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Befreiungskriege
Am 16.03.1813 erklärte Friedrich Wilhelm III. von Preußen Frankreich den Krieg und vereinigte seine Armee mit der Russlands. Allgemeine Wehrpflicht und Freiwilligenbewegung, Landwehr und Landsturm erfassten nun erstmals in der Geschichte Preußens fast die gesamte wehrfähige Bevölkerung für einen „Volkskrieg" gegen Frankreich. Weitere Fürsten schlossen sich später der Koalition an. Hauptschlacht des Krieges war die dreitägige „Völkerschlacht bei Leipzig". Am 31.03.1814 zogen die alliierten Sieger in Paris ein, wo Napoleon am 07.04.1814 abdankte. Gegenüber dem von Liberalen und Patrioten deklarierten und mit weiterreichenden Ambitionen (Verfassung, Einigung Deutschlands) verbundenen „Freiheitskrieg", bestanden Konservative und Fürsten auf dem Begriff und Charakter des „Befreiungskriegs" gegen die französische Hegemonie und Besetzung Europas.
(ba)
Erstellt: 26.04.2006
Zuletzt geändert: 26.04.2006



