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Universitäten / Università
1. Universitäten in Deutschland / Università in Germania
Freie Universität Berlin, Italienzentrum Das am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der FU Berlin beheimatete Italienzentrum bündelt seit 1996 Initiativen im berlin-brandenburgischen Raum zur wissenschaftlichen Kooperation mit italienischen Forschungs- und Lehrinstitutionen. Dabei bietet es in Zusammenarbeit mit den anderen Berliner Universitäten und der Universität Potsdam in einem interdisziplinären Zugriff zahlreiche Lehrveranstaltungen mit Bezug auf Italien an. Im historischen Bereich werden alle Epochen bedient und somit auch Veranstaltungen zur Geschichte Italiens im 19. Jahrhundert angeboten.
HRK: Hochschulkompass Der „Hochschulkompass“ der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bietet einen detaillierten, nach alphabetischer Ortszugehörigkeit geordneten und nach bestimmten Kriterien abfragbaren Zugang zu allen bundesdeutschen (Fach-)Hochschulen. Die Ergebnislisten enthalten auch eine weiterführende Verlinkung zur Internet-Präsenz der jeweiligen Hochschule.
Italienische Botschaft, Berlin: Romanische Seminare und Italienisch-Institute Die Kulturabteilung der Italienischen Botschaft in Berlin verzeichnet hier die Adressen deutscher Universitätsinstitute, die sich der Lehre und Förderung der italienischen Sprache und Kultur widmen.
Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Lehrstuhl apl. Prof. Dr. Christian Jansen Jansen hat seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der deutschen und italienischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und gilt daher auch als Bochumer Anlaufstelle für Projekte zur Geschichte des italienischen Risorgimento.
Technische Universität Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung, Projekt PD Dr. Ulrich Wyrwar PD Dr. Ulrich Wyrwa leitet das am Zentrum für Antisemitismusforschung angesiedelte und durch die Gerda-Henkel-Stiftung finanzierte Projekt „Antisemitismus in Italien und Deutschland im Vergleich (1870-1915)“.
Technische Universität Darmstadt, Institut für Geschichte, Lehrstuhl Prof. Dr. Christof Dipper Innerhalb des am Fachbereich 2 für Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt beheimateten Instituts bietet Prof. Dr. Christof Dipper unter anderem auch Lehrveranstaltungen zur italienischen Geschichte an. Der Neuzeithistoriker leitet außerdem die „Arbeitsgemeinschaft für die neueste Geschichte Italiens“, die an diesem Institut ihren Sitz hat. Dipper betreut weiterhin mit Jens Petersen und Wolfgang Schieder die Herausgabe der Schriftenreihe „Italien in der Moderne“.
Universität Bonn, Romanisches Seminar: Bonner Italienzentrum und Deutsch-Italienische Studien Die Einrichtung des Bonner Italien-Zentrums fördert und koordiniert unter dem Dach des Romanischen Seminars der Universität Bonn den Austausch über italienische Kultur und Geschichte. Der seit Wintersemester 1995/96 an der Universität Bonn bestehende binationale Magisterstudiengang Deutsch-Italienische Studien / Corso di Studi Integrati Italo-Tedeschi ist das Ergebnis der Kooperation zwischen den Universitäten Florenz und Bonn. Ziel ist die Ausbildung deutscher und italienischer Germanisten mit besonderer Kompetenz im Bereich der italienischen Kultur und deutscher und italienischer Italianisten mit besonderer Kompetenz im Bereich der deutschen Kultur, wobei das inhaltliche Spektrum neben der Sprachausbildung (Italienisch und Deutsch) von der Geschichte und Kunstgeschichte über Geographie bis hin zur Vokswirtschaft reicht. Die Internet-Präsenz informiert über Inhalte und Zulassungsbedingungen.
Universität des Saarlandes, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Europäisches Zivilrecht und Neuere europäische Rechtsgeschichte, Prof. Dr. Filippo Ranieri Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Filippo Ranieri behandelt als ausgewiesener Experte für Forschungen zum europäischen Zivilrecht auch italienische Rechtsgeschichte.
