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Datenbanken und Quellensammlungen / Banche Dati e Collezioni Fonti
1. Deutsche Datenbanken und Quellensammlungen /Banche Dati e Collezioni Fonti Tedesche
Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung, Universitä Köln An dieser Einrichtung, die ein Institut der „Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen“ (GESIS) darstellt, archiviert und verwaltet das „Zentrum für Historische Sozialforschung“ (ZHSF) Forschungsdaten der Historischen Sozial- und Wirtschaftsforschung. Historikern und Forschern wird hier eine technisch zuverlässige Möglichkeit und ein wissenschaftlich ausgewiesener Ort zur elektronischen Publikation ihrer Datenbanken und Forschungsergebnisse angeboten, wobei die Beachtung der Autorenschaft garantiert wird und für den Datengeber keine Kosten anfallen. Die bereits archivierten Materialien sind über eine Kurzbeschreibung im Gesamtverzeichnis des Archivs recherchierbar.
2. Italienische Datenbanken und Quellensammlungen / Banche Dati e Collezioni Fonti Italiane
Immagini di storia Das Turiner Unternehmen Zadìg bietet Museen und Archiven die Möglichkeit, sich mit einer Auswahl ihrer historischen Bildquellen einem breiteren Publikum vorzustellen. Die Website ermöglicht einen Zugang zu den Bildern einmal über den Ort bzw. die einzelnen Institutionen wie etwa das Archivio Storico Fiat (Torino), das Museo Civico del Risorgimento (Bologna), das Museo del Risorgimento (Milano) oder das Museo Napoleonico (Roma). Hier findet man eine Kurzinformation über Geschichte und Konzeption des Museums oder Archivs und direkten Zugang zu ausgewählten historischen Bildmaterialien, die zur Sammlung der betreffenden Institution gehören. Zum anderen gibt es auch einen epochenspezifischen Zugang zu den Bildquellen, der von der Spätantike bis zur italienischen Nachkriegszeit reicht, wobei jeweils eine Unterabteilung auch für die napoleonische Zeit, das Risorgimento und das liberale Italien bis zum Ersten Weltkrieg reserviert wurde. Als Service kann der Nutzer einen kostenlosen Newsletter abonnieren, der über Aktualisierungen und neu aufgenommene Bildquellen informiert. Die Eröffnung eines deutschsprachigen Partnerportals ist vorgesehen.
Internet Culturale Das Portal der Biblioteca digitale italiana und des Network turistico culturale wurde mit öffentlichen Mitteln durch den Istituto centrale per il Catalogo Unico delle Biblioteche italiane e per le Informazioni Bibliografiche (ICCU) aufgebaut, der wiederum als bibliographischer Informationsdienst des Ministero per i Beni e le Attività culturali fungiert. Die Initiative verdankt sich also der staatlichen Kulturpolitik und verfolgt das doppelte Ziel des digitalen Schutzes und der besseren Nutzbarkeit kultureller Güter. Das Angebot stellt in der Tat nicht nur Texte und Bilder von literatur- und kulturhistorischem Wert in digitaler Ansicht online zur Verfügung, sondern erlaubt nach einer zweiten Entwicklungsphase auch deren kostenpflichtigen Bezug über ein E-Commerce-System. Die Website ermöglicht neben dem einfachen digitalen Zugang zu traditionellen Dokumenten auch thematische Zu- und Rundgänge („Percorsi culturali“), die über „Mostre“, „Viaggi nel testo“, „Itinerari turistico-culturali“ oder „Percorsi 3D“ überraschende Überblicke über das Werk einzelner Autoren oder Musiker, über einzelne Institutionen oder über einzelne Monumente und Kunstwerke bieten.



