben, Nr. 3923) |
Erstellt: 27.10.2006
Zuletzt geändert: 31.10.2006











