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Praestigium: Vormoderne Zauberei als Kunst der Illusion 

Christa Tuczay 

8. Januar 2010 

Der Britische Film The Prestige nach dem gleichnamigen preisgekrönten Roman Christopher Priests von 1995 illustriert den Konkurrenzkampf zweier Bühnenmagier am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Beide begeben sich in einen tödlichen Wettbewerb, weil sie sich ein magisches Duell liefern, bei dem es um die Erzeugung der besten Illusion geht. Im Hintergrund ihrer Show liefern sie sich jedoch einen zweiten Konkurrenzkampf, denn ihre technischen Möglichkeiten beziehen sie vom Wissen zweier gleichfalls konkurrierender Wissenschaftler Nikola Tesla und Thomas Edison.  

Nicht die Wettbewerbserzählung allgemein die in unzähligen Geschichten wiederholt, sondern das Motiv der Bühnenillusion als Wettbewerb interessiert uns hier. Die Erzähltradition der öffentlichen wie publikumswirksamen Zaubereiillusion lässt sich nicht nur bis in die Antike zurückverfolgen, sondern bildet bis heute einen wesentlichen Bestandteil des Magie- und Zaubereiglaubens. Selbst für die Antike lässt sich anhand einer Vielzahl von Quellen das Prestige des Übernatürlichen belegen. Prestige ist ursprünglich abgeleitet von praestigium und bedeutet eine pompöse Zurschaustellung, modern „eine Schau abziehen“, einen Trick ausüben.  

Es ist umstritten, inwieweit diese Form der Illusionskünste, als Trick angesehen wurde und es ist schwierig auszumachen, in welchen Phasen eine Dämonisierung erfolgte und in welchen nicht. Bereits am Ende der Antike, aber auch im Mittelalter lassen sich immer wieder Deutungen ermitteln, welche auch die Illusionskunst als reale magische Praktiken interpretierten. Erst recht gilt dies für die Phase der Hexenverfolgungen im 16. und 17. Jahrhundert. Gleichzeitig existierten natürlich-physikalische Deutungen, blieb die Zauberei als Vortäuschung immer Bestandteil des magischen Denkens, dass natürliche Erklärungen in magische Konzepte einband. Bei der Beschreibung der zahlreichen Synkretismen von religiösem, natürlichem und übersinnlichem Denken in der Vormodernen, sollte diese Wechselbeziehung nicht vernachlässigt werden. 

Praestigium in der Antike 

Nicht nur verdanken wir der griechisch-römischen Welt das Wort Magie (Nock 1986, S. 310–330; Bremmer 1999, S. 1-12 und 2002, S. 1-11 und 267-271) mit seinen unterschiedlichen Wortbedeutungen, die sowohl die Magie als Show, wie sie vor allem heute verstanden wird, als auch die Magie als besondere Macht zur Wirkung von guten und bösen Zwecken. 

Abgesehen von den Zauberpapyri (Preisendanz 1928-1941), Fluchtafeln (Bonner 1950; Gager 1992) usw. waren es vor allem die Dichter, die der Nachwelt Nachrichten über vollkommen konstruierte magische Aktivitäten hinterlassen haben. Der griechische Satiriker Lukian von Samosata erzählt in seinem Roman Die Lügenfreunde oder der Ungläubige (Lukian 2002; vgl. Ogden 2007) die Geschichte von zwei jungen Kriminellen, die menschliche Gefühle zum eigenen Vorteil ausnutzten und demonstriert gleichzeitig überraschend modern die Inkompetenz und die trügerische Unverlässlichkeit der Orakel. Die jungen Gauner erfanden nämlich einen neuen Orakelkult, indem der falsche Prophet Alexander nicht nur seine für das Orakel erwarteten Trancen vortäuschte, sondern auch ein wahrsagendes Haupt zu Hilfe nahm, das er mit Hilfe von Rosshaaren bewegte. Als lächerliche Krönung proklamierte er die Erscheinung eines neuen Gottes. Lukian beschreibt die dahinter stehende Organisation wie ein modernes kriminelles Netzwerk, das er mit Experten besetzte. Dazu bemerkte er, dass die Bühnentechnologie dermaßen ausgefeilt funktionierte, dass nur ein sehr scharfer Verstand den dahinterliegenden Betrug bemerken konnte.