Universität Halle-Wittenberg, Institut für Geschichte, Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Hertner Der Wirtschaftshistoriker und Italien-Kenner Prof. Dr. Peter Hertner führt Lehrveranstaltungen und Forschungen zur italienischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit vergleichender Perspektive auf die Geschichte Deutschlands oder andere europäische Länder durch.
Universität Heidelberg, Historisches Seminar, Lehrstuhl Prof. Dr. Volker Sellin Als ausgewiesener Experte für die Sozialgeschichte Italiens im 19. und 20. Jahrhundert bietet Prof. Dr. Volker Sellin auch Lehrveranstaltungen mit Bezug zur Geschichte des italienischen Risorgimento an.
Universität Kassel, Fachbereich 5: Fachgruppe Geschichte, Fachgebiet Europawissenschaften, Lehrstuhl Prof. Dr. Hartmut Ullrich Der Leiter des Lehrstuhls für Europawissenschaften, Prof. Dr. Hartmut Ullrich, bietet Veranstaltungen zur europäischen Geschichte an, die zum Teil auch vergleichenden Bezug auf die italienische Geschichte nehmen. Der ausgewiesene Italien-Experte ist Mitbegründer und Mitherausgeber der Schriftenreihe „Italien in Geschichte und Gegenwart“. Außerdem betreut er die Deutsche Sektion des Risorgimento-Instituts des Istituto per la Storia del Risorgimento Italiano.
Universität Kiel, Historisches Seminar, Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph Cornelißen Cornelißen behandelt im Rahmen seiner Forschungen zur vergleichenden europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts auch die Geschichte Italiens insbesondere unter dem Aspekt der Erinnerungskulturen.
Universität Köln, Historisches Seminar, Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfgang Schieder Der Online-Auftritt von Prof. Dr. Wolfgang Schieder bietet neben generischen Kontaktadressen leider keine brauchbaren Informationen über aktuelle Lehrveranstaltungen und Projekte zur italienischen Geschichte. Der Italien-Experte leitete für Jahrzehnte – zusammen mit Dr. Jens Petersen – die „Arbeitsgemeinschaft für die neueste Geschichte Italiens“, die jetzt durch Prof. Dr. Christof Dipper an der TU Darmstadt betreut wird. Gemeinsam mit Dipper und Petersen gibt Schieder die Schriftenreihe „Italien in der Moderne“ heraus.
Universität Leipzig, Institut für Kulturwissenschaften, Lehrstuhl Prof. Dr. Hannes Siegrist Im Rahmen der vergleichenden Gesellschafts- und Kulturgeschichte Europas (18.-20. Jahrhundert) lehrt Prof. Dr. Hannes Siegrist auch zur Geschichte Italiens.
Universität München, Historisches Seminar, Lehrstuhl Prof. Dr. Martin Baumeister Die Internet-Präsenz bietet neben den üblichen Kontaktinformationen übersichtliche Angaben zu den aktuellen Lehrveranstaltungen, Mitarbeitern und zum übrigen Personal des Lehrstuhls. Prof. Dr. Martin Baumeister, der auch in der Geschichte Spaniens ausgewiesen ist, widmet sich nicht nur in Vorlesungen und Übungen der Geschichte des italienischen Risorgimento, sondern bereitet auch den Aufbau eines vielversprechenden Lehrstuhls für südeuropäische Geschichte vor.
Universität Regensburg, Institut für Geschichte, Lehrstuhl Prof. Dr. Franz Bauer Neben den üblichen Kontaktinformationen enthält die Seite auch nützliche Informationen über aktuelle Lehrveranstaltungen und Forschungen von Prof. Dr. Franz Bauer und seinen Mitarbeitern zur Geschichte des italienischen Risorgimento und zur italienischen Zeitgeschichte.
Universität Trier, Fachbereich III, Neuere und Neueste Geschichte, PD Dr. Gabriele B. Clemens Die Privatdozentin Dr. habil. Gabriele B. Clemens ist durch einschlägige Forschungen zur Geschichte des Risorgimento ausgewiesen und führt Lehrveranstaltungen u.a. auch zur Gesellschaftsgeschichte Deutschlands und Italiens im 19. Jahrhundert durch.
