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... in der Industrie
In unserer Region wurden Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in großer Zahl in den Braunkohlewerken eingesetzt, denn Kohle war ein kriegswichtiger Rohstoff, zum Beispiel für die Herstellung von Benzin. Im 1938-40 errichteten Hydrierwerk der Union Kraftstoff in Wesseling wurde Treibstoff produziert. Bau und Betrieb des Werkes führten zu einem großen Bedarf an Arbeitskräften. Darüber hinaus wurden die ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter auch in der Zuckerproduktion und in den meisten übrigen Industriebetrieben beschäftigt - in unserer Region genau so wie im übrigen Reichsgebiet. Sie trugen unfreiwillig wesentlich dazu bei, die deutsche Kriegsproduktion aufrecht zu erhalten.
7.3 Foto eines 17jährigen Arbeiters aus der Sowjetunion, bei der Firma Norton in Wesseling. Das Abzeichen "OST" für "Ostarbeiter" ist deutlich zu sehen. (Meldekarte Stadtarchiv Wesseling Ausländermeldekartei, K 00715)
7.4 Mit Rundschreiben vom 30.07.1940 leitete die Wirtschaftskammer Köln Regelungen des Reichsarbeitsministeriums über den Einsatz von Kriegsgefangenen an die Industriebetriebe weiter. (Archiv RWE Rheinbraun AG, 000/214)
7.6 Foto der Zuckerfabrik Bedburg, um 1933. (Stadtarchiv Kerpen, in: Unsere Heimat, der Kreis Bergheim/Erft) |
7.7 Statistik „Ausländische Arbeiter im Braunkohlenbergbau 1942/43“. (Archiv RWE Rheinbraun AG, 210/214 Nr. 7) |
7.8 Übersichtsplan der Grubenbetriebe im Braunkohlenbergbau. (aus: Revier und Werk, Mai 1952)
Erstellt: 27.10.2006
Zuletzt geändert: 31.10.2006













