20. Jahrhundert

Otto Friedrich von Gierke (1841-1921) 

 


[...] so erhebt sich in ununterbrochen aufsteigender Wölbung der erhabene Bau jener organischen Verbände, welche in immer größeren und umfassenderen Kreisen den Zusammenhang alles menschlichen Seins, die Einheit in seiner bunten Mannichfaltigkeit, zur äußeren Erscheinung und Wirksamkeit bringen. Aus der höchsten der das Einzelleben nicht überdauernden Verbindungen, der Ehe, wachsen Familien, [...] Staaten und Staatenverbände in reichhaltiger Abstufung hervor, und für diese Entwicklung läßt sich keine andere Grenze denken, als wenn sich in ferner Zukunft einmal die ganze Menschheit zu einem einzigen organisierten Gemeinwesen zusammenschließen [würde].

(O. v. Gierke, Das deutsche Genossenschaftsrecht, Bd. 1, S. 1) 

 

Stimmen der Forschung 

Savignys 'Geschichte des römischen Rechts im Mitteltalter' ist eine Trophäe der historischen Schule. Der Verfasser dieses Werkes ist kein Savigny. Aber er hat in seinem Werk eine andere Trophäe der historischen Schule errichtet, welche jenes Vorbildes wirklich nicht unwürdig ist. 

(F. Dahn, [Rezension:] Otto Gierke, das deutsche Genossenschaftsrecht, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, N.F. Fünfter Band (1882), S. 151) 

 

Man merkt dem Gutachten, das wiederum [Professor Carl Gustav] Homeyer erstattete, trotzdem einigermaßen den gelinden Schreck an, den ihm dies Bruchstück von 1100 handschriftlichen Folioseiten als Habilitationsschrift [Das deutsche Genossenschaftsrecht] verursachte. 

(U. Stutz, Zur Erinnerung an Otto v. Gierke, 1921, S. XIV) 

  

Wenn er [Gierke] auf dem Katheder thronte, etwa so wie vor uns auf dem erhöhten Präsidentenstuhl, konnte man glauben, das Modell zu Michelangelos Moses vor sich zu haben, wenn man es nicht vorzog, mehr im Stile seiner Ideenwelt den wie ein griesgrimmiger Löwe dasitzenden Richter der Soester Gerichtsordnung vor sich zu sehen. 

(U. Stutz, Zur Erinnerung an Otto v. Gierke, 1921, S. XXVII) 

  

Was der Jurist Otto Gierke einst die reale Verbandspersönlichkeit benannte, diese Erscheinung, daß ein Verein nicht die Summe seiner Mitglieder ist, sondern mehr, sondern etwas andres, über ihnen Schwebendes: das ist hier in nuce aufgemacht und dargetan. Neutotonen und Soldaten und Juristen und schließlich Deutsche - es sind alles Kollektivitäten, die den einzelnen von jeder Verantwortung frei machen, und denen anzugehörenen Ruhm und Ehre einbringt, Achtung erheischt und kein Verdienst beansprucht. Man ist es eben, und damit fertig. 

(K. Tucholsky, [Rezension:] Der Untertan, in: Kurt Tucholsky. Gesammelte Werke, Band 2: 1919-1920, hg. v. M. Gerold-Tucholsky/F. Raddatz, 1975, S. 66) 

 

[...] die doppelte Orientierung an herrschaftlichen und genossenschaftlichen Strukturen hat Gierke vor jeder etatistischen Verengung des verfassungsgeschichtlichen Blickfeldes bewahrt und seine Aufmerksamkeit auch auf >Erscheinungen des Nichtabsolutistischen im Absolutismus<, auf die noch lange sich haltenden Residuen >örtlicher Souveränität< (Gerhard Oestreich) gelenkt. 

(D. Hilger, Herrschaft, in: Geschichtliche Grundbegriffe, Bd. 3: H-Me, 1982, S. 88.) 

  

Otto von Gierke (1841-1921) ist mehr Jurist denn als Historiker bekannt. [...] Als Historiker geriet er dagegen fast in Vergessenheit, obwohl sein vierbändiges „Deutsches Genossenschaftsrecht“ zu den klassischen Werken der deutschen Verfassungsgeschichte gehört. [...] Mit dem ersten Band des deutschen Genossenschaftsrechts hat Gierke weit mehr als die Geschichte eines speziellen Rechtsinstituts nachgezeichnet. Sie ist ihm gleichsam unter der Hand zu einer historischen Verfassungslehre, gesehen unter den Aspekten von Herrschaft/Einheit und Genossenschaft/Partikularität, geworden. 

