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Glossar U / V
Heinrich II. war einer der beiden Söhne, die sich Mitte der zwanziger Jahre für mehrere Jahre in spanischer Gefangenschaft Karls V. befanden. Dafür wollte sich der französische König rächen und verband sich mit den italienischen Gegnern Habsburgs und den Osmanen. Da Moritz von Sachsen, der Anführer der reichischen Fürstenopposition, auf Hilfe von außen angewiesen war, hatte er in Heinrich II. den idealen Allianzpartner gefunden. Am 15. Januar 1552 unterzeichnete Heinrich II. in Chambord mit den deutschen Fürsten Moritz von Sachsen, Wilhelm von Hessen und Johann Albrecht von Mecklenburg den Vertrag, bei dem jedoch die Religionsfrage ausgeklammert war. Der französische König zahlte Subsidien an die Fürsten, konnte jedoch im Gegenzug die Städte Cambrai, Metz, Toul und Verdun besetzten und als Reichsvikar erhalten. Dadurch verbesserte Heinrich II. seine strategische Position. Thema: Reformation politikgeschichtlich, 1b habsburgisch-valoischer Machtgegensatz
Mit ihr verfolgen die Fürsten und Räte der Städte das Ziel, die Pfarrer und Prediger hinsichtlich ihrer Qualifikation für geistliche Aufgaben zu überprüfen, sich über die sittlich-religiösen Zustände der Gemeinden zu informieren und den kirchlichen Besitz aufzuzeichnen. Der Visitation unterliegen kirchliche Personen, Sachen, Orte und Anstalten. Seit dem 15. Jahrhundert wurden die Visitationen zunehmen von Beauftragten des Landesherren durchgeführt. In der Reformationszeit wurden die landesherrlichen Visitationen bald durchweg das Mittel zur Einführung der neuen Kirchenordnung. Thema: Reformation politikgeschichtlich, 2a Obrigkeitliches Kirchenregiment
ein ehemaligerKarmelitermönch, kam nach Einladung des Stadtrates 1529 nach Malmö. Er förderte gemeinsam mit Laurentsen in Malmö die Durchsetzung der Reformation. Nachdem sich die Reformation 1530 endgültig durchgesetzt hatte, war Vormordsen zum führenden Apologetiker aufgestiegen. Auf Einladung König Friedrich I. kam er 1530 nach Kopenhagen, wo er mit anderen Theologen die confessio Hafniensis, ein protestantisches Glaubensbekenntnis, ausarbeitete. Später wurde er im Stift Lund zum Bischof ernannt. Thema: Reformation politikgeschichtlich, 4b Dänemark-Norwegen
Erstellt: 13.06.2006
Zuletzt geändert: 13.06.2006