Zauberwettkampf in der Bibel und Frühchristentum 

Ein viel zitiertes Beispiel von magischen Künsten in der Bibel (Ex. 7,8 u. 9) illustriert ebenfalls den öffentlich vorgeführten Zauberwettbewerb. Ägyptische Zauberer konnten anscheinend nicht nur eine Verwandlung von einem Gegenstand in den anderen oder in ein Tier – wie die Zauberer des Pharao mit ihren Zauberstäben – bewerkstelligen. Das in Exodus 7,8 und 9 dargestellte Konkurrenzszenario führt die Pharaonischen Zauberer als Experten im praestigium vor, die gegen den gottbegnadeten Wundertäter Moses antraten. 

Seine Vorführungen besaßen nicht minder die Qualität einer eindrucksvollen Show, sogar der sprichwörtliche Zauberstab kam zum Einsatz. In seinem Kampf mit den pharaonischen Magiern Jannes und Jambres (Apokryphe, hg. v. Piertsma 1994) wählte er als Beweis seiner Verwandlungskunst die Transformation des Stabes in eine Schlange, er berührte damit den Nil und dieser verwandelt sich in Blut, er ließ Trinkwasser aus einem Felsen fließen und das rote Meer verschwinden. Keines dieser Taten war eine Illusion, sondern wurde in diesem Kontext als Demonstration der größeren Macht Gottes angesehen, der echte Wunder wirken konnte. Auch die Ägypter waren imstande ihre Stäbe in Schlangen, den Nil in Blut zu verwandeln und behaupteten so Schritt für Schritt, dass sie zu denselben Leistungen wie Moses imstande wären. Allerdings scheiterten sie schließlich kläglich daran, Staub in Läuse zu verwandeln. Ganz demonstrativ offenbart sich die Differenz zwischen Wunder und Praestigium (Gager 1972, S. 134-161; Becker 2002, S. 271-279), belegt aber auch die negative Einstellung der Tora und des Alten Testaments gegenüber Wahrsagern, Magiern, Beschwörern und Nekromanten. Dennoch stand Moses (Becker 2002, S. 271-279) nach seiner Vorführung fortan im Gerücht ein Magier zu sein (z. B. bei Plinius Naturgeschichte 30, 11; Apuleius Apologia 90). Auch in den Zauberpapyri findet sein Name des Öfteren im Zusammenhang mit Zauberbüchern und mystischen Traktaten Erwähnung. Die mittelalterliche Sammlung magischer Rezepturen trägt den Titel Schwert des Moses und ist das erste in einer langen Reihe von Traditionen von Zauberliteratur mit seinem Namen (Bachter 2005, S. 95f., Davies 2009). 

Mittelalterliche Zauberei und Illusionskunst 

Magie als Trick- bzw. Illusionskunst 


Abb. 1:

Schon der spätantike Kirchenlehrer Hippolytus (gest. ca 236) machte den Versuch, Magie und Astrologie als Betrug zu entlarven. Im 4. Buch seiner Philosophumena, das den Untertitel „Widerlegung der Häresie“ trägt, berichtet er, wie die Wahrsager mit Hilfe von unsichtbarer Tinte (Philosophumena 4. Buch Kap. 28 übers. v. Preysing 1922) ihre sensationellen Ergebnisse erzielten, von ihren „falschen“ Medien, die nur vorgaben, von Geistern besessen zu sein, und ihre Antworten durch verborgene Rohre erfuhren. Weiter weiß er von chemischen Substanzen, die eigenartige Lichterscheinungen hervorriefen, künstlichem Donnergetöse und Tricks, über Feuer zu gehen, ohne sich die Füße zu verbrennen, über Falltüren, die Personen verschwinden ließen, die angeblich die Fähigkeit des Unsichtbarmachens besaßen. Kristallo- und Hydromantie entlarvte er gleichfalls als Serie von Tricks. Die berühmten sprechenden Köpfe erklärte er als Sprechen durch verborgene Röhren, was den unheimlichen Eindruck durch den dumpfen, hohlen Ton noch verstärkte. Weit wichtiger erscheint, dass er nicht, wie viele seiner Zeitgenossen und die späteren Generationen, Magie als Dämonenwerk erklärt, sondern den Versuch unternahm, mechanisch-physikalische Erklärungsmodelle heranzuziehen.

Ein wichtiger Teil der Zauberkunst der Magier war, wie Hippolyt und auch andere Quellen (nicht zu vergessen die Belege aus der höfischen Romanliteratur) belegen, der Erzeugung von Illusionen gewidmet, die auf Jahrmärkten und vor adeligem Publikum zu dessen Belustigung dienten, aber auch in Kriegs- und Kampfstrategien zum Einsatz kam. 

