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Hexenverfolgungen Mecklenburg, Herzogtum 

Katrin Moeller  

09.05.00  

Territoriale Verhältnisse 

Das protestantische Mecklenburg zählte zu den Kernzonen der Hexenverfolgung. Ungefähr 4000 Prozesse gegen 3700 Personen lassen sich zwischen dem ersten nachweisbaren Prozeß 1336 und der letzten bekannten Anklage 1777 im einzelnen nachweisen. Bedenkt man die dünne Besiedlung des zweigeteilten Landes und die geschätzte Einwohnerzahl von ca. 200.000 Bewohnern im 16./17. Jahrhundert, hebt sich die Verfolgungsintensität krass von den eher prozeßarmen Territorien in Nordeuropa ab. Eine Ursache dafür lag in der starken rechtlichen Zergliederung des Landes. Mecklenburg stand und steht schlechthin als Synonym für Adelsherrschaft. Die Ausformung der weitgreifenden adligen Rechte in Form einer Personalunion zwischen Grund-, Leib-, Gerichts- und evt. noch Patronatsherr fand zeitlich parallel zu den Hexenprozessen statt und mündete vor allem mit den Folgen des Dreißigjährigen Krieges in eine weitreichende Arrondierung gutsherrlicher Herrschaftskomplexe. Die Frage nach der Verwobenheit beider Phänomene liegt vor allem deshalb auf der Hand, weil die neuere Hexenforschung immer wieder betont hat, in welchem Maße die herrschaftsrechtlich stark zersplitterten Territorien mit schwacher Landesherrschaft mit den Kernzonen der Hexenprozesse identisch waren. 

Zur Quellenlage 

Schon allein aufgrund der Vielzahl der Prozesse lässt sich in Mecklenburg aber auf reiches Quellenmaterial zurückgreifen, das sich im wesentlichen in zwei Hauptstränge einteilen lässt. Einen dieser Stränge bilden die Akten (Gerichtsakten, ruchregister, Kämmereiakten, Rechnungen, Protokollbücher, Chroniken, Kontributionsregister, Kirchenbücher etc.) des Landesarchives Schwerin. Der Pertinenzbestand "Acta Constitutionum et Edictorum Causas Juris Civilis, Criminalis et Fisci nec non Politiae concernentes Nr. 1952-2103" bildet das Kernstück der Sammlung zum Thema Aberglauben und Hexerei. Er führt zugleich die Schwierigkeiten der mecklenburgischen Quellenüberlieferung deutlich vor Augen. Neben einigen dürftigen ungeordneten Einblicken auf die herzogliche Reaktion in Sachen Hexenwesen und einigen der wenigen umfangreich dokumentierten Einzelprozesse finden sich vor allem Bruchstücke von Prozeßakten, Supplikationen und Belehrungen zu einer Vielzahl von Angeklagten. Kompensiert wird diese Situation vor allem durch die umfangreicheren Bestände der grob geordneten Kriminalakten der Städte (Acta civitatum specialia), der Domanial- und Klosterämter sowie des Ritterschaftlichen Amtes Grevesmühlen. Während es ein deutliches Übergewicht bei der Überlieferung zur Prozeßführung unter herzoglicher und kleinstädtischer Jurisdiktion gibt, gestaltet sich die Bewertung von größeren städtischen und adligen Gerichten kompliziert. Für die See- und Residenzstädte (Rostock, Wismar, Schwerin und Güstrow) lassen sich anhand von Bruchregistern und Urfehdebriefen zwar die frühesten Hexenprozesse überhaupt nachweisen, insgesamt ist die Quellenüberlieferung jedoch sehr lückenhaft. Mit Ausnahme der Rostocker Urgichten des 16. Jahrhunderts und einiger Güstrower Prozeßakten liegen keine geschlossenen Gerichtsakten vor. 

Noch schlechter stellt sich die Situation für die adligen Gerichte dar, zumal es in Mecklenburg keine größere Überlieferung von Gutsarchiven gibt. Mit Ausnahme einiger Kriminalakten des Ritterschaftlichen Amtes Grevesmühlen im Landesarchiv Schwerin sowie deren Abschriften läßt sich das Geschehen unter adliger Jurisdiktion nur auf der Grundlage der herzoglichen Parallelüberlieferung bei der Führung von Reichskammer- bzw. Hofgerichtsprozessen (-> Reichskammergericht) ermitteln. 

