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Mode
Das Gleichheitsstreben der französischen Revolution hatte sich auch in der Mode manifestiert, während des Direktoriums und besonders in der Kaiserzeit brachte die Kleiderwahl jedoch wieder eine starke soziale Differenzierung zum Ausdruck. Die Kleidung der Großbourgeoisie gestaltete sich prunkvoll als Abgrenzung zu den ärmeren Schichten, das Vorbild der Antike beherrschte die Mode. Bei der Frauenkleidung etablierte sich das griechischen Hemdkleid aus luftigem Stoff mit extrem hoher Taille, das, ohne Korsage getragen, auch als „Nacktmode“ bezeichnet wurde. Mäntel ersetzten die Damen bei jedem Wetter durch Schals oder Schleppen. Die Männer trugen wieder Kniebundhose und Seidenstrümpfe. Mit Federn geschmückter Zweispitz oder ein Zylinder, Halsbinden, dunkle Fräcke, am Hof reich bestickt, und gerade üppige Westen gehörten ebenfalls zur Männerkleidung. Dem Empire-Stil der Mode widersetzte sich Napoleon mit seinem immer gleichen schlichten Hut und der Uniform, womit er sich ein unverwechselbares Aussehen verschaffte.
(al)
Erstellt: 26.04.2006
Zuletzt geändert: 26.04.2006




