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Glossar L
agierte vorerst in Malmö, wo er die Reformation gemeinsam mit Vormordsen vorantrieb, bis er vom König nach Kopenhagen gerufen wurde. Dort arbeitete er gemeinsam mit anderen ein protestantisches Glaubensbekenntnis aus. Später stieg er zum Lektor an der Domschule in Lund auf und war für die Ausbildung der Priesterschaft verantwortlich. Thema: Reformation politikgeschichtlich, 4b Dänemark-Norwegen
27. Juni – 15. Juli 1519 auf der Pleißenburg zu Leipzig
Ursprünglich sollten nur Eck und Karlstadt gegeneinander antreten. Eck war jedoch an einer direkten Konfrontation mit Luther gelegen. So wurde auch Luther in die Disputation einbezogen. Zunächst disputierten Eck und Karlstadt über die Gnadenwahl. Am 4. Juli begann die Disputation zwischen Eck und Luther. Luther stritt das göttliche Recht des Papsttums ab und behauptete die Irrtumsfähigkeit der Konzilien, da sie in einigen Fragen auch bei Jan Hus geirrt hätten. Bei der Disputation waren Eck zwar sein gutes Gedächtnis und seine dialektische Gewandtheit zustatten gekommen, aber die auf die Disputation folgenden Flugschriften trugen zur Intensivierung der reformatorischen Öffentlichkeit bei.
[vgl. Heribert Smolinsky: Karlstadt. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Hrsg. von Walter Kasper [u.a.]. Bd. 6. Freiburg [u.a.] 1997. S. 798.
vgl. Ulrich Köpf: Eck, Johannes. In: Theologische Realenzyklopädie. Hrsg. von Gerhard Müller [u.a.] Bd. 9. Berlin [u.a.] 1982. S. 248-258.
Martin Brecht: Luther I. In: Theologische Realenzyklopädie. Hrsg. von Gerhard Müller [u.a.] Bd. 21. Berlin [u.a.] 1982. S. 514-530.] Thema: Reformation kommunikationsgeschichtlich, 3b Exemplarische Inhalte: Martin Luther
Erstellt: 13.06.2006
Zuletzt geändert: 14.08.2007