Gerade für die adligen Prozesse ist daher vor allem der zweite Hauptstrang der mecklenburgischen Quellenüberlieferung bedeutend. Diesen bilden die Belehrungssprüche der Rostocker und Greifswalder Juristenfakultäten, im Einzelfall auch die entsprechenden Einrichtungen der Universitäten Helmstädt, Kiel, Brandenburg, Leipzig, Frankfurt/Oder, Wittenberg oder Stettin. Die überwiegende Zahl der mecklenburgischen Hexenprozesse ist allein aus den Anschreiben der Konsulenten an die Fakultäten und Schöppenstühle und den darauf folgenden Belehrungen der Juristen bekannt. Vor allem der Rostocker Bestand von Urteilssprüchen ist hervorzuheben. Beginnend mit dem Jahr 1570 liegen die Rostocker Archivalien in Form von Urteilsbüchern (1570 bis 1586), Protokollbüchern und losen Spruchakten ohne größere Lücken bis zum Jahre 1879 vor. Im Zeitraum von 1570 bis 1720 lassen sich insgesamt mindestens 1988 Belehrungen sicher nachweisen, die Anklagen wegen Hexerei und Aberglauben zum Gegenstand hatten.

Chronologie und Quantifizierung 

Die frühesten Prozesse lassen sich in den beiden großen Hansestädten Rostock und Wismar ab Ende des 15. Jahrhunderts nachweisen. Diesen auf Schadenzauber konzentrierten Prozessen fehlten noch alle Elemente des Teufelspaktes. Sie endeten mit Freilassungen oder Stadtausweisungen. Ähnlich der Gesamtentwicklung im Reich begann die große Hexenverfolgung in den siebziger Jahren des 16. Jahrhunderts mit dem Eindringen des kumulativen Hexereikonzepts. Jedoch erst zu Anfang des 17. Jahrhunderts stieg die Zahl der Prozesse dramatisch an. Während des gesamten Verfolgungszeitraumes ragt das Jahr 1604, in dem in Mecklenburg die Pest grassierte, mit 108 Fällen weit hinaus.  

Die bisherige Schätzung von ca. 1000 Hexenverbrennungen muß anhand der neuen Daten erheblich nach oben korrigiert und Mecklenburg tatsächlich zu einem der Zentren der Hexenverfolgung gerechnet werden. Die Urteilsstruktur fiel im Vergleich allerdings noch relativ günstig für die Angeklagten aus. Nur in ca. 52 % (ca. 2000) aller Verfahren wurde ein Todesurteil ausgesprochen, dagegen wenigstens 35 % aller Angeklagten freigesprochen! In weiteren 9 % wurden willkürliche Strafen verhängt, 4 % aller Missetäter gelang die Flucht. Trotz oder vielleicht gerade wegen der relativ hohen Verfolgungsdichte blieb also die Zahl der Todesopfer im Vergleich zu anderen Territorien relativ gering. 

Auslöser und treibende oder hemmende Kräfte 

Wesentlichen Ausschlag für die vergleichsweise milde Verfolgungspraxis gaben besonders die gelehrten Juristen um 1600. Sönke Lorenz bescheinigte vor allem der Rostocker Juristenfakultät ein weitgehendes Festhalten am processus ordinarius , der den Angeklagten größere Möglichkeiten zur Verteidigung und Rechtfertigung einräumte. Der mäßigende Einfluß des Rostocker Juristen Johann Georg Gödelmann auf die Führung von Hexenprozessen dürfte nicht nur Ausdruck für die Gesamthaltung der Rostocker Juristenfakultät gewesen sein, sondern auch praktische Relevanz gehabt haben. Durch das Verfahren der Rechtsbelehrung war die Rostocker Juristenfakultät bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges an der überwiegenden Zahl der mecklenburgischen Hexenprozesse beteiligt. Auch wenn zu hinterfragen bleibt, inwieweit die Urteilspraxis der gelehrten Juristen den Gepflogenheiten der lokalen Gerichtsorgane entsprach, lassen sich nur in Einzelfällen massive, systematische Rechtsbrüche bei den prozeßführenden Obrigkeiten ermitteln. Die Rolle der Rostocker Juristenfakultät wurde durch das Wirken der mecklenburgischen Herzöge zusätzlich unterstrichen. Sie bestanden nicht nur auf einer wirkungsvollen Durchsetzung der Peinlichen Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. und der darauf aufbauenden mecklenburgischen Polizeiordnungen, sondern verwiesen die Fälle immer wieder an die Rostocker Universität zurück, so daß zumindestens Ansätze einer zentralisierten Oberaufsicht geschaffen wurden. 