(O. Boldt, Otto von Gierke, in: Deutsche Historiker VIII, hg. v. H.-U. Wehler, 1982, S. 7-9) 

  

Mag uns manches an seinen Konstruktionen heute auch nicht mehr ohne weiteres plausibel erscheinen, so gehört er mit seinen Leistungen im Bereich der Verfassungsgeschichte und der Gesellschaftslehre doch zu den großen Historikern und Sozialtheoretikern seiner Zeit – ein Wegbereiter des modernen Sozialstaats, auf seine Weise. 

(O. Boldt, Otto von Gierke, in: Deutsche Historiker VIII, hg. v. H.-U. Wehler, 1982, S. 21) 

  

[Gierke] ist einer der bedeutenden kritischen, rechtspolitisch engagierten Juristen der Zeit, der gegen eine rein individualistisch bestimmte Rechts- und Gesellschaftsordnung die soziale Komponente des deutschen Rechts, das Recht als Mittel zur Bildung genossenschaftlicher Strukturen setzen wollte. [...] Für Gierke durchzieht das Genossenschaftsprinzip die Menschheitsgeschichte, besonders aber die der germanischen Völker. Es stellt sich ihm nicht nur statisch dar, sondern in einem dialektischen Evolutionsmodell, hinter dem wir den Einfluß Hegelscher Geschichtsphilosophie zu erkennen vermögen. 

(G. Dilcher, Die genossenschaftliche Struktur von Gilden und Zünften, in: B. Schwineköper (Hg.), Gilden und Zünfte, 1985, S. 76-77) 

  

Diese Verknüpfung von empirisch umfassend fundierter historischer Erkenntnis und ausgeprägtem Gegenwartsbewusstsein bedeutet zugleich die bewusste Konstituierung der geschichtlichen Erkenntnis durch Wertsetzungen. In dieser Bewusstheit der Auffassung von Werturteil und Empirie kann die heutige Geschichtswissenschaft von Gierke manches lernen. 

(O. G. Oexle, Otto v. Gierkes Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft, in: N. Hammerstein (Hg.), Deutsche Geschichtswissenschaft, 1988, S. 193) 

  

Der wissenschaftlich bedeutendste Kritiker [des Entwurfs des BGB] war Otto von Gierke. Als Professor für deutsche Rechtsgeschichte stand er in der sogenannten „germanistischen“ Tradition der Opposition gegen das römische Recht, dessen moderne Umformung den Entwurf bestimmte. [...] und dieses Recht galt den Germanisten als „Juristenrecht“, fremd gegenüber dem Ideal des „Volksrecht“. Während die konkreten Einwände Gierkes Resonanz fanden, hatte dieses prinzipielle ideenpolitische Argument keine große Wirkung mehr – dazu war die Zeit zu pragmatisch und zu bürgerlich [...]. 

(T. Nippderdey, Deutsche Geschichte 1866-1918, Bd. 2, 1992, S. 195) 

  

[Er] umspannte in seinem gewaltigen Werk Rechtsgeschichte, Rechtsdogmatik, Rechtspolitik, übergriff die Fächergrenzen von öffentlichem und Privatrecht und stieß über Geschichte und Dogmatik zur philosophischen Begründung seiner Ansichten vor [...]. Viele Entwicklungen des Privatrechts in Lehre und Rechtsprechung wurden von ihm angestoßen und vorausgesehen: die Bedeutung der Generalklauseln, des Verbandsrechts, der Dauerschuldverhältnisse, die soziale Komponente im Dienstvertrags- und Mietrecht, die Sozialbindung des Eigentums. 

(G. Dilcher, Gierke, in: M. Stolleis, Juristen, 1995, S. 232-233) 

  

Indem die Forschung durch Quellenarbeit die Einsichten Otto Gierkes nochmals neu gewinnt, oft ohne ihn zu kennen, bestätigt die Brauchbarkeit seines Ansatzes. 

