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Jungmichel, Johann Kaspar (Imander) 

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1. April 2008 

* lebte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Jurist, Lehrer in Wittenberg 

Kurzbiografie 

Über Jungmichel alias Imander ist wenig bekannt. Gewirkt hat er als Advokat zu Wittenberg und wird im späten 17. Jahrhundert als Betreuer mehrerer juristischer Dissertationen genannt, von denen eine auch die Problematik der Hexerei streifte. Daneben verfasste er Arbeiten zur praktischen Tätigkeit von Advokaten und zum Appellationsprozess. 1692 gab er eine Schrift heraus, in der er ein Antwortschreiben auf die kursächsische Landtagsproposition verfasste und diese mit einem Gutachten versah. Daneben sind eher lyrisch-satirische Texte aus seiner Feder bekannt. 

Ausgaben vor 1800 

Johann Caspar Jung-Michael (Präses) und Andreas Gull (Respondent), Quaestiones Criminales In puncto Blasphemiae, Sortilegii, Homicidii, Parricidii, Adulterii, Bigamiae, Incendii ac Veneficii, Wittenberg, Hake, 1694 [Schlüsselseiten im VD17].

Literatur 

Johann Gottlob Wilhelm Dunkel, Historisch-kritische Nachrichten von verstorbenen Gelehrten und deren Schriften, 3. Bde., Köthen 1753-1760.

Christian Gottlieb Jöcher, Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Bd. 2, 1751.

Friedrich Raßmann, Kurzgefaßtes Lexikon deutscher pseudonymer Schriftsteller, von der ältern bis auf die jüngste Zeit aus allen Fächern der Wissenschaften, Leipzig 1830.

Johann Heinrich Stepf, Gallerie aller juridischen Autoren von der ältesten bis auf die jetzige Zeit, 4. Bde., Leipzig 1820-1825.

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Jungmichel, Johann Kaspar. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5841/

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Erstellt: 28.04.2008

Zuletzt geändert: 28.04.2008