Im Renaissanceroman Gargantua und Pantagruel (1532) bezeichnet Rabelais Pantagruels Freund Panurge als Zauberkünstler, da dieser seine Scherze und Streiche mit Hilfe von eigens konstruierten Maschinerien und spezieller Kleidung (mit 26 Taschen) ausführte. Seine Tricks erinnern eher an Taschenspieler und Jahrmarktsartisten als an die von Hippolyt geschilderten magischen Künstler, die bereits einer gehobenen Klasse von Illusionisten anzugehören scheinen. 

In Chaucers (ca. 1343-1400) Franklin's Tale (Canterbury-Tales 2000) lässt ein Zauberer bewegliche Bilder in einer großen Halle erscheinen. Die gebannten Zuschauer sehen Jagdszenen, Ritterspiele, Tänze und sich selbst daran teilnehmen. Mit einem Händeklatschen kann der Magier diese Illusion wieder zum Verschwinden bringen.  

Wie Roy (1986, S. 29-39) betont, waren die literarischen Figuren nur die Übersteigerung der tatsächlich auf den Märkten auftretenden Akteure. Für diese gibt es in den Quellen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit so zahlreiche Belege, dass Robert Scribner von einem starken Bedürfnis der Volkskultur nach magischen Ritualen und Hilfsmitteln ausgeht, die jedoch häufig eine enge Verzahnung mit der Volksmedizin und der Illusion behielten (Scribner 1981, S. 59f).

William von Auvergne, (Thorndike II, S. 338-372) einer der berühmtesten Theologen des Mittelalters, vom Papst geweihter Bischof von Paris (ca. 1180–1249), war einer der ersten mittelalterlichen Gelehrten, der sich rühmen konnte, mit den dem Hermes Trismegistos zugeschriebenen Werken vertraut zu sein. Seine Schrift De Universo beschäftigte sich auch mit der Zauberei. Er unterschied zwischen einem Wunder als gelungener Illusion eines Zauberkünstlers, einem von Dämonen erzeugten und jenem, das von (geheimen oder unentdeckten) Naturkräften hervorgebracht wird. Dabei konzentrierte sich Auvergne auf die dämonische Magie und die Magia naturalis, die vor allem in der Renaissance an erheblicher Bedeutung gewann. Dementsprechend etymologisiert er Magier aus magna agentes Adepten der natürlichen Magie. 

Es steht zu vermuten, dass ebenso wie zur hohen Magie auch zur „niederen“ Illusions- und Unterhaltungskunst Anleitungen existiert haben. Eine Untersuchung zum Ausgang des Mittelalters und der Renaissance beliebter Schriften mit dem Sammeltitel Experimenta bzw. Secreta ergibt, dass ein hoher Prozentsatz dieser Rezeptsammlungen der Konzeption von scherzhaften Unterhaltungen gewidmet waren – mit der Betonung des darstellerischen Unterhaltungswertes, d. h. auf den Zauberkünstler, Gaukler zugeschnitten, der ein Publikum unterhält. 


Abb. 2:

Reginald Scott hat in seiner Discoverie of Witchcraft (1584) den Gaukelkünsten sogar 13 Kapitel gewidmet und bemerkt zynisch:

Now because such occasion is ministered, and the matter so pertinent to my purpose, and also the life of Witchcraft and counsenage so manifestly delivered in the art of jugling. I thought good to discover it, together with therest of the other deceiptful arts. (Reginald Scotus 1930, S. 182)

Er erwähnte auch den so genannten „Johannes der Täufer“-Trick, den er selbst beobachtet haben will: Der Zauberer köpft sich selbst und legt den Kopf in eine Schale.  

Eine Abbildung aus dem Ende des 15. Jahrhunderts gedruckten Kunst und Ingenieur Wunderbuch (Vgl. Schmidtchen 1983, S. 380f.) befasst sich mit höfischen Belustigungen und gewerblichen Tätigkeiten. Dieser Enthauptungstrick soll bereits 1272 in Kreuznach gezeigt worden sein.  

Augustin Lerchheimer erwähnt den Trick in seinem Christlich Bedencken und Erinnerung von Zauberey (Heidelberg 1585) unter anderen ihm verdächtig scheinenden Künsten: 