(P. Blickle, Otto Gierke als Referenz?, 1995, S. 262) 

  

Otto v. Gierke hat [...] einmal darauf hingewiesen, daß beide, Herrschaft und Genossenschaft, zusammen die Gesellschafts- und Staatsbildung begründen und tragen. 

(J. Reulecke, Vorgeschichte und Entstehung des Sozialstaats, in: J.-Chr. Kaiser/ M. Greschat (Hg.), Sozialer Protestantismus und Sozialstaat, 1996, S. 71)

  

Gustav Schmoller (1838-1917) und Otto von Gierke (1841-1921) verbanden ihre ethische Überzeugung mit dem Glauben, daß die Geschichte der einzige Führer zu einem Verständnis menschlichen und gesellschaftlichen Verhaltens sei. 

(G. Iggers, Deutsche Geschichtswissenschaft, 1997, S. 172) 

  

Daß das moderne Vereinswesen nicht ohne die Voraussetzung der ebenso weit verbreiteten wie differenzierten genossenschaftlichen Gesellungsformen des Mittelalters entstanden sein könne – diese Erkenntnis war der liberalen und konservativen Staats- und Gesellschaftslehre bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts selbstverständlich. [...] Am ausführlichsten, prägnantesten und systematischsten ist sie von Otto von Gierke formuliert worden in seiner umfassenden Darstellung des deutschen Genossenschaftsrechts. 

(W. Hardtwig, Genossenschaft, Sekte, Verein in Deutschland, Bd. 1, 1997, S. 25) 

  

Wenn der veraltete Begriff Korporation verwendet wird, geschieht das in der Absicht, Otto von Gierke Reverenz zu erweisen, dessen zwei Bände über die „Staats- und Korporationslehre“ in der Wissenschaftsgeschichte einmalig geblieben sind, zumindest im Hinblick auf die Korporationslehre. 

(P. Blickle, Kommunalismus, Bd. 2, 2000, S. 287) 

  

Otto v. Gierkes 1868 begonnenes vierbändiges Werk „Das deutsche Genossenschaftsrecht“ gilt als epochales Werk. Dennoch wird dieses sowohl von der Genossenschaftspraxis als auch von der Genossenschaftswissenschaft kaum berücksichtigt, oft sogar nicht einmal erwähnt! [...] Seither klaffen Gierkes große wissenschaftliche Achtung und seine vergleichsweise geringe geistige Beachtung auseinander. Dabei hat Gierke (wie jetzt zunehmend wieder erkannt wird) mit seiner sozialpolitischen Kritik an den Entwürfen des Bürgerlichen Gesetzbuches durchaus Gehör gefunden. 

(V. Beuthien, Vorwort, in: M. Peters, Die Genossenschaftstheorie Otto v. Gierkes, 2001, S. V) 

  

When Otto von Gierke ‚rediscovered‘ Althusius at the end of the 19th century, he did so at a moment in German history when the Bismarckian state reigned supreme. This obviously and inevitably coloured Gierke’s somewhat ambivalent approach. On the one hand, he wanted to make a contribution to a German tradition of political thought. Althusius was presented not only as the inventor of federalism but also as a champion of popular sovereignty. [...] In this sense, Gierke’s interpretation obviously hat not quite stood the test of time. [...] On the other hand, Gierke was a much more circumspect scholar than some of his critics have conceded. While he did insist that Althusius was the creator of a genuine social contract theory, he was careful in speaking of a social contract theory and not of the social contract theory.

(T. O. Hüglin, Taking Stock: Althusius after four hundred Years, in: F. S. Carney, H. Schilling, D. Wyduckel (Hg.), Jurisprudenz, Politische Theorie und Politische Theologie, 2004, S. 305) 

  

Bei der erneuten Beschäftigung mit dem Genossenschaftsrecht Otto von Gierkes bleibt nach alledem zunächst die Erinnerung an einen großen Juristen, der die politischen und gesellschaftlichen Strömungen seiner Gegenwart bewusst in sich aufnahm und darauf besonders mit seinem Genossenschaftsrecht eine eigenständige juristische Antwort zu geben versuchte. [...] Auch dem heute wissenschaftlich wie praktisch tätigen Juristen würde es gut anstehen, wenn er zumindest ansatzweise mit jenem persönlichen Einsatz und mit jenem geistigen Anspruch an sich selbst, wie Gierke ihn uns vorgelebt und vorgearbeitet hat, seine täglichen Geschäfte betreiben würde. 

