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Bildende Kunst 

 


Abb. 1

Napoleon nutze die bildenden Künste bewusst als Propagandainstrument zur symbolischen Verherrlichung und breitenwirksamen Repräsentation seines Herrschaftssystems. Sein „Hofmaler“ war Jacques-Louis David (1748-1825), der als herausragender Vertreter der dominierenden Stilrichtung des Neoklassizismus gilt und zahlreiche Schüler hatte (darunter Gros, Guérin und Ingres).

Die neoklassizistische Ästhetik in Malerei und Architektur setzte auf kompositorische Logik und Klarheit und orientierte sich an Antike und Renaissance. Inhaltlich finden sich viele antikisierende Motive sowie heroisierende Darstellungen des Zeitgeschehens. Das Publikumsinteresse an den darstellenden Künsten war groß; Napoleon brachte von seinen Kriegszügen zahlreiche Kunstwerke mit, die er unter anderem im Napoleon-Museum (dem ehemaligen Louvre) ausstellen ließ. 

(sb) 


Abb. 2



Erstellt: 26.04.2006

Zuletzt geändert: 26.04.2006