Je nach Lebensumfeld bzw. spezifischer Jurisdiktion - also den dörflichen und städtischen lebensweltlich geprägten Patrimonial-, Domanial- bzw. kleineren und größeren Stadtgerichten - unterscheiden sich die Prozesse nicht nur hinsichtlich der sozialen Herkunft der Angeklagten, sondern auch hinsichtlich der Anklagevorwürfe und der prozeßauslösenden Konfliktlagen. Verfolgungsintensive Zonen (Karte) bildeten neben den größeren Städten vor allem die Ämter mit einer relativ dichten Besiedlung, einer relativ starken adligen Besetzung und/oder der Nähe zum Verwaltungszentrum (so zum Beispiel die beiden Ämter der Residenzstädte Schwerin und Güstrow). Etwa 70 % aller Prozesse betrafen dörfliche Einwohner und wurden überwiegend vor den herzoglichen und adligen Gerichten geführt. Die Zahl entspricht in etwa dem Anteil der Landbevölkerung an der Gesamtbevölkerung. 

Erst mit der dramatischen Anklageflut im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts ging auch die Neigung der Juristen konform, weniger strenge Anforderungen an die Indizien zu stellen und die Prozeßführung hin zum crimen exceptum zu verschärfen. Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts waren damit erstmals die Weichen zu größeren Kettenprozessen gestellt. Diese Form der Prozeßführung blieb jedoch noch auf einzelne Fälle begrenzt und bildete noch nicht die Leitlinie bei der Bewertung von Hexerei. Noch vor dem Erliegen des Rechtswesens im Dreißigjährigen Krieg kam es wieder zum Absinken der Prozeßforderungen ab ca. 1615. Aus den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, besonders ab dem Einsetzen der Kampfhandlungen in Mecklenburg 1627/28, sind kaum Prozesse bekannt. Um so heftiger setzten diese jedoch nach dem Friedensschluss 1648 wieder ein. In einer Reihe von Gebieten kam es innerhalb kürzester Zeit zu sich fast explosionsartig ausbreitenden Kettenprozessen. Besonders betroffen waren Ackerbürgerstädte wie Plau (ab 1647), Schwaan / Bützow (ab 1647), Grevesmühlen (ab 1652) und Crivitz (ab 1655).

Der größte Kettenprozeß entwickelte sich ab 1649/51 im Amt Bukow / Redentin, bei dem in der dörflich geprägten Landschaft weit über 80 Menschen angeklagt wurden. Diese Prozeßwellen bildeten jedoch nur den Auftakt für einen erneuten Höhepunkt der Hexenverfolgung in den sechziger und siebziger Jahren des 17. Jahrhunderts. Entscheidend hierfür dürfte die unterstützende Haltung Herzog Gustav Adolfs (Mecklenburg-Güstrow, 1636-1695) gewesen sein. Der zutiefst lutherisch-orthodox überzeugte Herzog inszenierte ab 1659 ein straffes konfessionell-disziplinierendes Programm zur Ausrottung von Hexerei und Aberglauben. Was Gustav Adolf in seiner sonstigen Regierungstätigkeit scheinbar nicht anstrebte, setzte er im kirchlich-relegiösen Bereich um. Die Vernichtung von Magie war nur ein Versatzstück in einem weitgespannten Vorhaben zum (Wieder)Aufbau des mecklenburgischen Kirchenwesens und der Konfessionalisierung breiter Bevölkerungsteile. Wirkungsvoll verstand er es dabei,nicht nur den herzoglichen Beamtenapparat, sondern vor allem Pastoren und Superintendenten einzubeziehen. Mit der Einrichtung eines Sondergerichts bemühte er sich, die Prozesse am herzoglichen Hofgericht zu bündeln, was letztlich jedoch am Widerstand der Stände scheiterte. Gerade die direkte Beauftragung von Theologen und Juristen mit der seelsorgerischen Begleitung und praktischen Durchführung von Prozessen führte schließlich auch zu einer differenzierten Haltung zum crimen magiae. In den frühen achziger Jahren wurde daher das kumulative Konzept der Hexerei wieder verworfen. Die noch laufenden Verfahren wurden storniert und die Gefangenen nach teilweise langjährigen Haftstrafen entlassen. Gustav Adolf wurde damit der Vorreiter bei der Beendigung der Hexenverfolgung in Mecklenburg. 