Universität Würzburg, Institut für Geschichte, Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfgang Altgeld Prof. Dr. Wolfgang Altgeld wartet mit Lehrveranstaltungen auf, die meist unter vergleichender europäischer Perspektive auch einen Bezug zur Geschichte Italiens im 19. und 20. Jahrhundert aufweisen.
2. Universitäten in Italien / Università in Italia
Ateneo italo-tedesco, Trento-Bonn Das gemeinsame Hochschulprojekt geht auf eine Initiative des Rektors der Universität Trient und des Generalsekretärs des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vom Mai 2002 zurück. Während die Institution auf deutscher Seite beim DAAD in Bonn ihren Sitz fand, ist sie in Italien an der Universität Trient untergebracht. Im Juli 2003 nahm ein entsprechendes Leitungskomitee in Trient seine Arbeit auf. Entsprechend der bildungspolitischen EU-Richtlinien bemüht sich das Hochschulzentrum um die Schaffung grenzübergreifender akademischer Ausbildungsstrukturen und um die Förderung der Mobilität und des Austausches von Dozenten und Studierenden. Konkretes Nahziel des Projektes ist die Einrichtung gemeinsamer Studiengänge und Doktorate, die zunächst vor allem im naturwissenschaftlich-technischen Bereich gelang. Im geisteswissenschaftlichen Bereich wurden gemeinsame Studiengänge mit der Technischen Universität Dresden vereinbart. Der angestrebte Austausch zwischen italienischen und deutschen Dozenten und Forschern wird nicht zuletzt mit Unterstützung der Italienisch-Deutschen Kulturvereinigung Villa Vigoni abgewickelt.
CILEA: Elenco delle università Der Service von CILEA (Consorzio Interuniversitario Lombardo per la Elaborazione Automatica) bietet eine alphabetisch nach Ortszugehörigkeit geordnete Zugangsliste zu den Internet-Präsenzen der – nicht nur staatlichen – italienischen Hochschulen. Meist weist die Liste auch eine Aufgliederung in die untergeordneten Fachbereiche und Dipartimenti auf, die somit direkt aufrufbar sind. Nachteilig wirkt sich lediglich aus, dass vorwiegend nur die naturwissenschaftlich-technischen Fachrichtungen so detailliert erfasst werden. Für die geisteswissenschaftlichen Fakultäten muss daher der Umweg über die Homepage der jeweiligen Universität in Kauf genommen werden.
Politecnico di Milano, Dipartimento di Conservazione e Storia dell'Architettura, Cattedra di Prof. Giuliana Ricci Das Fachgebiet ist Teil der Fakultät für Architektur und Gesellschaft. Prof. Giuliana Ricci lehrt neuere italienische Architekturgeschichte von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Das besondere Interesse des Lehrstuhls gilt der Geschichte der Theater- und Bahnhofsarchitektur, der Geschichte der Architektenausbildung und der Geschichte der Architekturgeschichtsschreibung, die auch in Hinblick auf lokale, nationale und europäische Identitätsbildungen untersucht werden. Ricci ist durch ihre Tätigkeit für das Redaktionskomitee der Zeitschrift „Risorgimento“ des „Museo del Risorgimento di Milano“ sowie durch einschlägige Publikationen – z.B.: Giuliana Ricci / Giovanna D'Amia (a cura di), La cultura architettonica nell'età della Restaurazione, Milano 2002 – auf besondere Weise auch für die Architekturgeschichte des Risorgimento ausgewiesen.
3. Universitäten in Europa / Università in Europa
Universität Innsbruck, Institut für Geschichte, Lehrstuhl Prof. Dr. Brigitte Mazohl-Wallnig Prof. Dr. Mazohl-Wallnig ist Leiterin der Abteilung für Österreichische Geschichte am Innsbrucker Institut für Geschichte und führt Forschungen und Lehrveranstaltungen nicht nur zur österreichisch-deutschen Geschichte, sondern auch zur Geschichte der ehemaligen habsburgischen Territorien Italiens im 19. Jahrhundert durch.



