Wissenschaftler

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PD Dr. Katharina Kunter 

 

http://www.rz.uni-karlsruhe.de/~geschichte/mitarbeiter/kunter.html

 

katharina.kunter(at)ifg.uka.de

 

Anschrift: 

Institut für Geschichte 

Franz Schnabel Haus 

Universität Karlsruhe 

Geb. 30.91 

Kaiserstr. 12 

76131 Karlsruhe  

Tel. ++49 721 608 3492  

 

Forschungsschwerpunkte: 

  1. Religion und Politik im 19./20. Jahrhundert  

  2. Kirchen als Faktor internationaler und transnationaler Beziehungen 

  3. Europa im 20. Jahrhundert: Versöhnung, Integration und Überwindung der Grenzen 

  4. Der Kalte Krieg in Europa und Afrika 

  5. Menschenrechte und „Civil Society“ in historischer Perspektive  

  6. Dissidenten und Opposition in Mittel- und Osteuropa, Afrika und Kuba  

     

Veröffentlichungen: 

Monographien 

Erfüllte Hoffnungen und zerbrochene Träume. Evangelische Kirchen in Deutschland im Spannungsfeld von Demokratie und Sozialismus 1980-1993, Göttingen 2006.  

Die Kirchen im KSZE-Prozess 1968-1978, Stuttgart 2000.  

 

Editionen & Sammelbände 

(zusammen mit Jens Holger Schjörring) Religion in times of political crises: Europe and Africa in the 20th century (im Druck, erscheint 2007) 

(zusammen mit Jens Holger Schjörring:) Die Kirchen und das Erbe des Kommunismus. Die Zeit nach 1989: Zäsur, Vergangenheitsbewältigung und Neubeginn. Fallstudien aus Mittel- und Osteuropa und Bestandsaufnahme aus der Ökumene, Erlangen 2006 (i.E.). 

 

Aufsätze 

„Between Christian Opposition and Silent Diplomacy: Churches and Christians in the Helsinki Process”, in: Vilem Precan (Hrsg.): The Helsinki Process and the Demise of Communism, Budapest (i.E.).  

“Kirchen und Ökumene im Kalten Krieg: Ein Beitrag zum aktuellen Diskussions- und Forschungsstand”, in: Joachim Garstecki (Hrsg.): Ökumene und Widerstand, Stuttgart (i.E.).  

„Für Menschenrechte und Demokratie. Protestanten und die tschechische Bürgerrechtsbewegung Charta 77. Ein Thema im Spannungsfeld von ökumenischer Kirchenpolitik, zivilgesellschaftlichem Engagement und kirchlicher Zeitgeschichte“, in: Jochen-Christoph Kaiser (Hrsg.): Vom Ertrag der kirchlichen Zeitgeschichte für Kirche und Gesellschaft, Marburg (i.E.).  

„La CSCE e le chiese. Politica di distentione tra pace, diritti umani e solidarietà cristiana“, in: Alberto Melloni (Hrsg.): Il Folo Sottile. L' Ostpolitik vaticana Di Agostino Casaroli, Santa Sede, Bologna 2006, S. 137-169.  

„Zurück nach Europa. Die Kirchen als politischer und gesellschaftlicher Faktor im demokratischen Transformationsprozess Tschechiens“, in: Kirchliche Zeitgeschichte 19 (2006), S. 145-158.  

„Kerken in de Koude Oorlog: geen spionagethriller, maar ook geen heldenepos“, in: Nieuwste Tijd 4 (2005), S. 47-57.  

„Significance of Christians in Political Changes in Eastern Europe – Eastern and Central European Churches in the Transitions from the 1980s to 2005. Case study Czechoslovakia/Czech Republik”, in: Churches and European Integration. Final Report, hg. von Aila Lauha, Helsinki 2004, S. 104-110.  

„Historiografie aan het begin van het nieuwe millenium“, in: Transparant 15 (2004), S. 33-34  

„The Bells of Hope ring behind the Iron Curtain. Die Ökumene, das Jahr 1953 und die Wahrnehmung des deutschen Protestantismus“, in: Martin Greschat/Jochen-Christoph Kaiser (Hrsg.): Die Kirchen im Umfeld des 17.6.1953, Stuttgart 2003, 265-276.  