(A. Janssen, Die bleibende Bedeutung des Genossenschaftsrechts Otto von Gierkes für die Rechtswissenschaft, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung f. Rechtsgeschichte 122 (2005), S. 352-366) 

 

Biografie

11. Januar 1841 

Geburt Otto Gierkes in Stettin (Pommern) 

1848 

Umzug der Familie nach Berlin 

Otto Gierkes Vater, Julius, wird Minister des Sommerministeriums 

1851 

Julius Gierke wird in Bromberg/Weichsel 

Appellationsgerichtspräsident 

1855 

Tod von Julius Gierke  

1858 

Otto Gierke absolviert das Gymnasium in Bromberg 

Studium in Berlin und Heidelberg 

1860 

Promotion über Lehnsrecht in Berlin (Betreuer: Carl Gustav Homeyer) 

1865/66 

Mitglied des Deutschen Juristentages (Gutachter: seit 1878, Zweiter Stellvertreter: 1901–03; Erster Stellvertreter: 1904–1908, Präsident und Ehrenpräsident 1909–1921) 

1866 

Teilnahme an der Schlacht von Königgrätz als Leutnant 

1867 

Habilitation „Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaften“ 

Privatdozent in Berlin  

1867/68 

Veröffentlichung des 1. Bandes des „Genossenschaftsrechts“ (erscheint in vier Bänden 1873, 1881, 1913) 

1871 

Batterieführer vor Mezières (Lothringen) 

1871/72 

Ordinarius in Breslau 

Mitgliedschaft im „Verein für Socialpolitik“ 

1879/80 

Veröffentlichung der „Althusius“-Studie 

1882 

Rector magnificus in Breslau 

Rede: „Naturrecht und deutsches Recht“ 

1884 

Ruf nach Heidelberg 

„Geheimer Hofrat“ 

Mitglied der Badener historischen Kommission 

1886/87 

Berufung nach Berlin 

„Geheimer Justizrat“ 

1887 

„Die Genossenschaftstheorie und die deutsche Rechtsprechung“ 

1888 

Mitglied der Ständigen Deputation (1915: Vorsitzender, 1921: Ehrenmitglied) 

1895 

Mitglied der Kommission zur Neufassung des ADHGB „Deutsches Privatrecht“ (Band 2: 1905, Manuskript für Band 3: 1917) 

1902/03 

Berliner Rektorat 

Vorträge: „Realität der Verbandspersonen“, „Über das Wesen der menschlichen Verbände“, „Historische Rechtsschule und die Germanisten“  

Internationaler Historikerkongress in Rom 

1909 

Geburtstagsrede für Kaiser Wilhelm II. 

Nordamerika-Reise und Dr. legum (Harvard) 

Rede: „Deutsches Staatsrecht und seine Beziehungen zur Verfassung der Vereinigten Staaten“ 

1911 

Erblicher Adel 

1913 

Internationaler Historikerkongress in London 

1915 

Orden pour le mèrite 

1917 

Veröffentlichung des Aufsatzes „Recht und Sittlichkeit“ in der Zeitschrift „Logos“ 

1919 

„Das Bild des germanischen Staatsgedankens“ 

1921 

Otto Gierke stirbt in Berlin 

 

Werke (Auswahl)

Monographien (Auswahl) 

Gierke, O. (v.), Das deutsche Genossenschaftsrecht, 4 Bände. (=ND Graz 1954). Im Einzelnen: Band 1: Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft, Berlin 1868; Band 2: Geschichte des deutschen Körperschaftsbegriffs, Berlin 1873, Band 3: Die Staats- und Korporationslehre des Altertums und des Mittelalters und ihre Aufnahme in Deutschland, Berlin 1881; Band 4: Die Staats- und Korporationslehre der Neuzeit. Durchgeführt bis zur Mitte des Siebzehnten, für das Naturrecht bis zum Beginn des neunzehnten Jahrhunderts, Berlin 1913. 

Gierke, O., Johannes Althusius und die Entwicklung der naturrechtlichen Staatstheorien. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Rechtssystematik (=Untersuchungen zur Deutschen Staats- und Rechtsgeschichte VII), Breslau 1880 (=5. Auflage, Aalen 1958; =ND Aalen 1981). 