Gänzlich anders vollzog sich die Entwicklung in Mecklenburg-Schwerin. Herzog Christian Louis (1658-1692) befürwortete zwar schon Ende der siebziger Jahren die Einschränkung von Hexenprozessen, konnte sich jedoch aufgrund seiner langjährigen Abwesenheit nicht durchsetzen. Ausgeübt wurde durch seinen Vizekanzler Hans Heinrich Wedemann sowie den Kanzleirat Alexander Kirchberg eine Urteilspraxis, die dazu im krassen Gegensatz stand. In einer für Mecklenburg eher untypischen Form wurde nicht nur auf eine Prozeßführung im Form des processus extraordinarius hingewirkt, sondern auch einer wirkungsvollen Kontrolle der örtlichen Gerichtsorgane entgegengesteuert. Unter ihrer Oberaufsicht endeten die meisten Prozesse in fast stereotyper Weise mit dem Todesurteil. Dies änderte sich auch nach der Absetzung der beiden Beamten nicht. Offensichtlich war die Rolle der Schweriner Justizkanzlei im Land bekannt, so daß in einzelnen Appellationsverfahren versucht wurde, die Kanzlei zu umgehen und einen Prozeß am Parchimer Hofgericht zu erwirken. Noch in den neunziger Jahren kam es in Mecklenburg-Schwerin zu kleineren Kettenprozessen. Erst auf das Jahr 1700 datieren die letzten beiden Anklagen, an deren Ende das Todesurteil stand. Ein offizielles Ende der Hexenverfolgung per Dekret gab es offensichtlich in keinem der beiden Herzogtümer. Obwohl zunehmend eine kritische Haltung bei der Führung von Hexenprozessen eingenommen wurde, versickerten die - schließlich nur noch in der Form von Injurienprozessen geführten - Prozesse erst ganz allmählich. 

Literatur 

BEYER, Carl: Kulturgeschichtliche Bilder aus Mecklenburg. Zauberei und Hexenprozesse im evangelischen Mecklenburg. Berlin 1903. 

BOLL, Ernst: Geschichte Mecklenburgs mit besonderer Berücksichtigung der Culturgeschichte. Teil I. Neubrandenburg 1855. 

BOLL, Franz: Untersuchung wider die Anna Arendt zu Brunn wegen beschuldigter Zauberei 1679. In: Ders. (Hg.): Chronik der Vorderstadt Neubrandenburg. Neubrandenburg 1875, S. 163-173.

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EHLERS, Ingrid: Der Fall Anna Gribbenis. Ein mecklenburgischer Hexenprozeß aus dem Jahre 1667. In: Ortwin Pelc (Hg.): Siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre Rostock. Neue Beiträge zur Stadtgeschichte. Rostock 1995, S. 109-118. 

ENDLER, Carl August: Hexen und Hexenverbrennungen im Lande Ratzeburg (1604-1700). In: Mitteilungen des Heimatbundes Ratzeburg (Sonderbeilage) 5 (1923) 4, S. 1-13. 

ENDLER, Carl August: Hofgericht, Zentralverwaltung und Rechtssprechung der Räte in Mecklenburg im 16. Jahrhundert. In: Mecklenburg-Strelitzer Geschichtsblätter 1 (1925) S. 118-156. 

FRAGMENTE aus alten gerichtlichen Aktenstücken über die Untersuchung und Bestrafung der Hexen in Mecklenburg, zu Ende des 17ten Jahrhunderts. In: Freimüthiges Abendblatt Nr. 712 (1872) Sp. 673-677. 

FRANCK, David: Altes und Neues Mecklenburg in 19 Büchern. Güstrow; Leipzig 1753-1757. 

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GLOECKLER, Albrecht F. W.: Das Kompositionensystem und das Strafrechtsverfahren in Mecklenburg im 16. und im Anfang des 17. Jahrhunderts. In: Mecklenburger Jahrbücher 15 (1850) S. 99-149. 

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HAALCK, Jörgen: Rostocker Hexenprozesse des 16. Jahrhunderts. In: Rostocker Beiträge. Regionalgeschichtliches Jahrbuch der Mecklenburgischen Seestädte 1 (1966) S. 79-88. 

HAALCK, Jörgen und Norbert TROTZ: Die Hexenverfolgung in der Spruchpraxis der Rostocker Juristenfakultät. Eine Studie zur Universitätsgeschichte. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe 13 (1964) 2/3, S. 127-237. 

