Kriege

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Jena und Auerstedt 

 

Jena und Auerstedt, thüringische Städte;  


Abb. 1

in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt erlitt die preußische Armee am 14.10.1806 nach viertägigem Gefecht eine katastrophale Niederlage gegen die napoleonischen Truppen. Politisch wie militärstrategisch miserabel vorbereitet war nur ein Teil des preußischen Heeres überhaupt kampffähig, das Offizierskorps aus den Tagen Friedrichs des Großen unflexibel und allzu siegessicher. Die Niederlage demonstrierte militärisch, politisch und moralisch die Überlegenheit des jungen französischen Kaisereichs und festigte den Ruf Napoleons als militärisches Genie. Die siegreichen Franzosen zogen in Berlin ein, der König und seine Familie flohen nach Ostpreußen. Gemäß der Friedensbedingungen von Tilsit 1807 blieb Preußen jahrelang von französischen Truppen besetzt und zahlte hohe Kontributionen. Die Niederlage öffnete aber auch den Weg für umfangreiche zivile und militärische Reformen in Preußen.

(ba) 

 



Erstellt: 26.04.2006

Zuletzt geändert: 26.04.2006