Das lose Gesinde, dass mit dem gaukelsack in den henden ymmher zihet, sein gewerbe damit treibet, auff den kirchweihen und anderen feiertagen in stetten flecken dörffern dem gemeinen Mann kurtzweil und gelächter machet vmms geld, das machet ein theil possen vnn wunders natürlicherweise, nur mit behendigkeit, die die zuseher nicht merken [...]. Schliessen eim das maul zu, dass man meynt das schloss gehe jm durch beide lefftzen, die es doch nur vast zusammen truckt. Solche possen weren zu leiden, giengen wol hin, wanns darbey bliebe und sie nicht übernatürliche vnmenschliche spectacul erzeigen mit des teufels beystand, damit jm gefallen vnd ehr, gott ein missfallen vnd vnehr geschihet vnd den zusehern ärgerlich vnd gefehrlich ist dass sie sich den teufel ergetzen freud vnd gelächter machen lassen [...]. Wann ein Gaukler mit blossen füssen auf eim scharffen schwert gehet, oder es verschlinget, dass ein Gaukler den anderen frist, das ist übermenschlich vermögen vnd kunst. Etwa hawet einer dem anderen den kopf ab, setzt jn jm wider auf, damit der mörderische geist nichts anderes suchet dann das eim in dem Schawspiel der Kopff einmahl recht abgehawen nicht wider wachse oder auffgesetzt werde. (Lercheimer 1888, S. 28; Volkmann 1956, S. 35)

Das Wort Gaukler leitet sich ab von ahd. gougaln, mhd. gougeln bedeutet Zauberei, aber auch Narrenpossen treiben (Kluge 1989, S. 247). Gaukler arbeiteten oft mit Ärzten zusammen, was auch altslaw. pali mit der Bedeutung Arzt bzw. Medizinmann, Zauberer zu bestätigen scheint, wie Jakob Grimm bereits in Betracht gezogen hat (Grimm 1870 II, S. 964).  

Der Versuch in solchen schauspielerischen Künsten und Belustigungen schamanistische Traditionen erblicken zu wollen, wie dies bspw. Werner Danckert in seinem Buch zum fahrenden Volk unternimmt, entfaltet wenig Plausibilität, steht doch der komische Unterhaltungswert solcher Aktivitäten deutlich im Vordergrund. 

Doch diese fahrenden Ärzte, Bruchschneider und Quacksalber, die zumeist mit prächtigem Tross an Dienern, Musikanten auftraten, wirkten oft noch immer als Gaukler, Seiltänzer und Komödianten. Die eigenartige häufig anzutreffende Verknüpfung von Akrobat (Springer) und Heilkünstler [...] lässt an die Gliederverrenkungen, die wilden Zuckungen, die symbolischen Höhenfahrten und realsymbolischen Weltbaum- oder Himmelstreppenbesteigungen heutiger nordasiatischer Schamanen denken.“ (Danckert 1963:21) 

Wiewohl der Spielmann gewisse Funktionen eines Volksheilers zu übernehmen scheint, deuten die mittelalterlichen Glossen die histrio = Spielmann mit Hazus = Hexer. Die Deutung erfolgt also nicht schamanistisch sondern zunehmend magisch (Ogilvy 1963, S. 603-619). 

Dennoch existieren sowohl natürlich-physikalische wie dämonische Erklärungsansätze relativ lange Zeit nebeneinander, ohne dass eine Kriminalisierung der dämonischen Beziehungen nötig erscheint. Erst mit dem aufkommenden Hexenglauben verschärft sich die Kriminalisierung der Magier rasant, die gleichermaßen die gelehrten Illusionisten wie volksmagischen Gaukler trifft. 


Abb. 3:

Erstaunlicher Weise offerierten jedoch auch noch Schriften weit im 16. Jahrhundert das leichte Erlernen der Zauberei als Illusion. Zeugnis dafür gibt etwa die Handschrift „The Art of Jugling or Legerdemaine“, die im frühen 17. Jahrhundert gedruckt und als Neuauflage unter dem Titel „Hocus Pocus Junior. The Anatomie of Legerdemaine“ große Verbreitung erfuhr (Melbourne 1975, S. 23). Die Geschichte der Zauberei als Illusionskunst in der Frühen Neuzeit bleibt vorerst jedoch noch im Dunkeln.

Bildquellen 

Abb.1: Weimarer Ingenieurkunst- und Wunderbuch, Handschrift ca. 1520, Fol. 328, Handschriften der HAAB Weimar [Digitalisat der HAAB Weimar, hier Image 244].

Abb. 2: Reginald Scot, The discouerie of witchcraft, London 1584, S. 353 [Early English Books Online, hier S. 353].

Abb. 3: Hocus Pocus Iunior The anatomie of legerdemain· or, the art of iugling set forth in his proper colours, fully, plainely, and exactly, so that an ignorant person may thereby learne the full perfection of the same, after a little practise. Vnto each tricke is added the figure, where it is needfull for instruction, London (T. H[arper] for R. M[ab]) 1634 [Early English Books Online, hier Titelblatt].

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Tuczay, Christa: Praestigium: Vormoderne Zauberei als Kunst der Illusion. Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/7392/

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Erstellt: 08.01.2010

Zuletzt geändert: 08.01.2010