HARMENING, Dieter und Andrea RUDOLPH (Hg.): Hexenverfolgung in Mecklenburg. Regionale und überregionale Aspekte. Dettelbach 1997. 

KOPPMANN, Karl: Zaubermittel des 16. Jahrhunderts. In: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 12 (1887) 3, S. 34-37. 

KOPPMANN, Karl: Aus Hexenprozessen (aus Rostocker Niedergerichtsakten von 1576-1621). In: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 21 (1900) S. 20-29. 

LORENZ, Sönke: Johann Georg Goedelmann - Ein Gegner des Hexenwahns. In: Roderich Schmidt (Hg.): Beiträge zur pommerschen und mecklenburgischen Geschichte (1981), S. 61-105. 

LORENZ, Sönke: Aktenversendung und Hexenprozeß. Dargestellt am Beispiel der Juristenfakultäten Rostock und Greifswald (1570/82-1630). Frankfurt/M. 1982. Band II/1. Die Quellen: Die Hexenprozesse in den Rostocker Spruchakten von 1570 bis 1630. Frankfurt/M.; Bern, New York 1983. Band II/2. Die Quellen: Die Hexenprozesse in den Greifswalder Spruchakten von 1582 bis 1630. Frankfurt/M.; Bern, New York 1983.

LUBINSKI, Axel: Hexenverfolgung im Klützer Winkel - Magie, dörfliche Konflikte und Gutsherrschaft im nordwestlichen Mecklenburg (Amt Grevesmühlen) gegen Ende des 17. Jahrhunderts. In: Dieter Harmening und Andrea Rudolph (Hg.): Hexenverfolgung in Mecklenburg. Regionale und überregionale Aspekte. Dettelbach 1997, S. 119-158. 

MOELLER, Katrin: Hexenprozesse in Mecklenburg - eine quantitative Auswertung. In: Werner Buchholz und Stefan Kroll (Hg.): Quantität und Struktur. Festschrift für Kersten Krüger zum 60. Geburtstag. Rostock 1999, S. 283-300. 

NEDDEN, August Johann Carl zur: Beiträge zur Geschichte der Großherzoglichen Justiz-Canzlei zu Schwerin. In: Mecklenburger Jahrbücher (Teil 1) 45 (1880) S. 177-262; (Teil 2) 46 (1881) S. 169-283. 

PAULUS, Nikolaus: Hexenwahn und Hexenprozesse vornehmlich im 16. Jahrhundert. Freiburg 1910. 

RIEDEL, Gerda: Der Hexerei verdächtig. Das Inquistions- und Revisionsverfahren der Penzliner Bürgerin Benigna Schultzen. Göttingen 1998. 

RIEDL, Gerda: "In Puncto Suspecti Veneficii". Der Fall Benigna Schultzen. Inquisitions- und Revisionsverfahren einer Penzliner Bürgerin 1966-1711. In: Dieter Harmening und Andrea Rudolph (Hg.): Hexenverfolgung in Mecklenburg. Regionale und überregionale Aspekte. Dettelbach 1997, S. 31-56. 

RUDERT, Thomas: Die Geschichte der Maria Otto aus Groß Dalwitz. Zu den Implikationen des Hexereivorwurfs in einem Mordprozeß des 17. Jahrhunderts in Mecklenburg. In: Dieter Harmening und Andrea Rudolph (Hg.): Hexenverfolgung in Mecklenburg. Regionale und überregionale Aspekte. Dettelbach 1997, S. 79-118. 

SCHNEIDER, Peter: Hexenwahn - Hexen und Hexenprozesse in Schwerin. Schwerin 1996. 

WAGNER, Annalise: Beiträge zur Geschichte der Hexenprozesse und des Aberglaubens in Mecklenburg. In: Carolinum 53 (1989) (Teil 1) H. 101, S. 35-46; (Teil 2) H. 102, S. 7-22. 

WAGNER, Friedrich: Ein Hexenprozeß zu Parchim im Jahre 1674. In: Archiv für Landeskunde 19 (1869) S. 89-108.r 

 

Beilagen

Belehrungssprüche der Universität Rostock und Anteil der Hexenprozesse  

Rostocker Juristenfakultät: Urteilsstruktur  

Soziale Herkunft der Angeklagten  

Hexenprozesse nach Jurisdiktion  

Karte der Hexenverfolgung in Mecklenburg  

 

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Mecklenburg - Hexenverfolgungen. Aus: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller u. Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/1624/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 03.01.2008