Kriege

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Russlandfeldzug 

 


Abb. 1

Im Frühjahr 1812 schloss Napoleon mit fast allen deutschen Staaten Militärbündnisse gegen Russland, das er der aggressiven Politik gegen Frankreich beschuldigte. Zusammen mit Hilfskorps dieser Verbündeten marschierte die französische Armee im Juni 1812 über die Grenze Russlands, stieß aber nicht, wie erhofft, auf militärischen Widerstand und baldige Entscheidungsschlachten. Als er Moskau erreichte, fand er die Hauptstadt von den russischen Truppen in Brand gesetzt, so dass die Eroberung ergebnislos blieb und er im November 1812 den Rückzug antreten musste. Nicht darauf vorbereitet, den Winter im Freien zu überstehen, erfroren bei diesem Marsch hunderttausende Soldaten, wurden durch die verfolgende russische Armee getötet oder gefangengesetzt. Nur etwa 100 000 der ehemals ca. 600 000 Soldaten der Grande Armée kehrten zurück.

(ba) 

 



Erstellt: 26.04.2006

Zuletzt geändert: 26.04.2006