Gierke, O., Die Genossenschaftstheorie und die deutsche Rechtsprechung, Berlin 1887 (=ND Hildesheim 1963). 

Gierke, O., Deutsches Privatrecht, Leipzig, erster Band (Allgemeiner Teil und Personenrecht): München 1895, zweiter Band (Sachenrecht): 1905, dritter Band (Schuldverhältnisse): 1917, in Manuskriptform: Ehe- und Ehegüterrecht, Eltern- und Kindesrecht. 

 

Aufsätze, Rezensionen und Lexikonartikel (Auswahl) 

Gierke, O., Die juristische Persönlichkeit des hochadeligen Hauses. Abwehr und Befestigung, in: Zeitschrift für das Privat- und Öffentliche Recht der Gegenwart, Band 5 (1878), S. 557-599. 

Gierke, O., Die Genossenschaftsgesetzgebung in Deutschland [...]. Von Hermann von Sicherer, in: Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht, 20. Band (=N.F. 5. Band), 1875, S. 298-306. 

Gierke, O., Das Staatsrecht des deutschen Reiches von Dr. Paul Laband, in: Zeitschrift für das Privat- und öffentliche Recht, Band 6 (1879), S. 221-235.  

Gierke, O., Agrargesetzgebung, in: F. v. Holtzendorff (Hg.), Rechtslexikon, Band 1: Aagesen-Fungible Sachen, 3. Auflage, Leipzig 1880, S. 54-58. 

Gierke, O., Aktiengesellschaft, F. v. Holtzendorff (Hg.), Rechtslexikon, Band 1: Aagesen-Fungible Sachen, 3. Auflage, Leipzig 1880, S. 71. 

Gierke, O., Gemeinde, Gemeindeordnungen, in: Fr. v. Holtzendorff (Hg.), Rechtslexikon, Band 2: Gad-Otto, 3. Auflage, Leipzig 1881, S. 42-56. 

Gierke, O., Genossenschaften, in: Fr. v. Holtzendorff (Hg.), Rechtslexikon, Band 2: Gad-Otto, 3. Auflage, Leipzig 1881, S. 83-88. 

Gierke, O., Vorstand, in: Fr. v. Holtzendorff (Hg.), Rechtslexikon, Band 3: P-Z, 3. Auflage, Leipzig 1881, S. 1181-1193. 

Gierke, O., Stobbe, Otto, Handbuch des deutschen Privat-Rechts, I. Bd., 2. Auflage, in: Zentralblatt für Rechtswissenschaft, I. Band, Stuttgart 1882, S. 418-420. 

Gierke, O., Genossenschaftsrecht. L. Goldschmidt, Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, in: Kritische Vierteljahresschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft, N.F. Band V (der ganzen Folge XXIV. Band), 1882, S. 385-404. 

Gierke, O., Schulze, Herm., Die Hausgesetze der regierenden deutschen Fürstenhäuser, in: Literarisches Cantralblatt (7. Juli 1883), Nro. 28, S. 978-979, S. 979. 

Gierke, O., Eine Grundlegung für die Geisteswissenschaften, in: Preußische Jahrbücher, Bd. 53 (1884), 105-144. 

Gierke, O., Lamprecht, Karl, Deutsches Wirtschaftsleben im Mittelalter, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, N.F. 14. Band (der ganzen Reihe 48. Band; 1887), S. 526-534. 

Gierke, O., Die Stellung des künftigen bürgerlichen Gesetzbuches zum Erbrecht in ländlichen Grundbesitz, in: G. Schmoller (Hg.), Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirthschaft im Deutschen Reich, 12. Jg. (1888), S. 1-36. 

Gierke, O., Personengemeinschaften und Vermögensinbegriffe in dem Entwurfe eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich (=Beiträge zur Erläuterung und Beurtheilung des Entwurfes eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich 18), Berlin 1889.  

Gierke, O., Die soziale Aufgabe des Privatrechts. Vortrag gehalten am 5. April 1889 in der juristischen Gesellschaft zu Wien, Berlin 1889 (=ND; =Deutsches Rechtsdenken. Lesestücke für Rechtswahrer bei der Wehrmacht 1, Frankfurt/M 1943). 

