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Bechmann, Johann Volkmar 

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1. Juni 2007 

* 23. Dezember in Fiedelhausen (Thüringen), 1689 in Jena

Johann Volkmar Bechmann wurde als Sohn eines Pfarrers in Fiedelhausen geboren und besuchte anschließend Gymnasien in Weimar und Gotha. Daran schloss sich ein Studium der Rechte in Jena, Wittenberg und Helmstedt an. Nach seiner Rückkehr nach Jena promovierte er am 4. Oktober 1646, nahm eine Tätigkeit als Hofgerichtsadvokat auf und wurde 1658 zunächst als außerordentlicher, dann als ordentlicher Professor ernannt. Kaiser Leopold ernannte ihn zum Comes Palatinus (Hofpfalzgraf). Bechmann starb am 13. Juli 1689. 

Bechmann betreute während seiner Tätigkeit an der Universität Jena die Dissertation des Respondenten Joachim Ernst Kober (1678-?): Discursus juridicus de crimine maleficii: Von Zauberey, die 1678 in zwei verschiedenen Ausgaben in Jena erschien. Darüber hinaus promovierte auch Conrad Bertram mit einer einschlägigen Arbeit bei Bechmann (De Solennitatum, Quae Jure Communi Ad Testamenti Factionem Requiruntur, Remissione Et Intensione, Jena (Werther) 1671). 

Digitalisierte Ausgaben 

Discursus juridicus de crimine maleficii: Von Zauberey, Jena 1678 (Schlüsselseiten)

Literatur 

Adrian Beier, Syllabus Rectorum et Professorum Ienae in Studio Generali Iudicum in Iudicio Provinciali, Jena 1659, S. 613.

Johannies Günther, Lebensskitzzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858, Jena 1858, S. 62.

Christian Gottlieb Jöcher (Hg.), Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Leipzig 1750/51, Teil 1, S. 891f.

Johann Caspar Zeumer, Vitae professorum jurium qui in illustri academia Jenensi ab ipsius fundatione ad nostra tempora vixerunt, Jena 1731 (Schriftverzeichnis).

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Bechmann, Johann Volkmar. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5582/

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Erstellt: 27.11.2007

Zuletzt geändert: 14.01.2008

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