„Ein Stück Westen im Osten: Ökumenische Begegnungen zwischen niederländischen und ostdeutschen Christen in den siebziger und achtziger Jahren“, in: Jahrbuch des Instituts für Niederlande-Studien 13/2002, Münster 2003, S. 67-83.  

„Das, was man denkt und was einen bewegt, offen sagen zu dürfen'. Protestanten in der DDR und die Endphase der kommunistischen Herrschaft 1987-1990“, in: Peter Maser/Jens Holger Schjörring (Hrsg.): Wie die Träumenden? Protestantische Kirchen in der Phase des Zusammenbruchs der kommunistischen Herrschaft im östlichen Europa, Erlangen 2003, S. 107-116.  

(zusammen mit Beatrice Jansen-de Graaf:) „Hitler: nationaal of universeel raadsel? Hitleronderzoek in Nederland en Duitsland“, in: Transparent 13 (2002), S. 20-23.  

„Völkerbund/Vereinte Nationen“ in: Theologische Realenzyklopädie (TRE), Bd. 34/4-5, Berlin 2002, S. 399-404.  

„Die Kirchen – Europa - die Ökumene“, in: Kurt Nowak/Claudia Lepp (Hrsg.): Evangelische Kirche im geteilten Deutschland (1949-1989/90), Göttingen 2001, 255-276.  

Autorenkollektiv KGmobil: „Kirchen, Ökumene und der Kalte Krieg im Europa der 1950er Jahre“, in: Aus evangelischen Archiven Nr. 41/2001, S. 7-35.  

„Die Schlussakte von Helsinki und die Diskussion im ÖRK um die Verletzung der Religionsfreiheit in Ost- und Mitteleuropa 1975-1977“, in: Ökumenische Rundschau 49 (2000), S. 43-51.  

„Die politische Handlungsfähigkeit des ÖRK in Krisensituationen“, in: Heinz-Jürgen Joppien (Hrsg.): Der Ökumenische Rat der Kirchen in den Konflikten des Kalten Krieges, Frankfurt a. M. 2000, 206-214 sowie darin: „Einleitung“ (zusammen mit H.-J. Joppien), 12-19 und „Nachwort“, S. 316-319.  

 

sonstige Veröffentlichungen 

„Das verlorene Paradies. Kubas Christen und die Menschenrechte“, in: Zeitzeichen 5 (2004), S. 8-9. 

„Wegweiser aus Amerika. Mit den Freiheitsrechten des Einzelnen taten sich Deutschlands Protestanten lange Zeit schwer“, in: Zeitzeichen 4 (2003), S. 28-30. 

„Churches in Transitions“, in: Periodic Progress Report. Churches and European Integration Project (CEI), Helsinki 2003, 15f. Auch unter: http://helsinki.fi/teol/kh/tutkimus/cei/.  

 

 

Curriculum vitae 

 

Seit 2006: 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag in Berlin 

 

2004-2005: 

Feodor Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für die Universität Århus (Dänemark)  

 

2004: 

Habilitation für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Karlsruhe  

 

2003: 

Wissenschaftliche Angestellte im EU-Projekt „Churches and the European Integration/CEI“ (Universität Helsinki/Universität Münster)  

 

1999-2002: 

Wissenschaftliche Angestellte der Evangelischen Kirche in Deutschland  

 

1998: 

Promotion zum Dr. phil an der Universität Gießen (Dissertation: „Die Kirchen im KSZE-Prozess 1968-1978“) 

 

1996-1999: 

Referendariat für das Lehramt an Gymnasien in Erfurt und Frankfurt a.M.; Abschluss mit dem 2. Staatsexamen (1999)  

 

1994-1996: 

Wissenschaftliche Angestellte an der Universität Gießen (Kirchengeschichte) 

 

1987-1993: 

Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und ev. Theologie in Gießen und Heidelberg. Abschluss mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (1993) 

 

Forschungsprojekte 

  1. Europa und Afrika: Transnationale, kirchliche Beziehungen im 20. Jahrhundert (Universität Aarhus) 

  2. Religion and International Politics: Historical Perspectives (Forum for Religion and Politics in Contemporary European History/London) 

  3. Christianity in Eastern Europe (Calvin College/University of Michigan/DHI Warschau) 

 

Empfohlene Zitierweise

Kunter, PD Dr. Katharina, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/4737/

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Erstellt: 29.11.2006

Zuletzt geändert: 29.11.2006