Gierke, O., Berthold Delbrück, die indogermanischen Verwandtschaftsnamen, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, 11. Bd. (XXIV. Band der Zeitschrift für Rechtsgeschichte Germ. Abth.; 1890), S. 236-239. 

Gierke, O., Referat: Die Bodenbesitzverteilung und die Sicherung des Kleingrundbesitzes, in: Schriften des Vereins für Socialpolitik LVIII, Leipzig 1893, S. 163-225. 

Gierke, O., Das bürgerliche Gesetzbuch und der Deutsche Reichstag, Berlin 1896.  

Gierke, O., Die Bedeutung des Fahrnisbesitzes für streitiges Recht nach dem bürgerlichen Gesetzbuch für das Deutsche Reich (=Abhandlungen zum Privatrecht und Civilprozess des Deutschen Reiches 1,4), Jena 1897. 

Gierke, O., Vereine ohne Rechtsfähigkeit, in: Festgabe für Heinrich Dernburg zum 50. jährigen Doktorjubiläum am 4. April 1900, Berlin 1900, S. 1-38.  

Gierke, O., Das Wesen der menschlichen Verbände (=Sonderausgabe MCMLIV; =Libellli XVII), Darmstadt 1903. 

Gierke, O., Allod, in: Beiträge zum Wörterbuch der deutschen Rechtssprache. Richard Schröder zum 70. Geburtstage gewidmet von Freunden und Mitarbeitern, Weimar 1908, S. 103-138. 

Gierke, O., Richard Koch, in: Deutsche Juristen-Zeitung, XV. Jg. (1910), Nr. 21, S. 1270-1273. 

Gierke, O., Die preußische Städteordnung von 1808 und ihre Nachfolgerinnen. Vortrag, gehalten in der Vereinigung für staatswissenschaftliche Fortbildung in Berlin am 16. Mai 1911, in: A. Damaschke (Hg.), Jahrbuch für Bodenreform, Vierteljahrshefte, 7. Bd. (1911), S. 169-197. 

Gierke, O. v., Schuldnachfolge und Haftung, in: Festschrift der Berliner Juristischen Fakultät für Ferdinand v. Martitz zum fünfzigjährigen Doktorjubiläum am 24. Juli 1911, Berlin 1911.  

Gierke, O. v., Die Städteordnung von 1808 und die Stadt Berlin. Eine Würdigung, in: G. Schmoller (Hg.), Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirthschaft im Deutschen Reich, 36. Jg., Berlin 1912, S. 369-378. 

Gierke, O. v., Wurzeln des Dienstvertrages, in: Festschrift für Heinrich Brunner zum fünfzigjährigen Doktorjubiläum am 8. April 1914 überreicht von der Juristenfakultät der Universität Berlin, München 1914.  

Gierke, O. v., Heinrich Brunner. Ein Gedenkblatt, in: Deutsche Juristen-Zeitung, Berlin, den 1. September 1915, XX. Jg., Nro. 17/18, S. 833-837. 

Gierke, O. v., Über die Geschichte des Majoritätsprinzips, in: G. Schmoller (Hg.), Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich, 39. Jg. (1915), S. 7-29.  

 

Sekundärliteratur (Auswahl)

Adomeit, K., [Rezension:] Uwe Wesel, fast alles was Recht ist. Jura für Nichtjuristen, in: JZ (1993), S. 245-246. 

Bader, K. S., Gierke, Otto, in: Neue Deutsche Biographie, Band 6, Stuttgart 1964, S. 374-375. 

Barker, E., (ed.), Natural Law and the theory of Society: 1500-1800, Cambridge 1950.  

Becker, Chr., Eher Brunner als Gierke, in: Zeitschrift für neuere Rechtsgeschichte, 17 (1995), S. 264-267.  

Black, A., Community in historical perspective. A Translation of selections from „Das deutsche Genossenschaftsrecht“ (The german. Law of Fellowship). Principally from volume 1 „Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft“ (The legal and moral. History of the german. Fellowship) By Otto von Gierke. Selected and edited BY Antony black, Cambridge 1990.  

Black, A., The Commune in Political Theory in the Late Middle Ages, in: P. Blickle (Hg.), Theorien kommunaler Ordnung in Europa (=Schriften des Historischen Kollegs, Kolloquien 36), München 1996, S. 99-112.  

Blickle, P., Otto Gierke als Referenz? Rechtswissenschaft und Geschichtswissenschaft auf der Suche nach dem Alten Europa, in: Zeitschrift für neuere Rechtsgeschichte 17 (1995), S. 245-267.  

Boldt, H., Otto v. Gierke, in: H.-U. Wehler (Hg.), Deutsche Historiker, Band 8, Göttingen 1982, S. 7-23.  

Dahn, F., Otto Gierke, das deutsche Genossenschaftsrecht, I.-III. Bd., in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, N.F. Fünfter Band (der ganzen Reihe Neununddreißigster Band), 1882, S. 147-156. 

Dilcher, G., Genossenschaftstheorie und Sozialrecht: ein „Juristensozialismus“ Otto v. Gierkes?, in: Quaderni Fiorentini 3-4 (1974-1975), S. 319-365.  

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Ebel, W., Deutsches Recht und deutscher Staat. Otto v. Gierke-Paul Laband, in: Leben und Leistung (1965).  

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Gall., L., Bismarck. Der weiße Revolutionär, Frankfurt/M./Wien 1983. 

Genossenschaftliches Lesebuch. Zeugnisse aus 100 Jahren. Zusammengestellt, mit einem Vorwort und mit einer Einführung versehen von H. Faust. Mit einem ausführlichen Schlusswort von G. Draheim, Frankfurt/M. 1967. 

Gueci, R. S., Verfassungsstaat, traditionelles Recht und Genossenschaftstheorie in Indonesien. Eine Studie zu den Verbindungen zwischen Otto von Gierkes Genossenschaftstheorie und Hupomos Staats- und Gesellschaftstheorie (=Europäische Hochschulschriften, Reihe 2, Rechtswissenschaft 2386), Frankfurt/Main 1999. 

Gurwitsch (Gurvic), G., Otto v. Gierke als Rechtsphilosoph, in: Logos 11, 1922/23, S. 86-150.  

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Höhn, R., Otto v. Gierkes Staatslehre und unsere Zeit, zugleich eine Auseinandersetzung mit dem Rechtssystem des 19. Jahrhunderts (=Rechtswissenschaftliche Abhandlungen), Hamburg 1936.  

Ilting, K.-H., Naturrecht, in: Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politischen Sprache in Deutschland, hg. v. O. Brunner/W. Conze/R. Koselleck, Band 4: Mi.-Per, Stuttgart 1978, S. 245-313. 

Isle, H. G., Gierke, O., Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte 1 (1971), S. 1684-1687.  

Janssen, A., Otto v. Gierkes Methode der geschichtlichen Rechtswissenschaft. Studien zu den Wegen und Formen seines juristischen Denkens (=Göttinger Studien zur Rechtsgeschichte 8), Göttingen 1974.  

Janssen, A., Die bleibende Bedeutung des Genossenschaftsrechts Otto von Gierkes für die Rechtswissenschaft, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 122 (2005), S. 352-366. 

Jobs, F., Otto v. Gierke und das moderne Arbeitsrecht, Frankfurt 1968. 

Kilian, S., Soziale Selbstbestimmung und Tarifvertrag. Eine Untersuchung über das Verhältnis Hugo Sinzheimers zu Otto v. Gierke, Frankfurt/M. 1965.  

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Links

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Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

 

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Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

  

Gierke, Otto von: Deutsches Privatrecht Band 2, Leipzig [u.a.] 1905 

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Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

  

Gierke, Otto von: Deutsches Privatrecht Band 3, Leipzig [u.a.] 1917 

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Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

  

Gierke, Otto von: Die Genossenschaftstheorie und die deutsche Rechtsprechung , Berlin 1887 

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Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

 

Gierke, Otto von: Personengemeinschaften und Vermögensinbegriffe in dem Entwurfe eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich , Berlin 1889 

http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%22139691%22

Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

 

Gierke, Otto von: Vereine ohne Rechtsfähigkeit nach dem neuen Rechte, 2. erg. Aufl. , Berlin 1902 

http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%22139695%22

Anbieter: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte 

 

b) Sekundärinformationen 

 -

 

Martin Peters 

23.01.2007 

 

 



Erstellt: 27.02.2007

Zuletzt geändert: 28.02.2007